DE110401C - - Google Patents

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DE110401C
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carriage
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27FDOVETAILED WORK; TENONS; SLOTTING MACHINES FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES
    • B27F7/00Nailing or stapling; Nailed or stapled work
    • B27F7/17Stapling machines
    • B27F7/38Staple feeding devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT,
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Metallkanten-Anschlagmaschine mit einer von aufsen auf beliebige Abschnittslängen einstellbaren Vorschubvorrichtung für den Klammerstreifen in Verbindung mit einer mit der Schubvorrichtung zusammenwirkenden Hemmungsvorrichtung.
Auf beiliegender Zeichnung ist die Maschine in
Fig. ι in Seitenansicht dargestellt.
Fig. 2 zeigt die Vorderansicht der Hemmung, Fig. 3 die Oberansicht der Hemmung,
Fig. 4 die Seitenansicht eines Transportschlittens der Maschine und
Fig. 5 ein abgeschnittenes Stück des Metallklammerstreifens.
Die Maschine besteht aus einem Ständer a, in dessen Hohlraum die Zugstange b und die Zugfeder c, die beide mit ihrem unteren Ende mit dem Tritthebel d verbunden sind, spielen. Die Zugstange b ist mit ihrem anderen Ende an dem an Achse e beweglich angebrachten Arme f, welcher den Hammer g trägt, mittelst Bolzen h angekuppelt, wodurch dieser Arm f gezwungen wird, den Bewegungen des Tritthebels d zu folgen.
Auf der vorderen Ausladung des Mittelstückes i ist der Ambos k angeordnet, welcher für verschiedene Schachtelgröfsen auswechselbar eingerichtet ist.
An der Seite des Mittelstückes i bewegt sich auf Drehzapfen / der Winkelhebel m η mit einem Schleif bogen n. Der Winkelhebel m η empfängt eine schwingende Bewegung von der Schubstange 0, auf der eine mit dem Arme m gelenkig verbundene Führungsmuffe ρ zwischen zwei Stellbunden q spielt, von denen der untere durch eine Schraube q1 eingestellt werden kann.
Auf der Schiene r, zwischen Hammer g und dem Mittelstück ζ, gleitet der Schlitten s mit der von der Feder s1 nach unten geprefsten Klinke u mit dem Daumen κ1, deren abgeschrägtes Ende das Rückwärtslaufen über den' Klammerstreifen ν gestattet.
Der Schlitten besitzt Rollen s2 und einen Lappen ss als Träger des Zapfens s*. Dieser Zapfen s4 tritt in den Schleif bogen n; durch diese Verbindung wird der Schlitten s auf der Schiene r hin- und herbewegt.
Durch die Vorwärtsbewegung des Schleifbogens wird das Vorrücken des Klammerstreifens stofsweise bewirkt, und zwar in solchen Abständen, die der durch den Stellbund eingestellte Hub des Armes m einerseits und die Einstellung des Anschlages y mit der Feder y1 auf der mit Gradeintheilung versehenen Schiene r\ die die Klinke u und Daumen m1 auslöst, andererseits ergiebt.
An dem Hammer g befindet sich der Abschneider w, der, durch Auftreffen seines unteren Endes auf den Ambos nach oben gedrängt, mit seinem mit der Schneide nach oben liegenden entsprechend geformten Messer den Klammerstreifen in der nöthigen Länge abschneidet, während gleichzeitig das abgeschnittene Ende auf die auf den Ambos gehaltene Schachtelkante aufgeprefst wird.
Die Hemmung (Fig. 2 und 3) besteht aus dem schlauferiartigen Körper x, dem Führungsstück χ8 und den unter dem Druck von Federn x'2 stehenden Klinken x1.
Bei dem Vorschübe des Schlitten s durch den Schleif bogen η wird der Klammerstreifen ν durch die der Federkraft der Klinken x1 überlegene Kraft des Vorstofses aus der Umklammerung seitens der Klinken gelöst und diesen erst nach vollendetem Vorschübe wieder überlassen. Beim Rücklaufe des Schlittens s verhindern die Hemmung χ bezw. ihre Klinken x1 das Zurücktreten des Klammerstreifens, da die Schleifwirkung der zurückfahrenden Daumen u1 nicht derartig stark auf den Klammerstreifen ν einwirken kann, dafs sie den Widerstand der Hemmung überwinden würde.
Durch das Eingreifen der Hemmungsklinken x1 in die seitlichen Ausbuchtungen des Klammerstreifens wird aber nicht das Festhalten allein, sondern auch die genaue Erhaltung der Lage des Klammerstreifens zu dem Abschneider bewirkt, so dafs dieser den Klammerstreifen nur an dem Zwischenräume zwischen den hinter einander liegenden Warzenreihen, ohne die letzteren zu beschädigen, durchschneiden kann.
Selbstverständlich wird die Hemmung auf den nöthigen Abstand eingestellt.
Der Klammerstreifen wird von einer Trommel \ abgerollt.
Der Arbeitsgang der Maschine ist folgender:
Der von der Materialrolle % zuerst mit der Hand durch die Hemmung χ geführte Klammerstreifen wird mit seinem Ende durch den Schlitten s und unter die Klinke u und die Daumen u1 bis unter den Hammerkopf ge-' bracht.
Darauf wird der Tritthebel d in Bewegung gesetzt und mit ihm der Arm f mit dem Hammer g und dem Abschneider #>, welche letzteren beide sich auf den Ambos k senken. Jetzt ist eine Schachtelkante mit Metallklammer versehen.
Bei Hochgehen - des Armes f mit dem Hammer g zieht die Schubstange ο den Arm m nach oben, so dafs der Schleifbogen η in der Richtung des Hammers g schwingen mufs.
Die Stifte μ1 des Mitnehmers u treten unter dem Drucke der Feder s1 in die in den Klammer&treifen ν eingeschlagenen Warzenöffnungen und schieben beim Ausschlage des Schleifbogens η den Klammerstreifen bis unter ,den Hammer vor. Der Schlitten stöfst dann an den Anschlag y und die Klinke u an die Feder jr\ wodurch sie emporgehoben wird und wodurch gleichzeitig ihre Daumen u1 gezwungen werden, aus den Warzenöffnungen des Klammerstreifens ν herauszutreten, ' was zum Rücklaufe des Schlittens nothwendig ist. Ist dies geschehen, so schnappt die Klinke x1 wieder ein und bremst den Klammerstreifen.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Metallkanten-Anschlagmaschine mit selbstthätigem Vorschub des Klammerstreifens, dadurch gekennzeichnet, dafs bei der Aufwärtsbewegung des Hammerarmes ff J die Stifte (U1J eines mit dem Hammerarm (f) durch Schubstange (o), Hebel (m) und Schleif bogen (n) verbundenen und; hin- und herbewegten Schlittens (s) den Klammerstreifen (v) um die abzuschneidende Länge gegen den Hammerabschneider vorschieben, während beim Niedergange des Hammerarmes (f) der Schlitten fs) mit den durch einen Anschlag (yylj angehobenen Klinken (U1J leer zurückgeführt wird, wobei der Klammerstreifen durch eine Hem-
■ mung (x) in seiner Lage gesichert wird.
2. Eine Ausführungsform der Maschine nach Anspruch ι, gekennzeichnet durch eine Stellmuffe (q) an der Schubstange (o) und einen einstellbaren Anschlag (yj auf der Schiene (r1), zum Zwecke, Klammerstreifen verschiedener Länge anschlagen zu können.
3. Eine Ausführungsform der Hemmung nach Anspruch 1, bestehend aus einem schlaufenartigen Führungskörper (x) mit zwei seitlichen unter Federwirkung stehenden Klinken (x1), welche derart in die seitlichen wellenartigen Ausbuchtungen' des Metallstreifens (vj eingreifen, dafs sie den Klammerstreifen während des Abschneidens gegen Rücklauf festklemmen, ihn aber bei seinem Vorschübe freigeben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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