AT24621B - Verfahren und Vorrichtung zur Isolierung elektrischer Leitungsdrähte und Kabel. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Isolierung elektrischer Leitungsdrähte und Kabel.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren und Vorrichtung zur Isolierung elektrischer Leitungsdrähte und Kabel. Es ist bereits bekannt, zwecks Isolierung von elektrischen Leitungen faseriges Material als Umhüllung zu verwenden. Jedoch wurde diese Umhüllung entweder unter Zuhilfenahme eines Klebstoffes an der Leitung festhaftend gemacht oder es wurden als Umhüllung Baumwollkrampen verwendet, deren Fasern nach Anordnung auf der zu umhüllenden Leitung in der Längsrichtung der Leitung gekämmt wurden, so dass zuletzt alle Fasern parallel zu liegen kamen und daher untereinander in keinem Eingriff standen. Es wurde auch versucht, die Verwendung von Krampen (Fasern, Pelz) als isolierendes Material dadurch zu ermöglichen, dass abwechselnd eine Lage der Kramponumhüllung durch eine Bewicklung oder dgl. festgehalten wurde. Don Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Verfahren zur Isolierung von elektrischen Drähten und Kabeln, welches darin besteht, dass dünne Lagen faserigen Materials, wie EMI1.1 derartige Filzhülle (Pelzhülle) kann unter Zuhilfenahme von Vortoilerkardon, deren lndt-r jenen für Wolle, Baumwolle und Seidenabfälle entsprechen, erhalten werden, indem dünne Lagen von faserigem Material (Pelz) vermittelst entsprechender Maschinen um den Draht oder das Kabel geleitet werden ; es kann auch die Umhüllungsvorrichtung unmittelbar mit der die Filzbänder erzeugenden Maschine kombiniert werden. Zur Ausführung des Verfahrens können beispielsweise die in den Zeichnungen schematisch dargestellten Vorrichtungen Verwendung finden. Fig. 1 und 2 stellen eine Umhüllungs- vorrichtung zum gleichzeitigen Umhüllen von sechs Drähten mit mehreren überoinandfr liegenden Filzlagen dar. Die Fig. 3 stellt eine Kombination der die Filzbänder (Pelze) er- zeugenden Maschine mit der eigentlichen Umhüllungsvorrichtung dar. Die Fig. 4 ist ein horizontaler Schnitt nach A-B der Fig. 3. Bei der in Fig. 1 dargestellten Anordnung sind auf einer Trommel a nebeneinander EMI1.2 geordnet. und zur Verfilzung gebracht. Nach Verlassen des letzten Verniers gelangt der umhüllte Draht auf eine Trommel Aj. In ähnlicher Weise werden der Draht 2 an der EMI1.3 von sechh Drähten, die je zohn Pelzlagen erhalten, eine beliebige Anzahl derselben und einebeliebigeAnzahlvonPelzlagenandenDrähtenvorgesehenwerdenkönnen. <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 (Fig. 4) und in den letzteren Löcher g2 vorgesehen ; unter der Wirkung des Gebläses füllt sich daher jede dieser Nuten mit Fasern, die sodann infolge der Drehung der Walzen aus der Kammer in Gestalt eines Dochtes austreten. Bei der dargestellten Ausführungsform sind zehn nackte metallische Drähte auf einer Trommel m angeordnet ; diese Drähte sind parallel zueinander unterhalb der Walzen h1........h6 geführt. Jeder dieser Drähte erhält nacheinander sechs Faserlagen, deren jede besonders verfilzt wird. Bei Verwendung einer einzigen Zuführungswalze kann die Kammer 91 entsprechend unterteilt werden und jede Unterteilung verschieden breite und verschieden dicke Pelzlagen entsprechend der Einstellung des Gebläses zu der zweckmässig mit verschieden bemessenen Ausnehmungen versehenen Walze liefern. EMI2.2 1. Verfahren zur Isolierung elektrischer Drähte, Kabel u. dgl., wobei über den Draht oder dgl. bis zur gewünschten Dicke dünne Lagen aus Fasern, wie Baumwolle, Seide, Asbest u. dgl. gelegt werden, dadurch gekennzeichnet, dass jede dieser Lagen für sich auf EMI2.3 wird, zum Zwecke, eine dichte und gut zusammenhängende Filzlage auf dem Drahte herzustellen.
Claims (1)
- 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch mehrere Verteilerkarden, deren jede dem Drahte einen Polzstreifen (d1-duJ zufUhrt, welch letztere auf den vor denselben bewegten Draht übereinander aufgewickelt werden, nachdem vorher jede Lage an ihrer Oberfläche durch neben dem Drahte angeordnete Vorfilzeinrichtungon verfilzt worden ist.3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine zur Zuführung des Pelzes dienende Kammer (, deron Boden Durchbrechungen zum Einsetzen von mit ringförmigen durchlochten Nuten (1-10) versehenen, umlaufenden Walzen (h1-h6) besitzt, die innen hohl sind und mit einem Sauggeblitse kommunizieren, wobei die in die Nuten (1-10) sich einlegenden Pelzstreifen auf den unter den Walzen (h1-h6) hinweggleitenden Draht in der im Anspruch 2 gekennzeichneten Weise aufgebracht werden.
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| AT24621T | 1904-08-03 |
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