AT262953B - Verfahren zur Herstellung von L-Arginin-L-asparaginat - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von L-Arginin-L-asparaginat

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von L-Arginin-L-asparaginat 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 derArgininsalzeLösung von   Natrium-L-asparaginat.   Die Asparaginatlösung wird im Überschuss von   10%   über das theoretische Austauschvermögen des Harzes verwendet. Man wäscht mit Wasser, bis das Waschwasser frei von Chloridionen ist. Durch diese Behandlung wird das Harz in das Asparaginsäureharz umgewandelt. 



   Man stellt eine Lösung her, die pro Liter 179, 8 g Argininhydrogensulfat und 54, 67 g Argininsulfat enthält und leitet diese Lösung langsam über das in der beschriebenen Weise hergestellte Asparaginsäureharz. Die austretende Flüssigkeit wird in Fraktionen von 200 ml, dann von 100 ml und zum Schluss in Fraktionen von je 50 ml aufgefangen. 



   Nachdem etwa 1000 ml Eluat aufgefangen worden sind, prüft man die folgenden Fraktionen sehr sorgfältig, bis Sulfatspuren erscheinen. Die sulfatfreien Fraktionen des Eluats werden vereinigt. Das anwesende Arginin wird nach der Sakaguchi-Methode quantitativ bestimmt. Ferner wird der Gesamtstickstoff in den Eluaten quantitativ bestimmt. Die Menge der aufgefangenen Flüssigkeit, die keine Sulfatspuren enthält, beträgt etwa 1000-1500 ml. Die in den Eluaten enthaltene Menge von Argininasparaginat wird mit etwa 280-305   gll   ermittelt. Die Eluate werden auf ein Volumen von etwa 500 ml eingedampft, worauf man bei niedriger Temperatur   (0-40 C) laistallisieren   lässt.

   Nach Impfung mit einem Kristallkeim von Argininasparaginat erhält man farblose Kristalle, die nach Filtration, Waschen mit wässerigem Alkohol und Trocknung einen Zersetzungspunkt von 222   C haben. Die Ausbeute beträgt etwa 200 g entsprechend 67% der Theorie. Die Mutterlauge dieser ersten Kristallfraktion kann auf ein Volumen von etwa 150 ml eingedampft werden. Durch Zusatz von Alkohol bis zu bleibender Trübung und Kühlung auf 0   C wird eine zweite Kristallfraktion erhalten, deren Menge erhöht werden kann, wenn man nach der Kristallisation des grössten Teils Alkohol zusetzt und das Gemisch 48 h bei 0   C stehen lässt. Die zweite Fraktion besteht aus 80 g einer Kristallmasse, die die gleichen physikalisch-chemischen und chemischen Eigenschaften hat wie die Hauptfraktion.

   Das Produkt hat in 10% iger wässeriger Lösung ein Drehvermögen von   4, 3  .   Die bei dieser Arbeitsweise erhaltene Gesamtausbeute beträgt etwa 90-95%. 



    PATENTANSPRÜCHE :   
1. Verfahren zur Herstellung von L-Arginin-L-asparaginat, dadurch gekennzeichnet, dass man eine wässerige Lösung eines Metallsalzes der Asparaginsäure über ein stark basisches Anionenaustauscherharz vom Typ quaternärer Ammoniumsalze leitet, das so erhaltene asparaginsaure Harz mit der wässerigen Lösung eines Gemisches von einem Mono- und Dimineralsauren Salz des Arginins im Verhältnis   2 : 1   eluiert und aus dem Eluat das   L-Arginin-L-asparaginat   gewinnt.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Metallsalz der Asparaginsäure ein EMI2.1
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