AT237609B - Verfahren zur Herstellung substituierter Tetralone - Google Patents

Verfahren zur Herstellung substituierter Tetralone

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung substituierter Tetralone 
Die Erfindung betrifft ein neues Verfahren zur Herstellung substituierter Tetralone, insbesondere von
6-Methoxy   2-hydroxymethylen-tetralon-1,   welches ein bekanntes Zwischenprodukt für die Totalsynthese von Steroiden nach L. Velluz und Mitarbeiter (Angew. Chemie 1960,   S. 725-730)   darstellt. 



   Dieses Produkt wurde bisher dargestellt, indem man ein 6-Methoxytetralon mit einem Alkylformiat kondensierte, wobei als Kondensationsmittel ein Alkalimetall oder ein Alkalimetallderivat, wie ein Hydrid oder ein Alkoholat oder ein Organozinkderivat in einem N, N-Dialkylamid verwendet wurde. 



   Bekanntlich ist die Handhabung eines Alkalimetalles oder eines Alkalimetallhydrids nicht ungefährlich und die Kondensation in Gegenwart von Natriummethylat in benzolischem Milieu (R. Juday,   J. Am. Chem. Soc., 75, [1953],   S. 4071 und D. K. Banerjee und Mitarbeiter, ebenda   78, [1956],   S. 3769) liefert keine sehr hohen Ausbeuten an reinem Produkt. 



     Die Verwendung derOrganozinkderivate inDimethylformamid   nach dem Verfahren der franz. Patentschrift Nr.   1. 257. 178   weist den Nachteil einer relativ längerdauernden Reaktion auf und erfordert den Einsatz eines nicht handelsüblichen Reagens. 



   Nun wurde gefunden, und dies bildet den Gegenstand der Erfindung, dass die Kondensation eines am aromatischen Kern substituierten oder unsubstituierten   6-Methoxytetralons   mit einem Methyl-oder Äthylformiat oder einem andern niedermolekularen Alkylformiat sehr leicht in Gegenwart eines festen handels- üblichen Alkalialkoholates und eines am Stickstoff disubstituierten, niedermolekularen, aliphatischen Säureamids, wie Dimethylformamid oder Dimethylacetamid, in Abwesenheit oder in Gegenwart eines dritten neutralen Lösungsmittels vonstatten geht. Die Reaktion schreitet rasch bei niederer Temperatur fort und erfordert keine Wärmezufuhr. Sie liefert praktisch quantitative Ausbeuten. 



   Nach einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemässen Verfahrens verwendet man als Alkalialkoholat das feste Natriummethylat des Handels in Gegenwart von Dimethylformamid. 



   Da die Reaktion exotherm ist, führt man sie erst unter Kühlen der Mischung von 6-Methoxytetralon und von Natriummethylat in Dimethylformamid aus und setzt sie dann nach Zusatz des Methylformiats bei Raumtemperatur fort. 



   Das folgende Beispiel dient zur Erläuterung der Erfindung, ohne dass diese hierauf beschränkt sein soll. 



    Beispiel : Herstellung von 6-Methoxy 2-hydroxymethylentetralon- (l) :   
Man löst 250 g 6-Methoxytetralon in   O, 41   von auf   350C   gebrachtem Dimethylformamid, kühlt auf 
 EMI1.1 
 sich leicht und verändert ihre Farbe von orange nach braun. Man kühlt sie   auf-12 C   ab und fügt tropfenweise im Verlaufe von etwa einer Stunde 125   cm3   Methylformiat zu, was die Temperatur der Reaktionsmischung in 15 min auf   200C   erhöht. Man rührt bei Raumtemperatur während einer Stunde, schüttet in eine Mischung aus Eis und Wasser, behandelt mit Tierkohle, filtriert ab und säuert durch Zusatz von verdünnter Essigsäure auf PH   5-6   an.

   Man rührt unter Kühlen einige Minuten lang, saugt das gebildete Produkt ab, wäscht mit Wasser und trocknet, wobei man 284 g (Ausbeute   98ho)   6-Methoxy 2-hydroxymethylentetralon- (l) vom Fp. 690C erhält, das mit einer auf anderem Wege erhaltenen Probe identisch ist. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Auf analoge Weise erhält man beispielsweise ausgehend von 5-Methyl 6-Methoxytetralon das 5-Methyl 6-methoxy   2-hydroxymethylentetra10n- (1)   Schmelzpunkt   67-68 C.   



   Ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen, kann man bei den obigenHerstellungen an Stelle des Methylformiates Äthylformiat oder jedes andere niedermolekulare Alkylformiat verwenden und zum Di methylformamid ein drittes Lösungsmittel, wie Benzol oder Toluol, usw. zusetzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung substituierter Tetralone, insbesondere von 6-Methoxy 2-hydroxymethylen- -tetragon- (1), durch Kondensation eines entsprechenden 6-Methoxy-tetralons mit einem niedermolekularen Alkylformiat in Gegenwart eines Alkalialkoholates und eines Lösungsmittels, dadurch gekennzeichnet, dass man als Lösungsmittel ein Dialkylamid einer niedermolekularen, aliphatischen Carbonsäure, vorzugsweise Dimethylformamid, und als Alkalialkoholat festes Natriummethylat verwendet.
AT973662A 1961-12-27 1962-12-13 Verfahren zur Herstellung substituierter Tetralone AT237609B (de)

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