DE24244C - Papierschneidemaschine mit Zwei verstellbaren Messern und schrägem Zugschnitt - Google Patents

Papierschneidemaschine mit Zwei verstellbaren Messern und schrägem Zugschnitt

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Publication number
DE24244C
DE24244C DENDAT24244D DE24244DA DE24244C DE 24244 C DE24244 C DE 24244C DE NDAT24244 D DENDAT24244 D DE NDAT24244D DE 24244D A DE24244D A DE 24244DA DE 24244 C DE24244 C DE 24244C
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DE
Germany
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ruler
knife
moved
knives
arrangement
Prior art date
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Active
Application number
DENDAT24244D
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English (en)
Original Assignee
f. A. barthel in Leipzig. Vom 5. juj; 1882 ab
Publication of DE24244C publication Critical patent/DE24244C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D7/00Details of apparatus for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting
    • B26D7/01Means for holding or positioning work
    • B26D7/015Means for holding or positioning work for sheet material or piles of sheets

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 11: Buchbinderei.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. Juli 1882 ab.
Die bisher verwendeten Papierbeschneidemaschinen, welche derart eingerichtet sind, dafs das Messer einen schrägen Zugschnitt ausübt, sind meistens darauf berechnet, Papier nur von einer Seite auf einmal zu beschneiden. Durch diesen Umstand wird die Leistungsfähigkeit solcher Maschinen beschränkt.
Bei der in Fig. 1 bis 3 dargestellten Anordnung sind die einzelnen Mechanismen folgendermafsen angebracht:
Die Messerträger AA', welche durch geeignete, mittelst Hand oder Dampf bewegte Rädermechanismen in schräger Richtung auf- und niederbewegt werden, sind mit Winkeln BB' versehen, auf welchen die Messerhalter C C befestigt werden.
Diese lassen sich, je nach der Gröfse des zu beschneidenden Papiers, ver- und einstellen. Zwischen den Messerträgern A A' führt sich der Prefsbalken D, welcher an seinem unteren Ende, je nach der Gröfse des zu beschneidenden Papiers, mit sogenannten Formatplatten versehen werden kann. Der Druck, welcher sonach mittelst des durch Handrad oder selbstthätig bewegten Prefsbalkens auf das Papier ausgeübt wird, ist stets centrisch und gleichmäfsig. Um dem zu schneidenden Papier oder den zu schneidenden Büchern eine Anlage zu geben, mufs bei vorliegender Construction ein ganz besonderer Mechanismus angewendet werden, weil ein steifer Anschlagwinkel das Herabgehen * der Messer verhindern und auch die Wirkung des Prefsbalkens beeinträchtigen würde. Die Anschlagyorrichtung mufs sowohl nachgiebig als auch verstellbar sein und ist zu diesem Zweck folgendermafsen eingerichtet: Die Tischplatte ist mit Aussparung/ versehen, in welcher sich mittelst Schraubenspindel s die Anschlagtraverse T verschieben läfst. Diese hat zu beiden Seiten die Schlitze α α', in denen sich die Hülsen H der elastisch beweglichen Anschlagstifte i verschieben lassen. Hülsen H dienen den Stiften i als Führung und bergen die Federn f, welche gegen die Bunde der Stifte i drücken und letztere stets emportreiben, sobald der Druck des Prefsbalkens nachläfst.
Hülsen H sind mit den Feststellmuttern m versehen, welche eine Fixirung der Stellung der Stifte, wie sie durch Formatgröfse bedingt wird, gestatten. Beim Verstellen der Anschlagtraverse T wird auch das Schneidbrett verschoben, so dafs die Stifte i stets an der hinteren Kante des letzteren anliegen. Ferner ist eine weitere seitliche Anschlagvorrichtung angebracht, die aus dem Lineal /' besteht, welches durch Federn in die erforderliche Stellung gedrückt wird. Die Federn haben den Zweck, ein Ausweichen des Lineals/' dann zu gestatten, sobald das Messer herabkommt und durch das letztere Lineal /' zur Seite geprefst wird. Bolzen e dienen zur Führung, damit kein seitliches Kippen, sondern nur ein horizontales Schieben von/' stattfinden kann.
Bei der in Fig. 4 bis 7 dargestellten Anordnung ist der Mechanismus zum schrägen Zugschnitt mittelst zweier gleichzeitig wirkenden Messer auf folgende Art eingerichtet. Die Maschine arbeitet nicht mit Schwungrad und Räder-
Übersetzung, sondern die Messer werden durch Excenterhebel in schräger Richtung bewegt. Die Messerträger FF' (s. Fig. 6 und 7) sind hierbei auf den in Schlitzen ί s' geführten Spindeln xx' befestigt. Letztere sind mit Rechtsund Linksgewinde versehen, so dafs durch Drehung der Kurbeln KK' ein Enger- oder Weiterstellen der Messerträger bezw. Messer stattfinden kann. Der Prefsbalken P, welcher entweder durch Handrad 0 oder Hebel bewegt wird, besteht aus einer Platte Z, an deren unterer Fläche in Schwalbenschwanzführung die Druckleisten TT' derart angebracht sind, dafs sie durch die Triebfedern ff gegen die Messer gedrückt werden und das zu schneidende Papier an der Schnittstelle stets fest zusammengeprefst ist. Die Anschlagvorrichtung kann in derselben Weise angeordnet werden, wie in Fig. 2 und 3 dargestellt ist. Die in Fig. 4 und 5 gezeichnete Construction ist ebenfalls mit getheilten, durch Handrad oder Hebel bewegten Prefsbalken, bestehend aus den durch Federn gehobenen Druckleisten, versehen, jedoch ist hier die Be-. festigung der Messer eine besondere, indem die Messerwinkelplatten NN' feststehen und an ihrer unteren Fläche mit Prismen versehen sind, in denen sich die messertragenden Winkel, je nach Erfordernifs, mehr oder weniger eng und weit zusammenstellen lassen. Die Messerwinkelplatten NN' sitzen auf den in Schlitzen r r' geführten Zapfen und werden durch den Hebel J in schräger Richtung auf- und niederbewegt. Um die Verstellbarkeit der Messer für schrägen Zugschnitt an Maschinen für Dampf- und Handbetrieb auf eine einfache Weise zu bewirken, ist die in Fig. 8 bis 13 dargestellte Anordnung gewählt worden.
Die bewegliche Messerführung läfst sich mittelst Spindel C auf dem mit Schlittenführung versehenen Gestell χ verschieben, wobei die Zugstangen β β', welche mit den auf Achse S sitzenden Hebeln y y' verbunden sind und die Bewegung der beiden Messer bedingen, links in derselben Lage bleiben, hingegen aber der Hebel y' auf der Achse 5 verschiebbar befestigt ist, so dafs er der Bewegung der verstellbaren Messerführung Z' folgen kann. Um auch mit einem Messer schneiden zu können, ohne dafs sich das zweite bewegen mufs, wird die Kupplung 0' vom Hebel y gelöst und infolge dessen die Bewegung der Achse S nicht auf das Messer W übertragen.
Um Messer W für diesen Fall in der obersten Stellung zu fixiren, wird der Messerträger mittelst eines durch die Messerführung Z gesteckten Stiftes g gehalten. Die Prefsbalken U U', von denen U im festen Messerführungstheil, der andere im beweglichen angebracht ist, werden von unten mittelst Zugstangen//', Traverse TT' und Schraubenspindel q q' herabgezogen und auf die Papierlage geprefst, wobei beide Prefsbalken stets gleichzeitig und gleichmäfsig Pressung ausüben und zu diesem Zweck mittelst Schnecken und Schneckenräder bewegt werden. Die Schneckenwelle trägt zwei Schnecken ν ν', von denen diejenige für den verstellbaren Prefsbalken mittelst Keil und Nuth auf der Welle verschiebbar ist und durch eine am Schneckenrad, welches auf der Schraubenspindel des verschiebbaren Prefsbalkens sitzt, angebrachte Klaue K' stets bei der Verschiebung des letzteren mitgenommen wird. Die Bewegung der beiden Prefsbalken kann auch mittelst des mit Schneckenwelle in geeignete Verbindung gebrachten selbstthätigen Zuspannmechanismus (P. R. No. 13227) bewirkt werden. Die Messer gelangen beim Herabgang in die Schneidespalten, welche mit Spänefängern (s. Fig. 10) versehen sind, die aus der Schneidespalte n, dem durch Spiralfedern i elastisch gemachten Lineal / bestehen und und beim Aufstofsen des Messers nachgeben. Aufserdem ist (s. Fig. 11) ein elastisches Anschlaglineal M angebracht, welches aus einem Hebel/" besteht, der durch ein Keilstück h', das am Messerträger befestigt ist, zur Seite geschoben und hierbei durch Stifte c' das Lineal M aus dem Bereich des Messers gebracht wird.

Claims (6)

Patent-AnSprüche:
1. Die Anbringung von Messern WW, die auf Schienen FF' sitzen, welche letztere durch Hebel auf- und abbewegt werden und sich mittelst der mit Rechts- und Linksgewinde versehenen drehbaren Spindeln χ χ enger oder weiter verstellen lassen.
2. Die Anordnung zweier Messer, die sich in den Messertragplatten NN' enger und weiter verstellen lassen, welche letztere mittelst Hebel auf- und niederbewegt werden.
3. Die Anordnung des aus zwei durch Federn verschiebbaren Prefsleisten gebildeten Prefsbalkens, der mit der Spindelplatte Z in Verbindung steht.
4. Die Anordnung einer elastischen Anlage, gebildet aus den elastisch niederdrückbaren Stiften, die in den Hülsen ii geführt sind, wobei letztere in den Schlitzen der mittelst Spindel s verstellbaren Traverse T liegen und sich je nach Formatgröfse verschieben lassen.
5. Die Anordnung des elastischen Anschlaglineals, gebildet aus Lineal ρ', gegen welches die in dem Winkel geführten, durch Spiralfedern gedeckten Stifte e pressen.
6. Ein Spänefänger, bestehend aus dem durch Federn i elastisch beweglich gemachten, im Gelenk drehbaren, über der Schneidespalte liegenden Lineal.
Ein Anschlagsattel, bestehend aus dem horizontal verschiebbaren Lineal, welches durch den in der Tischplatte drehbar gelagerten Hebel in Zusammenwirkung mit dem Keilstück h' beim Niedergang des Messers seitlich verschoben wird.
Ein elastischer Anschlagsattel, bestehend aus dem beweglichen Hebel pu, der durch das am Messerträger befestigte Keilstück h' zur Seite geschoben wird und mittelst Stiftes c' das- Lineal M seitlich verschiebt.
Die Combination, gebildet aus den mit Spindel auf dem Gestell verschiebbaren Messerträger, in welchem sich ein ebenfalls verschiebbarer Prefsbalken führt, der durch Schneckenrad und Schraubenspindel nebst verschiebbarer Schnecke auf- und niedergestellt wird, wobei die Messer durch die in beschriebener Weise auf der Achse S sitzenden Hebel yy1 bewegt werden, in Zusammenwirkung mit dem unter 7. bezeichneten Anschlagsattel.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
DENDAT24244D Papierschneidemaschine mit Zwei verstellbaren Messern und schrägem Zugschnitt Active DE24244C (de)

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DE (1) DE24244C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3131892A (en) * 1962-06-11 1964-05-05 Eltra Corp Door latch assembly

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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