AT151153B - Einrichtung zur Erzeugung scharfklingender Töne bei elektrischen Musikinstrumenten. - Google Patents

Einrichtung zur Erzeugung scharfklingender Töne bei elektrischen Musikinstrumenten.

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AT151153B
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Ernst Werndl
Erich Manfred Zeilinger
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Erich Manfred Zeilinger
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zur Erzeugung   seharfklingender Töne   bei elektrischen Musikinstrumenten. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung zur Erzeugung scharfklingender Töne bei elektrischen Musikinstrumenten. Erfindungsgemäss wird dies durch Unterbrechung des Tonfrequenzstromes in einem vorbestimmten oder einstellbaren Phasenverhältnis, gegebenenfalls auch durch Unterbrechung eines auf den Tonfrequenzstrom induktiv (oder sonstwie) einwirkenden Gleich-oder Wellenstromes erreicht. Die Einrichtung ist insbesondere für solche elektrische Instrumente gedacht, die mit Tonrädern arbeiten. 



   In der Zeichnung ist ein prinzipielles Ausführungsbeispiel in Fig. 1 dargestellt. Die Haupteinrichtung besteht aus dem an sich bekannten Tonrad 1 und einem Tonfrequenz abnehmenden Organ 2. 



  Auf der Antriebswelle 3 des Tonrades 1 sitzt beispielsweise eine Metallscheibe 4, deren Umfang in ganz bestimmten, den Ton charakterisierenden Abständen   Isolierstücke   5 aufweist. Über oder seitlich dieser ist ein Stromabnehmer, z. B. eine Bürste 6, im Punkt 7 drehbar gelagert. Normalerweise wird der Stromabnehmer 6 durch den Druck einer Feder 8 von der Metallscheibe 4 abgehoben gehalten. 



  Erst durch die willkürliche Betätigung eines mechanischen oder elektrischen Mechanismus, etwa in Form eines Relais 9, wird nach Überwindung des Druckes der Feder 8 der Stromabnehmer 6 mit der Metallscheibe 4 in galvanischen Kontakt gebracht. Der vom Tonfrequenz abnehmenden Organ 2 kommende Wechselstrom wird durch diese   Unterbrecher-bzw. Kurzschlusseinrichtung   4,5, 6 also nicht den dieser Stromart eigenen Amplitudenverlauf nehmen, sondern er wird zerhackt und stossartig, also obertonreich einsetzen. 



   Die Einstellung des   gewünschten   Phasenverhältnisses kann in an sich bekannter Weise durch Verschieben der Bürste oder des Tonabnehmers entlang des Umfanges der Kontaktseheibe bzw. des Tonrades vorgenommen werden. Wie aus Fig. 3 zu ersehen ist, wird beispielsweise, wenn die Unterbrechung im Punkte 20 stattfindet und der Stromkreis im Punkte 21 wieder geschlossen wird, der resultierende Strom den dargestellten (in der Zeichnung schraffiert gekennzeichneten) Verlauf haben. 



  Würde Stromunterbrechung 20 und   Stromschluss   21 zu andern Zeitpunkten (gegebenenfalls auch mehrmals während einer Tonperiode) erfolgen, so würde naturgemäss ein anderer Klang des Tonfrequenzstromes die Folge sein. Der oder die Zeitpunkte der Stromunterbreehung und des Stromschlusses sowie ihre relative Dauer hängen ausschliesslich von musikalischen Erfordernissen ab. 



   Eine ähnliche Veränderung des Tonfrequenz-Amplitudenverlaufes kann auch   durch Überlagerung   eines durch eine   ähnliche   Unterbrechungseinrichtung zerhackten Gleichstromes erfolgen. Über der vom Tonfrequenzstrom durchflossenen Wicklung des Organs 2 kann beispielsweise eine zweite, von dem zerhackten Gleichstrom durchflossene Wicklung angeordnet sein und so eine induktive Beeinflussung des Tonfrequenzstromes bewirken. 



   Fig. 2 zeigt ausser dem Tonrad   1,   dem Tonabnehmer   2,   der Kontaktscheibe 4 und der Kontaktbürste 6 noch eine weitere, auf einer Verlängerung der gemeinsamen Antriebswelle sitzende Kontaktscheibe 14 und einen weiteren Stromabnehmer 16. Im Stromkreise 14-16 liegt ein Teil eines Potentiometers 18, dessen Enden an eine Gleichstromquelle 17 angeschlossen sind. Während der Rotation der Vorrichtung wird zwischen 14 und 16 in dem gewünschten   Tonrhythmus   Kontaktschluss und Unterbrechung erfolgen ; der so gewonnene zerhackte Gleichstrom wird beispielsweise in einem Mischtransformator 12 dem in der Vorrichtung nach Fig. 1 erzeugten Tonfrequenzstrom zugemischt. 



   Das Einstellen des gewünschten   Phasenverhältnisses,   das auf den Klang einen Einfluss hat, kann beispielsweise mittels der Kupplungen 10 oder 11 erfolgen, oder es können auch in an sich bekannter 

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 Weise die Bürsten oder der Tonabnehmer längs des Umfanges der zugehörigen Scheiben verschoben werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur Erzeugung scharfklingender Töne bei elektrischen Musikinstrumenten, dadurch gekennzeichnet, dass der durch einen Tonfrequenzgenerator gelieferte Tonfrequenzstrom in einem vorbestimmten oder einstellbaren Phasenzeitpunkte unterbrochen wird.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zeitpunkt und die Dauer der Unterbrechung bzw. der Schliessung eines Gleichstromkreises in ein vorbestimmtes oder einstellbares Verhältnis zur Phase des Tonfrequenzstromes der Haupteinrichtung (Z, 2) gebracht werden kann.
    3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet. dass der Unterbrechungs- kontakt zwischen einem beweglichen Element (4, 5) und einem ortsfesten Organ (6, ?, geschlossen wird, welch letzteres erst im Bedarfsfalle an das bewegliche durch Betätigung eines mechanischen oder elektrischen Mechanismus (9) herangebracht wird. EMI2.1
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