AT269117B - Verfahren zur Herstellung des neuen p-Chlorphenylisopropylamino-2-oder-3-chlorpropans und ihrer Salze - Google Patents

Verfahren zur Herstellung des neuen p-Chlorphenylisopropylamino-2-oder-3-chlorpropans und ihrer Salze

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AT269117B
AT269117B AT200368A AT200368A AT269117B AT 269117 B AT269117 B AT 269117B AT 200368 A AT200368 A AT 200368A AT 200368 A AT200368 A AT 200368A AT 269117 B AT269117 B AT 269117B
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chloropropane
salts
chlorophenylisopropylamino
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new
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung des neuen   p-ChIorphenylisopropylamino-2-oder-3-chIorpropans   und ihrer Salze 
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung des neuen p-Chlorphenylisopropyl-   arnino-2- oder -3-chlorpropans   der allgemeinen Formel 
 EMI1.1 
 in der eines der   Symbole Ri oder R   Chlor und das andere Wasserstoff bedeuten, sowie deren Säureadditionssalze. 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 p-Chlorphenylisopropylaminmit einer Verbindung der allgemeinen Formel 
 EMI1.4 
 in der Rl und R2 die oben gegebene Bedeutung haben, unter gleichzeitiger oder nachträglicher Hydrierung kondensiert und dass man die erhaltene Base gegebenenfalls in ein Säureadditionssalz überführt. 
 EMI1.5 
 propylamin mit einer Verbindung der Formel III kann unter gleichzeitiger oder nachträglicher Hydrierung erfolgen.

   Bei der Kondensation entsteht intermediär die entsprechende Schiffsche Base, deren Hydrierung das gewünschte Endprodukt liefert. Die Umsetzung kann in einem üblichen inerten Lösungsmittel, beispielsweise in einem niederen Alkanol, in Benzol, Toluol od. dgl.   durchgeführt   werden. Die Hydrierung kann katalytisch, beispielsweise unter Verwendung eines Platin- oder Palladiumkatalysators, oder mittels eines komplexen Metallhydrids, beispielsweise mittels eines Alkalimetallborhydrids durchgeführt werden. Die Kondensation und Hydrierung wird zweckmässigerweise bei Raumtemperatur oder unter schwachem Erwärmen durchgeführt. Bei nachträglicher Hydrierung kann die vorgängige Kondensation auch unter Rückflussbedingungen erfolgen. 



   Die erhaltenen Verbindungen der Formel I sind Basen, die in üblicher Weise durch Umsetzen mit Säuren, beispielsweise mit Salzsäure, Bromwasserstoffsäure, Schwefelsäure, Phosphorsäure, Weinsäure, Zitronensäure,   Äpfelsäure,   Salicylsäure od. dgl. in Säureadditionssalze übergeführt werden   können.   



   Die Verfahrensprodukte weisen eine ausgeprägte   appetithemmende   Wirkung auf. Das p-Chlorphenyl-   isopropyla : mino-2- oder -3-clùorpropan   und deren pharmazeutisch verträglichen Säureadditionssalze können daher als Heilmittel in Form pharmazeutischer Präparate zur Appetithemmung und zur Behandlung von Fettsucht Verwendung finden. Sie können in Mischung mit einem für die enterale oder parenterale Applikation geeigneten pharmazeutischen, organischen oder anorganischen inerten Träger-   material, wie z. B. Wasser, Gelatine, Gummiarabicum, Milchzucker, Stärke, Magnesiumstearat, Talk oder pflanzlichen Ölen, verabreicht werden. Die pharmazeutischen Präparate können in fester Form,   z. B. als Dragées oder in flüssiger Form, z. B. als Lösungen, Suspensionen oder Emulsionen vorliegen.

   Gegebenenfalls sind sie sterilisiert und bzw. oder enthalten sie Hilfsstoffe, wie Konservierungs-, Stabili-   sierungs-, Netz- oder Emulgiermittel, Salze zur Veränderung des osmotischen Druckes oder Puffer. Sie können auch noch andere therapeutisch wertvolle Stoffe enthalten.   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Beispiel 1 : Eine Lösung von 17 g   p-Chlorphenylisopropylamin   und 10 g   ss-CUorpropionaldehyd   in 250 ml Toluol wird während 6 h bei 50   C und 50 atü gehalten. Nach dem Abkühlen wird das Lösungsmittel abdestilliert, der ölige Rückstand in 250 ml Äthanol gelöst und portionenweise mit insgesamt 4 g Natriumborhydrid versetzt. Anschliessend wird das Reaktionsgemisch während 2 h auf   400 C erhitzt,   das   Lösungsmittel   abdestilliert, der Rückstand mit 50 ml Wasser versetzt und mit Methylenchlorid ausgeschüttelt. Man erhält hiebei 24, 2 g eines farblosen Öles, welches in Äthanol gelöst und mit einem Überschuss an äthanolischer Salzsäure versetzt wird.

   Durch Kristallisation erhält man daraus 25, 1 g   p-Chlor-   phenylisopropylamino-3-chlorpropan-hydrochlorid in Form von weissen Kristallen mit einem Schmelzpunkt von 156  C. 



   Beispiel   2 : 25 g p-Cblorphenylisopropylamin   werden in 250 ml absolutem Benzol gelöst. Die erhaltene Lösung wird unter Rühren tropfenweise mit 14 g    < x-Chlorpropionaldehyd   versetzt. Es tntt eine leichte Erwärmung und Trübung auf. Das   Lösungsmittel   wird 10 min nach beendeter Eintragung unter vermindertem Druck bei 30 0 C abdestilliert. Der ölige Rückstand wird in 400   m1   absolutem Äthanol gelöst. Die Lösung wird in einem Eisbad auf   15-20'C geküblt   und nach Zugabe von 5 g Natriumborhydrid 2 h bei Raumtemperatur gerührt. Der nach Abdampfen des Lösungsmittels verbleibende Rückstand wird in 200 ml Wasser aufgenommen und zweimal mit je 250 ml Äther ausgeschüttelt.

   Der Ätherextrakt wird mit Wasser neutral gewaschen, über Magnesiumsulfat getrocknet und unter vermindertem Druck eingedampft. Das zurückbleibende ölige   p-ChlOl phenylisopropylamino-2-chlorpropan   wird mit überschüssiger ätherischer Salzsäure versetzt. Das nach Zugabe von Äther ausfallende Hydrochlorid schmilzt nach dem Umkristallieren aus Äthanol/Äther bei   105-107  C.   



   PATENTANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung des neuen p-Chlorphenylisopropylamino-2- oder -3-chlorpropans der allgemeinen Formel 
 EMI2.1 
 
 EMI2.2 
 durch gekennzeichnet, dass man   p-CMorphenylisopropylamm   der Formel 
 EMI2.3 
 mit einer Verbindung der allgemeinen Formel 
 EMI2.4 
 in der Ri und R2 die oben angegebene Bedeutung haben, unter gleichzeitiger oder nachträglicher Hydrierung kondensiert und dass man die erhaltene Base gegebenenfalls in ein Säureadditionssalz überführt.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man p-Chlorphenylisopropylamin in einem wasserfreien inerten Lösungsmittel mit &alpha;- oder ss-Chlorpropionaldehyd kondensiert und die erhaltene Schiffsche Base mit einem Alkalimetallhydrid hydriert.
AT200368A 1965-12-15 1966-10-31 Verfahren zur Herstellung des neuen p-Chlorphenylisopropylamino-2-oder-3-chlorpropans und ihrer Salze AT269117B (de)

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