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Druckmaschine zum Abdrucken von Druckformen, die bei jedem Abdruck wechseln
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Druckformen und Werkstücke aufnimmt, einer ausgewählten Fläche des Werkstückes ein Lösungsmittel zuführt, die Druckformen und Werkstücke in eine vorbestimmte wahlweise einstellbare Deckung oder Gegenüberstellung miteinander bringt, und die ferner bewirkt, dass der Aufdruck der Druckform auf die ausgewählte Fläche des Werkstückes übertragen wird, wobei anschliessend die Druckform und das Werkstück voneinander getrennt aus der Maschine ausgegeben werden.
Zunächst sei Bezug auf die Hauptteile der Maschine und deren entsprechenden Funktionen genommen, wobei Werkstücke z. B. Umschläge, die in einem Stapel an der Rückseite der Maschine befestigt und dazu bestimmt sind, dass sie jeweils einzeln in die Maschine eingeführt und längs einer vorbe-
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stimmte ausgewählte Druckfläche des Werkstückes aufzubringen. Anschliessend werden das Werkstück und die Druckform gleichzeitig zu einerDruckstation--P-- befördert. Dort ist die Druckform und das
Werkstück so zueinander ausgerichtet, dass der Abdruck in einem ausgewählten Abschnitt des Werkstükkes erfolgen kann.
An der Druckstation --P-- wird der sich auf der Druckform befindliche Aufdruck auf die ausgewählte Druckfläche des Werkstückes übertragen, indem die mit einem Aufdruck versehene Fläche der Druckform in Anlage mit der durch das Lösungsmittel angefeuchteten Oberfläche des Werkstückes gebracht und unter Druck gesetzt wird. Nach Verlassen der Druckstation --P-- werden die voneinander getrennten Druckformen und Werkstücke auf verschiedenen Bahnen weitertransportiert und in ihrem entsprechenden Sammelabschnitten-Zc bzw. Zw-- abgelegt.
Ein wesentliches Merkmal der Maschine gemäss der Erfindung besteht in der Schaffung von Vorrichtungen, durch die die Deckungsanordnung zwischen Druckform und Werkstück wahlweise vor Durchlauf dieses Paares durch die Druckstation --P-- so verändert werden kann, dass der Abdruck auf einen jeden gewünschten Abschnitt des Werkstückes übertragbar ist.
Es ist ferner entlang der Bewegungsbahn des Werkstückes ein Fühler vorgesehen, der bei Berührung mit dem Werkstück nach dessen Eintritt in die Maschine die Lösungsmittelwalze in Anlage mit einem ausgewählten Abschnitt des Werkstückes bringt, wenn dieses die Flüssigkeitsauftragsvorrichtung --W-- durchläuft, und der weiter die Vorschubvorrichtung für die Druckform so in Tätigkeit setzt, dass eine Druckform ausgegeben wird, so dass der gedruckte Text auf dieser sich mit dem ausgewählten Abschnitt des Werkstückes deckt.
Der Fühler besteht aus einem Schalter und setzt die Betätigungseinrichtung der Lösungsmittelwalze sowie die Druckformenfördervorrichtung z. B. durch eine elektrische Schaltung in Betrieb, die veränderliche Zeitverzögerungsglieder enthalten muss, um eine einstellbare Zeitdifferenz zwischen der Berührung des Fühlers mit dem Werkstück und der Betätigung der Lösungsmittelwalze sowie der Druckformenfördervorrichtung zu schaffen. Dadurch wird ein Übertragen des gedruckten Textes auf einen ausgewählten Abschnitt des Werkstückes erreicht. Durch den Fühler und die elektrische Schaltung werden die Werkstücke in vorbestimmten gleichförmigen Abständen in die Maschine gefördert, und die Lage des zu übertragenden gedruckten Textes auf das Werkstück kann wahlweise verändert werden.
Anschliessend werden die Einzelteile der Maschine näher erläutert. Die dargestellte Maschine weist einen Hauptrahmen --10-- mit einem Paar aufrecht stehender Seitenwände --12-- sowie Querstreben
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wandernden Werkstücke bilden.
Zwischen den Seitenwänden --12-- des Rahmens sind eine Reihe von Förderwalzen, im vorliegenden Beispiel drei Walzen --18, 20 und 22-- drehbar gelagert, die in Längsrichtung des Rahmens, d. h. in der Bewegungsrichtung der Werkstücke in einem vorbestimmten Abstand voneinander angeordnet sind.
Eine jede Förderwalze weist einen Umfangsabschnitt auf, der über die Oberfläche der Werkstücks-Auflageebene, wie in Fig. 1 gezeigt, hervorsteht.
Zur Drehung der Förderwalzen ist eine geeignete Antriebsvorrichtung vorgesehen, die einen Elektromotor --M-- und Übertragungsvorrichtungen, wie z. B. eine Kette --15-- enthält, die die Welle des Elektromotors mit auf den Förderwalzen befestigten Kettenrädern verbindet.
An den äusseren Enden von federnden Metallfingern --32-- sind Anpresswalzen --30-- drehbar gelagert. Die Finger --32-- werden von einer Stange --33-- getragen, die sich quer über die Maschine erstreckt. Die Anpresswalzen --30-- und die Förderwalzen --18 und 20-- bilden einen Spalt, durch den hindurch die Werkstücke durch die Maschine vorwärts bewegt werden. Die Förderwalzen --18 und 20-können, wie in Fig. 8 gezeigt, aus einem Stahlkern mit einem äusseren Überzug--36-- aus beispielsweise Polyurethan bestehen, die, werden die Werkstücke durch die Maschine bewegt, auf die Werkstücke
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einen reibungsabhängigen Zug ausüben, so dass es überflüssig ist, die Anpresswalzen-30-anzutreiben.
Ein ebener Fördertisch, auf dem die Werkstücke vor dem Druckvorgang abgelegt sind, ist mit dem Rah- men am rückwärtigen Teil der Maschine lösbar verbunden. Auf Grund dieser Anordnung kann irgendein passender Tisch an der Maschine angebracht werden, wenn es erwünscht ist, die Maschine in Betrieb zu setzen, und der Tisch kann von der Maschine entfernt werden, wenn diese ausser Betrieb ist.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind die Werkstücke auf dem Tisch --17-- zwischen einem
Paar von einstellbaren Führungsgliedern --16-- gestapelt, die sich in Längsrichtung des Tisches erstrekken und in bezug auf den Tisch seitlich einstellbar sind, um Werkstücke von unterschiedlicher Grösse aufzunehmen und ferner die Werkstücke in einer vorbestimmten ausgewählten Lage für den Eintritt in die Adressiermaschine auszurichten. Die Werkstücke können von Hand oder durch einen geeigneten üblichen Zuführmechanismus einzeln in die Adressiermaschine eingebracht werden.
Wenn demzufolge die Werkstücke einzeln vom Stapel auf den Tisch abgenommen werden, tritt der vordere Rand in den Spalt zwischen der Förderwalze --18-- und der Anpresswalze --30-- ein, und der Gegenstand wird in Längsrichtung durch die Maschine zur Flüssigkeitsauftragsvorrichtung --W-- hin bewegt, an der eine drehbar gelagerte Auftragswalze --38-- ein Lösungsmittel auf die Druckfläche des Werkstückes aufbringt.
Das Lösungsmittel besteht aus einer Flüssigkeit und ist in einem Behälter --40-- enthalten, der an der Maschine angebracht und mit einer Öffnung an seinem unteren Ende versehen ist, die mittels eines Rohres wie in Fig. 4 gezeigt, mit einem Docht --44-- in Verbindung steht. Der Docht --44-- befindet sich in Anlage am Umfang der Auftragswalze --38--, die wieder das Lösungsmittel auf den Abschnitt des Werkstückes überträgt, den die Auftragswalze --38-- berührt.
Wenn das mit dem Lösungsmittel angefeuchtete Werkstück die Flüssigkeitsauftragsvorrichtung verlässt, setzt es seine Bewegungen auf der nach vorne gerichteten Bewegungsbahn fort und gelangt in den Spalt der Förderwalze --22-- und einer Druckwalze-46-. Gleichzeitig wird eine einzelne Druckform dem Spalt zwischen der Förderwalze --22-- und der Druckwalze --46-- in vorbestimmter zeitlicher Beziehung zum Werkstück zugeführt, wodurch die angefeuchtete Druckfläche des Werkstückes in Anlage mit dem gedruckten Text auf der Druckform gebracht wird. Wie in Fig. 8 gezeigt, ist die Druckwalze --46-- auf einem Arm gelagert, der unter Federvorspannung steht, um die Druckwalze--46-gegen die Förderwalze zu drücken.
Die Druckformen befinden sich in einem Druckformenspeicher --50-- und werden mittels einer Sperrwand --52--, die sich oberhalb der Druckwalze --46-- und nahe den Sammelabschnitten-Zc bzw. Zw-- damit an der Auslauf- bzw. Vorderseite der Maschine befindet und durch in einem bestimmten Abstand voneinander angeordnete parallele Seitenwände --53-- in einer vorbestimmten Lage im Speicher --50-- gehalten.
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--74-- istschubvorrichtung --58-- bewegt, die auf dem Grundteil --55-- gleitend gelagert ist undwährend der Vorwärtsbewegung derselben betätigt wird, um den rückwärtigen Rand der untersten Druckform in dem Druckformenstapel zu berühren und die Druckform nach vorn durch die Schlitzöffnung --57-- zu drük- ken.
Die Vorschubvorrichtung --58-- wird durch einen hin-und herschwingenden Arm --60-- zuruck und nach vorne geschoben. Der Arm --60-- trägt einen Stift, der in einem Schlitz --61-- am rückwärtigen Ende der Abstreifplatte --78-- sitzt und durch eine Antriebsvorrichtung hin-und herbewegt wird, worauf anschliessend noch näher eingegangen wird.
Nachdem eine einzelne Druckform aus dem Speicher --50-- ausgegeben ist, wird diese vom Spalt der Antriebswalze und der Druckwalze --46-- erfasst und mit dem Werkstück unter Druck zusammengebracht, um das auf der Druckform aufgedruckte Material, wie bereits beschrieben, zu übertragen bzw. abzudrucken. Der Speicher --50-- weist elastische Finger --62-- auf, die von den Seiten der Druckwalze --46-- einen bestimmten Abstand haben und die Werkstücke sowie die Druckformen in getrennte Sammelabschnitte-Zw bzw. Zc-führen. Werden die Druckformen durch die Druckwalze - und die Antriebswalze --22-- vorwärtsbewegt, kommen sie in Anlage mit einer Antriebswalze --46a--, die die Druckformen nach vorne in den Sammelabschnitt --Zc-- neben dem vorderen oder Ausgabeende der Maschine schiebt.
Die Vorrichtung gemäss der Erfindung ermöglicht die Gegenüberstellung oder Deckung von Druck-
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form und Werkstück wahlweise so zu verändern, dass der Abdruck auf einem beliebigem Abschnitt des
Werkstückes erfolgen kann. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist eine Abfühlvorrichtung in Form eines Schalters --S-- am vorderen Ende der Maschine vorgesehen, der einen Fühler --110-- aufweist, der in der Bewegungsbahn des Werkstückes angeordnet ist.
; Der Schalter --S-- ist durch eine elektrische Zeitverzögerungsschaltung --E-- mit der Betätigungs-
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und die Fördervorrichtung für die Druckformen für einen gleichzeitigen Betrieb vorbereitet sind. Die Zeitverzögerungsschaltung --E-- enthält Zeitverzögerungsglieder, die wahlweise einstellbar sind, um ) eine vorbestimmte wahlweise veränderliche Zeitdifferenz zwischen der Berührung des Schalters --S-- durch das Werkstück und der Betätigung der Auftragswalze --38-- und der Fördervorrichtung für die
Druckform zu schaffen.
Auf Grund dieser Anordnung können die Werkstücke mit einem vorbestimmten gleichförmigen Takt durch die Maschine gefördert werden und durch die ausgewählte Einstellung der
Zeitverzögerungsglieder kann die gedruckte Textstelle auf einen vorbestimmten wahlweise einstellbaren i Abschnitt des Werkstückes übertragen werden.
Anschliessend werden die Einzelteile der Maschine näher erläutert, die die oben erwähnte beson- dere Anordnung bilden. Die Auftragswalze --38-- und die Vorrichtung zur Förderung der Druckformen sind für einen gleichzeitigen vorbestimmten zyklischen Betrieb miteinander synchronisiert, so dass die Auftragswalze --38-- in Berührung mit einem vorgewählten Abschnitt oder einer Druckfläche des Werk- stückes kommt, um hierauf das Lösungsmittel aufzubringen.
Die Druckform ist so eingestellt, dass der gedruckte Text dem vorgewählten angefeuchteten Ab- schnitt gegenübersteht. Die Auftragswalze --38-- ist drehbar auf einem Träger --75-- gelagert, der seinerseits schwenkbeweglich auf einer ortsfesten Stange --76-- angeordnet ist, die aus einem ver- längerten Fortsatz der Seitenwand --12-- hervorsteht. Der Träger --75-- ist normalerweise so vorge- spannt, dass er die Auftragswalze --38-- in Berührung mit der Förderwalze --20-- hält (diese Lage ist in strichpunktierter Linie in Fig. 7 gezeigt).
Die Vorspannung des Trägers-75-- bewirken Torsionsfedern-80-. Die Auftragswalze --38-- wird mittels eines Nockens --82-- mit einem radialen Vorsprung oder einer Erhöhung --84-- in einer angehobenen Stellung ausser Berührung mit der Förderwalze-20-- gehalten. Die Erhöhung --84-- be- findet sich in Anlage mit einem Zapfen --86-- auf dem Träger --75--. Der Nocken --82-- ist auf einer Welle --88-- befestigt, die in der Seitenwand --12-- des Rahmens --10-- drehbar gelagert ist, und die ferner wie in Fig. 4 gezeigt an ihrem äusseren Ende einen Kupplungsteil --90-- lose trägt, das mit einem Ritzel --99-- in Eingriff steht und von diesem angetrieben, das seinerseits am äusseren Ende der Förderwalze --20-- befestigt ist.
Die innere Seitenfläche des Kupplungsteiles --90-- wird durch einen Kupplungsteil --94-- gegen einen kreisförmigen Kupplungsteil --92-- gedrückt, das z. B. aus einem mit Graphit getränktem fase- rigem Werkstoff bestehen kann und mit dem Kupplungsteil --90-- zusammen eine Reibungskupplung bildet. Der Kupplungsteil --92-- ist auf der Welle-88-verkeilt und wird normalerweise durch Berüh- rung eines Arretierungsgliedes --96-- eines Elektromagneten --98--, der mit dem Schalter --S-- über die Zeitverzögerungsschaltung --E-- elektrisch verbunden ist, mit einem sich in radialer Richtung er- streckenden Stift --100-- gegen Drehung gesichert.
Die Welle --88-- trägt ferner an ihrem inneren freien Ende ein schräg verzahntes Zahnrad-102-, welches mit einem schräg verzahnten Zahnrad - kämmt und dieses antreibt. Das Zahnrad --104-- ist mit einem Betätigungsarm der Vorschub- vorrichtung --58-- für die Druckformen verbunden.
Die Maschine wird durch Betätigung eines Hauptschalters-S l-in der Zeitverzögerungsschaltung - in Betrieb gesetzt, wodurch ein Umlaufen der Förderwalzen --18, 20 und 22-- erreicht wird. Zu
Beginn des Arbeitsablaufes befindet sich die Auftragswalze --38--. in einer angehobenen Stellung und das Arretierungsglied-96-- ist vom Elektromagneten --98-- und einer Feder in eine vorgeschobene
Lage gebracht, so dass sich der Stift --100-- mit dem Arretierungsglied-96-- in Anlage befindet, wo- durch eine Drehung der aus den Teilen --90 und 92-- bestehenden Reibungskupplung sowie der Welle - verhindert wird.
Sobald die Werkstücke jeweils einzeln in die Maschine eingeführt werden, läuft jedes Werkstück in den Spalt zwischen der ersten Förderwalze --18-- und der ersten Reihe von Anpresswalzen --30-- hinein, wodurch es durch die Maschine bewegt wird. Während der Bewegung des Werkstückes berührt die Vorderkante desselben den Schalter --S--, der über die Zeitverzögerungsschaltung --E-- den Elektromagneten --98-- erregt und das Arretierungsglied --96-- zurückzieht.
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Um eine Betätigung des Schalters-S--stets sicherzustellen, ist eine Blattfeder --89-- vorgesehen, die das Werkstück gegen den Schalter --S-- drückt.
Wird das Arretierungsglied --96-- vom Elektromagneten gegen die Vorspannung der sichzwischen dem Arretierungsglied --96-- und dem Elektromagneten --98-- befindlichen Feder von seiner vorgeschobenen Endlage weg einwärts bewegt, so wird das Arretierungsglied --96-- ausser Anlage mit dem Stift --100-- gebracht, die Reibung zwischen dem Kupplungsteil --90-- und dem Kupplungsteil --92-wird aufgehoben, der Kupplungsteil--90-- wird durch die sich auf der Welle --88-- befindliche Feder mit dem Kupplungsteil --92-- axial verspannt, und die Welle --88-- wird in umgekehrter Drehrichtung zum Motor --M-- angetrieben.
Diese Drehung entgegen dem Uhrzeigersinn bewegt die Erhöhung-84des Nockens --82-- ausser Anlage mit dem Zapfen --86-- auf dem Träger --75--. Der Träger --75-wird daraufhin auf Grund der vorspannenden Torsionsfedern --80-- nach unten gedrückt, so dass die Auf- tragswalze-38-in Anlage mit dem Werkstück kommt, das in eine Lage über die Förderwalze vorbewegt worden ist. Die Drehung der Welle --88-- bewirkt ferner über die miteinander in Eingriff stehenden Zahnräder --102 und 104-- eine Betätigung der Vorschubvorrichtung --58--, um eine Druckform in den Spalt zwischen der Vorderwalze --22-- und der Druckwalze --46-- einzuführen.
Die Fördervorrichtung --58-- für die Druckformen und die Betätigungsvorrichtung für die Auftragswalze --38-- sind durch diese Anordnung zweckentsprechend synchronisiert, so dass der gedruckte Text auf der Druckform in Berührung mit der angefeuchteten Druckfläche auf dem Werkstück kommt, sobald die einander gegenübergestellten oder in Deckung befindlichen Flächen des Werkstückes und der Druckform die Druckstation-p-durchlaufen.
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Abschluss dieser Umdrehung berührt die Erhöhung --84-- des Nockens --82-- den Zapfen --86-- auf dem Träger --75--, um die Auftragswalze --38-- in die in Fig. 4 gezeigte Lage anzuheben.
Jeder Umlauf der Welle --88-- bewirkt ferner gleichzeitig einen einzigen vollständigen Arbeitszyklus der Fördervorrichtung --58-- über die miteinander kämmenden Zahnräder --102 und 104--.
Ein Auslauf- oder Warnschalter --S3-- ist in der Zeitverzögerungsschaltung --E-- vorgesehen und mit einem federvorgespannten Betätigungsglied --101-- im Druckformenspeicher --50-- verbunden, das durch das Gewicht der Druckformen in einer unteren Lage gehalten wird.
Sind sämtliche Druckformen verbraucht, wird das Betätigungsglied --101-- angehoben, welches wieder den Schalter-S3-- schaltet und die Maschine stillsetzt.
Die Aufgabe der Zeitverzögerungsglieder besteht darin, eine Veränderung der Lage des gedruckten Textes in Längsrichtung des Werkstuckes zu ermöglichen. Die durch die Zeitverzögerungsglieder erreichte Zeitdifferenz ist von etwa 10 msec bis etwa 500 msec wahlweise einstellbar, wodurch der gedruckte Text über einen veränderlichen Bereich in Längsrichtung des Werkstückes etwa 10 Zoll (254 mm) von der Vorderkante desselben aus zurück auf das Werkstück übertragen werden kann.
Wenn daher die Werkstücke mit einer vorbestimmten gleichmässigen Geschwindigkeit durch die Maschine gefördert werden, verzögert eine wahlweise Änderung der Zeitverzögerungsglieder die Betätigung der Auftragswalze sowie der Vorschubvorrichtung für die Druckformen und ermöglicht ferner, dass das Werkstück weiter in die Maschine hineinwandert, bevor eine Betätigung der Auftragswalze und der Vorschubvorrichtung für die Druckformen stattfindet.
Durch die Einstellung der Zeitdifferenz kann daher die Lage
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Eine Hauptspannungsquelle ist vorgesehen, die aus einem Transformator --T1-- einem Gleich- : ichter-D1--einem Kondensator-C4-- und einer Hilfsspannungsquelle oder einem Schaltglied zur Schaffung einer Vorspannung besteht, das seinerseits einen Widerstand-RIO und Rll-, eine Diode --D4--, einen Kondensator --C3-- und eine Zenerdiode --D6-- umfasst. Diese zuletzt erwähnten Bau- elemente sind durch elektrische Leitungen in der in Fig. 9 gezeigten Art zusammengeschaltet. DerZeit- terzögerungsabschnitt der Schaltung geht von der Basis des Schalters--TRI--aus und setzt sich aus den 'olgenden Teilen zusammen: Vorspannungskreis --R1, R2, R3 und R4-- ; Schalter --S-- ; Kondensator --C1--.
Der Widerstand --R5-- im Kollektorkreis des Schalters --TR1-- ist ein Belastungswiderstand md geht nicht in den zeitbestimmenden Abschnitt ein. Die Zenerdiode --D5-- und der Widerstand --Rb-- bilden ein Spannungsregulierglied, das dem zeitgebendenAbschnitt der Schaltung die konstante Spannung zuführt.
Der Schalter --S-- befindet sich normalerweise in der gezeigten Lage, in der er mit dem Kon-
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takt --K-- in Berührung steht. In dieser Lage ist der Schalter --TR1-- stromführend bzw.durchgesteuert, so dass der Kollektor am Erdpotential liegt und der Basisstrom über die Widerstände --R1 und R2-- und
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Wenn der Schalter --S-- durch das Werkstück betätigt wird und den Kontakt-Kl-berührt, wird ein Stromimpuls erzeugt, der über den Emitter zur Basis von --TR2 und TR3-- fliesst, der wieder den
Elektromagneten --98-- erregt, wobei durch jede Betätigung des Schalters jeweils ein Impuls erzeugt wird.
Die Betätigung des Schalters --S-- bewirkt die Ausbildung einer variablen Spannungsteilerschaltung (geändert durch den Widerstand-R3-), u. zw. über den Widerstand --R1--, den Kondensator-Cl- und den Widerständen --R3 und R4-. Die Schaltungswerte sind derart eingestellt, dass, wenn der Wider- stand --R3-- auf 0 Ohm eingestellt ist, der Schalter --TR1-- bei Betätigung des Schalters --S-- sofort gesperrt wird.
Wenn der Widerstand --R3-- erhöht wird, so wird die Basis des Schalters --TR1-- für eine längere
Zeitspanne auf eine negative Vorspannung nach der Betätigung des Schalters --S-- gehalten, wobei die- se Zeitdifferenz von den Werten des Widerstandes-Rl-des Kondensators-C1--und der dem Wider- stand-Rl-zugeführten Spannung abhängt. Bei Betätigung des Schalters --S-- hat der Kondensator - eine geringe Aufladung, die über die Emitter-Basis-Strecke des Schalters --TR1-- und des Wi- derstandes --R1-- erfolgt. Diese Aufladung über den Schalter --TR1-- hält diesen durchgesteuert, bis die Spannung am positiven Ende des Kondensators-Cl-sich von einem negativen zu einem positiven
Wert ändert.
Wenn der Schalter --S-- freigegeben wird, wird der Basiskreis über die Widerstände --R2 und Rl- wieder erstellt und der Kondensator-Cl-entlädt sich über den Widerstand-R2-. Wenn der Schalter -- leitend bzw. durchgesteuert ist, hält er über die Diode --D2-- den Kondensator --C2-- im entladenen Zustand. Jegliche Aufladung des Kondensators --C2-- wird somit unmittelbar über die Diode --D2-- und den Schalter-TR1-- entladen.
Wenn der Schalter --TR1-- gesperrt ist, beginnt sofort die Aufladung des Kondensators --C2--, wobei dieser den Ladestrom über die Emitter-Basis-Kreise der Transistoren-TR3, TR2-- und den Wi- derstand --R5-- erhält. Dieser Ladestrom fliesst eine Zeitspanne, die von den effektiven Werten des Widerstandes --R5-- und des Kondensators --C2-- abhängt. Der Transistor-TR2-- dient als Verstärker und liefert der Basis des Transistors --TR3-- einen ausreichenden Strom, um den Transistor-TR3vorzuspannen.
Ersichtlich ist, dass nur ein Impuls über den Elektromagneten --98-- fliesst, wenn der Schalter --S-einmal betätigt oder niedergedrückt wird, und dass keine weiteren Impulse den Elektromagneten --98-erreichen, bis der Schalter --S-- freigegeben und erneut niedergedrückt wird. Die den Elektromagneten - 98-- überbrückende Diode --D3-- ist eine Haltediode, die eine induktive Gegenwirkung des Elektromagneten --98-- auf den Transistor-TR3-verhindert. Die Diode --D2-- gehört ferner zur BasisStrom-Strecke der Transistoren --TR2 und TR3--, da sie den Basisstrom aufnimmt, der über die Wi- derstände-R6 und R7-- fliesst.
Durch diese Anordnung kann demzufolge die ausgewählte Zeitdifferenz zwischen derBerührung des Schalters --S-- und der Erregung des Elektromagneten --98-- geregelt werden, indem der Widerstand - mittels eines Drehknopfes mit Skala --99-- an einer Seite des Rahmens --10-- verändert wird. Die Zeitverzögerung ist um ein solches Ausmass veränderlich, dass der gedruckte Text in Längsrichtung des Werkstückes über einen ausgewählten Bereich eingestellt werden kann, wobei die Zeitverzögerung von 10 msec bis etwa 500 msec veränderbar ist.
Darauf hingewiesen wird, dass, wenn in der Maschine keine Zeitverzögerung eingestellt ist, der Elektromagnet --98-- erregt wird und eine Drehbewegung der aus den Teilen --90 und 92-- bestehen- den Kupplung zum gleichen Zeitpunkt ermöglicht, zu dem das Werkstück das Betätigungsglied des Schalters --S-- niederdrückt, wobei die Laufgeschwindigkeit des Werkstückes durch die Maschine hoch genug ist, um das Werkstück unter die Auftragswalze --38-- zu bringen. Die beschriebene Schaltung ermöglicht ferner, dass die Maschine nur jeweils einen Arbeitszyklus für jedes Werkstück durchführt, das in die Maschine eingegeben wird. Der Schalter --S-- muss durch die Einführung aufeinanderfolgender Werkstücke zurückgestellt werden, damit die Maschine wieder einen Arbeitszyklus ausführt.
Vorstehend wurde die bevorzugte Ausführungsform der Erfindung beschrieben. Sinnvoll kann es z. B. sein, an Stelle der Zeitverzögerung in der Zeitverzögerungsschaltung --E-- den Schalter --S-- zur Ma-
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schinenbetätigung in Längsrichtung anzuordnen, so dass durch die in gleichförmigem Takt durch die Maschine beförderten Werkstücke der gleichzeitige Arbeitszyklus der Auftragswalze und der Vorschubvorrichtung bei gleichbleibender Verzögerung bis zur Betätigung des Schalters --S-- bewirkt wird. Soll jedoch die Lage des Werkstückes hinsichtlich der Auftragswalze verändert werden, so muss der Schalter in Längsrichtung zur Maschine verschoben werden.
Es ist ferner möglich, Antriebsvorrichtung mit ver- änderlicher Drehzahl für die Förderwalzen vorzusehen, die durch den Schalter --S-- gesteuert werden, so dass, wenn die Drehzahl der Förderwalzen gegenüber einer vorgegebenen Drehzahl verändert wird, sich die Lage des Werkstückes zur Auftragswalze ändert.
PATENTANSPRÜCHE :
1, Druckmaschine zum Abdrucken von Druckformen, die bei jedem Abdruck wechseln, auf jeweils ein Werkstück, wobei sowohl die Druckformen als auch die Werkstücke einer gemeinsamen Abdruckstelle durch Vorschubvorrichtungen zuführbar sind, von denen eine absatzweise angetrieben und durch einen in der Bahn der Werkstücke vor der Abdruckstelle angeordneten Fühler einschaltbar ist, wodurch der Abdruck der Druckform auf eine vorbestimmbare Stelle auf dem Werkstück erfolgt, dadurch ge- kennzeichnet, dass der Vorschubvorrichtung (58) für die Druckformen eine Rutschkupplung (90, 92,94) zugeordnet ist, deren einer Kupplungsteil (90) ständig angetrieben und deren anderer mit der Vorschubvorrichtung (58) verbundener Kupplungsteil (92) mittels eines elektromagnetischlösbarenArre- tierungsgliedes (96)
vorübergehend festhaltbar ist und dass ein vom Fühler (110) betätigter Schalter (S) mit dem Elektromagneten (98) des Arretierungsgliedes über eine verstellbare Zeitverzögerungsschaltung (E) verbunden ist.