DE73002C - Maschine zur Herstellung gebogener Drahtketten - Google Patents

Maschine zur Herstellung gebogener Drahtketten

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DE73002C
DE73002C DENDAT73002D DE73002DA DE73002C DE 73002 C DE73002 C DE 73002C DE NDAT73002 D DENDAT73002 D DE NDAT73002D DE 73002D A DE73002D A DE 73002DA DE 73002 C DE73002 C DE 73002C
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DENDAT73002D
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BRIDGEPORT CHAIN COMPANY in Bridgeport, V. St. A
Publication of DE73002C publication Critical patent/DE73002C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21LMAKING METAL CHAINS
    • B21L1/00Making chains or chain links by bending workpieces of rod, wire, or strip to form links of oval or other simple shape

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wire Processing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Auf der beiliegenden Zeichnung stellt Fig. 1 zwei zusammenhängende Glieder der Kette dar, die auf der den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildenden Maschine hergestellt wird.
Fig. 2 ist das Drahtstück mit den an den Enden desselben angebogenen Oesen.
Fig. 3 ist ein Schnitt nach x-x der Fig. 2.
Fig. 4 zeigt ein fertiges Glied im Grundrifs.
In Fig. 4a sind die Oesen in abgeänderter Weise hergestellt, was gleichfalls auf der Masrhine möglich ist.
Fig. 5 zeigt die Maschine im Grundrifs, Fig. 6 in Vorderansicht.
Fig. 6a ist eine Endansicht der Maschine der Fig. 6, von links gesehen.
Fig. 7 ist ein Querschnitt nach der Linie x-x der Fig. 5.
Fig. 8 zeigt die Curvenscheibe zur Bethätigung des Hammers für sich.
: Fig. 9 ist ein Querschnitt parallel zu. einer der Spindeln, um diese zu zeigen, wobei auch ein Theil des senkrechten Schiebers / dargestellt ist und das Gegenlager 27 in Ansicht erscheint. Dieses sowohl wie die Spindel befinden sich in der unteren Stellung.
Fig. 10 ist derselbe Schnitt wie Fig. 9, wobei die Spindeln und das Gegenlager in oberer Stellung dargestellt sind. .
Fig. 11 zeigt im Grundrifs die Spindel und die Biegestempel oder Presser 7 und 8, um die Wirkungsweise der Stempel in Verbindung mit den Spindeln sowohl, als auch der Stützen für die Spindel zu zeigen.
Fig. 12 zeigt die Biegestempel nach ihrem Vorgang unter die Spindeln, wobei sie. die Stützen verdrängt haben.
Fig. 13 zeigt den Schlitten i in Vorderansicht in der Stellung, bei welcher er den Draht um die Spindel gelegt hat, und den Hammer, nachdem derselbe seinen Schlag ausgeübt hat.
In Fig. 14 sind der Schlitten und die Spin-'deln in derselben Lage wie in Fig. 13, wobei die vorgeschobene Stellung der Presser 7 und 8 punktirt angedeutet ist. ■
Fig. 15 zeigt die Presser 7 und 8 im Querschnitt, nachdem dieselben den Draht um die Spindeln gebogen haben, während der Schlitten i sich in der oberen Stellung befindet.
Fig. 16 ist dieselbe Darstellung wie Fig. 15, wobei aber die Presser 7 und 8 zurückgezogen sind, während die Biegestempel 25 und 26 im Begriff sind, ihre Arbeit auszuführen.
Fig. 17 ist ein Querschnitt, welcher zeigt, wie das Drahtstück um die Spindel gebogen ist, während die Biegestempel 25 und 26 ihre Arbeit beginnen.
Fig. 18 zeigt die Biegestempel 25 und 26 während ihrer weiteren Arbeit in Verbindung mit der Gegenlage 27, die zwischen den beiden Oesen liegt.
Fig. 19 stellt die Backen 35 dar* nachdem sie zu beiden Seiten der Stützen 27 gegen die Oesen geprefst sind. ·
Fig. 20 zeigt die Backen 35, wie dieselben die Oesen in Verbindung mit den Greifern 42 und 43 andrücken.
Fig. 21 ist eine Seitenansicht des Hebels 30, wobei die Backen 35 und der Greifer 43 in Seitenansicht erscheinen.
Fig. 22 ist dieselbe Ansicht wie Fig. 20, wobei die Greifer 42 und 43 vorwärts ge-
_ (2. ,Auflage, ausgegeben am 2/. Mai iSgS.)
gangen sind, um die Umbiegung auszu-' führen.
Fig. 23 stellt die Greifer dar, nachdem dieselben durch den Schlitten 2 bethätigt sind, um die Einwa'rlsbiegung des Drahtes zu bewirken.
Fig. 24 ist ein Querschnitt durch die Backen 35, wobei die Stütze 27 sich in oberer Stellung befindet. '
Fig. 25 zeigt den Draht, nachdem derselbe umgebogen ist, wobei die Oesen zu beiden Seiten des Zwischenblattes 51 liegen, während die Gegenlage 27 sich in oberer Lage befindet.
Fig. 26 zeigt, wie die Oesen von" beiden Seiten durch die Backen 35 gegen das Zwischenblatt 5 ι geprefst werden.
Fig. 26a stellt die Biegestempel 25,26 dar, nachdem dieselben mit dem Kettenglied zurückgegangen sind und dasselbe hinter den Biegeklotz 18 legen, wobei auch die Backen 81 dargestellt sind.
Fig. 27 zeigt die Anordnung der Hebel 29, 30.
Fig^ 28 zeigt die Curvenscheibe, welche den Biegeklotz betha'tigt und auch der Gegenlage 'ihre Auf- und Niederbewegung giebt.
Fig. 29 ist ein Schnitt, welcher die Hebel 29 · und 33 in Seitenansicht zeigt, sowie die Backe 35 und den Presser 43, wobei die Arbeitstheile sich in der Lage befinden, in welcher das nächste Drahtstück durch die Oesen des fertigen Gliedes geschoben wird.
Fig. 30 und 31 zeigen die Arbeit des Senkers 54.
Fig. 32 zeigt das Schneidwerk in Seitenansicht, wobei das Messer 71 sich in der zurückgezogenen Lage befindet.
Fig. 33 stellt das Klinkenrad dar und den Hebel, durch welchen das Schneidmesser seine unterbrochene Bewegung erhält.
Fig. 34 zeigt das Schneidwerk in Vorderansicht. '
Fig. 35 zeigt das Messer in Ansicht und in der' Stellung, wobei dasselbe seinen Schnitt ausgeführt hat.
Fig. 36 ist eine Oberansicht des Schlittens 9, durch den das Schneidwerk bethätigt wird. Fig. 30 bis 35 sind der Deutlichkeit halber in gröfserem Mafsstabe dargestellt.
Diese Erfindung betrifft eine Maschine zur selbsttätigen Herstellung von Drahtketlen besonderer Art. Zwei zusammenhängende Glieder dieser Kette sind in Fig. 1 dargestellt. Die Herstellung jedes einzelnen Kettengliedes geschieht in der Weise, dafs ein Drahtstück an den Enden mit Oesen B versehen wird, die in denselben Ebenen liegen, wobei die Enden des Drahtes an dem Schaft gesichert werden. Das Drahtstück mufs zu diesem Zweck lang genug sein, damit sich die Enden nach der Bildung der Oesen von einer Seite etwas über den Schaft legen, wie bei G angegeben, und dann nach der anderen Seite nach D biegen lassen (Fig. 2 und 3); dann wird der Schaft in der Mitle zusammengebogen, in einer Ebene, die senkrecht zu den Oesen ist, wobei diese an einander gelegt werden, um ein Glied zu bilden, wie Fig. 4 zeigt. Die Oesen bilden dann den einen Theil des Kettengliedes, die Umbiegung E den anderen. Darauf wird das Drahtstück für das nächste Kettenglied durch die Oese hindurchgesteckt und dann aus ihm in gleicher Weise das nächste Glied hergestellt.
Die in folgendem naher beschriebene Maschine erzeugt eine solche Kette selbstthätig.
F stellt die Grundplatte der Maschine dar, auf der die Arbe'itstheile angebracht sind; sie ist mit Füfsen G versehen und ruht damit auf dem Tisch H, Fig. 6 und 6 a. Der Antrieb der Maschine erfolgt von der Welle K aus. Durch das Zahnradgetriebe L M wird die Umdrehung der Welle K auf die Welle J übertragen ; die Art der Uebertragung der Bewegung auf die Triebwelle .kann übrigens beliebig sein und kommt nicht weiter in Betracht. Die Triebwelle ist auf der Hinterseite der Maschine in Lagern N gelagert.
Der Draht, aus dem die Kette hergestellt werden soll, wird von der hinteren Seite der Maschine durch ein Richtwerk zugeführt; dieses besteht aus den beiden Reihen von Rollen O, die sich auf senkrechten Zapfen drehen und den Draht zwischen sich erfassen, und aus einer Anzahl ähnlicher Rollen P auf waagrechten Zapfen, die den Draht erfassen, nachdem er die Rolle O verlassen hat. Dieses Richtwerk ist bekannt; an seiner Stelle kann man jede andere für diesen Zweck brauchbare Einrichtung anwenden; unter Umständen braucht auch kein Geraderichten vorauszugehen.
Der Draht wird unterbrochen in die Maschine eingeführt, wobei jedesmal ein Stück von bestimmter Länge verarbeitet wird. Die Zuführungsvorrichtung besteht in einer Klemmvorrichtung Q, die zwischen Führungen R hin- und hergleitet. Die Bethätigung geschieht von der Curvenscheibe S auf der Triebwelle J mittelst Winkelhebels T, der sich um den Zapfen U über der Grundplatte in waagrechter Ebene dreht. Die Klemmvorrichtung Q öffnet sich bei ihrem Rückgang und schliefst sich bei ihrem Vorgang. Die Curvenscheibe S veranlafst die Zuschiebung des Drahtes zur gehörigen Zeit und um ein Stück von genügender Länge, um daraus ein Glied herzustellen.
In Fig. 7 ist dargestellt, wie der Draht in die Maschine geführt wird, wobei diese im Begriff ist, das zugeführte Drahtstück abzuschneiden ; mit V ist der Theil des Drahtes benannt, der abgeschnitten und zu einem Glied verarbeitet werden soll.
Der in die Maschine geführte Draht geht
über die Spindeln aa, Fig. 7; diese haben
' einen Abstand von einander, der der Lage der
i.miinirrin'vnviirtllinTr
Oesen entspricht, die in die Enden des abgeschnittenen Drahtstückes zu biegen sind; die Spindeln haben den inneren Durchmesser der Oesen. Wie aus Fig. 9 und 10 hervorgeht, schwingen die Spindeln α um den Zapfen b. Auf die Spindeln wirken Federn c, welche dieselben noch abwärts' in die normale Lage drücken (Fig. 9). Die Aufwärtsbewegung der Spindeln geschieht durch einen Schieber d, der in entsprechenden Führungen parallel zu den Spindeln hin- und hergleitet. Die Spindeln tragen einen Klotz e und der Schieber einen Stift f, welcher beim Vorgang des Schiebers aus der Lage Fig. 9 in die Lage Fig. 10 gelangt. Er trifft dabei in Aussparung des Klotzes e und hebt dadurch die Spindel aus der Lage der Fig. 9 in die Lage der Fig. 10. Sobald der Schieber d zurückgeht, tritt der Stift / aus der Nuth des Klotzes e und giebt somit die Spindel frei, die dann durch die Feder e niedergedrückt wird in die normale Lage Fig. 9. /
Der Schieber d erhält seinerseits seine Hin- und Herbewegung durch die Curvenscheibe g auf der Triebwelle mittelst des Hebels /;, Fig. 9, 10 und 5. Der Schieber d hat noch weitere Aufgaben, die bei der weiteren Beschreibung der Wirkungsweise der Maschine . erläutert werden.
Oberhalb der vorderen Enden der Spindeln und des auf diesen liegenden Drahtstückes führt sich in den Führungen /c, Fig. 7, ein senkrecht auf- und niedergehender Schlitten i. Dieser erhält seine Bewegung durch die Curvenscheibe / der Triebwelle mittelst des Hebels m, der in senkrechter Ebene schwingt und mit einem zweiten Hebel η verbunden ist, der zu dem ersten rechtwinklig angeordnet ist, wie sich aus Fig. 6 und 6 a ergiebt. Die beiden Hebel sind durch ein Universalgelenk 0, verbunden. Der Hebel η ist über der in den' Lagern q ruhenden Achse ρ drehbar und ist mit dem Schlitten i dergestalt verbunden, dafs dieser sich auf- und niederbewegt.
Der Draht m wird durch einen festen Führungsklotz r, Fig. 7 und 1 3. hindurchgeschoben. Der Schlitten i trägt an seiner an dem Führungsklotz vorbeigehenden Kante ein Messers, das das über die Spindeln α α geschobene Stück des Drahtes von bestimmter Länge abschneidet, wie sich aus Fig. 1 3 ergiebt. Der Schlitten i trägt an dem unteren Ende den Stempel t mit einer Nuth s, Fig. 9, um das abgetrennte Stück Draht entsprechend über die Spindeln α zu pressen, wobei die Nuth halbrunde Vertiefungen hat, um die Oesen zur Hälfte herzustellen, wie aus Fig. 13 hervorgeht. Sobald der Schlitten i abwärts geht, wird der mittlere Theil des Drahtes zwischen den Spindeln etwas niedergedrückt, und die' Enden des Drahtes werden halb um Spindeln a gelegt, so dafs die Oesen zur Hälfte entstehen; der mittlere Theil des Drahtes liegt nunmehr in der Mittellinie der Oesen.
Damit die erste Umgestaltung des Drahtes durch den Niedergang des Schlittens i sich möglichst scharf der Gestalt der Nuth anschmiegt, übt der Hammer ν einen Schlag auf die Oberseite des Schlittens aus, nachdem dieser, niedergegangen ist. Der Hammer ist an dem Arm w befestigt, der um den Zapfen x, Fig. 7 und 5, in senkrechter Ebene schwingt. Der Hammer wird durch die Curvenscheibe y auf der Triebwelle bethätigt, und zwar mittelst des Hebels f, der sich um den Zapfen 2 dreht und dessen einer Arm mit der Curvenscheibe in Eingriff steht, während der andere auf die Verlängerung des Hammerarmes tv drückt (Fig. 7), so dafs der Hammer sich bei der Umdrehung der Curvenscheibe y hebt und dann, sobald der Hebel % von dem Absatz 3, Fig. 8, niederfällt, seinen Schlag auf den Schlitten i ausübt, wie in Fig. 7 in punktirten Linien dar-, gestellt; die Wucht-des Schlages wird durch, die an dem Hammer angreifende Feder 4 vergröfsert.
Damit die Spindeln bei der ersten Biegearbeit unterstützt sind, sind unter denselben die Stützen 5 angeordnet, wie Fig. 11 bis 13 zeigen; in Fig. 11 sind die Auflagen punktirt gezeichnet. Diese Auflagen sind mit dem hinteren Ende an Zapfen 6 waagrecht drehbar angeordnet, wobei sie aus der in Fig. 11 angegebenen Lage in die in Fig. 12 angegebene gelangen, und umgekehrt; ihre Höhe entspricht dem Abstand der Spindeln von der Grundplatte, so dafs die Spindeln auf den Auflagen ruhen, sobald sie sich in der unteren Lage befinden.
Bei dem zweiten Biegevorgang werden die Enden des Drahtes auf die eine Seite des Schaftes aufwärts gebogen, wie in Fig. 15 angegeben. Dies geschieht mittelst der beiden Biegestempel 7 und 8, die an einem Schieber 9 angeordnet sind und sich rechtwinklig zu dem Draht, also parallel zu den Spindeln hin- und herbewegen. Der Schlitten 9 gleitet in entsprechenden Führungen 10 und wird durch die Curvenscheibe 11 hin- und herbewegt, und zwar mittelst des Hebels 12, der sich um den Zapfen 13 dreht und mit jenem Schlitten verbunden ist. Die Biegestempel sind oben mit Längsnuthen 14 versehen, die in der Ebene der Spindeln liegen; die Gestalt der Nuthen entspricht dem unteren Theil der Oesen; ihre inneren Kanten gehen aus einander, so dafs ihre äufsersten Enden 15 etwas weiter von einander abstehen, wie die unteren Enden des umgebogenen DrahlstUckes. Bewegen sich daher die Biegestempel aus der in Fig. 11 voll gezeichneten in die punktirt angedeutete Lage,
so werden die Drahtenden nach einwärts gegen einander gebogen, wie in Fig. 15 dargestellt ist.
Damit die Biegestempel unter den Spindeln ungehindert vorgeschoben werden können, müssen die Auflagen 5 zur Seite bewegt werden. Dies geschieht durch die schrägen inneren Flächen der Biegestempel 7 und 8, die gegen die Stützen 5 beim Vorschub unter die Spindeln drücken und sie gegen einander aus der Lage Fig. 11 in die Lage der Fig. 12 bewegen. Beim Rückgang der Biegestempel gelangen die Stützen 5 wieder in die ursprüngliche Lage, indem die Ansätze 16 an dem Schieber d gegen entsprechende Ansätze 17 an den Innenseiten der Stützen drücken, wie sich aus Fig. 5. ergiebt.
Nunmehr geht der Schlitten / wieder aufwärts, während der Draht durch die Spindeln a gehalten wird, indem die Enden des Drahtes um diese herumgebogen sind, wie Fig. 15 zeigt.
Die nächste Arbeit ist das Biegen des Drahtschaftes. Zu diesem Zweck ist der Biegeklotz 18 senkrecht in der Grundplatte angeordnet, wie Fig. 9 zeigt; der Klotz 18 liegt ferner vor dem Draht, der noch von den Spindeln α getragen wird (Fig. 17); er wird durch eine Führungsnuth in der Seite der Curvenscheibe Y auf- und niederbewegt, und zwar mittelst des Hebels 20, Fig. 28; der eine Arm dieses Hebels ist mit der Curvenscheibe in Eingriff, der andere mit dem Kopf 21, der den Klotz 18 trägt, wie
Fig.
9 zeigt; der Biegeklotz 18
kommt beim Umlauf der Curvenscheibe aus der Lage Fig. 9 in die Lage Fig. 10, und umgekehrt. Beim Aufwärtsgang kommt der Klotz 18 in die in Fig. 15 vor den von den Spindeln getragenen Draht zu stehen; die hintere Seite des Biegeklotzes hat die Gestalt der Umbiegung des Drahtes und ist mit einer Aussparung 22 versehen, womit der Klotz über die Oesen des vorher fertiggestellten Kettengliedes pafst. Die Aussparung 22 des Klotzes 18 gewährt Raum genug für den Theil der Oesen des vorhergehenden Kettengliedes, der sich in der herzustellenden Umbiegungsselle des neuen Gliedes befindet. In Fig. 7 und 17 bis 19 ist der Draht der Oesen mit 24 benannt; durch diese wurde der Draht hindorchgesteckt, als er über die Spindeln α gelegt wurde.
Sobald der Biegeklotz vor dem Draht in richtiger Lage ist, geht der Schieber d vorwärts und hebt die Spindeln in die in Fig. 10 angegebene Lage. Die Aufwärtsbewegung der Spindeln ist nothwehdig, damit die Oesen in die richtige Lage für das Durchschieben des nächsten Drahtstückes kommen können, indem bei dem ersten Pressen des Drahtes sein mittlerer Theil niedergedrückt wurde, sich also nicht mehr in der Höhe des nachzuschiebenden Drahtes befindet; infolge dessen liegen auch die Oesen unterhalb der Achse des vorzuschiebenden Drahtes. Indem nun die Spindeln gehoben werden, wird das Drahtstück in die Lage gebracht, dafs die Oesen das neue Drahtstück aufnehmen können.
Nachdem die Spindeln aufwärts gegangen sind, wie in Fig. 10 dargestellt, geht der Schieber d weiter vorwärts. Dieser trägt an seinem vorderen Ende zwei Biegestempel 25 und 26, von denen zu jeder Seite des Biegeklotzes einer liegt, wie in Fig. 17 gezeigt. Beim Vorwärtsgang erfassen die Stempel 25 und 26 das Drahtstück und biegen es um den Klotz herum, wie aus Fig. 18 ersichtlich. Das Drahtstück erhält dadurch seine bügelartige Gestalt und die Oesen finden an der Stütze 27 Gegenlage. Die Stütze 27 dreht sich senkrecht um einen Zapfen 28, wodurch sie aus der Lage Fig. 9 in die Lage Fig. 10 gelangt. Sie soll die beiden Oesen aus einander halten, wie sich aus Fig. 18 ergiebt. Die Drahtenden befinden sich jetzt an den Aufsenseiten der Drahtschenkel.
Es kommt nun darauf an, die Drahtenden ; erst ■ nach innen über die Drahtschenkel zu biegen (Fig. 22) und dann nach unten (Fig. 23). Die Stütze 27 soll dabei die Milverdrehung der Oesen verhindern.
Die beiden Hebel 29 und 30, Fig. 7, schwingen um den Zapfen 31 unterhalb der Grundplatte in einer Ebene, die rechtwinklig zu den Spindeln steht. Sie gehen zu beiden Seiten der Stütze 27 nach oben, wie aus Fig. 7 und 20 hervorgeht. An djesen Hebeln 29 und 30 sind weitere Hebel 32 und 33 um. Zapfen 34 drehbar angeordnet; diese schwingen in einer Ebene parallel zur Schwingungsebene der Hebel 29 und 30. '
Jeder der Hebel 29 und 30 trägt eine Backe 35, die, sobald die Hebel sich einander nähern, die Oesen des Kettengliedes fest gegen die Stütze 27 drücken und in dieser Lage halten. Die Bethätigung der Hebel 29 und 30 geschieht durch eine Daumenscheibe 36 auf der Triebwelle mittelst des Hebels 37, der um den Punkt 38 unter der Maschinenplatte schwingt. Der vordere Arm des Hebels ist mit Nasen oder Druckrollen 39 - versehen, die auf der Aufsenseite der Hebel 29 und 30 wirken, und diese sind mit Erhöhungen 40 und Nasen 53 versehen, damit die Backen 35 in die in Fig. 27 dargestellte Lage gebracht werden. Der Schieber 9 mit den Biegestempeln 7 und 8 geht dann unmittelbar zurück, sobald der zweite Biegungsvorgang beendet ist, die Stempel befinden sich dann hinter den Hebeln 32 und 33 in ihrer normalen Lage. Sobald die Backen 35 die Oesen, wie vorher beschrieben, erfafst haben, geht der Schieber mit den Prefsstempeln 7 und 8 wieder vorwärts, wobei diese mit ihren inneren Abschrägungen gegen eine Aussparung 41 auf der •Aufsenseite der Hebel 32 und 33 drücken und
I i I 1
dadurch die beiden Hebel zusammenbringen; diese gelangen dabei aus der Lage Fig. 20 in die Lage der Fig. 22. In Fig. 20 sind die Hebel 32 und 33 punktirt eingezeichnet.
An den oberen Enden der Hebel 32 und 33 sind ein Paar Greifer 42 und 43 mit Zapfen 44 drehbar angebracht; die Greifer, schwingen in einer Ebene, die parallel zur Arbeitsebene der Hebel 32 und 33" ist. Jeder Greifer ist mit einer Nase 45 oberhalb der Zapfen (Fig. 5 und 7) ausgerüstet, so dafs die oberen Enden der Hebel, an denen sie angebracht sind, sich gegen die Ansätze legen, sobald die Hebel vorwärts gehen. Die Greifer gelangen auf diese Weise aus der Lage Fig. 20 in die Lage Fig. 22.
Durch diese Einwärtsbewegung der Greifer werden die nach oben stehenden Drahtenden einwärts über den-mittleren Theil des Drahtes gebogen, wie aus Fig. 22 hervorgeht; auf diese Weise gelangen die Greifer zwischen die beiden Schenkel des Kettengliedes; sie liegen aber über diesen (Fig. 22). Geht der Schieber nun wieder nach unten, so trifft er mit dem Ansatz 46 gegen das obere Ende der Greifer 42 und 43, wie aus Fig. 22 hervorgeht, und drückt dieselben abwärts, was Fig. 23 zeigt, wobei also die Greifer die Drahtenden zwischen die beiden Schenkel des Kettengliedes niederdrücken; die Drahtenden werden somit hinter den Oesen über die Drahtschenkel gewickelt.
Jeder der Greifer 42 und 43 ist mit einer Feder 47 ausgerüstet, die bestrebt ist, die Greifer vorwärts und nach unten zu drücken. Die Bewegung der Greifer wird aber durch die Nasen 48 an den. Hebeln 29,30 bestimmt. Jeder Greifer ist ferner mit einem Ansatz 49 versehen, der auf der oberen Fläche der Nase 48 gleitet. Die Ansätze 49 gleiten dergestalt über die Nase, dafs sie sich beim Vorgang allmälig heben, wie sich aus Fig. 20 und 22 entnehmen läfst. Sobald der Ansatz die Nase verläfst, fallen sie nieder und berühren die nach innen liegende. Fläche der Nasen. '
Nachdem diese Biegearbeit vollendetest, geht der Schieber i wieder empor, wodurch die Greifer 42 und 43 gleichfalls wieder-aufwärts gehen können. Gleichzeitig geht der Schieber i zurück, sobald die Feder 50, die mit den Hebeln--32 und 33 verbunden ist, cfie Hebel mit den Greifern 42 und 43 wieder zurückzieht. Die Greifer werden dadurch gehoben, so dafs die Ansätze 49 auf den Nasen 48 gleiten, wie Fig. 20 zeigt. ,.'-■'"
Die Stütze 27 ist von einer solchen Breite, wie schon beschrieben, dafs die Oesen aus einander gehalten werden, was.beim Zusammenbewegen des Drahtes nöthig ist. Auf der Unterseite ist die Stütze mit einer Platte 51 ausgerüstel, gegen die die Oesen gebogen werden können. Diese Zwischcnplattc 51 mufs gehoben werden, wenn die Oesen zusammengeprefst werden sollen. Dies geschieht durch eine Stange 52, die an dem Kopf 21 befestigt ist, wie aus Fig. 9 und 10 hervorgeht. Sobald der Biegeklotz 18 emporgeht, wird der Kopf 21 in eine Stellung soweit gehoben, dafs er die untere Seite der Stütze 27 trifft, wie in Fig. 10 gezeigt ist. Sobald dann die Enden des Drahtes nach innen gelegt sind, wie vorher beschrieben, geht der Kopf % ( gleichzeitig mit dem Biegeklotz noch weiter wiijw und hebt dadurch die Stütze, wie in Fig. 10 punktirt dargestellt ist, so dafs die Zwischenplatte 51 in die richtige Lage zwischen die beiden Oesen kommt, wie, aus Fig. 24 und 25 hervorgeht. Dies wird durch den Hebel 37 bewirkt, indem derselbe auf die Hebel 29 und 30 wirkt, wobei die Ansätze 53 der letzteren benutzt werden, um dadurch die Backen 35 gegen einander und gegen die Platte 5 ι zu bewegen, wie in Fig. 27 punktirt dargestellt, auch aus Fig. 26 zu ersehen ist. Die Aufgabe der Backe 35, Fig. 26, ist die, die Oesen gegen die Platte zu drücken, sie parallel zu einander zu· pressen und sie zu schliefsen, wie in Fig. 24 punktirt angedeutet ist. Nachdem auch diese Arbeit beendet ist, gehen die Backen 35 zurück, der Biegeklotz 18 fällt nach unten, die Biegestempel 25 und 26 erfassen das fertige Glied und gehen dann zurück, während sie das Kettenglied mit zurücknehmen, so dafs die Oesen des Gliedes mit dem neu zuzuführenden Draht in einer Linie liegen, wie in Fig. 29 angegeben ist, so dafs das neue Drahtstück durch die Oesen hindurch über die Spindeln a geschoben werden kann, worauf das zweite Glied in derselben Weise wie das erste hergestellt wird. Die Spindeln gehen in ihre ursprüngliche Lage zurück, sobald der Schlitten d mit den Biegestempeln zurückgeht, so dafs das neue Drahtstück wieder in gehöriger Weise von ihnen getragen werden kann, sobald ein fertiges Glied weiter befördert wird, wie vorher beschrieben, um den Draht für das nächste Glied aufzunehmen. Bevor das Umbiegen des Drahtes des nächsten Gliedes vorgenommen wird, geht der Biegeklotz 18 empor,' so dafs er vor dem zu biegenden Draht liegt, wie vorher beschrieben, auch vor den Oesen des vorhergehenden, fertigen Kettengliedes, wie aus Fig. 18 hervorgeht. Der Biegeklotz dient daher als eine Sicherung, welche das Weitergehen des vorher hergestellten Gliedes während des Vorwärtsgehens der Biegestempel 25 und 26 verhindert. Das vorhergehende Kettenglied bleibt sicher in seiner Lage, während die Biegestempel vorwärts gehen. Sobald die Backen nach der folgenden Pressung zurückgehen, wird das hergestellte Glied mit dem vorhergehenden
Glied zurückgezogen nach der Ableilungsöffnung der Maschine.
Die Weiterführung des fertigen Gliedes geschieht durch den Biegeklotz 18. Sobald die Biegestempel 25 und 26 zurückgehen, bringen sie das fertige Glied in eine Lage, dafs die Oesen unmittelbar hinter der Stelle liegen, wo der Biegeklotz sich in seiner oberen Lage be,-findet, so dafs, wenn der Biegeklotz emporgeht, er sich unmittelbar vor den Oesen des fertigen Gliedes befindet. Der Biegeklotz bleibt an seiner Stelle, während die Stempel 25 und 26 vorwärts gehen und so lange das fertige Glied gegen den Biegeklotz anliegt, wie in Fig. 25a dargestellt. Die Stempel gleiten auf dem Kettenglied, während sie vorwärts gehen, um dabei den durch die Oesen des vorhergehenden Gliedes geschobenen Draht zu biegen, wie in Fig. 26 a punktirt gezeichnet ist. Beim Rückgang der Biegestempel, nachdem die Oesen fertig hergestellt sind, wie vorher beschrieben, und während die Stütze emporgeht, kann das Kettenglied sich aus seiner Lage bewegen, wenn es nach dem Zurückgang nicht in der gleichen Linie mit dem Biegeklotz steht, so dafs die vorderen Kanten der Oesen in die Aussparungen des Biegeklotzes treten können. Um das Kettenglied in seine richtige Lage zu bringen, ist unter dem Schlitten i ein Führer 54 angeordnet und mit einer Aussparung 55 versehen. Der Führer befindet sich in einer Lage, die der Lage der Oesen der Kettenglieder entspricht, nachdem diese zurückgebracht worden sind. Die Aussparung 55 verschmälert sich nach oben zu, so dafs sie zwei schräge Flächen darbietet, welche klauenartig die Oesen erfassen, so dafs, wenn die Glieder etwas nach rechts oder links fallen, die schrägen Seiten der Aussparungen dieselben wieder richtig-legen, wie aus Fig. 31 hervorgeht. Gleichzeitig bewirkt die Aussparung 55, dafs die Oesen etwas zusammengehen, wie sich aus Fig. 30 und 31 ergiebt.- Die Lage Fig. 31 des Führers 54 entspricht der Stellung des Führungsklotzes, so dafs, sobald die Biegestempel den nächsten Vorgang machen, um die Biegung des Drahtes zu veranlassen, die Backen auf die Glieder gleiten und das nächste Kettenglied biegen und halten, wie vorher beschrieben.
Damit die Oesen in der in Fig. 31 angegebenen Lage dicht neben einander liegen bleiben, sind die Biegestempel 25 und 26 mit Längsnuthen 80 ausgerüstet, deren Gestalt der des fertigen Gliedes entspricht und wie in Fig. 26 b gezeichnet. In diesen Nuthen sind die Klötzchen 81 befestigt, die gleichfalls mit einer- Niith versehen sind. Diese Klötzchen bieten eine Gegenlage für die Krümmung des Kettengliedes. Indem die Biegestempel vorwärts gehen, treffen schliefslich diese Klötzchen gegen die Biegungsstelle des Kettengliedes und · üben auf dieses einen Druck nach vorwärts ' aus; es ist dabei das Bestreben vorhanden, das Kettenglied in die Breite zu drücken, wodurch, in den Schenkeln des Gliedes die Spannung erzeugt wird, die die Oesen an einander hält, wie Fig. 31 zeigt. ; '
In der beschriebenen Weise werden alle Glieder der Kette nach einander fertiggestellt; jedes folgende Glied hängt gleich mit dem vorigen zusammen, so dafs die fertige Kette die Maschine verläfst. .;,
Um das Umbiegen der Drahtenden zu erleichtern, ist es zweckmäfsig, den Draht etwas langer zu machen, als nöthig ist; dies ist auch deshalb vortheilhaft, weil bei der Umbiegung des Drahtes kleine Abweichungen vorkommen; infolge dessen ragen die Enden des Drahtes etwas über das Kettenglied hinaus, wie bei 56, ; Fig. 23, angegeben. Die überstehenden Draht- , enden verunzieren das Kettenglied und müssen abgeschnitten werden. Dies geschieht durch ein besonderes Schneidwerk, das mit der Maschine ein Ganzes bildet und selbstthätig wirkt.
Indem die Kette allmälig fertig wird, gleitet ' · sie durch die Oeffnung 57 in der Grundplatte nach und nach abwärts. Sie wird dort auf ein Rad 58 aufgewickelt, das auf der waagrechten Achse in dem Lager 60 angeordnet ist. Dieses Rad erhält eine unterbrochene Bewegung durch ein Klinkenrad 61, das damit verbunden ist und durch die Klinke 62 an , : dem Hebel 63 gedreht wird. Der Hebel 63' hat seinen Drehpunkt bei 64 und reicht nach oben in den Bereich eines Ansatzes 65 an dem Arm 66; dieser sitzt an dem Schieber 9 ,v und geht mit ihm hin und her (Fig. 5 und 6); indem der Schieber 9 zurückgeht, trifft der ' Ansatz 65 den Hebel 63 und bewegt die Klinke rückwärts, wie aus Fig. 6 hervorgeht. Indem darauf der Schieber 9 vorwärts geht, trifft der Anschlagstift 67 an dem Arm 66 die entgegengesetzte Seite des Hebels 63 und dreht diesen , wie in Fig. 33 durch punktirte Linien angegeben, wodurch das Klinkenrad 61 und das Rad 58 um ein Stück gedreht werden. .
Die Kette geht über das Rad 58, wie aus Fig. 32 und 33 hervorgeht, dessen Zähne die einzelnen Kettenglieder nach einander erfassen und diese dadurch weiter führen; die ruck- * weise Verdrehung des Rades 58 und des Klinkenrades 61 mufs der Gröfse der Ketten- ' glieder entsprechen. .
Unmittelbar hinter den Zähnen 68 liegen; kleine Ansätze 69, gegen die sich die gebogenen Enden der Glieder legen (Fig. 35), so dafs das überflüssige Drahtstück über die Ansätze ■ hinwegragt, wie bei 70, Fig. 35, angegeben. Diese Ansätze dienen als die Schneide eines Messerpaares oder als Gegenlage für ein entsprechend hin - und hergehendes Messer, das die Enden abschneidet. . : . .
Das Messer 71 ist mit dem Arm 72 an dem Hebel 73 angebracht; der letztere hängt an dem Drehpunkt 74 und wird mit dem oberen Ende durch einen Anschlag oder eine Rolle 75 des Schiebers 9 bethätigt. · Sobald der Anschlag 75 den Hebel 73 beim Rückgang des1 Schiebers 9 trifft, geht der Hebel 73 vorwärts und veranlafst den Niedergang des Messers 71 auf die überstehenden Drahtenden, so dafs es diese in Verbindung mit den Ansätzen 69 abschneidet (Fig. 35), wobei das Messer aus der Lage Fig. 32 in die Lage Fig. 35 gelangt. Der Rückgang des Hebels und des Messers wird durch die Feder 76 bewirkt.
An dem Arm 72 ist ein Greifer 77 vorgesehen, der sich beim Abschneiden der.Drahtenden gegen die Oesen legt, wie Fig. 35 zeigt, so dafs das Glied während des Abschneidens der Drahtenden festgehalten wird.
Um bei diesem Vorgang das Rad 58 zu sperren, damit es beim Druck des Messers seine Lage nicht ändern kann, ist der Hebel 72 mit einem zweiten Ansatz 78 versehen, der in entsprechende Aussparungen 79 an der einen Seite des Rades 61 pafst, die der Seite des Klinkenrades gegenüber liegt. Ehe das Messer seinen Schnitt ausübt, findet die Feststellung des Rades statt, wodurch gleichzeitig dieses in die genaue, für das Abschneiden erforderliche Stellung gebracht wird.
Durch das Abschneiden der Drahtenden wird die Kette fertig; sie verläfst dann dieMaschine verkaufsfertig; der ganze Herstellungsvorgang von dem Einführen des Drahtes bis zum Abschneiden der Drahtenden geschieht selbsttätig. Anstatt das Abschneiden der Stücke des zugeführten Drahtes in der Maschine selbst zu '■ bewirken, könnte dies auch getrennt geschehen. Es müfsten dann die abgeschnittenen Stücke einzeln in die Maschine gebracht werden. Die Drahtenden wurden in Fig. 22- zunächst über die Schenkel und dann nach unten (Fig.-23) gebogen ; die letzte Arbeit kann unterbleiben in · bestimmten Fällen; dann werden die Drahtenden einfach nach einwärts gebogen, wobei die auf- und niedergehenden Presser 42 und 43 . fortfallen; die Oesen werden aber haltbarer, wenn die Drahtenden nochmals nach unten gebogen werden. ,
Das Schliefsen der Oesen .in der beschriebenen Weise über der Platte 5 1 kann auch unter Fortfall derselben geschehen, wenn dies auch weniger zweckmäfsig erscheint, wobei die Oesen dann ganz dicht an einander liegen. Unter Umständen braucht man die Oesen überhaupt nicht zusammenzubringen, sondern kann den Bügel geöffnet lassen.
Die Ansätze 5 können weggelassen werden, sofern die Spindeln stark genug sind, um dem Druck der ersten Formgebung zu widerstehen. Die erste Formgebung mittelst der Spindeln und des Schiebers / kann getrennt von der Maschine vorgenommen werden, es werden dann die vorgebogenen Drähte einzeln in die Maschine gelegt.
Bei Ketten, die nicht besonders stark zu sein brauchen, können die Pesser 42 und 43 fortfallen und das Drahtstück kann so kurz sein, dafs nur ein einfaches Auge, wie in Fig. 4a angegeben, entsteht; alsdann fällt naturgemäfs auch die Stütze mit der Platte weg; die Backen 35 pressen die Oesen zusammen, nachdem der Draht um den Biegeklotz gebogen ist.

Claims (7)

  1. Pate nt-Ansprüche:
    ι. Eine Maschine zur Herstellung gebogener Drahtketten, dadurch gekennzeichnet, dafs Drahtstücke mit den Enden gleichzeitig über
    , '■' zwei Spindeln (a) durch ein Gesenk (i) und durch Biegestempel (7, 8) mit Oesen versehen und danach durch Biegestempel (25,26) um einen Biegeklotz (18) in solcher Weise zum fertigen Kettenglied gebogen werden, dafs die Oesen, indem sie gleichzeitig von den Spindeln abgestreift werden, parallel zu einander liegen, worauf das Kettenglied in "eine Lage gebracht wird, bei der das nächste, in gleicher Weise zu bearbeitende Drahtstück durch' die Oesen geschoben wird, wobei die Oesen des vorher hergestellten Gliedes ' während des folgenden Arbeitsganges in einer Aussparung (22) des. Biegeklotzes (18) liegen, um nicht hinderlich zu sein. .
  2. 2. Eine Maschine der durch Anspruch 1 geschützten Art zur Herstellung von Draht-
    :;. ketten, dadurch gekennzeichnet, dafs waagrechte, unmittelbar nach dem Niedergang des Gesenkes senkrecht zu diesen wirkende, durch einen gemeinsamen Schieber (9) bethätigte Biegestempel (7 und 8) mit sich' ■.■;■. nach dem Arbeitsstück erweiternden Nuthen angeordnet sind, welche Biegestempel die '■■. . durch das Gesenk senkrecht über die Spindeln (a) nach unten gebogenen Drahtenden weiter um die Spindeln herumbiegen, indem sie sich in der Achsenrichtung der Spindeln verschieben und dabei etwa unter den Spindeln angeordnete, bewegliche Stützen (5, 5) mit ihrer vorderen Abschrägung zur Seite schieben. .
  3. 3; Eine Maschine der durch Anspruch 1 geschützten Art zur Herstellung von Drahtketten, dadurch gekennzeichnet, dafs ein Hammer (v) angeordnet ist, der auf das Gesenk nach dem Niedergang einen Schlag ausübt, damit die Pressung schärfer wird.
  4. 4. Eine Maschine der durch Anspruch. 1 geschützten Art zur Herstellung von Drahtketten, dadurch gekennzeichnet, dafs mit dem Gesenk (i) ein Messer (s) verbunden ist,
    das von dem zugeführten Draht das unter ·' dem Gesenk befindliche Stück abschneidet.
  5. 5. Eine Maschine der durch Anspruch 1 geschützten Art zur Herstellung von Drahtketten, dadurch gekennzeichnet, dafs das
    . Gesenk ,ft) den Mitteltheil (Schaft) des Drahtes bis zur Mitte der Spindeln niederdrückt, und dais die Spindeln (a) in der .Weise beweglich angeordnet sind (Fig. 9 und 10), dafs sie durch einen Schieber (d) nach der Herstellung der Oesen mittelst einer Führung (ef) gehoben werden, um die Oesen in die richtige Höhe für das Durchschieben des nächsten Drahtstückes zu bringen, wonach erst die Biegung des Mitteltheiles mittelst der gleichfalls mit dem Schieber (d) verbundenen Stempel (25, 26) stattfindet (Fig. 11 und 12). ■
  6. 6. Eine Maschine der durch Anspruch 1
    . geschützten Art zur Herstellung von Drahtketten, dadurch gekennzeichnet, dafs die überstehenden Enden der Drahtösen über den Mitteltheil nach der Biegung des letzteren mittelst der Biegestempel (25, 26, Fig. 17) in der Weise umgebogen werden, dafs die Oesen hierbei gegen einen Zwischen-
    ■■.·■■ klotz (27, Fig. 18 bis 22) gelegt und durch die Backen (35) zangenartig wirkender Hebel (29, 30) angeprefst und gehalten werden, während an den letzteren drehbare, durch die Schieber (7, 8) bethätigte Hebel (32, 33) mit drehbaren Greifern (42, 43) die Drahtenden gegen einander drücken (Fig. 20), worauf durch Niederdrücken der Greifer durch einen Ansatz (46) des Schlittens (i) die Drahtenden ·.'* nach dem Innern des Kettengliedes um den Schaft gebogen werden.
  7. 7. Eine Maschine der durch Anspruch 1 geschützten Art zur. Herstellung von Drahtketten, dadurch gekennzeichnet, dafs eine Platte (51, Fig. 9 und 10) angeordnet ist,, die an. dem Zwischenklotz (27) befestigt sein kann und gleichzeitig mit dem Biegeklotz (18) oder nach Ausführung der
    unter 6. bezeichneten Arbeit zwischen die Oesen geführt und dort gehalten wird, während die zangenartigen Hebel (29, 30) die Oesen mittelst der Backen (35) an einander biegen (Fig. 24). Eine Maschine der durch Anspruch 1 geschützten Art zur Herstellung von Drahtketten, dadurch gekennzeichnet, dafs die fertigen Kettenglieder mittelst der Biegestempel (25, 26), nachdem der Biegeklotz (18) aus der Arbeitsstelle bewegt ist, zurückgeführt werden, wobei die richtige Lage der Oesen des Gliedes das Einschieben des nächsten Drahtstückes dadurch erreicht wird, dafs der Biegeklotz (18) vor dem nächsten Vorwärtsgang der Biegestempel (25, 26) wieder seine Lage einnimmt und für das zwischen den Biegestempeln eingeklemmte Glied als Gegenlage dient und es ,gleichzeitig zurückhält, wobei in den das Glied haltenden Nuthen(So) der Biegestempel Ansätze (81) angebracht sein können (Fig. 26a), um die Schenkel der Oese stärker zusammenzupressen. Eine Maschine der durch Anspruch 1 geschützten Art zur Herstellung von Drahtketten, dadurch gekennzeichnet, dafs die Oesen beim Einschieben des neuen Drahtstückes durch eine Führung (54) mit Aussparung (55) an dem Schieber (i) (Fig. 30) in richtiger Lage gehalten werden. Eine Maschine der durch Anspruch 1 geschützten Art zur Herstellung von Drahtketten, welche mit der im Anspruch 6 geschützten Vorrichtung verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dafs die fertige Kette.durch ein ruckweise bewegtes Rad (58) mit den eine Schneidkante bildenden Erhöhungen (69) hinter den Zähnen (68) weitergeführt werden, wobei ein Messer (7 r) die überstehenden Drahtenden abschneidet,. und wobei ferner mit dem Rad eine Sperrvorrichtung (78, 79) verbunden sein kann, um es während des Schneidvorganges in seiner Lage zu halten.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
    BERUH. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
DENDAT73002D Maschine zur Herstellung gebogener Drahtketten Expired - Lifetime DE73002C (de)

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