DE805081C - Vorrichtung zur Durchfuehrung von Kurvenschnitten mit Holzbandsaegen - Google Patents

Vorrichtung zur Durchfuehrung von Kurvenschnitten mit Holzbandsaegen

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DE805081C
DE805081C DEP52397A DEP0052397A DE805081C DE 805081 C DE805081 C DE 805081C DE P52397 A DEP52397 A DE P52397A DE P0052397 A DEP0052397 A DE P0052397A DE 805081 C DE805081 C DE 805081C
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Germany
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band
band saw
band saws
curved cuts
making curved
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DEP52397A
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Paul Meyer
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27BSAWS FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COMPONENTS OR ACCESSORIES THEREFOR
    • B27B25/00Feeding devices for timber in saw mills or sawing machines; Feeding devices for trees

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Sawing (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Durchführung von Kurvenschnitten mit Holzbandsägen In den holzverarbeitenden Handwerksbetrieben und insbesondere in der holzverarbeitenden Industrie entstehen bei der Ausführung von Kurvenschnitten, wie beispielsweise beim Ausschneiden von Stuhlbeinen, Wagen- und Karosseriebauteilen u. dgl., also geschweiften oder gebogenen Holzteilen in größerer Zahl, verhältnismäßig hohe Bearbeitungskosten dadurch, daß das betreffende Werkstück zunächst jedesmal neu aufgezeichnet und dann freihändig ausgeschnitten werden muß. Das erfordert neben der Zeit zur Arbeitsvorbereitung eine erhöhte und damit anstrengende Aufmerksamkeit, während sich trotzdem Ausschuß nicht immer vermeiden läßt und eine Nachbearbeitung an der Fräsmaschine nicht immer zu umgehen ist.
  • Zur Vereinfachung und zur Beschleunigung und zur Vermeidung von Ausschuß bei derartigen Arbeitsgängen wird nunmehr erfindungsgemäß vorgeschlagen, an der Bandführung von Bandsägen eine Vorrichtung anzuordnen, die ein Anreißen der auszuschneidenden geschweiften und gebogenen Werkstücke überflüssig macht und die ein leichtes und schnelleres Arbeiten gestattet. Die Erfindung sieht daher vor, daß das zu schneidende Werkstück mit der aufgelegten Schablone an einem Gleitfuß entlang geführt wird, der über eine Feststellklaue und einen Halter lösbar an der Bandführung einer Bandsäge befestigt ist und das Sägeblatt hufeisenförmig umfaßt, wobei die einzelnen Teile der Vorrichtung beweglich und mit Klemmschrauben feststellbar sind.
  • Zum Ausschneiden beispielsweise eines Stuhlbeines wird nun nach Anbringung der erfindungsgemäßen Vorrichtung an der Bandsägenführung diese so eingestellt, daß der Gleitfuß das Bandsägeblatt frei laufend hufeisenförmig umfaßt, wobei vermittels des verlängerten Bogenstückes und der zweiseitigen Feststellklaue der notwendige Abstand vom Bandsägeblatt hergestellt wird.
  • Eine Schablone, mit deren Hilfe sonst das Werkstück aufgerissen wurde, wird nunmehr einfach vermittels einer entsprechenden Anzahl von auf ihr angeordneten Stiften, ohne anzureißen, auf dem Werkstück leicht aufgeschlagen und sodann an dem Gleitfuß der erfindungsgemäßen Vorrichtung und damit an der Säge entlanggeführt. Es ist dabei selbstverständlich, daß bei Anfertigung der Schablone der Materialstärke der Gleitfußwangen Rechnung getragen werden muß, um dem Werkstück gleich die gewünschte Abmessung geben zu können. Der sowohl in der vorderen wie auch in der hinteren Bohrung der Feststellklaue schwenkbare Gleitfuß kann den jeweiligen Erfordernissen in bezug auf die Stellung angepaßt werden, während die Höheneinrichtung über den Halter zusammen mit der Bandsägenführung vorgenommen wird. Vorteilhafterweise wird dabei die Bandsägenblattführung bei Anordnung der erfindungsgemäßen Vorrichtung so nahe als möglich an den Gleitfuß gehalten.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung gestattet die Durchführung von Kurvenschnitten mit Radien, wie bisher, bis zu 12 cm etwa, bei Bandbreiten von 2o bis 25 mm, bei Bandbreiten von 15 mm bis zu etwa 8o mm Radius. und bei Bandbreiten von i o bis zu 35 mm Radius, wobei aber beim Wechsel der Bandsägeblattbreite auch ein Wechsel der Gleitschuhform notwendig wird.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i die Vorrichtung in Seitenansicht, Abb. 2 die Vorrichtung in Draufsicht, Abb. 3 die Vorrichtung in Vorderansicht, Abb.4a und 4b den Gleitschuh in zwei Ausführungsformen in Seitenansicht und Draufsicht, Abb.5 die Vorrichtung mit Werkstück und Modell im Schaubild.
  • Nach Abb. i wird die Vorrichtung vermittels des Halters i an der Bandführung der Bandsäge befestigt. Im unteren Teil des Halters i ist eine Durchbohrung 2 mit der Klemmschraube 3 vorgesehen, in die das Bogenstück 4 mit der Verlängerung 5 zum Längseinrichten der Vorrichtung eingeschoben wird.
  • Das Bogenstück 4 trägt die Feststellklaue c mit den Durchbohrungen 6 und 7 und der Klemmschraube B. In der Durchbohrung 7 wird der Haltebolzen 9 des Gleitfußes io befestigt, in dessen Spalt i i das Bandsägeblatt 12 läuft. Der an der Bandsägeblattführung mit einer Klemmschraube befestigte Halter i trägt über das Bogenstück 4 mit Verlängerung 5 die Feststellklaue c, die durch die Klemmschraube 8 am Bogenstück 4 gehalten wird und gleichzeitig in der vorderen Bohrung 6 den Haltebolzen 9 des Gleitfußes io mit dem Spalt i i trägt, in dem das Sägeblatt 12 läuft.
  • Der in einer Durchbohrung 13 mit der Klemmschraube 14 an der Bandsägeführung einer Bandsäge befestigte Halter i trägt das mit der Klemmschraube 3 gehaltene Bogenstück 4, das seinerseits die Feststellklaue c mit der Durchbohrung 7 trägt, in der der Haltebolzen 9 des Gleitfußes io gehalten wird.
  • Die Abb. 4a und 4b zeigen zwei Gleitschuhe verschiedener Form und Abmessung. Bei der Verwendung schmälerer Bandsägenblätter werden Gleitschuhe verschiedener Form und Abmessungen eingesetzt (Abb. 4a und 4b), Bei der Anwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung nach Abb. 5 wird das Werkstück a mit dem leicht vermittels der Stifte d aufgeschlagenen Modell b an dem Gleitfuß io entlang geführt, in dessen Spalt i i die Bandsäge. 12 läuft. Der Haltebolzen 9 wird von der Feststellklaue c durch die Klemmschraube 8 gehalten, die gleichzeitig das Bogenstück 4 in der Bohrung 6 hält. Das Bogenstück 4 seinerseits wird vermittels der Klemmschraube 3 im Halter i gehalten.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zurDurchführung vonKurvenschnitten mit Holzbandsägen, dadurch gekennzeichnet, daß das zu schneidende Werkstück(a) mit der aufgelegten und leicht befestigten Schablone (b) an einem Gleitfuß (io) entlang geführt wird, der über eine Feststellklaue (c) und einen Halter (i) lösbar an der Bandführung einer Bandsäge befestigt ist und das Sägeblatt (12) hufeisenförmig umfaßt, wobei die einzelnen Teile der Vorrichtung beweglich und mit Klemmschrauben (3, 8) feststellbar sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleitfuß (io) auswechselbar ist und in Form und Größe den Radien der zu schneidenden Kurven angepaßt wird.
DEP52397A 1949-08-19 1949-08-19 Vorrichtung zur Durchfuehrung von Kurvenschnitten mit Holzbandsaegen Expired DE805081C (de)

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DE805081C true DE805081C (de) 1951-05-07

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ID=7385727

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