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Durch Kitten gegen Lockern gesicherte konische Nippelverbindung von Kohle- und bzw. oder Graphitelektroden
Es sind verschiedene Kittverbindungen von Kohle-und bzw. oder Graphitelektroden mit Nippeln bekannt.
So geht aus der deutschen Patentschrift Nr. 867268 hervor, eine oder mehrere Höhlungen miteiner Füllung aus schmelzbarem kohlenstoffhaltigem Material in den Endflächen der Elektrodenstücke oder der Nippel anzuordnen. Die Füllung schmilzt beim Erhitzen und verkittet die Oberflächen des Nippels und der Elektroden miteinander.
Weiters ist es aus der deutschen Auslegeschrift 1034788 bekannt, durch eine geringe Bemessung des schmelzbaren Kittmaterials zu erreichen, dass lediglich 10-25% der gesamten Schraubenfläche des Nippels verkittet werden, um eine biegsame Verbindung zu schaffen.
Ferner beschreibt die österr. Patentschrift Nr. 191165, in radialen oder diametralen Ausnehmungen
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BereichMantelflächen mit Schichten aus Papier und mit einer Haut aus Aluminium umgeben sein.
Schliesslich wird in der deutschen Auslegeschrift 1023534 empfohlen, am Ende des Kohlenippels stirnseitig ein mit einer Kunststoffhülle versehenes zusammendrückbares Graphitplättchen anzuordnen, um die Leitfähigkeit bei erhöhter Betriebstemperatur zu verbessern und ein symmetrisches Einsetzen des Nippels zu erreichen.
Eine Nippelverbindung mittels doppelkonischer Nippel erfordert, dass zwischen den der Stossflächen der beiden Elektrodenstränge abgekehrten Gewindeflanken ein gewisser Zwischenraum vorhanden ist, damit bei unterschiedlicher Wärmeausdehnung von Nippel und Elektrodenschachtel ein Dehnungsausgleich stattfinden kann und es nicht zu Schachtelrissen oder Brüchen der Elektroden kommt. Meistens treten die Schachtelrisse in der Elektrode auf, in die der Nippel zuerst eingeschraubt ist, denn bisher wurde der Nippel bis zum Festsitz in der ersten Elektrode aufgeschraubt, so dass kein Gewindespiel zwischen den Gewindeflanken vorhanden ist, während die zweite Elektrode nur bis zur Gegenlage der beiden Stirnflächen der Elektroden angezogen werden kann.
In der zweiten Elektrode ist daher ein gewisses Gewindespiel zwischen den Gewindeflanken von Nippel und Elektrodenschachtel vorhanden.
Bei einem Nippel, der durch eine in die Gewindegänge eingebrachte Kittmasse gegen Lockern gesichert ist, geht das angestrebte Gewindespiel durch symmetrisches Einschrauben wieder verloren, da ja die Zwischenräume in den Gewindeflanken durch den Kitt ausgefüllt sind. Ein eingekitteter Nippel führt daher leichter zu Rissen und Brüchen der Elektrodenschachteln als ein nicht eingekitteter Nippel.
Da man jedoch auf das Einkitten aus Gründen der Sicherheit gegen Lockern nicht verzichten kann, muss die durch den Kitt hervorgerufene Gefahr einer Rissbildung durch ärmedehnung bei unterschiedlichen Temperaturen von Nippel und Schachtel beseitigt werden.
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Schachtelteil in dem Augenblick von der Spitze ab, in dem durch ihr Aufreissen keine mechanische Spannung sie am Konus festhält. Dadurch ergibt sich bei völliger Einkittung eine 10o/ldge Einsparung des Graphitverbrauches, bezogen auf die Schmelzleistung.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Durch Kitten gegen Lockern gesicherte konische Nippelverbindung von Kohle-und bzw. oderGra- phitelektroden, die zur Verringerung der Wärmespannung im Schachtelbereich die Kittstellen im Spitzenbereich der beiden Nippelhälften aufweist und bei der die Stirnfläche des Nippels und der Elektrodenschach-
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schachtel eingekittet ist, und in diesem Falle der Nippel in der Querrichtung einen kleineren thermischen Ausdehnungskoeffizienten hat als die Elektrodenschachtel oder in an sich bekannter Weise komprimierbar ausgebildet ist.
2. NippelverbindungnachAnspruchl, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen Schachtelboden und Nippelstirnfläche einzubringende Kittmasse als abgepackte Kittmenge ähnlich einer Wurstscheibe in an sich bekannterWeise durch eine Papier- oder Folienhaut an der Mantelfläche zusammengehalten ist.