AT246109B - Gaszerlegungsaufsatz - Google Patents
GaszerlegungsaufsatzInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Gaszerlegungsaufsatz EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 <Desc/Clms Page number 3> passiert werden, bewusst gekühlt werden. Die unteren Gazekragen werden dadurch gekühlt, dass die mit diesen Kragen in wärmeleitender Verbindung stehende Wand mit der Packung in Kontakt steht, über die die kalte Waschflüssigkeit herabströmt. Der den Verteiler 21 umgebende obere Wandteil 22 steht jedoch nicht mit der Packung in Kontakt. Zur Kühlung dieses Wandteiles 22 ist auf der Innenseite ein Flüssig- keitsbehälter 23 angebracht, in dem die aus dem Säuleteil 6 herausströmende Waschflüssigkeit aufgefangen wird. Hieraus ergibt sich ein guter Kontakt zwischen der Waschflüssigkeit und der Wand 22, so dass die mit diesem Wandteil verbundenen Gazekragen bewusst gekühlt werden. Infolgedessen tritt das zu zerlegende Gas mit sehr niedriger Temperatur in die Säule ein und ist nahezu frei von Acetylen. Um zu verhüten, dass die Flüssigkeit im Behälter 23 durch Verflüchtigung der Fraktion mit dem niedri- geren Siedepunkt wärmer wird, ist in der Wand des Behälters eine Durchbohrung 27 vorgesehen, durch die ein Teil der Flüssigkeit aus dem Behälter herausströmen kann, so dass sich eine kontinuierliche Strömung durch den Behälter ergibt. Infolgedessen hat die Flüssigkeit im Behälter an allen Stellen die gleiche niedrige Temperatur. Der nicht durch die Durchbohrung 27 abgeführte Teil der Waschflüssigkeit strömt über den oberen Rand des Behälters 23 und wird von dem Flüssigkeitsverteiler 21 über die Packung verteilt. Eine Bauart, bei der der Flüssigkeitsverteiler 21 entbehrlich ist, ist in Fig. 1 a dargestellt. Die Wand des Flüssigkeitsbehälters 23 ist dabei über ihren ganzen Umfang mit einer Anzahl von Durchbohrungen 27 versehen. Die ganze oder nahezu die ganze im Behälter 23 aufgefangene Waschflüssigkeitsmenge wird dann durch die Durchbohrungen 27 über die Packung verteilt. Eine andere Möglichkeit zum bewussten Kühlen des Wandteiles ist in Fig. 2 dargestellt. Dabei ist auf der Innenseite dieses Wandteiles ein untiefer Flüssigkeitsbehälter 24 angebracht, dessen Unterseite mit einer gewendelten Leitung 25 in Verbindung steht, die wärmeleitend mit dem Wandteil 22 verbunden ist. Um auch in diesem Falle eine Steigerung der Temperatur in der Leitung 25zu verhüten, ist die untere Wendel mittels einer oder mehrerer weiterer Leitungen 28 mit dem Behälter 24 verbunden. Auf diese Weise kann die Flüssigkeit in den Leitungen zirkulieren, so dass eine gleichmässige starke Kühlung des Wandteiles 22 gesichert ist. Noch eine weitere Möglichkeit zur Kühlung des Wandteiles 22 ist in Fig. 3 und 4 veranschaulicht. Dabei ist innerhalb des Wandteiles 22 ein Flüssigkeitsbehälter 26 zentral angeordnet. Der Flüssigkeitsbehälter 26 ist mittels Rippen 29 aus einem gut wärmeleitenden Material mit der Wand 22 verbunden, welche also in dieser Weise wieder in gut wärmeleitendem Kontakt mit der Waschflüssigkeit im Behälter 26 steht. Ein weiterer Vorteil dieser Bauart besteht darin, dass der Verteiler 21 dabei mit der Unterseite des Behälters 26 ein Ganzes bilden kann. Um eine gute Verteilung der Flüssigkeit über die Packung zu erhalten, ist es auch möglich, statt des Verteilers 21 die Rippen 29 mit hervorragenden Stiften zu versehen, die dann die aus dem Behälter 26 strömende Flüssigkeit über die Packung verteilen. Es hat sich ergeben, dass sogar bei hohen Anfangskonzentrationen von Acetylen im zu zerlegenden Gas die Gaze 8 und die Gazekragen 18 und die auf diesen abgesetzten Schneekuchen bei einem Kühlungsvorgang nach der Erfindung eine so grosse Acetylenmenge auffangen, dass keine gefährlichen Acetylenkonzentrationen im Siedegefäss auftreten. Was im vorhergehenden in bezug auf Acetylen erwähnt wurde, gilt auch für andere Kohlenwasserstoffe und nitrose Dämpfe. PATENTANSPRÜCHE : 1. Gaszerlegungsaufsatz für ein Gas, wie Luft, das neben andern Bestandteilen auch Kohlenwasserstoffe und nitrose Dämpfe enthält, wobei dieser Aufsatz aus einer Säule und einem ersten Kühler für dieser Säule zugeführtes Gas besteht und wenigstens der untere Teil der Säule von einem Ringkanal umgeben ist, in dem sich Elemente, wie Gazekragen, Rippen u. dgl. befinden, die mit der Wand des Ringkanals in wärmeleitender Verbindung stehen und mit dieser einen zweiten Kühler bilden, wobei sie aus dem Gas ausgefrorenes Acetylen u. a. leichte Stoffe festhalten können, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens derjenige Teil (22) der Wand des Ringkanals (17), mit dem die gekühlten Elemente (18) verbunden sind, die vom zu zerlegenden Gas zuletzt passiert werden, in wärmeleitender Berührung mit Waschflüssigkeit ist, welche in einem Behälter (23) aufgefangen werden kann.
Claims (1)
- 2. Gaszerlegungsaufsatz nach Anspruch 1, bei dem der innerhalb des Ringkanals liegende Säulenteil teilweise mit Packung gefüllt ist, wobei sich über dieser Packung ein Verteilungsraum für die Waschflüssigkeit befindet, dadurch gekennzeichnet, dass der den Verteilungsraum umgebende Teil (22) der Säulenwand einen Teil eines Flüssigkeitsbehälters (23) bildet, in dem Waschflüssigkeit aufgefangen werden kann.3. Gaszerlegungsaufsatz nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Flüssigkeitsbehälter EMI3.14. Gazezerlegungsaufsatz nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Wand des Flüssigkeitsbehälters (23) in der Nähe des Bodens mit wenigstens einer Durchbohrung (27) versehen ist, durch die ein Teil der im Behälter (23) aufgefangenen Flüssigkeit den Behälter verlassen kann.5. Gaszerlegungsaufsatz nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Wand des Flüssigkeitsbehälters (23) in der Nähe des Bodens mit einer Anzahl über den ganzen Umfang verteilter Durchbohrun- <Desc/Clms Page number 4> gen (27) versehen ist, die zusammen einen derartigen Durchgang gestatten, dass nahezu die ganze Waschflüssigkeitsmenge durch diese Durchbohrungen über die Packung verteilt wird (Fig. l a).6. Gaszerlegungsaufsatz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufsatz einen Flüssigkeitsbehälter (26) besitzt, der im Verteilungsraum angeordnet ist und mit der den Verteilungsraum umgebenden Säulenwand (22) in wärmeleitender Verbindung (29) steht (Fig. 3).7. Gaszerlegungsaufsatz nach Anspruch l oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufsatz einen im oberen Teil des Verteilungsraumes angeordneten Flüssigkeitsbehälter (24) enthält, der sich nach unten in einer wendelförmig an der Säulenwand (22) entlang befestigten Leitung (25) fortsetzt (Fig. 2).8. Gaszerlegungsaufsatz nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die untere Windung der Wendel (25) mittels einer oder mehrerer daran anschliessender weiterer Leitungen (28) mit dem Flüssigkeitsbehälter (24) in Verbindung steht (Fig. 2).
Applications Claiming Priority (1)
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