AT266808B - Verfahren zur Herstellung von ɛ-Carprolactam und ω-Dodecalactam - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von ɛ-Carprolactam und ω-Dodecalactam

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AT266808B
AT266808B AT1015066A AT1015066A AT266808B AT 266808 B AT266808 B AT 266808B AT 1015066 A AT1015066 A AT 1015066A AT 1015066 A AT1015066 A AT 1015066A AT 266808 B AT266808 B AT 266808B
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dodecalactam
cyclododecanone
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Hans-Joachim Dr Schultze
Walter Zbinden
Clau Dr Ing Berther
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Inventa Ag
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von =-Caprolactam und   Cò-Dodecalactam   
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
Die nachfolgenden Beispiele sollen das Verfahren gemäss vorliegender Erfindung näher erläutern, ohne diese aber in irgend einer Weise zu beschränken. Die Temperaturen sind   in 0 C   angegeben. 



   Beispiel 1 : Ein Gemisch von 270   Gew.-Teilen   Cyclohexanon und 330   Gew.-Teilen   Cyclododecanon wird bei   95-102   mit 11   einer 450   Gew.-Teile Hydroxylaminsulfat   enthaltenden und aufpH4 eingestellten wässerigen Lösung unter intensiver Durchmischung umgesetzt. Die während der Oximierung freiwerdende
Schwefelsäure wird laufend durch Zugabe von wässerigem Ammoniak so neutralisiert, dass der pH der Mischung stets etwa 4 beträgt. Nach 3 h ist die Oximierung beendet ; im Oxim-Gemisch ist Cyclohexanon bzw.   Cyclododecanonnur   nochin Spuren nachweisbar. Nach Abtrennung der flüssigen Oxim-Phasen von der wässerigen Phase erhält man 675 g eines Gemisches von Cyclohexanonoxim und Cyclododecanonoxim. 



  Nach Trocknung dieser organischen Phase durch halbstündiges Ausdampfen der letzten Spuren Wasser bei   1000 verbleiben   661   Gew.-Teile   Oxim-Gemisch, das sind   98, 9%   d. Th. 



   In ein auf 95   gehaltenes Gemisch von 45 Gew.-Teilen s-Caprolactam, 55   Gew.-Teilen M-Dodecalac-   tam und 110 Gew.-Teilen 100%iger Schwefelsäure wird unter starkem Rühren im Verlauf von 45 min ein Gemisch von 661 Gew.-Teilen Cyclohexanonoxim/Cyclododecanonoxim (45: 55) und unabhängig davon 726   Gew. - Teile 100%iger Schwefelsäure   so eingetragen, dass durch gleichzeitige Kühlung des Reaktionsgemisches die Temperatur stets zwischen 105 und 110  gehalten wird. Nach beendeter Zugabe von Oxim und Schwefelsäure verbleibt das Produkt noch 30 min zur Nachreaktion bei 105  und wird dann in der Wärme in einer   40%   Ammonsulfat enthaltenden wässerigen Lösung mit Ammoniak neutralisiert.

   Oberhalb 90   scheidet sich dabei das Gemisch aus s-Caprolactam und   M-Dodecalactam   über der wässerigen Phase flüssig ab und kann so leicht von dieser getrennt werden. Bei der anschliessenden Destillation des Lactam-Gemisches unter vermindertem Druck erhält man 322 g c-Caprolactam, d.   s. 94, 1%   d. Th. neben 401 g   M-Dodecalactam,   d. s.   95, 6%   d. Th. 
 EMI3.1 
 und 270 Gew.-Teile Cyclododecanon mit 500   Gew.-Teilen   Hydroxylaminsulfat in   1,   11 wässeriger Lösung bei   pH5   unter laufender Zugabe von Ammoniak während 3 h bei   95-102   umgesetzt.   Man erhält nach Trennung der Phasen und zusätzlicher Trocknung der organischen Phase 664 g CyclohexanonoximCyclododecanonoxim-Gemisch. 



   Dieses Oxim-Gemisch wird bei   100-110       in   eine Vorlage von 55   Gew.-Teilen s-Caprolactam,   45 Gew.Teilen   M-Dodecalactam   und 120   Gew.-Teilen 100% iger Schwefelsâure   innerhalb von 50 min eingetragen. 



  Darnach belässt man das Umlagerungsgemisch noch für 30 min bei 105  und arbeitet es dann in der beschriebenen Weise auf. Man erhält 324 g   M-Dodecalactam,   d. s.   96, 1%   d. Th., sowie 409 g s-Caprolactam, d. s. 94, 0% d. Th. 



   Beispiel 3 : Ein Gemisch von 200g Cyclohexanonoxim und 200 g Cyclododecanonoxim (erhalten durch Oximierung des entsprechenden Keton-Gemisches analog Beispiel 2, Abschnitt 1) mit einem Wassergehalt von zirka   1, 6%   werden ohne vorherige Trocknung in eine Vorlage von 220 g Umlagerungsprodukt, bestehend aus 100 g Lactam-Gemisch (1 : 1) und 120 g Schwefelsäure (enthaltend 6% über-   schüssig,     SO ;,)   zusammen mit 480 g   H2SO4 (mit 6% überschüssigem SOg)   eingetragen. Nach der Zugabe reagiert das Gemisch noch 30 min aus.

   Die Neutralisation, Aufarbeitung und Destillation erfolgt 
 EMI3.2 
 : n vorhergehenden BeispielenCyclohexanonoxim und 50 Gew. % Cyclododecanonoxim werden im Verlauf von 60 min zusammen mit   900 g 100%iger 90  heisser Phosphorsäure   in ein Gemisch   von30gs-Caprolactam, 30gN-Dodecalactam   und   90 g 100% iger Phosphorsaure   bei 115-120  eingetragen. Man lässt das Reaktionsprodukt 30 min bei 120   ausreagieren und arbeitet es nach der Neutralisation destillativ auf. Es werden 320 g Caprolactam   (96, 9%   d. Th. ) und 322 g Dodecalactam   (97, 6%   d. Th. ) erhalten. 



     Beispiel 5 : 500g   eines Gemisches von Cyclohexanonoxim/Cyclododecanonoxim mit einem Wasser- gehalt von   1, 7%   werden unter gleichzeitiger Zugabe von 600 g Phosphorsäure mit 15% überschüssigem   PsOg   zu 150 g eines Gemisches von 75 g s-Caprolactam und 75 g co-Dodecalactam bei 120   im Verlauf von 40 min der Beckmann'schen Umlagerung unterworfen. Die Nachreaktionszeit beträgt 30 min. Man erhält 268 g Caprolactam   (95, 8%   d. Th. ) neben 273 g   M-Dodecalactam     (97, 5%   d. Th.). 



   PATENTANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von s-Caprolactam und   M-Dodecalactam   aus Cyclohexanon und CyclododecanondurchOximierungundnachfolgendeBeckmann'scheUmlagerung, dadurchgekennzeichnet dass man Cyclohexanon und Cyclododecanon zusammen als Mischung oximiert und das entstehende Cyclo-   hexanonoxim/Cyclododecanonoxim--Gemiscb   der Beckmann'schen Umlagerung unterwirft.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Cyclohexanon/CyclododecanonGemisch mit einem Gewichtsverhältnis von 70 : 30 bis 30 : 70 oximiert.
    3. Verfahren gemäss den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Cyclohexanonoxim/ Cyclododecanonoxim-Gemisch mit einem Gewichtsverhältnis von 70 : 30 bis 30 : 70 der Beckmann'schen Umlagerung unterworfen wird. <Desc/Clms Page number 4>
    4. Verfahren gemäss den Ansprüchen 1 und2, dadurch gekennzeichnet, dass die Oximierungbei 80-110 C mittels Hydroxylaminsalzen bei einem pH von 3 bis 6, insbesondere bei einem solchen von 4 bis 5, erfolgt. EMI4.1 6. Verfahren gemäss Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass mit einem Gewichtsverhältnis Oxim-Gemisch : Schwefelsäure, Oleum und/oder konzentrierter, gegebenenfalls überschüssiges P2O5. enthaltender Phosphorsäure von 1 : 1 bis 1 : 2, vorzugsweijevon 1 : 1, 1 bis 1 : 1,4, gearbeitet wird.
AT1015066A 1965-11-03 1966-11-02 Verfahren zur Herstellung von ɛ-Carprolactam und ω-Dodecalactam AT266808B (de)

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