AT251506B - Einrichtung zum Im-Abstand-Halten der Kettfadenwächterlamellen einer Webmaschine - Google Patents

Einrichtung zum Im-Abstand-Halten der Kettfadenwächterlamellen einer Webmaschine

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AT251506B
AT251506B AT772364A AT772364A AT251506B AT 251506 B AT251506 B AT 251506B AT 772364 A AT772364 A AT 772364A AT 772364 A AT772364 A AT 772364A AT 251506 B AT251506 B AT 251506B
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Rueti Ag Maschf
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  Einrichtung zum Im-Abstand-Halten der Kettfadenwächterlamellen einer Webmaschine 
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Im-Abstand-Halten der in verschiedenen Reihen angeordneten und von den Kettfäden getragenen Kettfadenwächterlamellen einer Webmaschine mit Hilfe von Trennstäben. 



   In Webmaschinensind die Kettfäden   einer ständigen   Überwachung durch die Kettfadenwächter unterworfen. Bei den Lamellenkettfadenwächtern bewegen sich gezahnte Schienen parallel zu sich selbst gegeneinander. Über den Schienen befinden sich die von den Kettfäden   getragenenKettfadenwächterla-     mellen. Bei Kettfadenbruch fällt die   zum gebrochenen Kettfaden gehörende Lamelle auf die Zahnschienen und unterbindet deren gegenseitige Bewegung. Dadurch wird die Webmaschine abgestellt. Bei den elektrischen Überwachungsanlagen betätigt die Kettfadenwächterlamelle einen elektrischen Stromkreis, wodurch das Abstellen der Webmaschine erfolgt. 



   Insbesondere bei dünnen Geweben ist die Zahl der Kettfäden und damitdie Zahl der Lamellenso gross, dass über die Breite der Webmaschine nicht genügend Platz vorhanden ist, um sämtliche Kettfadenwächterlamellen in einer einzigen Reihe anzuordnen. Man sieht daher eine Mehrzahl von parallel zueinander angeordneten Reihen von Lamellen vor. Um ein freies, unkontrolliertes Hin- und Herschwenken der sich dauernd in Bewegung befindlichen Kettfadenwächterlamellen und dabei ein Verfangen von Lamellen verschiedener Reihen miteinander zu vermeiden, werden die Lamellen verschiedener Reihen durch Trennstäbe voneinander getrennt. 



   Durch die Reibung der Kettfäden an den Lamellen und durch die Scheuerwirkung der Fäden unter sich selbst bildet sich dauernd ein aus kleinen Einzelfäden bestehender Flaum. Dieser Flaum setzt sich auf den Trennstäben nieder und fällt nicht aus eigener Kraft ab. Er verfilzt sich allmählich mit den Kettfadenwächterlamellen und den Kettfäden. Auf diese Weise werden Stillstände der Webmaschine und auch Webfehler verursacht. 



   Diese Nachteile bei einer Einrichtung der einleitend angegebenen Art werden gemäss der Erfindung dadurch vermieden, dass die Trennstäbe drehbar gelagert sind und eine Längsprofilierung aufweisen, wobei die Querschnittsform einem Kreis eingeschrieben ist. 



   Es hat sich dabei gezeigt, dass man ein günstiges Ergebnis dann erhält, wenn gemäss der Erfindung jeder Trennstab sich in der Längsrichtung erstreckende Rillen mit gleichem gegenseitigem Abstand aufweist, wobei die Anzahl der Rillen vorzugsweise 10-30 beträgt, oder wenn jeder Trennstab einen Vieleckquerschnitt mit mindestens acht Ecken hat. 



   Die Trennstäbe sind nach einem weiteren Erfindungsmerkmal zwangsläufig, vorzugsweise mit einer Drehzahl von etwa zehn Umdr/min, angetrieben, wobei die Drehbewegung vom Tuchbaumantrieb abgeleitet wird. 



   Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnungen näher erläutert. Fig. 1 ist eine schaubildliche Darstellung einer an einer Webmaschine zu verwendenden   Kettfadenüberwachungseinrichtung   und die Fig. 2 und 3 zeigen Beispiele von Querschnittsformen der Trennstäbe. 



   Gemäss   Fig. 1   sind von zwei Stirnträgern 11 beidseitig Zahnschienengruppen 12 getragen. Der 

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 Übersichtlichkeit halber sind von den vier vorhandenen Zahnschienengruppen nur zwei dargestellt. Jede der Zahnschienengruppen 12 umfasst zwei äussere Zahnschiene 13, 14 und eine mittlere Zahnschiene 15.   Die äusseren Schienen 13, 14 sind fest und die innere Schiene   15 ist in Längsrichtung hin- und herbeweglich. Dies wird durch entsprechende Bewegung der Bolzen 16 erreicht, mit welchen je eine der Schienen 15 verbunden ist. 



     Von der grossen Zahl von Kettfäden, welche senkrecht zu den Zahnschienen 13, 14, 15   verlaufen und von denen jeder eine Kettfadenwächterlamelle trägt, sind der Übersichtlichkeit halber nur zwei Kettfäden   17 und 18 gezeichnet. Die zudiesengehörendenKettfadenwächterlamellensindmit 19 bzw.   20 bezeichnet. Bei Bruch eines Kettfadens fällt die entsprechende Kettfadenwächterlamelle nach unten und verhindert in der sich unter ihr befindlichen Zahnschienengruppe 12 die Hin- und Herbewegung der mittleren Zahnschiene 15, wodurch die Webmaschine durch nicht dargestellte Einrichtungen abgestellt wird. 



   Die sich im Betrieb ständig in Bewegung befindlichen Kettfadenwächterlamellen sind in Reihen angeordnet, wobei längs und über jeder Zahnschienengruppe 12 sich eine solche Reihe befindet. Die ein-   zelnen Reihen der Kettfadenwächterlamellen 19, 20 sind durch Trennstäbe 21 bis 25 voneinander ge-    trennt bzw. in einer lotrechten Lage so gehalten, dass Lamellen verschiedener Reihen sich nicht miteinander verfangen können. 



   Die Trennstäbe 21 bis 25 weisen eine Längsprofilierung auf, wobei die Querschnittsform einem Kreis eingeschrieben ist. Ausserdem befinden sich die Trennstäbe während des Betriebes der Webmaschine dauernd in langsamer Umdrehung. Der diese dauernde Umdrehung erzeugende Antrieb wird vorzugsweise vom (nicht gezeichneten) Tuchbaumantrieb abgenommen, indem der letztere   z. B.   das Gummiseil 26 in Richtung des Pfeiles 27 bewegt. Das Gummiseil 26 umschlingt teilweise, wie aus   Fig. 1   ersichtlich ist, jeden der Trennstäbe 21 bis 25 und versetzt diese in eine Drehbewegung. Es kann jedoch auch ein anderer, sich bei gegebenen konstruktiven Verhältnissen als praktisch erweisender Antrieb gewählt werden. 



   Fig. 2 zeigt in vergrössertem Massstab einen Querschnitt durcheinen der Trennstäbe 21 bis 25. Am Umfang des Trennstabes sind gleichmässig verteilte Rillen 31 ausgebildet, die in Längsrichtung vorzugsweise parallel zur Achse 32 des Trennstabes verlaufen. Die Erfahrung zeigt, dass ein einwandfreies Wegschaffen des anfallenden Flaumes dann erfolgt, wenn die Zahl der Rillen zwischen zehn und dreissig gewählt wird. 



   Ein weiteres Beispiel einer vorteilhaften Querschnittsform eines Trennstabes ist, ebenfalls in vergrössertem Massstab, in Fig. 3 gezeigt. Der Trennstab, dessen Achse mit 32 bezeichnet ist, hat einen   Vieleckquerschnitt mit Seitenflächen   33.   Dabei empfiehlt sich, um ein einwandfreies Wegschaffen des   Flaumes zu gewährleisten, einen Trennstab mit einem Vieleckquerschnitt mit mindestens acht Kanten zu verwenden. Um die Kettfadenwächterlamellen möglichst in ihrer lotrechten Lage zu halten, empfiehlt es sich weiters, die Querschnittsform der Trennstäbe 21 bis 25 als regelmässiges Vieleck auszubilden. 



   Ein mittlerer Wert der Drehzahl der Trennstäbe liegt in der Grössenordnung von 10 Umdr/min. 



    PATENT ANSPRÜCHE :    
1. Einrichtung zum Im-Abstand-Halten der in verschiedenen Reihen angeordneten und von den Kettfäden getragenen Kettfadenwächterlamellen einer Webmaschine mit Hilfe von Trennstäben, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennstäbe drehbar gelagert sind und eine Längsprofilierung aufweisen, wobei die Querschnittsform einem Kreis eingeschrieben ist.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Trennstab sich in der Längsrichtung erstreckende Rillen mit gleichem gegenseitigem Abstand aufweist, wobei die Anzahl der Rillen vorzugsweise zehn bis dreissig beträgt.
    3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Trennstab einen Vieleckquerschnitt mit mindestens acht Ecken hat.
    4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dassdieTrennstäbe zwangsläufig angetrieben sind, vorzugsweise mit einer Drehzahl von etwa zehn Umdr/min. EMI2.1 Tuchbaumantrieb auf Drehung gekuppelt sind. Druck : Ing. E. Voytjech, Wien
AT772364A 1964-09-08 1964-09-08 Einrichtung zum Im-Abstand-Halten der Kettfadenwächterlamellen einer Webmaschine AT251506B (de)

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