AT24066B - Verfahren zur Herstellung von Glühstrümpfen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Glühstrümpfen.

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AT24066B
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mantles
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Emile Sepulchre
Julius Moeller
Edmond De Valeriola
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Emile Sepulchre
Julius Moeller
Edmond De Valeriola
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von Glühstrümpfen. 
 EMI1.1 
 gleich gut verwendbar, ob es sich nun um die   Behandlung von Geweben oder Garnen   handelt, die zur Bildung des Glühkörpers dienen sollen oder um die Herstellung von künst-   lichen Fiiden, wobei   die Masse vor dem Spinnen mit   den Leuchtsalzen vermischt wird,   
 EMI1.2 
 Dies hat die Wirkung, dass die   Leuchtsalze, welche sich   an der Oberfläche der Fasern bctinden, in   Oxydhydrate umgewandelt werden   und diese Reaktion hat zum unmittelbaren Ergebnis, dass dadurch das Ammoniakgas verhindert ist. die in der Mitte der Fasern be- 
 EMI1.3 
 Glühkörpern Oxyde in einer Menge vorfindet, die jener Nitratmenge entspricht, welche die Fasern bei der   Imprägnierung     aufgenommen hatten.

   Nach dem Trocknen werden die Fäden   verstrickt und die Fadengebilde sind zur Umwandlung in die Leuchtkörper fertig. 



   Die Einwirkung des Ammoniaks muss auf die Umwandlung des an der   Gamoborfläche     befindlichen Anteiles der Nitrate beschränkt werden. Diese Besonderheit der Ammoniak-   behandlung ist das Kennzeichen der Erfindung0 

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 EMI2.1 
 



  Dagsgen wird durch die Erfindung erreicht, dass der   GUsshstrumpf, nachdom das Bronnen   desselben eine Verminderung des Inhalts und der Oberfläche bis zur Vereinigung der Oxyd-   molekme   bewirkt hat, infolge der Feinheit der   Oxydmolekule   einer   formveränderndeu   Einwirkung der Flamme nicht mehr unterliegt. Man gelangt also zu einer vollkommenen Zerstörung des Leuchtstoff trägers, welche sich langsam vollzieht und frei ist von den erwähnten Schädlichkeiten. Die unter Zuhilfenahme der Erfindung hergestellten Glühstrümpfe sind aus vollen, biegsamen und festen Oxydstäbchen bezw. Fäden zusammengesetzt, welche die Formen der Fasern, die zur Herstellung der   Glühstrilmpfe   oder   Gl11bkörper   gedient haben, in völliger Treue wiedergeben. 



   Man kann ein gleiches Resultat erzielen, wenn man das Verstricken der Fäden zum Strumpfgewebe vor der Tränkung bewirkt ; jedoch ist diese Ausführungsform weniger empfehlenswert, weil sie die Elastizität des Strumpfes schädigt ; indem nämlich an den Bindestellen sich Salzlösung zwischen die Fäden lagert, stellt sich beim Brennen eine gegenseitige Verschweissung der Oxydstäbchen, d. h. eine starre Maschenverbindung ein, welche den Glühstrumpf entsprechend weniger elastisch gestaltet. 



   Die gleichen Wirkungen, wie für die erste Ausführungsform beschrieben, werden bei Anwendung der Erfindung auf künstliche Fäden erhalten, deren Masse vor dem Spinnen mit den Leuchtsalzen versehen worden ist In diesem Falle verfährt man wie folgt : Man löst die Leuchtnitrate nur in der eben erforderlichen Menge   Atheralkohol   und mischt diese konzentrierte Lösung mit den zur Fabrikation von Kunstseide üblichen spinnbaren Massen. 



  Die Fäden worden beim Austritt aus den Spinndüsen getrocknet und unmittelbar danach der Einwirkung von ammoniakalischen Dämpfen ausgesetzt, derart, dass nur ein Teil der vorhandenen Leuchtnitrate in Oxydhydrate umgewandelt wird. Dann werden die Fäden zur Entfernung des   salpetersauren   Ammoniaks mit destilliertem Wasser gewaschen und verstrickt oder in anderer zur Herstellung von   Glühstrümpfen   oder   Glühkörpern   geeigneter Weise verarbeitet ; schliesslich wird der Strumpf zur vollständigen Umwandlung der Salze in Oxyde in der   Bunsennamme   erhitzt. 
 EMI2.2 


Claims (1)

  1. prägnierten und getrockneten natürlichen oder künstlichen Fäden, oder die aus denselben hergestellten Gltihstrumpfnetze eine kurze. Zeit der Einwirkung von Ammoniakdämpfen behufs Umwandlung nur eines Teiles der verwendeten Nitrate der seltenen Erden in Oxyd- EMI2.3
AT24066D 1904-08-29 1904-08-29 Verfahren zur Herstellung von Glühstrümpfen. AT24066B (de)

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