AT278801B - Verfahren zur herstellung von neuen 1-substituierten 3-alkyl-3-carbalkoxy-6,7-dimethoxy-3,4-dihydroisochinolinen und ihren salzen - Google Patents

Verfahren zur herstellung von neuen 1-substituierten 3-alkyl-3-carbalkoxy-6,7-dimethoxy-3,4-dihydroisochinolinen und ihren salzen

Info

Publication number
AT278801B
AT278801B AT508068A AT508068A AT278801B AT 278801 B AT278801 B AT 278801B AT 508068 A AT508068 A AT 508068A AT 508068 A AT508068 A AT 508068A AT 278801 B AT278801 B AT 278801B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
acid
alkyl
general formula
compounds
substituted
Prior art date
Application number
AT508068A
Other languages
English (en)
Inventor
Carstens Ernst Dr
Ernst Dr Carstens
Fiedler Werner Dr
Werner Dr Fiedler
Dietz Guenther Dr
Guenther Dr Dietz
Markwardt Fritz Dr
Fritz Dr Markwardt
Faust Gottfried Dr
Gottfried Dr Faust
Original Assignee
Dresden Arzneimittel
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dresden Arzneimittel filed Critical Dresden Arzneimittel
Application granted granted Critical
Publication of AT278801B publication Critical patent/AT278801B/de

Links

Landscapes

  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Verfahren zur Herstellung von neuen l-substituierten 3-Alkyl-3-carbalkoxy-6,7-dimethoxy-3,4-dihydro-isochinolinen und ihren Salzen 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 atomen, einer oder mehreren Alkyl-, Alkoxy-, Hydroxy-, Nitro-, Cyan- oder sekundären oder tertiären Aminogruppen substituiert sein können, bedeuten, ihren Racematen sowie deren optischen Isomeren, deren Salzen mit physiologisch indifferenten anorganischen oder organischen Säuren, wie Halogenwasserstoffsäuren, Schwefelsäure, Salpetersäure, Phosphorsäure, Essigsäure, Propionsäure, Oxalsäure, Malonsäure, Adipinsäure, Maleinsäure, Fumarsäure, Weinsäure,   Citronensäure und Ascorbinsäure, und   den mit   Alkylierungsmitteln. wie Alkylhalogeniden, Dialkylsulfaten und Arylsulfonsäurealkylestern. zugänglichen    N-Alkyl-Salzen. 



   Die neuen, erfindungsgemäss herstellbaren substituierten 3, 4-Dihydro-isochinolin-Derivate der allgemeinen Formel   I und   deren Salze sind als racemische wie auch als optisch aktive Verbindungen therapeutisch wirksame Stoffe. Sie hemmen insbesondere mehrere Thrombozytenfunktionen, wie Adhäsion, Agglomeration, Retraktion und die Freisetzung von biogenen Aminen   aus aminspeichernden   Zellen. 



   In den letzten Jahren ist die physiologische   und pathogenetische Funktion   der Blutplättchen (Thrombozyten) bei Hämostase- und Thrombosevorgängen geklärt worden. Sie beruht auf den Fähigkeiten der Thrombozyten, am Gefässendothel zu haften, sich untereinander zu Aggregaten zusammenzuballen und ihre Struktur zu verändern sowie Gerinnungsfaktoren und andere biologisch aktive Stoffe freizusetzen (Markwardt,   F.     :"Über   die Beeinflussung der Thrombogenese durch medikamentöse Blockade der Thrombozytenfunktion",   Dtsch. Ges.   Wesen, 22, [1967], S. 923). 



   Durch diese Vorgänge wird sowohl die Bildung des hämostatischen Pfropfens als auch des intravasalen 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 weissen Thrombus eingeleitet. Die Wirkung der bisher zur Thromboseprophylaxe benutzten Antikoagulantien beruht auf einem Eingriff in die nachfolgenden Gerinnungsvorgänge, welche die Fibrinbildung bewirken. Sie sind nicht in der Lage, die Initialphase der Thrombusbildung, welche durch die 
 EMI2.1 
 exp. Path. Pharmak. 257 [1967], S. 420 ; Markwardt, F., Barthel, W., Glusa, E. u. Hoffmann,   A. :   "Der Einfluss von Papaverin auf   Funktionen der Blutplättchen", Experiemia (Basel) 22, [1966], S. 578).   



  Zur Anwendung als Antithrombotikum ist dieses Pharmakon jedoch nicht geeignet, da die zur Hemmung der Thrombozytenfunktionen notwendigen hohen Papaverin-Dosen und andere pharmakodynamische Eigenschaften des Papaverins (wie spasmolytische, vasodilatatorische Effekte, die zur Hypotonie führen) die therapeutische Anwendung zur Thromboseprophylaxe verbieten. 



   Im Gegensatz dazu besitzen die gemäss dieser Erfindung erhältlichen Verbindungen thrombozyten-   funktionshemmende Wirkungen,   welche die des Papaverins um ein Mehrfaches übertreffen und   die stören-   den pharmakodynamischen Wirkungen, welche dem Papaverin und andern Papaverinderivaten zu eigen sind, verloren haben. 



   Es gelingt, mit diesen Substanzen den angestrebten Zustand einer medikamentösen, reversiblen   Thrombasthenie   in vitro und in vivo zu erzeugen. Damit sind die Verbindungen, die entsprechend dieser Erfindung erhältlich sind, besonders zur Anwendung bei der Thromboseprophylaxe geeignet, weil sie bereits die Initialphase der Thrombusbildung unterbinden. 



   Entsprechend der Erfindung werden die neuen Verbindungen der allgemeinen Formel I durch cyclisierung von Verbindungen der allgemeinen Formel 
 EMI2.2 
 worin   Rl'R2   und Ra die oben angegebene Bedeutung besitzen, in Gegenwart von beiderBischler-   Napieralski-Synthese bewährten   Stoffen wie Phosphoroxychlorid oder Phosphorpentoxyd als Kondensationsmittel hergestellt, die, wenn die so erhaltenen Verbindungen der Formel I in l-Stellung eine Methylgruppe besitzen, erwünschtenfalls mit entsprechend substituierten aromatischen Aldehyden zu Verbindungen der Formel I umgesetzt werden können, in welcher   Rg   eine Aralkenylgruppe bedeutet. 



   Die   3, 4-Dihydro-isochinolin-Derivate   der allgemeinen Formel I können mit Säuren in dieentsprechenden Salze oder mit Alkylierungsmitteln in die N-Alkyl-Salze überführt oder ausserhalb des Rahmens der Erfindung als Ausgangsprodukte für weitere Reaktionen benutzt werden. 



   Zur Herstellung der Verbindungen der allgemeinen Formel I können als Ausgangsprodukte racemische Gemische der allgemeinen Formel II oder deren optische Isomere eingesetzt werden. Man kann aber auch die erhaltenen racemischen Gemische der Formel I in an sich bekannter Weise in ihre optisch aktiven Bestandteile trennen. 



   Die intramolekulare Cyclisierung der racemischen oder optisch aktiven Verbindungen der allgemei-   nen Formel n zu Verbindungen   der allgemeinen Formel I wird   in Verdünnungsmitteln. wie Benzol,   Toluol, Xylol oder andern Kohlenwasserstoffen, Chloroform, Nitrobenzol und andern wasserfreien inerten Lösungsmitteln unter Erwärmen durchgeführt. Als Kondensationsmittel eignen sich die bei der   Bischler-Napier-   alski-Synthese geeigneten Verbindungen wie Phosphoroxychlorid oder Phosphorpentoxyd.

   Offenbar wird aber die Ringschlussreaktion wegen der Methoxygruppen und der Verzweigung am   a-C-Atom   der Verbindungen der allgemeinen Formel II wesentlich erleichtert, so dass bereits bei relativ niedrigen Temperaturen und nach relativ kurzen Reaktionszeiten die Verbindungen der allgemeinen Formel I in guten Ausbeuten erhalten werden. So wird z.   B.   sauberes   D, L-I, 3-Dimethyl-3-carbomethoxy-6, 7-dimethoxy-   3,   4-dihydro-isochinolin   aus D,   L-N-Acetyl-ce-methyl-ss- (3, 4-dimethoxyphenyl)-alanin-methylesterbei   

 <Desc/Clms Page number 3> 

 Verwendung von Benzol als Verdünnungsmittel und Phosphoroxychlorid als Kondensationsmittel nach 2stündiger Reaktion bei Temperaturen zwischen 70 und 800 C in über   80%iger   Ausbeute erhalten. 



   Die Aufarbeitung des Reaktionsgemisches, wie es nach der Einwirkung von   POCl   auf Verbindungen der allgemeinen Formel 11   in Verdünnungsmitteln. wie   Benzol, Toluol u. ähnl. erhalten wird, kann auf verschiedenen Wegen durchgeführt werden, indem man das Reaktionsgemisch entweder in Gegenwart des für die Cyclisierungsreaktion eingesetzten Lösungsmittels oder nach dessen Entfernung alkalisiert. 



   Die erstgenannte Arbeitsweise ist zeitsparend, wenn die erfindungsgemässen Verbindungen der allgemeinen Formel I in dem eingesetzten Lösungsmittel hinreichend gut löslich sind, um dieses nach Alkalisieren des Reaktionsgemisches als Extraktionsmittel verwenden zu können. 



   Die Entfernung des   Verdünnungsmittels   nach beendeter Cyclisierungsreaktion ist dann vorteilhaft, wenn überschüssiges Phosphoroxychlorid oder andere Kondensationsmittel eingesetzt wurden, um vor dem Alkalisieren überschüssiges Phosphoroxychlorid entfernen zu können bzw. die Abtrennung anderer Kondensationsmittel oder deren Umwandlungsprodukte zu erleichtern. 



   Zum Alkalisieren des Reaktionsgemisches können starke und schwache Basen verwendet werden. 



  Um die gebildeten Salze in Lösung zu halten, ist. es vorteilhaft,   wässerige Lösungen der Basen einzuset-   zen. Bei der Mehrzahl der erfindungsgemäss erhältlichen Verbindungen ist es aber ausreichend, das Reaktionsgemisch mit Carbonaten wie Kaliumcarbonat bzw. deren wässerigen Lösungen schwach zu alkalisieren. 



   Die Umwandlung einer erhaltenen Verbindung der allgemeinen Formel I, in der   R   eine Methylgruppe bedeutet, durch Kondensation mit aromatischen Aldehyden in eine Verbindung der allgemeinen Formel I, in der R eine Aralkenylgruppe bedeutet, gelingt bereits durch Kochen der Ausgangsprodukte in inerten Lösungsmitteln am Wasserabscheider in Gegenwart geeigneter Katalysatoren wie Piperi- 
 EMI3.1 
 in Toluol in Gegenwart von Piperidinacetat in guter Ausbeute. 



   Die erfindungsgemäss   erhältlichen   Verbindungen der allgemeinen Formel I können nach an sich bekannten Methoden mit physiologisch indifferenten anorganischen und organischen   Säuren, rie   Halogenwasserstoffsäuren, Schwefelsäure, Salpetersäure, Phosphorsäure, Essigsäure, Propionsäure, Oxalsäure, Malonsäure, Adipinsäure, Fumarsäure, Weinsäure, Citronensäure und Ascorbinsäure in die entsprechenden Salze überführt werden. Mit Alkylierungsmitteln, wie Alkylhalogeniden, Dialkylsulfaten, Arylsulfonsäurealkylestern usw. werden N-Alkyl-Salze der allgemeinen Formel I erhalten. Die Löslichkeit der Salze in Wasser wird sowohl von den Substituenten   R,, R,   und   R,   als auch von der Art des Anions beeinflusst. 



   Die als Ausgangsprodukte verwendeten Verbindungen der allgemeinen Formel II sind aus ss- (3, 4-Di- 
 EMI3.2 
 produkte sowohl die racemischen Verbindungen als auch deren optische Isomere eingesetzt werden. 



   Ausgehend von ss-(3,4-Dimethoxyphenyl)-Ó-alkyl-alaninen werden nach an sich bekannten Methoden die entsprechenden Alkylester hergestellt und durch N-Acylierung in Verbindungen der allgemeinenFormel II überführt. Für die Herstellung optisch aktiver Verbindungen der allgemeinen Formel II kann bei dieser Ausführungsform dieRacematspaltung zweckmässig auf der Stufe der ss- (3, 4-Dimethoxy-   phenyl) -a-alkyl-alanin-alkylester   vor der N-Acylierung vorgenommen werden. 



   Für die Herstellung von Verbindungen der allgemeinen Formel II kann man aber auch von   N-Acyl-ss- (3, 4-dimethoxyphenyl) -a-alkyl-alaninen   ausgehen und diese anschliessend nach an sich bekannten Methoden verestern. 



   An Stelle der üblichen Veresterungsmethoden kann auch die Ester-Herstellung über Azlactone vorteilhaft erfolgen. So lässt sich das bei Acetylierung von   a-Methyl-ss- (3, 4-dimethoxyphenyl)-alanin   mit Acetanhydrid-Pyridin als Zwischenprodukt gebildete 2,   4-Dimethyl-4- (3', 4'-dimethoxybenzyl)-oxa-     zolon- (5) mit Methanol   unmittelbar zum N-Acetyl-Ó-methyl-ss-(3,4-dimethoxyphenyl)-alanin-methylester umsetzen. Wenn die optisch aktiven Verbindungen der allgemeinen Formel II nach diesem Synthe-   seweg hergestellt werden sollen, ist es zweckmässig,   die Racematspaltung auf der Stufe   vonN-Acyl-ss- (3. 4-di-   
 EMI3.3 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 bildung an den Hydroxygruppen zugänglich. 



   Die nach verschiedenen Synthesen zugänglichen Verbindungen der allgemeinen Formel II können leicht in reinem Zustand und in guten Ausbeuten erhalten werden. In den Fällen, wo an Stelle der reinen optischen Isomeren solche Produkte eingesetzt werden, die noch Racemat enthalten, ist eine Abtrennung der racemischen Verbindung von den optischen Isomeren auf Grund ausgeprägter Löslichkeitsunterschiede zwischen den optischen Isomeren und deren   entsprechendem Racemat   in bestimmten Lösungsmitteln möglich. So ist z. B. D,   L-N-Acetyl-a-methy1-ss- (3, 4-dimethoxypheny1) -a1anin-methy1ester   wesentlich schwerer als die entsprechende D-Verbindung in Methanol bei Raumtemperatur löslich. 



     Beispiel l :   Herstellung von D, L-1-(3',4'-Dimethyoxybenzyl)-3-methyl-3-carbomethoxy- 6,   7-dimethoxy-3, 4-dihydro-isochinolin-hydrochlorid :     12,   5g D, L-N-'3',4'-Dimethyoxybenzyl-Ó-amino-ss-3,4-dimethoxyphenylpropionsäuremethylester (Fp. 103 bis 1040 C), hergestellt aus D, L-Ó-Methyl-ss(3,4-dimethoxyphenyl)-alaninmethylester und Homoveratrumsäurechlorid, werden in 150 ml absolutem Benzol mit 6 ml Phosphoroxychlorid vereinigt und unter Rühren 4 h am Rückfluss gekocht. Nach Entfernung des Lösungsmittels wird der Rückstand mit Eis-Wasser-Gemisch und Sodalösung zersetzt und mit Chloroform extrahiert. Nach Trocknung der   Chloroformextrakte   wird das Lösungsmittel abdestilliert und der Rückstand in n-Butanol aufgenommen.

   Nach Einleiten von gasförmigem Chlorwasserstoff oder Zugabe von alkoholischer Salzsäure erhält man das Hydrochlorid das nach Umkristallisation aus absolutem Äthanol bei 205 bis 2070 C schmilzt.    



  Analyse für C H C1NO ' 28 28 6  
Berechnet : C = 61, 39% Gefunden : C = 61, 42%
H = 6, 27% H =   6, 22%.   



   Beispiel 2 : Herstellung von D,   L-l-Benzyl-3-methyl-3-carbomethoxy-6, 7-dimethoxy-3, 4-di-   hydro-isochinolin-hydrochlorid : 
 EMI4.1 
 g D, L-N-Phenylacetyl-a-methyl-ss-3, 4-dimethoxyphenyl-alanin-methylester1800 C) durch Veresterung mit methanolischer Salzsäure, werden in 200 ml Benzol unter Erwärmen gelöst und 5 ml Phosphoroxychlorid zugefügt. Nach 3stündigem Kochen unter Rückfluss wird das Lösungsmittel entfernt und der Rückstand nach Behandlung   mitgesättigter Kaliumearbonatlösung   bis zur alkalischen Reaktion mit Benzol extrahiert. Die vereinigten Benzolextrakte werden nach Trocknung eingeengt   und der Rückstand im Vakuum destilliert. Die bei Kp : 220 bis 2250 C übergehende Fraktion wird in Methanol aufgenommen und durch Zugabe von methanolischer Salzsäure das Hydrochlorid hergestellt.   



  Nach Umkristallisation aus Methanol schmilzt das Hydrochlorid. bei 222 bis 2240 C. 



   Ausbeute : 6 g = 49% der Theorie, bezogen auf D,   L-N-Phenylacetyl-ot-methyl-ss-3, 4-dimethoxy-   Phenyl-alanin-methylester. 



   Beispiel 3 : Herstellung von D, L-1-Phenyl-3-methyl-3-carbomethoxy-6,7-dimethoxy-3,4-di-   hydro-isochinolin-hydrochlorid : 26 g D, L-N-Benzoyl-a-methyl-ss-3, 4-dimethoxyphenyl-alanin-methylester (Fp. 122 bis 1240 C),   hergestellt aus D,   L-a-Methy1-ss-3,   4-dimethoxyphenyl-alanin-methylester und Benzoylchlorid, werden in 300 ml Benzol unter Erwärmen gelöst und nach Zugabe von 12 ml POC13 3 h unter Rühren am Rückfluss gekocht. Die klare Lösung wird unter vermindertem Druck eingeengt, der Rückstand mit kalter Sodalösung bis zur alkalischen Reaktion behandelt und mit Chloroform extrahiert. Die vereinigten Chloroformextrakte werden getrocknet, das Lösungsmittel abdestilliert und der Rückstand in Äthanol aufgenommen.

   Die beim Abkühlen erhaltenen Kristalle werden aus Äthanol umkristallisiert. 15 g, vom Fp. 105 bis 1070 C, =61% der Theorie, bezogen auf   eingesetztenD, L-N-Benzoyl-a-methyl-ss-3,   4-di- methoxyphenyl-alanin-methylester. Durch Behandlung mit methanolischer Salzsäure und Reinigung aus 
 EMI4.2 
 
7-dimethoxy-3,Berechnet : N = 3, 73% Gefunden :

   N = 3, 62%   Beispiel 4 :   Herstellung von D,   L-1,   3-Dimethyl-3-carbomethoxy-6,7-dimethoxy-3,4-dihydroisochinolin und seinen optischen Isomeren : a) 195 g D,L-N-Acetyl-Ó-methyl-ss-(3,4-dimethoxyphenyl)-alanin-methylester (Fp. 167 bis 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 169    C),   hergestellt durch Veresterung von D, L-N-Acetyl-Ó-methyl-ss-(3,4-dimethoxyphenyl)-alanin, werden in   1, 5 1   Benzol erwärmt und unter Rühren 100 ml Phosphoroxychlorid zugefügt. Das Gemisch wird 3 h am Rückfluss gekocht, das Lösungsmittel destillativ entfernt und der Rückstand mit Eis-Wasser und   Kaliumcarbonat-Lösung   behandelt. Nachdem der alkalische Bereich erreicht wurde, wird das Gemisch wiederholt mit Benzol extrahiert.

   Die vereinigten und getrockneten Benzolextrakte werden eingeengt und der Rückstand aus Benzol oder andern Lösungsmitteln umkristallisiert. 



   Ausbeute : 147 g, vom Fp. 101 bis 103 C, =   801o   der Theorie. b) 40 g L-N-Acetyl-Ó-methyl-ss-(3,4-dimethoxyphenyl)-alanin-methylester [Fp.128 bis 129  C,   [a]   =-75 C (c =   l,   Methanol)], hergestellt aus L-N-Acetyl-Ó-methyl-ss-(3,4-dimethoxyphenyl)-alanin, durch Veresterung, werden in 400 ml Benzol mit 23 ml Phosphoroxychlorid wie die entsprechende D, L-Verbindung behandelt. Der nach Einengen der getrockneten Benzolextrakte erhaltene Rückstand (31 g) wird im Vakuum destilliert. Bei Kp 5 163 bis 1650 C gehen 23 g eines zähen Öles über, das beim Stehen kristallisiert. Fp. 60 bis   63  C   nach Umkristallisation aus Petroläther 61 bis 63 C [a] = + 500 (c = 1, Methanol). 



   Ausbeute : 60% der Theorie. 
 EMI5.1 
 behandelt. Die vereinigten getrockneten Benzolextrakte werden eingeengt und der Rückstand aus einem Benzol-Petroläther-Gemischumkristallisiert. 



   Ausbeute an 65 bis 670 C schmelzenden Kristallen 45 g = 77% der Theorie. 
 EMI5.2 
 



   Analyse für   CH CINO   
Berechnet : C =   57, 420/0 Gefunden :   C = 57, 50%
H = 6, 42% (D-Iso H= 6, 58%
N =   4, 460/0   meres) N   = 4, 68%.   



   Aus dem nach a) hergestellten D, L-1,3-Dimethyl-3-carbomethoxy-6,7-dimethoxy-3,4-dihydroisochinolin wird in Acetonitril mit Methyljodid das bei 215 bis 2170 C unter Zersetzung schmelzende 
 EMI5.3 
 
3-Dimethyl-3-carbomethoxy-6, 7-dimethoxy-3,Berechnet : C = 45, 83% Gefunden : C = 45, 91%
H=5,29%H=5,44%. 



     Beispiel 5 :   Herstellung von D,   L-1-   (4'-Chlorstyryl)-3-methyl-3-carbomethoxy-6,7-dimethoxy-3,4-dihydro-isochinolin und dessen Salzen :
14 g nach Beispiel 4 hergestelltes D,   L-l, 3-Dimethyl-3-carbomethoxy-6, 7-dimemoxy-3, 4-dihydro-   isochinolin werden mit 7 g p-Chlorbenzaldehyd in 130 ml absolutem Toluol unter Zusatz von katalytischen Mengen Piperidinacetat 6 h am Wasserabscheider gekocht. Danach wird das Lösungsmittel im Vakuum abdestilliert und der Rückstand aus absolutem Äthanol umkristallisiert.

   Fp. 150 bis 1530 C. 
 EMI5.4 
 
H = 5, 55%   H= 5, 61%   
Für die Herstellung von D,   L-1-   (4'-Chlorstyryl)-3-methyl-3-carbomethoxy-6,7-dimeth-3,4-di hydro-isochinolin-monohydrochlorid wird eine methanolische Lösung der Base oder die Base selbst mit 

 <Desc/Clms Page number 6> 

   methanolischer Salzsäure in der Wärme gelöst. Beim Abkühlen kristallisiert das Hydrochlorid als orangefarbenes Salz aus, das aus Alkoholen umkristallisiert werden kann. Fp. 224 bis 2280 C. 



  Analyse für CHClNO Berechnet : C = 60, 56% Gefunden ; C = 60, 66% H = 5,32% H=5,44% N = 3, 21% N = 3, 20%.    
 EMI6.1 
 über Nacht bei Raumtemperatur stehen gelassen, das Lösungsmittel im Vakuum entfernt und der Rückstand mit Äther extrahiert. Nach Umkristallisation aus Alkohol schmilzt die Substanz bei 177 bis 1800 C. 



   Analyse für   C22 H25 CIINO 4  
Berechnet : C = 50, 98% Gefunden : C   = 51, 22%   
 EMI6.2 
 schmilzt. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von neuen 1-substituierten 3-Alkyl-3-carbalkoxy-6,7-dimethoxy- 3, 4-dihydro-isochinolinen der allgemeinen Formel EMI6.3 worin Rl und R2 unabhängig voneinander niedere Alkylgruppen mit 1 bis 5 C-Atomen und R3 eine Alkyl-, Aryl-, Aralkyl- oder Aralkenylgruppe, wobei die Arylkerne dieser Gruppen mit einem oder mehreren Halogenatomen, einer oder mehreren Alkyl-, Alkoxy-, Hydroxy-, Nitro-, Cyan- oder sekundären oder tertiären Aminogruppen substituiert sein können, bedeuten, ihren Racematen sowie deren optischen Isomeren, deren Salzen mit physiologisch indifferenten anorganischen oder organischen Säuren und den mit EMI6.4 EMI6.5 worin R, R und Ra die oben angegebene Bedeutung besitzen,
    in Gegenwart eines zurBischlerNapieralski-Synthese geeigneten Kondensationsmittels wie Phosphoroxychlorid oder Phosphorpentoxyd erhitzt und, wenn die so erhaltenen Verbindungen der allgemeinen Formel (I) in 1-Stellung eine Methylgruppe besitzen, diese erwünschtenfalls mit entsprechend substituierten aromatischen Aldehyden zu Verbindungen der allgemeinen Formel (I) umsetzt, in welcher Rl und R die oben angegebene Bedeutung besitzen und R, eine im Arylkern gegebenenfalls entsprechend substituierte Aralkenylgruppe bedeutet, worauf man gegebenenfalls eine oder mehrere der folgenden Massnahmen anschliesst :
    a) Auftrennung von <Desc/Clms Page number 7> Racematen in optische Isomere b) Salzbildung mit physiologisch indifferenten anorganischen oder organischen Säuren, wie Halogenwasserstoffsäuren, Schwefelsäure, Salpetersäure, Phosphorsäure, Essigsäure, Propionsäure, Oxalsäure, Malonsäure, Adipinsäure, Maleinsäure, Fumarsäure, Weinsäure und Citronensäure, c) Umsetzung mit Alkylierungsmitteln, wie Alkylhalogeniden, Dialkylsulfaten oder Arylsulfonsäurealkylestern, zu ihren N-Alkyl-Derivaten.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Herstellung von optisch aktiven Verbindungen der allgemeinen Formel (I), sowie ihren tertiären und quartären Salzen optisch aktive Verbindungen der allgemeinen Formel (II) eingesetzt werden.
AT508068A 1967-12-27 1968-05-27 Verfahren zur herstellung von neuen 1-substituierten 3-alkyl-3-carbalkoxy-6,7-dimethoxy-3,4-dihydroisochinolinen und ihren salzen AT278801B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DD12922267 1967-12-27

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT278801B true AT278801B (de) 1970-02-10

Family

ID=5479678

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT508068A AT278801B (de) 1967-12-27 1968-05-27 Verfahren zur herstellung von neuen 1-substituierten 3-alkyl-3-carbalkoxy-6,7-dimethoxy-3,4-dihydroisochinolinen und ihren salzen

Country Status (2)

Country Link
AT (1) AT278801B (de)
DK (1) DK120156B (de)

Also Published As

Publication number Publication date
DK120156B (da) 1971-04-19

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE965036C (de) Verfahren zur Herstellung von p-(Bis-2-chloraethyl-amino)-ª‰-phenyl-alanin
DE3244594A1 (de) 1-phenylisochinolinderivate und verfahren zu ihrer herstellung, diese verbindung enthaltende pharmazeutische praeparate und deren anwendung
AT278801B (de) Verfahren zur herstellung von neuen 1-substituierten 3-alkyl-3-carbalkoxy-6,7-dimethoxy-3,4-dihydroisochinolinen und ihren salzen
AT278802B (de) Verfahren zur herstellung von neuen 1,3-bis-&lt;6,7-dimethoxy-3,4-dihydro-isochinolyl-(1)&gt;-2-arylpropan - derivaten und ihren salzen
DE1902402A1 (de) Verfahren zur Herstellung von 1-substituierten 6.7-Dimethoxy-isochinolinen
DE2512702C2 (de) Substituierte 1-Amino-3-phenyl-indole, deren Salze und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE2258088A1 (de) Optisch aktive isoindolinderivate und verfahren zu ihrer herstellung
DE1137025B (de) Verfahren zur Herstellung von Phenthiazinderivaten
AT256111B (de) Verfahren zur Herstellung der razemischen und der (+)-Form des neuen 1-(2&#39;,4&#39;,5&#39;-Trichlor-phenäthyl)-2-methyl-6,7-dimethoxy-1,2,3,4-tetrahydroisochinolins und deren Säureadditionssalze
DE716579C (de) Verfahren zur Herstellung von Esteramiden der Mandelsaeure
DE927928C (de) Verfahren zur Herstellung von 4-substituierten Chinazolonen
AT371446B (de) Verfahren zur herstellung von neuen cis-4aphenylisochinolinderivaten und ihren saeureadditionssalzen
DE939207C (de) Verfahren zur Herstellung von als Lokalanaesthetica verwendbaren basisch substituierten Fettsaeure-(2-chlor-6-methyl-aniliden) und ihren Salzen
AT239969B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Estern der Nicotinsäure
AT227266B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Phenothiazinderivaten, sowie von deren Säureadditionssalzen und quartären Salzen
AT261592B (de) Verfahren zur Herstellung L-(-)-α-Methyl-β-(3,4-dihydroxyphenyl)-alanin
DE1445845C (de) 5-Phenyl-6,7-benzomorphane
AT219041B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Tetrahydroisochinolin-Derivaten
AT270630B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Pyrrolinderivaten und ihren Salzen
DE1445875C (de) ( ) 2 Dehydroemetinverbindungen und ein Verfahren zu deren Herstellung
AT253131B (de) Verfahren zur Herstellung enantiomerer Verbindungen aus der Dehydroemetin-Reihe
AT269886B (de) Verfahren zur Herstellung neuer Benzomorphanderivate und ihrer Salze
AT215422B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Pyridazin-Derivaten
DE1568253C (de) N substituierte 1,2 Diphenyl 2 acyloxy 3 amino methyl butene
AT236955B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Tetrahydroisochinolin-Derivaten

Legal Events

Date Code Title Description
ELJ Ceased due to non-payment of the annual fee