AT264405B - Einrichtung zum Sauberhalten einer Saugdüse - Google Patents

Einrichtung zum Sauberhalten einer Saugdüse

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AT264405B AT475066A AT475066A AT264405B AT 264405 B AT264405 B AT 264405B AT 475066 A AT475066 A AT 475066A AT 475066 A AT475066 A AT 475066A AT 264405 B AT264405 B AT 264405B
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  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)
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Description


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  Einrichtung zum Sauberhalten einer Saugdüse 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Sauberhalten einer Saugdüse an einer Textilmaschine, welche Saugdüse über einen Luftkanal mit einer Unterdruck und überdruck erzeugenden, kolbenbetätigten Pumpe verbunden ist, um an der Saugdüse periodisch eine Saugwirkung zu erhalten. 



   Es sind bereits Saugdüsen an einer Webmaschine bekannt, mit welchen die eingetragenen Schussfäden gehalten werden, um diese vor dem Anschlag durch das Webblatt anzuspannen oder auszustrecken. Zudem wird durch eine solche Anordnung eine überwachung des Schussfadens erhalten, indem der letztere durch Saugdüsen, die von länglicher Form und sehr kleiner Breite sind, gehalten wird. Der Unterschied des Unterdrucks, der in jeder Saugdüse als Folge des Vorhandenseins und Nichtvorhandenseins eines Fadens über den Düsen entsteht, wird dabei für die überwachung der Fadeneintragung benutzt. 



   Zur Erzeugung des Unterdrucks werden im allgemeinen Kolbenpumpen verwendet. Da in mit Textilien arbeitenden Betrieben stets Staub, Faserteilchen usw. in der Luft vorhanden sind, so besteht die Gefahr, dass diese die Saugdüsen verstopfen oder durch diese hindurch eingesaugt werden, wodurch Zylinder und Kolben der Pumpe verschmutzen. Auch werden beim Halten von Fäden durch Saugdüsen normalerweise Fäserchen vom   Fadenmaterial losgelöst,   welche die Saugdüsen ebenfalls verstopfen können, so dass deren Saugwirkung dadurch leidet. Bei der bekannten, im vorhergehenden erwähnten Einrichtung zum Halten der Schussfäden ist es deshalb bekannt, zwischen den Saugvorgängen einen überdruck von Luft zu erzeugen, mittels welchem die Fasern und die Staubteilchen, welche an den Düsen hängen geblieben sind, wieder weggeblasen werden. 



   Weil jedoch immer Teilchen nicht nur bis an die Düsen, sondern bis ins Innere des die Düsen tragenden Körpers gesaugt werden, so werden diese im Innern vorhandenen Teilchen beim Herausblasen gegen das Innere der Düsen geblasen und verstopfen diese von innen. Sie gelangen aber auch an den mit öl geschmierten Kolben und an die Zylinderwand der Kolbenpumpe, so dass an dieser eine Verschmutzung eintritt. 



   Gemäss der Erfindung wird dieser   übelstand   dadurch vermieden, dass der Luftkanal zwischen der Pumpe und der Saugdüse ein T-Stück umfasst, dass an der der üumpe zugekehrten Öffnung des Querteiles 
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 dgl.andern Öffnung des Querteiles eine steuerbare Verschlussklappe vorgesehen ist, welche beim Beginn der   Luft-Überdruckerzeugung   geöffnet und vor Beendigung derselben wieder geschlossen wird. 



   Die Erfindung sei nun an Hand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert. 



   In einem   Zylinder --1-- befindet   sich ein in axialer Richtung beweglicher Kolben--2--. Der   Kolben --2-- ist   an der   Kolbenstange --5-- befestigt   und durch eine in einer   Bohrung --3-- eines   an die Kolbenstange angesetzten   Verbindungsstückes-18-angreifende   Kraft bewegbar. Der Zylinder   - l- und der Kolben--2--arbeiten   zusammen als eine Unterdruck und überdruck erzeugende, kolbenbetätigte Pumpe. Am rechten Ende des Zylinders-l-ist ein Kanalteil vorgesehen, der den   Querteil --8-- eines   T-Stückes bildet, das in dem zwischen der Pumpe und der   Saugdüse-6-   vorgesehenen Luftkanal liegt.

   An der der Pumpe zugekehrten Öffnung des   Querteiles --8-- ist   ein zum Abfangen von Fasern, Staub   u. dgl.   dienendes   Filter --13-- vorgesehen,   über welches der Querteil 

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   --8-- mit   dem leistungsseitigen   Innenraum-11-der Pumpe-1, 2- verbunden   ist. Das andere Ende des Kanalteiles --8-- weist eine   Öffnung --19- auf.   Der Mittelschenkel des schon erwähnten Querstückes führt über einen   Schlauch --10-- zu   der Saugdüse --6--. Diese besteht aus einem Rohr, in welchem dünne, längliche Saugschlitze--12--vorgesehen sind. 



   Mittels einer   Schraube --14-- ist   am Zylinder --1-- eine Anordnung befestigt, welche einerseits den   Querteil --8-- des   Luftkanals bildet und anderseits einen zweiarmigen Hebel-15trägt. Dieser zweiarmige   Hebel --15-- ist   an sich um die   Achse --9-- frei   schwenkbar. Seine eine Endstellung ist mit ausgezogenen Linien, seine andere mit gestrichelten Linien eingezeichnet. In der 
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 Hebels --15-- das obere Ende des geradlinigen   Querteil-8--.   In der andern, gestrichelt gezeichneten Stellung ist die   Verschlussklappe-16-von   der   Öffnung --19-- wegbewegt   und lässt sie offen. 



   Am freien Ende der   Kolbenstange --5-- ist   diese durch eine   Schraube --17-- und   das   Verbindungsstück --18-- mit   einer Steuerkulisse --4-- verbunden. Diese bewegt sich mit der   Kolbenstange --5-- parallel   zur Achse des Zylinders-l-hin und her, wobei sie sich in der rechten Stellung des   Kolbens --2-- unter   den andern Arm des   Hebels --15-- schiebt   und diesen Hebel --15-- im Uhrzeigersinn dreht. 



   Die in dem Beispiel gezeigte   Saugdüse-6-dient   zum Halten von Fäden. Sie kann insbesondere verwendet werden, um an einer Webmaschine die in das Webfach eingetragenen Schussfäden zu halten. Dabei werden die Fäden an die   Saugschlitze --12- angesaugt   und von diesen gehalten. In einer typischen Verwendungsart werden diese Saugdüsen etwas ins Webfach hineinbewegt, wo sie den eingetragenen Schussfaden erfassen. Darauf werden sie vor dem Anschlag durch das Webblatt wieder nach aussen bewegt, so dass sie den erfassten Faden ausstrecken und anspannen. Die Saugwirkung braucht daher immer nur kurzzeitig vorhanden zu sein. Bei einer solchen Arbeitsweise lässt es sich nicht vermeiden, dass 
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 herumfliegende Fasern eingefangen.

   Um ein Verstopfen der   Schlitze --6-- zu   vermeiden, ist die aus Zylinder --1-- und Kolben --2-- gebildete Pumpe so ausgeführt, dass sie neben einer Saugwirkung auch eine Blaswirkung ausübt,   d. h.   dass sie im   Innenraum --11-- statt   Unterdruck auch einen überdruck erzeugt. Dieser überdruck bewirkt, vorausgesetzt, dass die   Verschlussklappe-16-die   obere Öffnung --19-- des Querteils --8-- abschliesst, dass über den   Schlauch --10-- Luft   in die Saugdüse   - 6--eingepresst   wird. Dadurch werden die auf den   Schlitzen --12-- liegenden   und an diesen 
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 wo sie durch den   Schlauch --10-- in   den Innenraum --11-- des Zylinders --1-- gelangen könnten. 



  Dadurch würde eine Verschmutzung des Zylinders --1-- eintreten, insbesondere, da die Innenwand zum Zwecke der Schmierung mit einem Ölfilm behaftet sein muss. Um dies zu vermeiden, ist im Querteil   --8-- des   Luftkanals das   Filter --13-- vorgesehen,   von welchem diese Teilchen aufgefangen werden. 



  Das   Filter --13-- kann   in Form eines Siebes ausgeführt sein. Wenn nun im Betrieb der Kolben-2im Zylinder--l-hin-und herbewegt wird, so bewirkt der überdruck, der bei der Bewegung des 
 EMI2.4 
 gelangt während des grössten Teils des Hubes des   Kolbens --2-- durch   die   Öffnung-19-   unmittelbar ins Freie, weil die ausströmende Luft den zweiarmigen, frei schwenkbaren Hebel im Gegenuhrzeigersinn schwenkt und dabei die Verschlussklappe --16-- von der Öffnung abhebt. Dadurch gelangt der zweiarmige Hebel --15-- während des Ausströmens dieser Luft in die gestrichelt gezeichnete 
 EMI2.5 
 unmittelbar in den Aussenraum gelangen.

   Sie wird durch den   Schlauch --10-- in   die Saugdüse --6-gedrückt und bewirkt dadurch die im vorhergehenden bereits erwähnte Selbstreinigung der   Schlitze-12-.   



  Da im Zeitpunkt des Schliessens der   Öffnung--19--des Querteiles--8--durch   die Verschlussklappe --16-- die vom Filter--13--weggeblasenen Fasern bereits ins Freie befördert sind, wird die in der 

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 letzten Arbeitsphase der Druckerzeugung gelieferte Luft, welche durch den   Schlauch --10-- fliesst,   praktisch keine Fasern oder Staubteilchen mehr enthalten, und somit tritt praktisch keine Verschmutzung der   Schlitze --12-- von   innen her auf.

   Damit der zweiarmige   Hebel --15-- mit   Sicherheit von der 
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 Schwenkarbeit des   Hebels--15--die Verschlussklappe--16--über   der Öffnung --19-- angepresst,
Vorteilhafterweise erfolgt das Schliessen der   Öffnung --19-- durch   die   Verschlussklappe-16-   erst, nachdem der   Kolben --2-- mindestens   die Hälfte seines Weges,   d. h.   seines Druckhubes, 9nach rechts), zurückgelegt hat. 



   Der   Querteil --8-- wurde   im Ausführungsbeispiel als geradlinig ausgeführt gezeigt. Dies ist keine 
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 des Einmündens in den den Querteil dieses T-Stückes bildenden Querteil-8-, wie in der Zeichnung gezeigt, einen solchen spitzen Winkel bildet, dass am Ort der   Einmündestelle   die strömende Luft einer Richtungsänderung von über 900 ausgesetzt ist.

   Es wird dadurch erreicht, dass in der Überdruck erzeugenden Arbeitsphase, solange die   Verschlussklappe-16-offen   ist, die Staub- und Faserteilchen vollständig nach aussen fliegen, weil ja in dieser Arbeitsphase in dem den Schlauch --10-- umfassenden Teilstück des Luftkanals durch die beschriebene Winkelstellung der Steg- und Querteile des T-Stückes   - -8, 8a--   eine Strömung in Richtung der   Öffnung --19-- entsteht.   



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Einrichtung zum Sauberhalten einer Saugdüse an einer Textilmaschine, welche Saugdüse über einen Luftkanal mit einer Unterdruck und Überdruck erzeugenden, kolbenbetätigten Pumpe verbunden 
 EMI3.3 
 dass der Luftkanal zwischen der Pumpe (1, 2) und der Saugdüse (6) ein T-Stück (8, 8a) umfasst, dass an der der Pumpe zugekehrten Öffnung des Querteiles (8) des T-Stückes ein zum Abfangen von Fasern, Staub   u. dgl.   dienendes Filter (13) vorgesehen ist und dass an der andern Öffnung (19) des Querteiles (8) eine steuerbare Verschlussklappe (16) vorgesehen ist, welche beim Beginn der Luft-Überdruckerzeugung geöffnet und vor Beendigung derselben wieder geschlossen wird. 
 EMI3.4 


Claims (1)

  1. (6) zum Querteil (8) führende Stegteil (8a) des T-Stückes des Luftkanals unter einem spitzen Winkel in den Querteil (8) einmündet und zu der mit der Verschlussklappe (16) versehenen Öffnung (19) hin gerichtet ist. EMI3.5 Verschlussklappe (16) mittels eines mit der Kolbenbewegung der Pumpe gekoppelten Steuerteiles über die Öffnung (19) und von dieser weg bewegbar ist.
    4. Einrichtung nach Anspruch 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass die Verschlussklappe (16) vom einem Ende eines zweiarmigen Hebels (15) getragen ist und dass eine mit dem Kolben (2) gekuppelte Steuerkulisse (4) vorgesehen ist, die mit dem andern Ende des Hebels (15) zusammenwirkt.
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