AT26682B - Verfahren zur Reduktion von Indigofarbstoffen. - Google Patents

Verfahren zur Reduktion von Indigofarbstoffen.

Info

Publication number
AT26682B
AT26682B AT26682DA AT26682B AT 26682 B AT26682 B AT 26682B AT 26682D A AT26682D A AT 26682DA AT 26682 B AT26682 B AT 26682B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
indigo
alkali
reduction
parts
white
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Basf Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DE1904165429D external-priority patent/DE165429C/de
Application filed by Basf Ag filed Critical Basf Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT26682B publication Critical patent/AT26682B/de

Links

Landscapes

  • Coloring (AREA)
  • Silver Salt Photography Or Processing Solution Therefor (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Reduktion von   Indigofarbstoffen.   



   In der Patentschrift Nr. 24887 ist ein Verfahren zur Reduktion von   Indigofa1'bsloffen   beschrieben, welches darin besteht, dass man auf dieselben Eisenpuver bei Gegenwart von Alkalilaugen, deren Konzentration 10  Bé. nicht wesentlich unterschreitet, einwirken lässt. 
 EMI1.1 
 auch mit Natronlauge von geringerer Konzentration oder sogar ohne Zusatz von Lauge reduzieren kann. 



   Versucht man nämlich mit Hilfe einer bestimmten Menge Alkalilauge von    10 ()   
 EMI1.2 
   reduzieren, obschon   bereits nach Eintragung von   3SO     ! /das ganze Patron/ur Bildung von   
 EMI1.3 
 verbraucht wäre. Danach muss   man   also annehmen, dass   Indigoweissdinatriumsalz   imstande ist, Indigo in Gegenwart von Eisen zu reduzieren. Tatsächlich ist dies auch, wie sich gezeigt hat, der Fall. Infolge dieser Eigenschaft des   Indigowcissdinatriums   lässt sich nun in dem Verfahren dos Stammpatentes das dort verwendete Alkali teilweise oder ganz durch dasselbe ersetzen.

   Man   l ; ann hiel) ei   z.   B.   so verfahren, dass man in eine Lösung des Dinatriumsalzes des Indigoweiss, welche zweckmässig 20% Indigoweiss oder mehr enthält, Indigo und die entsprechende Menge Eisenpulver einträgt. Der Indigo geht unter Reduktion in Lösung und diese enthält dann das   Mononatriumsalz   des Indigoweiss oder es scheidet sich letzteres bei weiterem Zusatz von Indigo   schliesslich   zum Teil in freier Form ab. Setzt 
 EMI1.4 
 können dann durch Eisen neue Mengen von Indigo reduziert werden. Selbstverständlich kann man die   Lösung dos Indigoweissnatriums auch   von vorne herein mit Natronlauge versetzen. 



   Weiter hat es sich gezeigt, dass die Reduktion des Indigos mit Eisenpulver auch ohne kaustisches Alkali schon mit starken   Alkalikarbonatlösungen   ausgeführt werden kann. 



   So reduziert Eisenpulver, eingetragen in konzentrierte Sodalösung, z. B.   tn   geschmolzene Kristallsoda, den Indigo unter Bildung von Indigoweiss, welches beim   Verdünnen   mit   warmem  
Wasser als Natriumsalz in Lösung geht. Ähnlich wie starke   Alkalikarbonatlösnngen wirken   auch konzentrierte Alkaliphosphat- oder Alkalisulfidlösungen. Auch in diesen Fällen kann ein Teil der Salze in oben   beschriebener Weise durch Indissoweissalkali ersetzt werden.   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Das Verfahren wird an folgenden Beispielen erläutert :   Beispiel I   : 100 Teile Indigoweissdinatriumlösung 30%ig, werden mit 20 Teilen Indigopulver und 20 Teilen Eisenpulver bei 75  C verrührt. Durch Abfiltrieren erhält man eine Indigolösung von 400/0   Indigoweissgel1alt.   



   Beispiel II: 100 Teile Indigopulver werden mit 100 Teilen Kristallsoda bezw. 



  300 Teilen Natriumphosphat (HNa2 PO4) und 100 Teilen Eisenpulver in der Kugelmühle fein gemahlen. Beim Erhitzen des Gemisches auf zirka   zoo   C tritt alsbald vollkommene Reduktion zu Indigoweiss ein. 



   Beispiel III: 400 Teile kristallisiertes Schwefelnatrium, gelöst in 200 Teilen Wasser, werden auf 75  C aufgeheizt. Dann werden 150 Teile Eisenpulver eingetragen 
 EMI2.1 
   vol1kommen als Indigoweiss   in Lösung.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH: Abänderung in dem Verfahren der Patentschrift Nr. 24887, darin bestehend, dass ein Teil des dort verwendeten freien Alkalis oder das gesamte Alkali durch Indigoweissalkali oder durch Alkalikarbonat bezw. Phosphate, Sulfide sei es allein, sei es im Gemisch mit EMI2.2
AT26682D 1904-10-29 1905-07-13 Verfahren zur Reduktion von Indigofarbstoffen. AT26682B (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1904165429D DE165429C (de) 1904-10-29
AT26682T 1905-07-13

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT26682B true AT26682B (de) 1906-12-10

Family

ID=25598894

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT26682D AT26682B (de) 1904-10-29 1905-07-13 Verfahren zur Reduktion von Indigofarbstoffen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT26682B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT26682B (de) Verfahren zur Reduktion von Indigofarbstoffen.
DE564738C (de) Verfahren zur Herstellung von Sulfitzellstoff
AT126353B (de) Verfahren zur Herstellung eines reinen Papierstoffes aus bedrucktem Altpapier.
AT151948B (de) Verfahren zur Herstellung von handelsüblich reinen Alkali-Phosphaten.
DE171785C (de)
DE694936C (de) Gerbmittel
AT107840B (de) Verfahren zur Herstellung lichtechten Lithopons.
DE581411C (de) Herstellung von Mononatriumphosphat
DE836745C (de) Verfahren zur Herstellung von Schaumextrakten
AT142245B (de) Verfahren zur Herstellung eines faserfesten, hoch viskose Lösungen gebenden, sehr reinen Zellstoffes.
AT149355B (de) Verfahren zur ununterbrochenen Herstellung von wasserfreiem Äthylalkohol.
AT103221B (de) Verfahren zur Herstellung von Eisenleder.
AT262489B (de) Verfahren zur Herstellung von basischem Chromsulfat
AT104131B (de) Verfahren zur Behandlung von Holz od. dgl. zur Gewinnung von neuen Ligninderivaten.
DE427223C (de) Verfahren zur Entschwefelung von technischem Bariumcarbonat
AT136956B (de) Verfahren zur Verarbeitung von tonsubstanzhaltigen Stoffen, insbesondere von Kaolinen, Tonen od. dgl., auf Tonerde und ihre Verbindungen.
AT115054B (de) Verfahren zur Herstellung eines Pflanzenschutzmittels.
AT103230B (de) Kupferoxydammoniakzelluloselösung zum Spinnen von Kunstseide nach dem Streckspinnverfahren.
DE535809C (de) Verfahren zum Entharzen und Entfetten von Zellstoff
AT132712B (de) Verfahren zur Darstellung von Thioderivaten der Phenole.
DE634496C (de) Verfahren zur Herstellung von Zement
DE527128C (de) Verfahren zur Regenerierung von Ablaugen
DE523864C (de) Verfahren zur Herstellung eines reinen Papierstoffes aus bedrucktem Altpapier
DE544931C (de) Verfahren zum Wiederbrauchbarmachen erschoepfter Zinkchloridlaugen fuer die Vulkanfiberherstellung
DE550570C (de) Herstellung von Alkalisulfit- oder Alkalibisulfitloesungen aus Sulfat- oder Sulfitzellstoffablaugen