AT202634B - Längsverstellbare Schaltstange für Hochspannungsschalter - Google Patents

Längsverstellbare Schaltstange für Hochspannungsschalter

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Publication number
AT202634B
AT202634B AT77158A AT77158A AT202634B AT 202634 B AT202634 B AT 202634B AT 77158 A AT77158 A AT 77158A AT 77158 A AT77158 A AT 77158A AT 202634 B AT202634 B AT 202634B
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AT
Austria
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switching rod
longitudinally adjustable
rod
voltage switches
adjustable switching
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Application number
AT77158A
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English (en)
Inventor
Karl Dipl Ing Gupf
Original Assignee
Aeg Union Elek Wien
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  • Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)

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  Längsverstellbare Schaltstange für Hochspannungsschalter 
Für Hochspannungsschalter, insbesondere für Trennschalter und Trennsicherungen, werden zwischen Antriebswelle und Kontaktelement isolierende Schaltstangen verwendet, die in verschiedenen Ausführungen bekanntgeworden sind. 



   Die Schaltstangen, die aus Isoliermaterial hergestellt sind, besitzen teils Armaturen, die'die Lagerung der Bolzen, die für die Bewegungsübertragung erforderlich sind, aufnehmen, teils sind sie auch armaturenlos und die Lagerung ist direkt im Isoliermaterial vorgesehen. 



   Diese Schaltstangen haben alle den Nachteil, dass der Abstand zwischen den beiden Bohrungen (eine am Schaltwellenende, die andere am   Kontaktende),   unveränderlich ist und daher eine Anpassung an den tatsächlich vorhandenen   Abstand nicht möglich ist. Anderseits aber haben Hochspannungsstützernor-     menmässige   Toleranzen von   :     l   mm, wozu noch Toleranzen kommen, die aus den meist geschweissten Grundrahmen herrühren. Es ist daher kaum möglich, Schalter so zu bauen, dass der Abstand zwischen der im Grundrahmen   gelagertenSchaltw. elle   und dem auf den Stutzen montierten Kontaktelement   immrder   gleiche ist. 



   Um diese vorhandenen Differenzen auszugleichen war es bisher notwendig, Unterlagenbleche unter Stützer oder Kontaktelemente einzulegen. 



   Es ist weiters ein Schalterantrieb bekannt, bei dem zwischen   Schalter-und Schalterantriebshebel   eine zweiteilige metallische Schaltstange angeordnet ist, deren zwei Teile durch einen Isolator verbunden sind. Um eine Verstellbarkeit dieser Schaltstange zu erzielen, sind bei dieser bekannten Anordnung die Enden der Schaltstange in segmentartig ausgebildeten Hebeln, mit auf Kreisbahnen angeordneten Lochreihen, verstellbar. Ferner ist bei dieser bekannter Anordnung zu demselben Zweck eine der beiden erwähnten Metallstangen mittels Gewindebolzen verlängerbar bzw. verkürzbar. 
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   Die erfindungsgemässe Schaltstange vermeidet diese Nachteile der bekannten starren   IsolierstaÌ1gen   und erlaubt es, die bisher nur mittels Metallstangén erzielbare Verstellbarkeit auch mit Isolierstangen zu erzielen. Weiters ist es ausserdem durch die erfindungsgemässe Lösung möglich, unter Verwendung mehrerer genormter kurzer Elemente eine längere Schaltstange aufzubauen. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine Schaltstange aus Isoliermaterial, Keramik od. dgl.. für Hochspannungsschaltgeräte, vorzugsweise Trennschalter. Erfindungsgemäss ist wenigstens in eine Stirnseite der Isolierstange eine Gewindebüchse oder ein Gewindebolzen eingekittet, in der bzw. auf dem, ein die Befestigungsbohrung aufweisendes Nippel schraubbar ist. 



   Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt. 



   Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform des Erfindungsgedankens. Mit 1 ist der Isolierkörper bezeichnet der aus Isoliermaterial, vorzugsweise Keramik, hergestellt ist. In diesen wird ein Gewindebolzen 3 stirnseitig eingekittet. Das Einkitten des Bolzens 3 erfolgt mit einem handelsüblichen Kitt 2. Auf den Gewindebolzen 3 wird ein Nippel 4, der die Bohrung für das Lager enthält, aufgeschraubt. Es kann nun die Verstellbarkeit, wie in Fig. 2 dargestellt, an beiden Enden erfolgen, oder es kann, wie in Fig. 3 dargestellt, die Verstellbarkeit nur an einer Seite vorgesehen werden, wobei dann am anderen Ende der Schaltstange 

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 ein festes Lager 5 montiert wird. Fig. 4 zeigt eine andere Variante, in der statt des Gewindebolzens eine Gewindebüchse 6 in den Isolierkörper 1 eingekittet wird. Das Einkitten erfolgtwieder mit einem handels- üblichen Kitt 2.

   In die Gewindebüchse 6 wird ein Nippel 4, der ebenfalls die Bohrung für das Lager enthält, eingeschraubt. Die Verstellbarkeit erfolgt nun auf dieselbe Weise wie in Fig. 2 oder 3 bereits beschrieben. Der Vorteil dieser Ausführung liegt,   wie-bereits erwähnt,   darin, dass die Schaltstange für alle Schalter verwendet werden kann, da ihre Länge durch einfache Verdrehung der Nippel 4 variiert werden kann. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Schaltstange aus Isoliermaterial, Keramik oder dergleichen, für Hochspannungsochaltgeräte, vorzugsweise Trennschalter, dadurch gekennzeichnet,   dass   wenigstens in eine Stirnseite der   Isolierstange   eine Gewindebüchse (6) oder ein Gewindebolzen (3) eingekittet ist, in der bzw. auf dem, ein die Befestigungsbohrung aufweisendes Nippel (4) schraubbar ist.

Claims (1)

  1. 2. Schaltstange nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, da3 in die eine Stirnseite der Schaltstange eine Gewindebüchse (6), ion die andere Stirnseite ein Gewindebolzen (3) eingekittet ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1169546B (de) * 1960-01-13 1964-05-06 Driescher Spezialfab Fritz Hochspannungs-Trennschalter mit einem einstellbaren Betaetigungsisolator

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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