AT257417B - Lauffleck aus Polyurethan - Google Patents
Lauffleck aus PolyurethanInfo
- Publication number
- AT257417B AT257417B AT39464A AT39464A AT257417B AT 257417 B AT257417 B AT 257417B AT 39464 A AT39464 A AT 39464A AT 39464 A AT39464 A AT 39464A AT 257417 B AT257417 B AT 257417B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- polyurethane
- stain
- running
- shore hardness
- adiprene
- Prior art date
Links
- 229920002635 polyurethane Polymers 0.000 title description 14
- 239000004814 polyurethane Substances 0.000 title description 14
- 239000012948 isocyanate Substances 0.000 claims description 6
- 150000002513 isocyanates Chemical class 0.000 claims description 6
- 239000003431 cross linking reagent Substances 0.000 claims description 3
- 238000001746 injection moulding Methods 0.000 description 4
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 4
- 239000000463 material Substances 0.000 description 3
- 238000004073 vulcanization Methods 0.000 description 3
- 239000004971 Cross linker Substances 0.000 description 2
- 239000008187 granular material Substances 0.000 description 2
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 2
- 239000007858 starting material Substances 0.000 description 2
- 238000005299 abrasion Methods 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000001816 cooling Methods 0.000 description 1
- 238000001035 drying Methods 0.000 description 1
- 230000005021 gait Effects 0.000 description 1
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 1
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
- 238000005507 spraying Methods 0.000 description 1
- 238000005496 tempering Methods 0.000 description 1
- 229920001169 thermoplastic Polymers 0.000 description 1
- 239000004416 thermosoftening plastic Substances 0.000 description 1
Landscapes
- Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)
- Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1> Lauffleck aus Polyurethan Die Erfindung betrifft einen Lauffleck aus Polyurethan, insbesondere für Bleistiftabsätze. Die bisher erzeugten derartigen Laufflecke wiesen eine Shore-Härte von 48 bis 62, gemessen nach Skala D, auf. Diese Laufflecke hatten den Nachteil, sich zu leicht von ihrer Haltevorrichtung zu lösen, mit der sie beispielsweise am Absatz befestigt waren. Gegen die Verwendung von Laufflecken mit einer grösseren Shore-Härte wurden verschiedene Bedenken geltend gemacht. Insbesondere wurde befürchtet, dass bei Laufflecken mit grösserer Härte der durch die Benutzung bedingte Abrieb unverhältnismässig gross und damit die Lebensdauer der Laufflecke in unvorteilhafter Weise verringert werden würde. Ferner schienen der mit einer grösseren Shore-Härte verbundene härtere und festere Gang und die Gefahr der Beschädigung von Fussböden und deren Belägen nachteilig. Überraschenderweise wurde gemäss der Erfindung gefunden, dass ein Polyurethanfleck mit einer grösseren als der bisher verwendeten Shore-Härte alle Vorteile des weicheren Polyurethanfleckes aufweist und dessen Nachteil der leichten Lösbarkeit von der Haltevorrichtung vermeidet. Dementsprechend wird erfindungsgemäss ein Lauffleck, insbesondere für Bleistiftabsätze, vorgeschlagen, bei dem das Polyurethan eine Shore-Härte von 63 bis 73, gemessen nach Skala D, aufweist. Ein solcher Fleck kann nach demSpritzverfahren hergestellt oder auch gegossen werden. Als Lauffleck für Bleistiftabsätze ist der Polyurethanfleck mit einer Haltevorrichtung fest verbunden. Die Verbindung mit der Haltevorrichtung erfolgt zweckmässigerweise gleichzeitig mit dem Spritzen oder Giessen. Bei einer Herstellung im Spritzverfahren kann auch ein Polyurethan-Granulat Verwendung finden, das nach dem Ausvulkanisieren eine Shore-Härte (nach Skala D) von 63 bis 73 aufweist. Nach einem weiteren Kennzeichen der Erfindung besteht das Polyurethan aus einem hart ausvulkanisierenden Isocyanat, aus einem weich ausvulkanisierenden Isocyanat und aus einem Vernetzungsmittel im Verhältnisbereich von (55 bis 80) : (45 bis 20) : (22 bis 27). Bei einer Erzeugung auf thermoplastischem Wege findet z. B. ein Ausgangsmaterial (Polyurethan) in Granulatform, also in Form fester körniger Körper, Verwendung. Das Granulat wird in einer Spritzgussmaschine auf über 1000C erhitzt. Das durch das Erhitzen verflüssigte Material wird unter Druck in die entsprechenden geschlossenen Formen eingespritzt und durch Abkühlung erstarren gelassen. In die Formen können bereits die Haltevorrichtungen für die Befestigung am Absatz eingesetzt sein. Das Material verbleibt bei einerTemperatur von 1000C noch etwa 2 - 5min in den Formen und wird dann entformt. Zur Nachbehandlung (zur restlichen Ausvulkanisation) werden die Flecke für eine Zeit von zirka l 1/2-2 h in einem Trockenschrank, der eine Temperatur von 1000C aufweist, nachgetempert. Der Polyurethanfleck wird beispielsweise wie folgt hergestellt : Als Ausgangsmaterial finden ein hart ausvulkanisierendes Isocyanat (z. B. Adiprene L 315) und ein weich ausvulkanisierendes Isocyanat (z. B. Adiprene L 167) Verwendung, die von der Firma Dupont in den Handel gebracht werden. Beide Komponenten sind flüssig. Es werden 65 Teile Adiprene L 315 und 35 Teile Adiprene L 167 gemischt ; die Mischung wird auf eine Temperatur von 80 bis 850C erhitzt und sodann entgast. Sodann werden 100 Teile des Gemisches mit 24 Teilen eines Vernetzers vermischt, wobei der Vernetzer eine Temperatur von 125 bis 1300C aufweist. Diese Mischung wird ohne Druck in offene Formen gegossen, die eine Temperatur zwischen 95 und 1000C aufweisen. und in denen gegebenenfalls bereits die Haltevorrichtungen für <Desc/Clms Page number 2> die Befestigung am Absatz eingesetzt sein können. Die Masse erstarrt schon nach 2-3 min. Das Material verbleibt bei einer Temperatur von 1000C noch etwa 10-15 min in den Formen und wird dann entformt. Die Nachbehandlung (das Tempern) zur restlichen Ausvulkanisierung entspricht der bei der Herstellung durch Spritzen angewendeten. Die Shore-Härte der so hergestellten Flecke beträgt etwa 68. Nach einem andern Ausführungsbeispiel beträgt das Mischverhältnis von Adiprene L 315 zu Adiprene L 167 70 : 30. Diesem Gemisch werden 25 Teile Vernetzer zugesetzt. Der gewonnene Polyurethanfleck weist dann eine Shorehärte von etwa 70 auf. Die Erfindung ist nicht auf Absatzflecke beschränkt, sondern auf alle möglichen Laufflecke anwendbar. Die Halterung für solche Flecke kann jede beliebige passende Form und Konstruktion (Schalen, Stifte, Hülsen u. dgl.) aufweisen. PATENTANSPRÜCHE : 1. Lauffleck aus Polyurethan, insbesondere für Bleistiftabsätze, dadurch gekennzeichnet, dass das Polyurethan eine Shore-Härte von 63 bis 73, gemessen nach Skala D, aufweist. EMI2.1
Claims (1)
- hart ausvulkanisierenden Isocyanat, aus einem weich ausvulkanisierenden Isocyanat und aus einem Vernetzungsmittel im Verhältnisbereich von (55 bis 80) : (45 bis 20) : : (22 bis 27) besteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT39464A AT257417B (de) | 1964-01-20 | 1964-01-20 | Lauffleck aus Polyurethan |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT39464A AT257417B (de) | 1964-01-20 | 1964-01-20 | Lauffleck aus Polyurethan |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT257417B true AT257417B (de) | 1967-10-10 |
Family
ID=3489430
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT39464A AT257417B (de) | 1964-01-20 | 1964-01-20 | Lauffleck aus Polyurethan |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT257417B (de) |
-
1964
- 1964-01-20 AT AT39464A patent/AT257417B/de active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2556612A1 (de) | Tennisschuh und verfahren und vorrichtung zu seiner herstellung | |
| DE60126140T2 (de) | Verfahren zur herstellung einer schuhsohle aus einer profilsohle aus vulkanisiertem kautschuk, verbunden mit einer zwischensohle aus polyurethan | |
| AT257417B (de) | Lauffleck aus Polyurethan | |
| DE2519910C2 (de) | Polster mit fuellung | |
| DE1429336A1 (de) | Polsterkern aus Schaumstoff | |
| DE1796019U (de) | Kugelgelenk. | |
| DE681837C (de) | Verfahren zur Herstellung einer faserstoffhaltigen poroesen Kautschukmasse | |
| DE2017627A1 (de) | Fersenband zum Formen des Fersen teiles eines Schuhschaftes | |
| DE726312C (de) | Kunstharzmasse | |
| AT230223B (de) | Verfahren zur Herstellung einer Trogsohle | |
| DE495377C (de) | Verfahren zur Herstellung von hohlen kuenstlichen Gliedern | |
| DE830410C (de) | Verfahren zur Herstellung von kleinen poroesen Gegenstaenden aus verschaeumten Kautschukdispersionen | |
| DE846013C (de) | Verfahren zum Herstellen von Schuhen mit einer Sohle aus mit Kunststoffen impraegniertem Grundstoff, z. B. Filz od. dgl. | |
| DE450320C (de) | Steifkappe fuer Schuhwerk und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| CH432808A (de) | Verfahren zur Herstellung von Formen für die Verarbeitung von verformbaren Massen, insbesondere von Kunststoffen | |
| DE455337C (de) | Druckwalze fuer Streckwerke | |
| DE630374C (de) | Fahrradsattel aus Gummi | |
| AT160751B (de) | Verfahren zur Abformung von Gegenständen. | |
| DE901470C (de) | Verfahren zum Vulkanisieren von Kautschukformstuecken | |
| DE415567C (de) | Verfahren zur Herstellung einer Pressunterlage fuer die Herstellung von Schuhwerk durch Kleben | |
| AT160785B (de) | Auf Tragkörpern, wie Fäden, Drähten oder Geweben aufgereihte Formkörper aus warmformbaren oder warmhärtbaren Massen. | |
| DE2841995A1 (de) | Elastischer einsatzkoerper fuer hydropneumatische federelemente | |
| DE922797C (de) | Verfahren zur Herstellung eines Reliefs, insbesondere Landkartenreliefs | |
| AT273731B (de) | Bodenaufbau für Schuhe | |
| DE440179C (de) | Verfahren zur Herstellung von Kautschukplatten fuer Zahnersatz |