AT230223B - Verfahren zur Herstellung einer Trogsohle - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Trogsohle

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AT230223B
AT230223B AT759159A AT759159A AT230223B AT 230223 B AT230223 B AT 230223B AT 759159 A AT759159 A AT 759159A AT 759159 A AT759159 A AT 759159A AT 230223 B AT230223 B AT 230223B
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AT
Austria
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rubber
trough
mixtures
different colored
tread
Prior art date
Application number
AT759159A
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English (en)
Inventor
Lorenz Baldauf
Gerhard Metzger
Original Assignee
Melangit Kunststoffabrik Ges M
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  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)
  • Casting Or Compression Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung einer Trogsohle 
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 <Desc/Clms Page number 2> 

 arbeiten bietet, der bei der Trogsohle allein nicht ausreichend ist. An der fertigen Trogsohle erscheint ei- ne scharfe Grenze zwischen den beiden Farben der Kautschukmischungen. 



   Bei der Herstellung der zweifarbigen Trogsohle gemäss der Erfindung besteht auch die Möglichkeit, für die Lauffläche und für den Trog Mischungen aus Kautschuk oder kautschukähnlichen vulkanisierbaren Stoffen zu verwenden, die sich nicht nur in der Farbe, sondern auch in der sonstigen Zusammensetzung und in ihren Eigenschaften unterscheiden. So kann man   z. B.   für die Lauffläche Mischungen verwenden, die sich durch besonders hohe Abriebfestigkeit auszeichnen, während man für den Trog solche Gummi- mischungen verwenden kann, die eine besonders gute Verklebbarkeit aufweisen. Beider Ausgestaltung der zweifarbigen Trogsohle nach dem erfindungsgemässen Verfahren sind die verschiedensten Varianten in der
Profilierung der Laufsohle sowie in der Gestaltung des Troges hinsichtlich Musterung und Höhe mög- lich. 



   In der Zeichnung ist eine Trogsohle in einer Ausführungsform beispielsweise dargestellt. An Hand die- ser Zeichnung kann das Verfahren leicht erklärt werden. 



     DieFig. 1 - 5 lasóen   Einzelheiten im Schnitt erkennen. Fig. 6 zeigt die Sohle in Ansicht, Fig. 7 ist ein Schnitt nach der Linie VII der Fig. 6. 



   In einer Vulkanisierform (Fig.   1),   die aus dem Boden B und dem Deckel D besteht, wobei der Boden am Rande eine Rille R aufweist, wird ein anvulkanisierter Laufsohlenformling F eingelegt, der aus einer
Platte einer hellgrauen Kautschukmischung ausgestanzt wurde, die nach dem Ausvulkanisieren eine gute
Abriebfestigkeit ergibt. Über diesen Formling F wird eine genügende Menge einer schwarzen Kautschuk- mischung S eingelegt, die das Material für den Trog liefert. Diese Trogmischung ist so gewählt, dass sie sich nach demAusvulkanisieren durch eine besonders gute Verklebbarkeit auszeichnet. Die Form wird ge- schlossen und auf Vulkanisationstemperatur erhitzt. Hiebei werden sowohl der anvulkanisierte Formling für den Laufteil als auch die Mischung für den Trog weich und plastisch.

   Das Material läuft in die am
Rande befindliche Rille über und bildet hier eine Lippe, wie es in den Fig. 2, 3 und 4 angegeben ist, wo- bei die beiden verschiedenfarbigen Kautschukmischungen sich miteinander vermengen. Ein Ineinander- fliessen bzw. Vermengen an den übrigen Grenzflächen zwischen den beiden Kautschukmischungen kann 
 EMI2.1 
 dieser Kauc. chukmassenvorganges wird die zweifarbige Trogsohle aus der Form entnommen. Sie weist am Rand eine umlaufende Lippe auf, in der die beiden verschiedenfarbigen Kautschukmischungen vermengt liegen. Diese Vermengung der beiden verschiedenfarbigen Kautschukmischungen ist also auf die schmale Zone dieser Lippe beschränkt. Die Lippe wird später entfernt, vorzugsweise erst dann, wenn die Sohle auf dem Schuh befestigt ist.

   Die zweifarbige Trogsohle zeigt dann, wie schon gesagt, eine scharf abgesetzte Grenze zwischen dem schwarzen Trogteil und der hellgrauen Lauffläche.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung einer Trogsohle aus Gummi oder gummiähnlichen, vulkanisierbaren Stoffen, bei der die Lauffläche eine andere Farbe aufweist als der übrige Sohlenteil, dadurch gekennzeichnet, dass ein unvulkanisierter oder anvulkanisierter Formling (F) der Laufflächenmischung und auf diesen die notwendige Menge der andersfarbigen Mischung für den übrigen Sohlenteil in eine an sich bekannte, am Rande eine umlaufende Rille (R) aufweisende. Vulkanisationsform (B, D) eingelegt und diese sodann erhitzt wird, dass der Überschuss der beiden verschiedenfarbigen Mischungen gemeinsam in die Überlaufrille (R) am Rande eintritt, wobei sich die beiden verschiedenfarbigen Kautschukmischungen in der Rille miteinander vermengen und eine gemeinsame Lippe.
    (L) bilden, und dass nach der Vulkanisation unter Zurücklassung einer scharfen Trennungslinie zwischen den beiden verschiedenfarbigen Mischungen die Lippe entfernt wird.
AT759159A 1959-08-01 1959-10-20 Verfahren zur Herstellung einer Trogsohle AT230223B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3600682A1 (de) * 1985-12-21 1987-06-25 Kloeckner Ferromatik Desma Schuh mit einer zwischensohle aus polyurethan und einer laufsohle aus elastomer
DE3643820A1 (de) * 1986-12-20 1988-06-30 Kloeckner Ferromatik Desma Schuh mit laufsohle, seitlichem sohlenrand und einer zwischensohle, sowie verfahren und formenstation zu seiner herstellung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3600682A1 (de) * 1985-12-21 1987-06-25 Kloeckner Ferromatik Desma Schuh mit einer zwischensohle aus polyurethan und einer laufsohle aus elastomer
DE3643820A1 (de) * 1986-12-20 1988-06-30 Kloeckner Ferromatik Desma Schuh mit laufsohle, seitlichem sohlenrand und einer zwischensohle, sowie verfahren und formenstation zu seiner herstellung

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