AT230223B - Verfahren zur Herstellung einer Trogsohle - Google Patents
Verfahren zur Herstellung einer TrogsohleInfo
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Description
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Verfahren zur Herstellung einer Trogsohle
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arbeiten bietet, der bei der Trogsohle allein nicht ausreichend ist. An der fertigen Trogsohle erscheint ei- ne scharfe Grenze zwischen den beiden Farben der Kautschukmischungen.
Bei der Herstellung der zweifarbigen Trogsohle gemäss der Erfindung besteht auch die Möglichkeit, für die Lauffläche und für den Trog Mischungen aus Kautschuk oder kautschukähnlichen vulkanisierbaren Stoffen zu verwenden, die sich nicht nur in der Farbe, sondern auch in der sonstigen Zusammensetzung und in ihren Eigenschaften unterscheiden. So kann man z. B. für die Lauffläche Mischungen verwenden, die sich durch besonders hohe Abriebfestigkeit auszeichnen, während man für den Trog solche Gummi- mischungen verwenden kann, die eine besonders gute Verklebbarkeit aufweisen. Beider Ausgestaltung der zweifarbigen Trogsohle nach dem erfindungsgemässen Verfahren sind die verschiedensten Varianten in der
Profilierung der Laufsohle sowie in der Gestaltung des Troges hinsichtlich Musterung und Höhe mög- lich.
In der Zeichnung ist eine Trogsohle in einer Ausführungsform beispielsweise dargestellt. An Hand die- ser Zeichnung kann das Verfahren leicht erklärt werden.
DieFig. 1 - 5 lasóen Einzelheiten im Schnitt erkennen. Fig. 6 zeigt die Sohle in Ansicht, Fig. 7 ist ein Schnitt nach der Linie VII der Fig. 6.
In einer Vulkanisierform (Fig. 1), die aus dem Boden B und dem Deckel D besteht, wobei der Boden am Rande eine Rille R aufweist, wird ein anvulkanisierter Laufsohlenformling F eingelegt, der aus einer
Platte einer hellgrauen Kautschukmischung ausgestanzt wurde, die nach dem Ausvulkanisieren eine gute
Abriebfestigkeit ergibt. Über diesen Formling F wird eine genügende Menge einer schwarzen Kautschuk- mischung S eingelegt, die das Material für den Trog liefert. Diese Trogmischung ist so gewählt, dass sie sich nach demAusvulkanisieren durch eine besonders gute Verklebbarkeit auszeichnet. Die Form wird ge- schlossen und auf Vulkanisationstemperatur erhitzt. Hiebei werden sowohl der anvulkanisierte Formling für den Laufteil als auch die Mischung für den Trog weich und plastisch.
Das Material läuft in die am
Rande befindliche Rille über und bildet hier eine Lippe, wie es in den Fig. 2, 3 und 4 angegeben ist, wo- bei die beiden verschiedenfarbigen Kautschukmischungen sich miteinander vermengen. Ein Ineinander- fliessen bzw. Vermengen an den übrigen Grenzflächen zwischen den beiden Kautschukmischungen kann
EMI2.1
dieser Kauc. chukmassenvorganges wird die zweifarbige Trogsohle aus der Form entnommen. Sie weist am Rand eine umlaufende Lippe auf, in der die beiden verschiedenfarbigen Kautschukmischungen vermengt liegen. Diese Vermengung der beiden verschiedenfarbigen Kautschukmischungen ist also auf die schmale Zone dieser Lippe beschränkt. Die Lippe wird später entfernt, vorzugsweise erst dann, wenn die Sohle auf dem Schuh befestigt ist.
Die zweifarbige Trogsohle zeigt dann, wie schon gesagt, eine scharf abgesetzte Grenze zwischen dem schwarzen Trogteil und der hellgrauen Lauffläche.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung einer Trogsohle aus Gummi oder gummiähnlichen, vulkanisierbaren Stoffen, bei der die Lauffläche eine andere Farbe aufweist als der übrige Sohlenteil, dadurch gekennzeichnet, dass ein unvulkanisierter oder anvulkanisierter Formling (F) der Laufflächenmischung und auf diesen die notwendige Menge der andersfarbigen Mischung für den übrigen Sohlenteil in eine an sich bekannte, am Rande eine umlaufende Rille (R) aufweisende. Vulkanisationsform (B, D) eingelegt und diese sodann erhitzt wird, dass der Überschuss der beiden verschiedenfarbigen Mischungen gemeinsam in die Überlaufrille (R) am Rande eintritt, wobei sich die beiden verschiedenfarbigen Kautschukmischungen in der Rille miteinander vermengen und eine gemeinsame Lippe.(L) bilden, und dass nach der Vulkanisation unter Zurücklassung einer scharfen Trennungslinie zwischen den beiden verschiedenfarbigen Mischungen die Lippe entfernt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE230223X | 1959-08-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT230223B true AT230223B (de) | 1963-11-25 |
Family
ID=5869229
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT759159A AT230223B (de) | 1959-08-01 | 1959-10-20 | Verfahren zur Herstellung einer Trogsohle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT230223B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3600682A1 (de) * | 1985-12-21 | 1987-06-25 | Kloeckner Ferromatik Desma | Schuh mit einer zwischensohle aus polyurethan und einer laufsohle aus elastomer |
| DE3643820A1 (de) * | 1986-12-20 | 1988-06-30 | Kloeckner Ferromatik Desma | Schuh mit laufsohle, seitlichem sohlenrand und einer zwischensohle, sowie verfahren und formenstation zu seiner herstellung |
-
1959
- 1959-10-20 AT AT759159A patent/AT230223B/de active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3600682A1 (de) * | 1985-12-21 | 1987-06-25 | Kloeckner Ferromatik Desma | Schuh mit einer zwischensohle aus polyurethan und einer laufsohle aus elastomer |
| DE3643820A1 (de) * | 1986-12-20 | 1988-06-30 | Kloeckner Ferromatik Desma | Schuh mit laufsohle, seitlichem sohlenrand und einer zwischensohle, sowie verfahren und formenstation zu seiner herstellung |
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