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Einrichtung zur Zeichengebung für drahtlose Signalübertragungen.
Vorliegende Erfindung bezweckt mittels kontinuierlicher elektrischer Schwingungen, lie mittels eines elektrischen Lichtbogens erzeugt werden, in solcher Weise zu telegraphieren,
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f'rzeugt werden.
Man könnte auch zwischen den Signalen die Elektroden so weit voneinander ent-
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schlüssel wird daher in dem letztgenannten Falle die Wirkung zukommen, dass derselbe t ntweder direkt oder indirekt (z. B. durch ein Relais) den Speisestrom durch die Elektroden - elbst schliesst oder unterbricht.
Wird der Lichtbogen dauernd erhalten, so besteht die Funlition des Telegrapherschlüssels darin, dass derselbe, wenn Signalgebung stattfindet, eine Abstandsänderung zwischen den Elektroden bewirkt, ohne dass der Lichtbogen gelöscht wird. Der Lichtbogen
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Fig. 2 und 3 veranschaulichen schematisch eine Ausführungsform eines Telegraphen- schlüssels nach gegenwärtiger Erfindung. Fig. 4 zeigt in partiell geschnittener Seitenansicht ein Detail der Transformierungsanordnung, bestehend aus dem in einer wasserstoff-
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Fig. 4. Fig. 6 eine Draufsicht bei abgehobenem Deckel, Fig. 7 eine zweite Seitenansicht.
Fig. 8 zeigt schematisch eine Ausführungsform des Telegraphenschlüssels, mittels welchem die Länge des Lichtbogens geändert werden kann.
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'eine Selbstindnktionsspule, d und e die Kohlenelektroden des Lichtbogens. Ausser dem Lichtbogen besteht der Schwingungskreis aus einer Selbstinduktionsspule f und einem
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bei der drahtlosen Telegraphie benutzten Sendeanordnungen (Antennen, Sekundärspulen usw.) verbunden.
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''nc Scheibe, die auf einer Weite m angeordnet ist, welche Welle von einem Uhrwerk aller dgl. in der Pfeilrichtung bewegt wird. Die Scheibe trägt an geeigneten Stellen Anschlag- stiften n und o. Der Hebelarm p des Telegraphenschlüssels trägt zwei Anschläge q und r.
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'range t mit der einen Elektrode u der Transformierungsanordnung verbunden ist. Wenn dip Kurbel s ihre Totpunktlage einnimmt, findet Kontakt zwischen den Elektroden n und @ statt.
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die Elektroden u und v, wodurch der Strom geschlossen wird. Wenn sich die Kurbel s weiter dreht, werden die Elektroden wieder voneinander entfernt und der Lichtbogen ge- bildet.
Sind die Kohlen auf die Lichtbogenlängo eingestellt worden, so wird die Scheibe k dadurch angehalten, dass nunmehr Stift o gegen den Anschlag t-stösst ; der Lichtbogen wird dadurch so lange erhalten, solange der Schlüssel hinabgedrückt gehalten wird. Wird der
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befreit wird. Der Lichtbogen wird auf Grund der plötzlichen Vergrösserung des Abstandes zwischen den Elektroden erlöschen, um erst dann wieder zustande zu kommen, wenn die Elektroden durch wiederholtes Hinabdrücken des Schlüssels wieder miteinander in Berührung gewesen sind.
Dieselbe Anordnung kann auch für Telegraphierzwecke in der Weise benutzt werden, dass die Bogenlänge variiert wird, ohne dass der Bogen erlischt, wenn die Abstilllùe richtig abgepasst werden und die Anschlage un die Kurbel in der richtigen Weise angebracht werden.
Der in Fig. 4-7 dargestellte Apparat, welcher die Verbindung des Telegraphenschlüssels mit den in einer wasserstoffhaltigen Atmosphäre angeordneten Elektroden zeigt. wird von einem Kasten gebildet, dessen eine Wand. ? aus isolierendem Material, z. B. Marmor, besteht, und der mittels eines dicht schliessenden Deckels 2 geschlossen werden kann In der isolierenden Wand 1 ist eine dicke Kohlenelektrode 3 drehbar angeordnet, welche mit
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Kastens ist eine Welle 5 gelagert.
auf welcher eine aus zwei Scheiben 6 und 7 bestehende Reibungskupplung angebracht ist, von welchen Scheiben die Scheibe 6 fest auf der Welle ist, während die lose Scheibe 7 gegen die Scheibe 6 mittels einer Feder 8 gedrückt v. @rd. Die Scheibe 7 trägt einen aufwärts gekehrten Arm 9, der die zweite Elektrode 10 (Fig 4), welche aus Kupfer besteht. trägt. Die Bewegung des Armes 9 wird nach der einen Seite
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Welle D trägt oinen Arm 12, der mittels eines Gelenkes 13 mit einem Punkt der Stange 14 verbunden ist, welche Stange auf und ab gleiten kann.
Die Stange 14 wird von eine@
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knopf 16, durch dessen Abwärtsdrücken die Signalgebung stattfindet und eine Schütten 77. die von dem gabelförmigen Ende einer von einer Feder 18 gehobenen Schwinge 19 umfasst
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gewandelt werden.
Der Apparat wird in folgender Weise benutzt. Nachdem der Kasten mit Wass@@stoff enthaltendem Gas gefüllt ist (z. B. gewöhnlichem Leuchtgas), werden die Elektroden mi ! den zugehörigen Speiseleitungen verbunden (eventuell durch eine oder zwei Selbstinduk@ons-
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der Arm 12 eine schwingende Bewegung aus, indem derselbe zuerst eine Aussenlage erreicht, von welcher sich derselbe wieder um ein geringes zu der in Fig. 4 punktiert angegebenen Lage zurückzieht.
(Die Aussenlage wird erreicht, wenn das Gelenk 13 zur Stange 14 senkrecht steht.) Hiebei führt die Welle 5 mit der Scheibe 6 eine entsprechende Drehung ans. Her Arm 9 mit der Kupferelektrode 10 wird gegen die Elektrode 3 geführt während die Scheiben 6 und 7 um ein geringes aufeinander gleiten, bis der obenerwähnte maxmale Ausschlag des Armes 12 stattgefunden hat, wonach die Elektrode 10 von der Elektrode. ? ein wenig zurückgezogen wird, welches Stück durch die Drehung des Armes 12 von seiner
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Der Lichtbogen ist nun gebildet und wird brennend erhalten, solange das iman- drücken des Knopfes 16 danert.
Wird der Knopf losgelassen, so hebt die Feder die
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werden, so dass der Rand der Elektrode 3 durch den Schaber 24 von Kohlenpulver und anderen Unebenheiten, die auf die Schwingungszahl der erzeugten Wechselströme störend einwirken könnten, frei gehalten wird.
Da die Schwingungszahl, wenn auch nur in geringem Grade, von dem Widerstand des Schwingungskreises abhängt und der Lichtbogen einen Teil des Schwingungskreises ausmacht, ist einzusehen, dass die richtige Schwingungszahl erst dann zustande kommt, wenn der Lichtbogen seine bestimmte Länge erhalten hat.
Durch diese Vorgänge riskiert man, falls mehrere Empfänger mit abgestimmten
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Berührung mit der Elektrode 3 bis zu den Momenten, wo die richtige Länge des Lichtbogens erreicht ist und der Lichtbogen erlischt, einige von Empfängern beeinflusst werden, ohne dass dies die Absicht gewesen wäre.
In solchen Fällen kann man leicht die Anordnung treffen, dass der Lichtbogen durch die Bewegung des Schlüssels erst dann mit dem übrigen Teil des Schwingungskreises in Verbindung gesetzt wird, wenn der Lichtbogen seine richtige Länge hat und ausser Verbindung mit dieser gesetzt wird, bevor die Länge des Lichtbogens wesentlich verändert wird.
Die Schaltung des vorstehend beschriebenen Apparates kann auch so abgeändert werden, dass man mittels desselben Schlüssels in den angegebenen Weisen mehrere paralleloder seriengeschaltete Transformierungsanordnungen (Lichtbogen) beeinflusst.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 8 bewirkt ein Herabdrücken des Telegraphenschlüssels. zu dass die Elektrode 29 von der fest angeordneten Elektrode. 9 ein Stück entfernt wird, indem der Arm des Schlüssels zwischen einstellbaren Anschlägen 31 und 32 spielt und von einer Feder 33 beeinflusst wird, die stark genug ist, um die Spannung der Feder 84 zu überwinden. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, entsprechen den zwei Aussenlagen des Schlüssels zwei verschiedene Lichtbogenlängen, von welchen die eine diejenige ist. bei welcher das System elektrische Schwingungen erzeugt.
Bevor die Signalübertragung stattfinden soll. wird der Lichtbogen angezündet, z. B. dadurch, dass entweder die Elektroden und 30 zur Berührung gebracht werden oder ein Leiter zwischen denselben gebracht oder ein elektrischer Funke zwischen denselben überspringen gelassen wird.