AT23875B - Vorrichtung zum Entfleischen und Falsen von feinem, weichem Pelzwerk. - Google Patents
Vorrichtung zum Entfleischen und Falsen von feinem, weichem Pelzwerk.Info
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Description
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Vorrichtung zum Entfleischen und Falzen von feinem, weichem Pelzwerk.
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anvertrauen kann.
Das von denselben angewendete Verfahren besteht darin, die eingeweichten Pelze an der scharfen Schneide eines aufrecht an seiner Holzbank eingeklemmten Messers seitlich
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st'it1i ('h vorstehenden, haarscharf goschliffenen lreisschneide versehen ist.
Der zu bearbeitende Pelz wird in gespanntem Zustande mit der Asseite der Schneide df's Messers von der Seite her entgegenführt und an derselben entlang gezogen.
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Arbeiter verwendet werden können, und dass trotzdem die Schnelligkeit und Genauigkeit in der Arbeit nicht abnimmt, sondern erheblich vermehrt wird. Auch werden die Pelze \iel mehr als bei der Handarbeit geschont, bei welcher eine Zerrung und Dehnung der Pelzfaser auchbeigrössterSorgfaltundGeschicklichkeitdesArbeitersnichtvermiedenwerdenkann.
Mit der früher zwecks Entfleischens grober Felle und Spalten von Leder empfohlenen Maschinenarbeit, bei welcher das Fell einem geneigt angeordenten, in Umdrehung bofindlichen ringförmigen Messer entgegengeführt wird, kann die beschriebene Arbeitsweise, die
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begrenzenden Auflage, die bewirkt, dass auch bei achsialer Verschiebung des Messers ein DurchschneidendesPelzesniemalserfolgenkann.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der neuen Vorrichtung dargestellt.
Fig. 1 zeigt dieselbe in schaubildlicher Seitenansicht.
Fig. 2 ist ein horizontaler Schnitt parallel zur Achse des Kreismessers und durch die dassotbo begrenzende Fuhruugsvorrichtung.
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seitlich vorsteht.
Das Messer D ist von zwei parallelen Wänden E1 und E2 einer Führungsvorrichtung E umgeben, die ebenfalls von dem Ständer A getragen wird. Jede Wand EI und E2 derselben ist zweiteilig, indem sio aus einem feststehenden Teil J und einem daran mittels GelenkesE5befestigtendrehbarenTeilE4besteht.
Durch diese Anordnung wird es ermöglicht, dass die drehbaren Teile Es voneinander weg oder gegeneinander hin bewegt werden können, wie dies in Fig. 2 durch die punktierten Linien angedeutet ist.
Um die Einstellung der Teile E4 genau in einer gerade benötigten Entfernung voneinander bewirken zu können, sind durch an denselben befindliche lappenförmige Ansätze Schraubenspindeln F geführt, die Rechts-und Linksgewinde besitzen.
. Eine solche genaue Einstellung ist je nach der Art und Beschaffenheit dos zu behandelnden Felles erforderlich, damit das Messer D gerade so tief wie nötig in die Gewebe der Unterhaut eindringt.
Um hiefür eine hinreichend feine Einstellung zu ermöglichen, sind die drehbaren Teile E4 zweiteilig gemacht, indem jeder derselben eine genau einstellbare Platte EO besitzt, deren iütsserer Umfang konzentrisch mit dem Schneidewerkzeug D liegt, dessen Schneide eine Wenigkeit über denselben hinausragt. Der Grad, in welchem dies geschieht, kann durch Verschiebung der Platten E6 verändert werden.
Zn dem Zwecke besitzt jeder Teil E4 Schlitze E7, durch welche je ein bolzenförmiger Arm E8 geführt ist, dessen eines Ende in fester Verbindung mit der Platte E6 steht.
Durch den mittleren von den vorhandenen drei Armen E8, welcher mutterförmig gestaltet ist, greift eine Schraubenspindel G, die andererseits in einem Lappen A" drehbar gelagert ist. Indem die Spindel G gedreht wird, verschiebt sie entsprechend die Platte T ?", wodurch man es ganz in der Hand hat, den Schnitt, den das Messer D in das zu bearbeitende Fell macht, tiefer oder weniger tief auszuführen, wie dies gerade notwendig erscheint.
Unterhalb des Messers D ist an dem Ständer A ein Streichbrett oder Messer H befestigt, über welches das Fell gezogen wird, nm es zunächst straff zu spannen, ehe es übei-die Plattei) EG gelangt und dem Messer Gelegenheit gegeben wird, in dasselbe einzuschneiden. Der Arbeiter sitzt hiebei hinter der Maschine und die Aasseite des Felles wird von ihm über das Streichbrett gezogen und dann, von der einen Seite anfangend, an dem Messer D vorübergeführt. Natärlich muss das Fell entsprechend weich und biegsam sein. Ist es dies zunächst nicht, dann weicht man es genügend ein, bis der gewünschte Grad von Biegsamkeit des Felles erreicht ist.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Vorrichtung zum Entfleischen und Falzen von feinem, weichem Pelzwerk, gekennzeichnet durch ein in schnelle Umdrehung versetztes Kreismesser (D) mit seitlich vorstehender Schneide, an welcher das Pelzwerk iller oint das Durchschneiden des Pelzes hindernde Auflage oder dgl. seitlich vorbeigezogen wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1903160586D DE160586C (de) | 1903-06-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT23875B true AT23875B (de) | 1906-04-10 |
Family
ID=5681316
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT23875D AT23875B (de) | 1903-06-04 | 1905-06-30 | Vorrichtung zum Entfleischen und Falsen von feinem, weichem Pelzwerk. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT23875B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102004040960A1 (de) * | 2004-08-18 | 2006-03-02 | Gesellschaft für Chemischen und Technischen Umweltschutz mbH | Verfahren zur mikrobiologischen Inaktivierung von Abfällen durch Zugabe von Salz |
-
1905
- 1905-06-30 AT AT23875D patent/AT23875B/de active
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE102004040960A1 (de) * | 2004-08-18 | 2006-03-02 | Gesellschaft für Chemischen und Technischen Umweltschutz mbH | Verfahren zur mikrobiologischen Inaktivierung von Abfällen durch Zugabe von Salz |
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