AT246119B - Verfahren zur α-Alkenylierung von γ-Lactonen - Google Patents

Verfahren zur α-Alkenylierung von γ-Lactonen

Info

Publication number
AT246119B
AT246119B AT91664A AT91664A AT246119B AT 246119 B AT246119 B AT 246119B AT 91664 A AT91664 A AT 91664A AT 91664 A AT91664 A AT 91664A AT 246119 B AT246119 B AT 246119B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
sep
mixture
lactones
stirring
added
Prior art date
Application number
AT91664A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Hommel S Chemische Werke Und H
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hommel S Chemische Werke Und H filed Critical Hommel S Chemische Werke Und H
Application granted granted Critical
Publication of AT246119B publication Critical patent/AT246119B/de

Links

Landscapes

  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur   oc-Alkenylierung   von y-Lactonen   u-alkenylierte   y-Lactone wurden bisher noch nie nach einer technisch interessanten, d. h. verhältnismässig schnellen und direkten Methode in zufriedenstellenden Ausbeuten hergestellt. 



   Es wurde nun gefunden, dass man oc-alkenylierte y-Lactone auf wirtschaftliche Weise und in sehr guten 
 EMI1.1 
 Erhitzen miteinander zur Reaktion bringt, worauf man das Reaktionsgemisch abkühlen lässt, nach Zugabe von wässeriger Salzsäure und Phasentrennung die wässerige Phase mit einem damit nicht mischbaren Lösungsmittel für das gebildete y-Lacton extrahiert und aus den mit der organischen Phase vereinigten Extrakten das gebildete   x-alkenylierte   y-Lacton isoliert. 



   Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird als Alkalitertiärbutylat Kaliumtertiärbutylat verwendet. Ein bevorzugtes, unpolares Lösungsmittel bildet Benzol. 



   Die erhaltenen, neuen Verbindungen sind sehr stark pharmakologisch aktiv, weisen jedoch nur eine äusserst geringe Toxizität auf. Besonders hervorzuheben ist ihre Antihistaminwirkung, ihre Kreislaufstimulierende Wirkung, sowie eine starke ataraktische Wirkung. 



   Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung, wobei sich mögliche, in den Rahmen der Erfindung fallende Abänderungen für den Fachmann von selbst ergeben. 



   Beispiel l : Herstellung von oc-Allyl-y-valerolacton. 



   Eine Mischung aus   40, 0 g y- V aleroIacton   und 44, 0 g Allylbromid wird in einem Guss unter Rühren zu einer Mischung aus 58 g Kalium-tertiär-butylat (alkoholfrei) in 400 ml trockenes Benzol gegeben. Man legt eine   Stickstoffatmosphäre   über das Reaktionsgemisch und hält 6 h lang unter Rühren bei 80   C im Sieden. 



   Nach dem Abkühlen werden zunächst   200ml   Wasser und anschliessend   200 ml 25%iger   Salzsäure zugegeben und eine Viertelstunde lang intensiv durchgerührt. Das Reaktionsprodukt wird sodann in einem Scheidetrichter auftrennen gelassen, die untere wässerige, salzsaure Phase erschöpfend mit Petrol- äther extrahiert und die gesammelten organischen Fraktionen mit der benzolischen Phase des Reaktionsproduktes vereinigt. Die Lösungsmittel werden abdestilliert und der Rückstand zur Reinigung mit Wasserdampf destilliert. Das Wasserdampfdestillat wird mit Petroläther extrahiert, die organischen Phasen über Natriumsulfat getrocknet und der Petroläther vorsichtig abdestilliert. 



   Ausbeute : 51 g (entspricht   89, 7%   der Theorie). 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 
<tb> 
<tb> 995 <SEP> ; <SEP> n2-1, <SEP> 4502Analyse <SEP> : <SEP> Berechnet <SEP> für <SEP> CSH1202 <SEP> (140, <SEP> 17) <SEP> : <SEP> C <SEP> 68, <SEP> 55%, <SEP> H <SEP> 8, <SEP> 63%, <SEP> 0 <SEP> 22, <SEP> 82% <SEP> 
<tb> Gefunden <SEP> C <SEP> 68, <SEP> 52%, <SEP> H <SEP> 8, <SEP> 60% <SEP> 0 <SEP> 22, <SEP> 89%, <SEP> 
<tb> 
 
Beispiel 2 : Herstellung von a-Allyl-y-butyrolacton. 



   Eine Mischung aus   34,     4 g y- Butyrolacton und 44, 0 g Allylbromid   wird in einem Guss unter Rühren zu einer Mischung aus 58 g Kalium-tertiär-butylat (alkoholfrei) in 400 ml trockenem Benzol gegeben. Man legt eine Stickstoffatmosphäre über das Reaktionsgemisch und hält 6 h unter Rühren bei 80   C im Sieden. 



  Nach dem Abkühlen werden zunächst 200 ml Wasser und anschliessend 200 ml piger Salzsäure zugegeben und eine Viertelstunde lang intensiv durchgerührt. 



   Die Aufarbeitung erfolgt wie unter Beispiel 1 beschrieben. 



   Ausbeute : 43, 2 g (entspricht 85, 7% der Theorie). 
 EMI1.4 
 
 EMI1.5 
 
<tb> 
<tb> = <SEP> 1, <SEP> 043 <SEP> ; <SEP> n <SEP> ? <SEP> ?-1, <SEP> 4551Analyse <SEP> : <SEP> Berechnet <SEP> für <SEP> C7H10O2 <SEP> (126,15): <SEP> C <SEP> 66, <SEP> 65%, <SEP> H <SEP> 7, <SEP> 99%, <SEP> 0 <SEP> 25, <SEP> 36% <SEP> 
<tb> Gefunden <SEP> C <SEP> 66, <SEP> 640'0' <SEP> H <SEP> 8, <SEP> 01%, <SEP> 0 <SEP> 25, <SEP> 39%
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Beispiel 3 : Herstellung von   K-Crotyl-y-valerolacton.   



   Eine Mischung aus 30, 0 g y-Valerolacton und 46, 3 g Crotylbromid wird in einem Guss unter Rühren zu einer Mischung aus 45 g Kalium-tertiär-butylat (alkoholfrei) in 300 ml trockenem Benzol gegeben. 



  Man legt eine Stickstoffatmosphäre über das Reaktionsgemisch und hält 6 h lang unter Rühren bei 80   C im Sieden. 



   Nach dem Abkühlen werden zunächst 150 ml Wasser und anschliessend 150 ml   25% niger   Salzsäure zugegeben und eine Viertelstunde lang intensiv gerührt. 



   Die Aufarbeitung erfolgt wie unter Beispiel 1 beschrieben. 



   Ausbeute : 39, 5g (entspricht   85, 5%   der Theorie). 
 EMI2.1 
 
 EMI2.2 
 
<tb> 
<tb> 003, <SEP> nuAnalyse <SEP> : <SEP> Berechnet <SEP> für <SEP> C9H1402 <SEP> (154, <SEP> 21) <SEP> : <SEP> C <SEP> 70, <SEP> 09%, <SEP> H <SEP> 9, <SEP> 15%, <SEP> 0 <SEP> 20, <SEP> 76% <SEP> 
<tb> Gefunden <SEP> C <SEP> 70, <SEP> 14%, <SEP> H <SEP> 9, <SEP> 13%, <SEP> 0 <SEP> 20, <SEP> 81% <SEP> 
<tb> 
 
 EMI2.3 
 



   Eine Mischung aus   39, 0 g y-n-Octalacton   und 36, 3 g Allylbromid wird in einem Guss unter Rühren zu einer Mischung aus 45 g Kalium-tertiär-butylat (alkoholfrei) in   300 ml   trockenem Benzol gegeben. 



  Man legt eine   Stickstoffatmosphäre   über das Reaktionsgemisch und hält 6 h lang unter Rühren bei 80   C im Sieden. 



   Nach dem Abkühlen werden zunächst 150 ml Wasser und anschliessend 150 ml 25% iger Salzsäure zugegeben und eine Viertelstunde lang intensiv durchgerührt. 



   Die Aufarbeitung erfolgt wie unter Beispiel 1 beschrieben. 



     Ausbeute : 46, 1   g (entspricht   84, 4%   der Theorie). 
 EMI2.4 
 
 EMI2.5 
 
<tb> 
<tb> = <SEP> 0, <SEP> Analyse <SEP> : <SEP> Berechnet <SEP> für <SEP> C11H18O2 <SEP> (182,25): <SEP> C <SEP> 72,49%, <SEP> H <SEP> 9,95%, <SEP> O <SEP> 17,56%
<tb> Gefunden <SEP> C <SEP> 72, <SEP> 51%, <SEP> H <SEP> 9, <SEP> 92%, <SEP> 0 <SEP> 17, <SEP> 59% <SEP> 
<tb> 
 
PATENTANSPRÜCHE : 
1.

   Verfahren zur   x-Alkenylierung   von y-Lactonen, dadurch gekennzeichnet, dass man gleiche Molteile eines y-Lactons, eines Alkenylbromids und eines Alkali-tertiär-butylats in einem unpolaren organischen Lösungsmittel unter   Sauerstoffausschluss   und unter Erhitzen miteinander zur Reaktion bringt, worauf man das Reaktionsgemisch abkühlen lässt, nach Zugabe von wässeriger Salzsäure und Phasentrennung die wässerige Phase mit einem damit nicht mischbaren Lösungsmittel für das gebildete y-Lacton extrahiert und aus den mit der organischen Phase vereinigten Extrakten das gebildete   oc-alkenylierte   y-Lacton isoliert.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass als Alkali-tertiär-butylat Kalium- tertiär-butylat verwendet wird.
    3. Verfahren nach Anspruch l oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass als unpolares organisches Lösungsmittel Benzol verwendet wird.
    4. Verfahren nach einem der Ansprüche l bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass man die wässerige Phase mit Petroläther extrahiert.
AT91664A 1963-03-04 1964-02-05 Verfahren zur α-Alkenylierung von γ-Lactonen AT246119B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH0048430 1963-03-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT246119B true AT246119B (de) 1966-04-12

Family

ID=7156704

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT91664A AT246119B (de) 1963-03-04 1964-02-05 Verfahren zur α-Alkenylierung von γ-Lactonen

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT246119B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT246119B (de) Verfahren zur α-Alkenylierung von γ-Lactonen
DE574838C (de) Verfahren zur Darstellung von cyclischen Glykolen und ihren Derivaten bzw. von Ketonen
DE2254572C3 (de) Azodüsobuttersäureester
DE1238907B (de) Verfahren zur Einfuehrung von in alpha&#39;-Stellung ungesaettigten Ringen oder Ringsystemen in die alpha-Stellung von gamma-Lactonen
DE2237750C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Brenzcatechin
DE2558399C3 (de) Verfahren zur Herstellung von 3,6-Dichlorpicolinsäure
DE2034014C3 (de) Verfahren zur Herstellung von geradkettigen aliphatischen Carbonsäuren
EP0008358B1 (de) Neue Bis-epoxy-dialkoxy-alkane, deren Herstellung und Verwendung
DE2703640A1 (de) Verfahren zur herstellung von aromatischen methylendioxy-verbindungen
AT235277B (de) Verfahren zur Herstellung von 3-(1&#39;-Tetralyl)-propanol-(1)
DE2209372C2 (de) 3 Oxa bicyclo eckige Klammer auf 10 3 0 eckige Klammer zu pentadecen (6) und ein Verfahren zu dessen Her stellung sowie dessen Verwendung als Riechstoff
DE112019000777T5 (de) Verfahren zur herstellung für ein cyclopentenonderivat
AT211817B (de) Verfahren zur Herstellung von β-Lactonen
AT165306B (de) Verfahren zur Darstellung eines Aldehyds der Summenformel C14H22O aus beta-Jonon
DE805757C (de) Verfahren zur Herstellung von Acetylaethylenoxyd und Diacetyl
DE809806C (de) Verfahren zur Herstellung von ungesaettigten Dicarbonylverbindungen
AT219609B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Iminodibenzylderivaten und deren Salzen
DE919167C (de) Herstellung von Dicarbonsaeuren und deren Salzen
AT249055B (de) Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Dioxolanen
AT379375B (de) Verfahren zur herstellung des neuen 1-chlor-3,5,7-trimethyl-2,6-octadiens
AT207049B (de) Verfahren zur Herstellung primärer Alkohole der Vitamin A-Reihe
AT226384B (de) Verfahren zur Herstellung von 4-Hydroxy-3-keto-4-androstenen
DE1618053C (de) Verfahren zur Herstellung von Steroidverbindungen
DE3005562C2 (de) Verfahren zur Herstellung von 1-(1-Naphthoxy)-3-isopropylamino-2-propanol
DE462895C (de) Verfahren zur Herstellung von Nerol aus Geraniol