AT27761B - Weichverfahren für zur Malzbereitung bestimmte Getreidekörner. - Google Patents

Weichverfahren für zur Malzbereitung bestimmte Getreidekörner.

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  Weichverfahren für zur Malzbereitung bestimmte Getreidekörner. 



   Man hat bekanntlich seither zum Weichen der fur die Malzbereitung bestimmten Getreidekörner und insbesondere zum Weichen von Gerste kaltes Wasser verwendet und darin die Gerste bis zur Erlangung der Quellreife belassen, was   bekanntermassen   in den meisten Fällen nicht unter etwa   (jo   Stunden dauerte. 



   Einige Verbesserungen dieses Quellverfahrens bestanden in der Einführung der Luftwasserweiche und in der Anwendung von   Kalkwasser, welch letzteres   dazu bestimmt war. die der Gerste anhaftenden Organismen abzutöten. Bei der allgemein herrschenden Anschattung, dass kaltes Wasser zum Weichen ein unbedingte Erfordernis sei, hat man, trotzdem gerade in allerletzter Zeit der Vorteil der Anwendung einer wärmeren Weiche erkannt wurde, davon abgestanden, letztere in der Praxis einzuführen, und wenn man an einzelnen Stellen an Stelle von kaltem Wasser wärmeres verwendete, so geschah dies nur in Verbindung mit Kalkwasser und unter Anwendung der Luftwasserweiche, weil beide als er-   turderiiche Bedingungen bei   der Anwendung etwas wärmeren Wassers gegolten haben. 



   Vor allem waren es die   Weichverluste, die   bei der Anwendung wärmeren Wassers befürchtet worden sind. andererseits auch Einbusse an der Lebenskraft des   Gerstenkornes   und physiologische Veränderungen, welche der Inhalt desselben unter dem Einflusse wärmeren Wassers   crleidon konnte.   



     Nun sind die seitherigen Methoden der Gerstenwciche unzulänglich   und zeitraubend, 
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 ist die   Hereitung des Kalkwassers und   die Anwendung der Luftwasserweiche nicht allein kostspielig und zeitraubend. sondern auch in   modernen Hrauprozessen   störend und unangenehm. 



     Ks   hat sich nun gezeigt, dass man ohne Weichverluste und ohne die geringsten 
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 kurze Zeit behandelt. Das Getreidekorn erleidet hiebei nicht nur keinen Schaden, sondern es werden im Gegenteil bisher in der Malzbereitung unbekannte Vorteile erreicht. 



   Diese liegen zunächst darin, dass man sowohl die Luftwasserweiche als auch die Anwendung des Kalkes gänzlich ersparen kann, denn durch das heisse Wasser allein werden die, insbesondere in den Furchen   des Getreidekornes festsitzenden Verunreinigungen   und Organismen leicht und sicher losgetöst und fortgeschwemmt bzw. abgetötet. Ferner wird eine sehr wesentliche Abkürzung der Weichzeit erreicht, und wie durch Versuche fest- 
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   Zweckmässig   lässt   man der vorbeschriebenen Behandlung mit heissem Wasser oder heissem Dampf ein kurzes Weichen der Körner in kaltem Wasser vorangehen. Nach der Behandlung mit kaltem Wasser werden die Körner in der üblichen Weise auf die Tonne gebracht. 



   In der Praxis verfährt man am besten so, dass man z. B. Gerste in zirka   33-1000 r   heissem Wasser während einigen Sekunden bis 2 Stunden, je nach der angewandten Temperatur behandelt ; hierauf folgt die normale Kaltwasserweiche bis zur Quellreife. Von Fall zu Fall ist es zweckmässig, während der Weichperiode in kaltem Wasser die Körner wiederholt mit heissem Wasser zu behandeln. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Weichverfahren, dadurch    gekennzeichnet, dass   die Getreidekörner, z. B. Gerste, vor der eigentlichen Weiche mit heissem Wasser von 33-1000 C oder Wasserdampf kurze Zeit behandelt werden.

Claims (1)

  1. 2. Eine Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Getreidekorner während der Weichperiode in kaltem Wasser, wiederholt mit heissem Wasser oder Wasserdampf behandelt werden.
    3. Eine weitere Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch l, darin bestehend, dass der Behandlung mit heissem Wasser oder heissem Dampf ein Weichen der hörner in EMI2.1
AT27761D 1906-01-04 1906-01-04 Weichverfahren für zur Malzbereitung bestimmte Getreidekörner. AT27761B (de)

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