AT261578B - Verfahren zur Herstellung neuer sekundärer bzw. tertiärer Amine und ihrer Salze bzw. quartären Ammoniumverbindungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer sekundärer bzw. tertiärer Amine und ihrer Salze bzw. quartären Ammoniumverbindungen

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AT261578B
AT261578B AT320366A AT320366A AT261578B AT 261578 B AT261578 B AT 261578B AT 320366 A AT320366 A AT 320366A AT 320366 A AT320366 A AT 320366A AT 261578 B AT261578 B AT 261578B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung neuer sekundärer bzw. tertiärer Amine und ihrer Salze bzw. quartären Ammoniumverbindungen Im Patent Nr. 249028 sind Verbindungen der allgemeinen Formel 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 worin   R   ein gegebenenfalls einfach oder mehrfach, z. B. durch Chloratome oder Methoxygruppen, substituierter, kondensierter mehrkerniger aromatischer Rest ist, wobei auch einer oder mehrere der Kerne gesättigt sein können, und Hal ein Halogenatom, vorzugsweise Chlor oder Brom, bedeutet, mit einer Verbindung der allgemeinen Formel 
 EMI1.4 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 in welchen Formeln R1,   R2,   R4, R5, R7, R8 und R9 die vorstehend angegebene Bedeutung haben, um. 



  Hiebei arbeitet man vorzugsweise bei erhöhter Temperatur in einem Lösungsmittel in Gegenwart eines basisch reagierenden Stoffes, z. B. Alkalialkoholat, Natriumamid, Kaliumcarbonat oder eines tertiären Amins. 



   Erhält man bei dieser Umsetzung ein Aminoketon der allgemeinen Formel 
 EMI2.1 
 so-kann man diese Verbindung   gewünschtenfalls   zu einer Aminoalkoholverbindung der allgemeinen Formel 
 EMI2.2 
 in welchen Formeln R3a, R4, R5, R7, R8 und R9 die vorstehend angegebene Bedeutung haben, hydrieren, z. B. auf katalytischem Wege mit Hilfe eines Platin- oder Raney-Katalysators, oder auch auf anderem Wege, z. B. mit Metallborhydriden oder Metallalkoholaten. 



   Die   erfindungsgemäss   erhaltenen Basen können in ihre Salze   oder quartären   Ammoniumverbindungen übergeführt werden. 



   Die erhaltenen Verbindungen, die optisch aktive Kohlenstoffatome enthalten und in der Regel als Razemate anfallen, können mit einer optisch aktiven Säure umgesetzt und dann durch fraktioniertes Ausfällen oder Auskristallisieren in die optisch aktiven Isomere getrennt werden. 
 EMI2.3 
 
 EMI2.4 
 
 EMI2.5 
 l : {2- [2'- (3", 5"-Dimethoxyphenyl)-2'-hydroxyäthylamino]-äthyl}- [4-methyhiaphthyl- (l)]-umkristallisiert ; Fp.   180-181   C.   



   Beispiel 2: {2-[2'-(3",5"-Dimethoxyphenyl)-2-'-hydroxyäthylamino]-äthyl}-[4-methoxynaphthyl- (l)-keton : 
 EMI2.6 
 
16 g (0, 064 Mol)   4-Methoxy-ss-chlorpropionaphthon- (l) und 15   g (0, 064 Mol)   1- (3', 5'-Dimethoxy-     phenyl) -I-hydroxyäthylamin- (2)   werden in 50 ml Isopropanol 1 h auf dem Wasserbad erhitzt. Die hiebei als Hydrochlorid ausfallende'Verbindung wird aus Methanol umkristallisiert ; Fp.   177-178  C.   Ausbeute 9 g. 



   Beispiel3 :[3-Phenyl-3-hydroxypropyl-(2)]-[3'-naphthyl-(2")-3'-hydroxypropyl-(1')]-amin: 
 EMI2.7 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
Zu 37 g (0, 1 Mol) fein gepulvertem   {2- [3'-Phenyl-3'-hydroxypropyl- (2')-ammo]-äthyl}-ss-naphthyl-   keton-hydrochlorid in 250 ml Äthanol lässt man bei Zimmertemperatur unter Rühren 6 g NaBH4, gelöst im 100 ml Äthanol, tropfen. Nach 1 h wird bei Eiskühlung mit 15 ml HCI konz. zersetzt und vom aus- 
 EMI3.1 
 
 EMI3.2 
 
37 g   (O.     lfMol) 6- {ss- [3'-Phenyl-3'-hydroxypropyl- (2')-amino]-propionyl}-tetralin-hydrochlorid werden   wie in Beispiel 3 beschrieben mit 5 g NaBH4 reduziert. Anschliessend wird unter Eiskühlung mit   10%   NaOH zersetzt, mit 500 ml Wasser verdünnt und mit Äther extrahiert.

   Die Ätherlösung wird über   C03   getrocknet, mit äthanolischem HC1 neutralisiert und der Äther abdestilliert. Das zurückbleibende Hydrochlorid wird aus Isopropanol umkristallisiert ; Fp.   200-201   C.   



    Beispiel 5 : [3-Phenyl-3-hydroxypropyl- (2)]- {3'- [4"-methoxynaphthyl- (l" -3'-hydroxypropyl- (l')}-    amin : 
 EMI3.3 
 
3 g Platinoxyd werden in 50 ml Methanol aushydriert und anschliessend 52 g   {2-[3'-Phenyl-3-hydroxy-     propyl- (2')-amino]-äthyl}- [4"-methoxynaphthyl- (1")]-keton-HCl   in 300 ml Methanol suspendiert zugegeben. Es wird bei 20   C bis zur Aufnahme der berechneten Menge Wasserstoff hydriert. Dann wird das Lösungsmittel bei 20   C im Vakuum abdestilliert. Das Hydrochlorid, das als Sirup anfällt, erstarrt nach einiger Zeit. Es wird aus Äthanol umkristallisiert ; Fp.   178    C.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung neuer sekundärer bzw. tertiärer Amine der allgemeinen Formel EMI3.4 worin RI ein Wasserstoffatom und R2 einen Hydroxylrest oder Rl und R2 zusammen ein Sauerstoffatom bedeuten, R einen gegebenenfalls, z. B. durch 1-3 gleiche oder verschiedene Substituenten, wie Chlor- EMI3.5 ein Wasserstoffatom oder eine Methylgruppe bedeuten, R8 ein Wasserstoffatom oder eine Hydroxylgruppe ist und R9 einen gegebenenfalls, z.
    B. durch ein oder zwei gleiche oder verschiedene Substituenten, wie Chloratome, Methyl- oder Methoxygruppen, substituierten Phenylrest bedeuten, und ihrer Salze bzw. quartären Ammoniumverbindungen, nach Patent Nr. 249028, dadurch gekennzeichnet, dass man für die Umsetzung Ausgangsstoffe der Formeln EMI3.6 und EMI3.7 verwendet, worin R 3a ein gegebenenfalls einfach oder mehrfach, z.
    B. durch Chloratome oder Methoxygruppen, substituierter, kondensierter mehrkerniger aromatischer Rest ist, wobei auch einer oder mehrere der Kerne gesättigt sein können, und Hal ein Halogenatom, vorzugsweise Chlor oder Brom, bedeutet, und R, R2, R4, R5, R7, Rs und R9 obige Bedeutung haben, und gewünschtenfalls in erhaltenen Verbindungen der Formel I, worin RI und R2 zusammen ein Sauerstoffatom bedeuten, die Ketogruppe zur-CHOH- Gruppe reduziert. EMI3.8
AT320366A 1963-11-09 1964-11-09 Verfahren zur Herstellung neuer sekundärer bzw. tertiärer Amine und ihrer Salze bzw. quartären Ammoniumverbindungen AT261578B (de)

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