AT236226B - Verfahren zur Entwicklung einer belichteten photographischen Halogensilberemulsionsschicht - Google Patents

Verfahren zur Entwicklung einer belichteten photographischen Halogensilberemulsionsschicht

Info

Publication number
AT236226B
AT236226B AT43862A AT43862A AT236226B AT 236226 B AT236226 B AT 236226B AT 43862 A AT43862 A AT 43862A AT 43862 A AT43862 A AT 43862A AT 236226 B AT236226 B AT 236226B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
sep
emulsion layer
aryl radical
solution
silver
Prior art date
Application number
AT43862A
Other languages
English (en)
Inventor
Louis Maria De Haes
Andre Rott
Original Assignee
Gevaert Photo Prod Nv
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gevaert Photo Prod Nv filed Critical Gevaert Photo Prod Nv
Application granted granted Critical
Publication of AT236226B publication Critical patent/AT236226B/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C5/00Photographic processes or agents therefor; Regeneration of such processing agents
    • G03C5/26Processes using silver-salt-containing photosensitive materials or agents therefor
    • G03C5/29Development processes or agents therefor
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C1/00Photosensitive materials
    • G03C1/005Silver halide emulsions; Preparation thereof; Physical treatment thereof; Incorporation of additives therein
    • G03C1/06Silver halide emulsions; Preparation thereof; Physical treatment thereof; Incorporation of additives therein with non-macromolecular additives
    • G03C1/061Hydrazine compounds
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C7/00Multicolour photographic processes or agents therefor; Regeneration of such processing agents; Photosensitive materials for multicolour processes
    • G03C7/30Colour processes using colour-coupling substances; Materials therefor; Preparing or processing such materials

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Silver Salt Photography Or Processing Solution Therefor (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Entwicklung einer belichteten photographischen   Halogensilberemulsionsschicht   
Die Entwicklung von photographischen Halogensilberemulsionsschichten findet normalerweise in einem alkalischen Medium in Anwesenheit einer organischen Entwicklersubstanz statt. Die Wirkung des Alkalis im Entwicklungsverfahren ist zweierlei :
1. Es fördert die Ionisierung der Entwicklersubstanz um eine genügende Menge von erzeugten Ionen instand zu setzen an der Reaktion teilzunehmen. 



   2. Es neutralisiert die Halogenwasserstoffsäure, die während der Entwicklung auf der Silberkornoberfläche freigesetzt wird, wodurch das Reaktionsgleichgewicht im Sinne der Entwicklung verlegt wird und wodurch die Entwicklungsreaktion selbst stark beschleunigt wird. 



   Das Alkali weist jedoch den Nachteil auf, dass es die photographischen Bäder dem Oxydationsangriff der Luft aufschliesst, wodurch sie unbeständig werden. 



   Als zweiter Nachteil sei erwähnt, dass die Alkalireste in die darauffolgenden Behandlungsbäder geraten, z. B. in die sauren   Fixier- und   neutralen Stabilisierbäder, wodurch ihre chemische Zusammensetzung beeinträchtigt wird. 



   Man hat nun überraschenderweise gefunden, dass man belichtete photographische   Halogensilberemul-     sionsschichten   mit einer wässerigen Behandlungsflüssigkeit in Anwesenheit eines   3-Pyrazolidonderivats   entwickeln kann, wenn man erfindungsgemäss die Entwicklung im neutralen oder sauren Medium und bei einer Temperatur von über   450C   vornimmt. Vorzugsweise wird die Entwicklung zwischen 500 und 100 C durchgeführt. 



   Die Erfindung betrifft auch ein lichtempfindliches Material zur Durchführung des Verfahrens, dass dadurch gekennzeichnet ist, dass die Halogensilberemulsionsschicht und/oder eine wasserdurchlässige Schicht, die sich an derselben Seite des Trägers befindet wie die Halogensilberemulsionsschicht, ein 3-Pyrazolidonderivat enthält. 



   Als 3-Pyrazolidonderivat wird vorzugsweise eine Verbindung der allgemeinen Formel : 
 EMI1.1 
 verwendet, in der bedeuten : 
 EMI1.2 
 



   Man hat ausgezeichnet gute Ergebnisse mit folgenden Verbindungen der oben erwähnten allgemeinen Formel erreicht :   l-Phenyl-3-pyrazolidon  
1- (m-Tolyl)-3-pyrazolidon 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 Medium lösen. Man kann die Entwicklersubstanz auch der Halogensilberemulsionsschicht und/oder einer andern wasserdurchlässigen Schicht an der Vorderseite des Materials einverleiben und man kann dann ein derartiges entwicklerhaltiges Material einfach mit warmem Wasser bei 45 - 1000C entwickeln. 



   Die Entwicklersubstanzmenge beträgt   10 - 300   g/Mol Silber. Man erhält jedoch die besten Ergebnisse mit 100 g/Mol Silber. 



   Als lichtempfindliches Material kann man Chlorsilber-,   Bromsilber- und   Jodsilberemulsionen oder Emulsionen von Mischungen dieser Silberhalogenide verwenden. 



   Die Silbermenge im Material kann zwischen 0, 3-3 g/m2 variieren, beträgt aber vorzugsweise 
 EMI2.2 
 



   Den Halogensilberemulsionsschichten kann man ausserdem die üblichen Ingredienzien zusetzen, z. B. 



  Ingredienzien zur Erhaltung eines neutralen   Bildtons,   Härtemittel, Stabilisiermittel und Entwicklungsbeschleuniger. 



     Als Ingredienzien zum Erhalten   eines neutralen Bildtons kann   man1-Phenyl-5-mercapto-1,   2, 3, 4-tetrazol und die in den brit. Patentschriften Nr. 561,875 und 695,905 beschriebenen Produkte verwenden. 



  Als Entwicklungsbeschleuniger   ist Nalcamine G   13 (Handelsname für   1- (2- Hydroxy äthyl) -2-heptadecenyl-   - 2-imidazolin, in den Handel gebracht von National Aluminate Corporation, Chicago, I1l., V. S. A.) gut geeignet. 



   NachEntwicklung muss man das belichtete Material fixieren oder stabilisieren. Geeignete Fixiermittel sind z. B. Natriumthiosulfat und seine Substitutionsprodukte wie Äthylnatriumthiosulfat. 



   Geeignete Stabilisiermittel sind z. B. 1, 3-Trimethylthioharnstoff, 2-Thioperhydro-s-triazin-2-on,   2-Thio-5-methylperhydro-s-triazin-2-on, 2-Thio-4-oxy-4-methylperhydropyrimidin-2-on   und   4-Morpho-   linylthiocarbamid. Die verwendeten Konzentrationen dieser Verbindungen können zwischen 0,5 und   5010   variieren und sind von der Flüssigkeitstemperatur und der Durchlaufgeschwindigkeit des Materials durch das Behandlungsbad abhängig. 



   Nach einer besonders interessanten Ausführungsform des erfindungsgemässen Verfahrens, kann man die Entwicklung in Lösungen von Fixiermitteln oder Stabilisiermitteln statt in warmem Wasser durchführen. Man kann die Konzentration und die Temperatur in solcher Weise wählen, dass die Entwicklung einen genügenden Vorsprung vor dem Fixieren und Stabilisieren hat, so dass die ganze Bilderzeugung mit einer einzelnen Behandlung durchgeführt werden kann. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren kann man erfolgreich anwenden mit Materialien die für die Verwendung des Silberkomplexdiffusionsübertragungsverfahrens geeignet sind. Mit solchen Materialien bezeichnet man diejenigen die in den Verfahren verwendet werden, deren Grundsätze in der deutschen Patentschrift Nr. 887733 und in den brit. Patentschriften Nr. 614,   155 ; 654,   630 und 654,631 beschrieben sind. 



   Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung. 



   Beispiel 1: Man beschichtet einen Papierträger mit einer Chlorbromjodsilberemulsionsschicht aus folgender Zusammensetzung : 
 EMI2.3 
 
<tb> 
<tb> Chlorbromjodsilberemulsion <SEP> mit <SEP> 50 <SEP> g <SEP> Silber <SEP> pro <SEP> l <SEP> 1000 <SEP> g
<tb> Wasser <SEP> 1240 <SEP> cm3 <SEP> 
<tb> 40% <SEP> igue <SEP> wässerige <SEP> Lösung <SEP> von <SEP> Formaldehyd <SEP> 5 <SEP> cm3
<tb> Nalcamine <SEP> G <SEP> 13 <SEP> (Handelsname) <SEP> 10 <SEP> g
<tb> 20%ige <SEP> wässerige <SEP> Lösung <SEP> von <SEP> Saponin <SEP> 5 <SEP> cm
<tb> 
 
Man vergiesst diese Emulsionsschicht derart, dass man mit 11 dieser Zusammensetzung 13   m   Papier bedeckt. 



   Nach Trocknen belichtet man das erhaltene lichtempfindliche Material und entwickelt darauffolgend 2 sec in einen auf   800C   erwärmten   1o/aigen   wässerigen Lösung von   l-Phenyl-3-pyrazolidon.   Dann stabilisiert man das entwickelte Material bei Raumtemperatur in einer Lösung folgender Zusammensetzung : 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 
<tb> 
<tb> Thioharnstoff <SEP> 5 <SEP> g
<tb> Wasser <SEP> 100 <SEP> cm3 <SEP> 
<tb> 
 
Beispiel 2 :

   Man beschichtet einen Papierträger mit einer   Chlorsilberemulsionsschicht   aus folgender Zusammensetzung : 
 EMI3.2 
 
<tb> 
<tb> Chlorsilberemulsion <SEP> mit <SEP> 29 <SEP> g <SEP> Silber <SEP> pro <SEP> l <SEP> 1000 <SEP> g
<tb> Wasser <SEP> 500 <SEP> cm3
<tb> 5%ige <SEP> Lösung <SEP> von <SEP> 1-Phenyl-3-pyrazolidon <SEP> in <SEP> Äthanol <SEP> 500 <SEP> cm3
<tb> 40 jM.ige <SEP> wässerige <SEP> Lösung <SEP> von <SEP> Formaldehyd <SEP> 5 <SEP> cm
<tb> age <SEP> wässerige <SEP> Lösung <SEP> von <SEP> Saponin <SEP> 5 <SEP> cm3
<tb> 
 
Man trägt die Emulsionsschicht in solcher Weise auf, dass man mit 11 20   m   Papier beschichtet. 



  Nach Trocknen belichtet man das erhaltene lichtempfindliche Material und entwickelt dann 2 sec in Wasser bei 80 C. Darauffolgend stabilisiert man das entwickelte Material wie in Beispiel 1. 



   Beispiel 3 : Man beschichtet einen Papierträger mit einer Chlorsilberemulsionsschicht aus folgender Zusammensetzung : 
 EMI3.3 
 
<tb> 
<tb> Chlorsilberemulsion <SEP> mit <SEP> 15 <SEP> g <SEP> Silber <SEP> pro <SEP> l <SEP> 1000 <SEP> g
<tb> tige <SEP> wässerige <SEP> Lösung <SEP> von <SEP> Formaldehyd <SEP> 2,5 <SEP> cm <SEP> 3 <SEP> 
<tb> edge <SEP> wässerige <SEP> Lösung <SEP> von <SEP> Saponin <SEP> 2,5 <SEP> cm
<tb> 
 
Man trägt die Emulsionsschicht in solcher Weise auf, dass man mit 11 20 m2 Papier beschichtet. 



  Dann trägt man darauf eine Nachschicht aus einer   sorgen   Lösung von 1-Phenyl-3-pyrazolidon in Äthanol auf. Das Material wird dann weiter wie in Beispiel 2 behandelt. 



   Beispiel 4 : Man beschichtet   einen Papierträger   mit einer Vorschicht mittels folgender Lösung bei 350C : 
 EMI3.4 
 
<tb> 
<tb> Wasser <SEP> 395 <SEP> cm'
<tb> Gelatine <SEP> 50 <SEP> g <SEP> 
<tb> lodge <SEP> Lösung <SEP> von <SEP> l- <SEP> (p-Tolyl)-5, <SEP> 5-dimethyl- <SEP> 
<tb> - <SEP> 3-pyrazolidon <SEP> in <SEP> Äthanol <SEP> 550 <SEP> cm
<tb> 20%ige <SEP> wässerige <SEP> Lösung <SEP> von <SEP> Saponin <SEP> 5 <SEP> cm
<tb> 
 
Man. trägt diese Vorschicht derart auf, dass man mit   1 1 10 mi   Papier beschichtet.

   Darauf vergiesst man eine   Chlorsilberemulsionsschicht   ausgehend von folgender Zusammensetzung : 
 EMI3.5 
 
<tb> 
<tb> Chlorsilberemulsion <SEP> mit <SEP> 15 <SEP> g <SEP> Silber <SEP> pro <SEP> l <SEP> 1000 <SEP> g
<tb> 40%ige <SEP> wässerige <SEP> Lösung <SEP> von <SEP> Formaldehyd <SEP> 5 <SEP> cm
<tb> lige <SEP> Lösung <SEP> von <SEP> 1-Phenyl-5-mercapto-
<tb> - <SEP> 1, <SEP> 2,3, <SEP> 4-tetrazol <SEP> in <SEP> Äthanol <SEP> 25 <SEP> cm3
<tb> tige <SEP> wässerige <SEP> Lösung <SEP> von <SEP> Saponin <SEP> 5 <SEP> cm3
<tb> 
 
Man trägt diese Emulsionsschicht derart auf, dass man mit 1   I 20   m 2 Papier beschichtet.

   Nach Trocknen belichtet man das lichtempfindliche Material und entwickelt und stabilisiert darauffolgend gleichzeitig 5 sec in einer auf   900C   erwärmten Lösung folgender Zusammensetzung : 
 EMI3.6 
 
<tb> 
<tb> Thioharnstoff <SEP> 2 <SEP> g <SEP> 
<tb> Wasser <SEP> 100 <SEP> cm <SEP> 3 <SEP> 
<tb> 
   Beispiel S :   Ein photographisches Material wird hergestellt durch Beschichten eines Papierträgers mit einer Chlorsilberemulsionsschicht aus folgender Zusammensetzung :

   
 EMI3.7 
 
<tb> 
<tb> Chlorsilberemulsion <SEP> mit <SEP> 15 <SEP> g <SEP> Silber <SEP> pro <SEP> l <SEP> 1000 <SEP> g <SEP> 3 <SEP> 
<tb> 40%igue <SEP> wässerige <SEP> Lösung <SEP> von <SEP> Formaldehyd <SEP> 2,5 <SEP> cm
<tb> 20loge <SEP> wässerige <SEP> Lösung <SEP> von <SEP> Saponin <SEP> 2,5 <SEP> cm3
<tb> 
 
Ein Bildempfangsmaterial wird hergestellt durch Beschichten eines Papierträgers mit einer Keimschicht aus einer Suspension folgender Zusammensetzung :

   
 EMI3.8 
 
<tb> 
<tb> Wasser <SEP> 200cm
<tb> Gelatine <SEP> 10 <SEP> g <SEP> 
<tb> Zinksulfid <SEP> 0, <SEP> 04 <SEP> g <SEP> 
<tb> 20%ige <SEP> wässerige <SEP> Lösung <SEP> von <SEP> Saponin <SEP> 2 <SEP> cm*
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 
Nach bildgemässer Belichtung leitet man. das lichtempfindliche Material zusammen mit dem Bildempfangsmaterial durch ein Diffusionsübertragungsentwicklungsgerät, das eine auf   800C   erwärmte Behandlungsflüssigkeit folgender Zusammensetzung   enthält :   
 EMI4.1 
 
<tb> 
<tb> Wasser <SEP> 1000 <SEP> er, <SEP> ? <SEP> 
<tb> Natriumthiosulfat <SEP> (wasserfrei) <SEP> 5g
<tb> l-Phenyl-3-pyrazolidon <SEP> 20 <SEP> g <SEP> 
<tb> 
 
Nach Andrücken zwischen den Gummiwalzen des Entwicklungsgerätes und nach einer Berührungszeit von ungefähr 10 sec trennt man die beiden Materialien voneinander.

   Man erhält einen positiven Abzug des Originals. 



     Beispiel 6 :   Ein photographisches Material wird hergestellt durch Auftragen auf einen Papiertiäger einer Keimschicht aus einer Suspension folgender Zusammensetzung : 
 EMI4.2 
 
<tb> 
<tb> Wasser <SEP> 50cm
<tb> 10%ige <SEP> wässerige <SEP> Lösung <SEP> von <SEP> Gelatine <SEP> 30 <SEP> cm3
<tb> Natriumsulfid <SEP> 0,023 <SEP> g
<tb> Kobaltonitrat <SEP> 0,091 <SEP> g
<tb> 5% <SEP> ige, <SEP> Lösung <SEP> von <SEP> 1-Phenyl-3-pyrazolidon <SEP> in <SEP> Äthanol <SEP> 20 <SEP> cm3
<tb> 40%ige <SEP> wässerige <SEP> Lösung <SEP> von <SEP> Formaldehyd <SEP> 1 <SEP> cm,
<tb> 
 
Nach Trocknen vergiesst man darauf eine lichtempfindliche Emulsionsschicht aus folgender Zusammensetzung :

   
 EMI4.3 
 
<tb> 
<tb> Gelatinechlorsilberemulsion <SEP> mit <SEP> 29 <SEP> g <SEP> Silber <SEP> pro <SEP> 1 <SEP> 100 <SEP> g
<tb> 5%ige <SEP> Lösung <SEP> von <SEP> I-Phenyl-3-pyrazolidon <SEP> in <SEP> Äthanol <SEP> 30 <SEP> cm3
<tb> Wasser <SEP> 20cm
<tb> 20%ige <SEP> wässerige <SEP> Lösung <SEP> von <SEP> Saponin <SEP> 1 <SEP> cm3
<tb> 
 
Nach Trocknen belichtet man das lichtempfindliche Material bildgemäss und entwickelt 30 sec in folgender Entwicklerzusammensetzung bei 50 C : 
 EMI4.4 
 
<tb> 
<tb> . <SEP> Wasser <SEP> 1000 <SEP> cm <SEP> 3- <SEP> 
<tb> wasserfreies <SEP> Natriumsulfit <SEP> 5 <SEP> g <SEP> 
<tb> wasserfreies <SEP> Natriumbisulfit <SEP> 5 <SEP> g <SEP> 
<tb> wasserfreies <SEP> Natriumtbiosulfat <SEP> 7 <SEP> g <SEP> 
<tb> 
 
Nach einigen Sekunden wird das Bild sichtbar und erfolgt die spontane Lösung der Emulsion.

   Man erhält einen positiven Abzug des Originals. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zur Entwicklung einer belichteten photographischen Halogensilberemulsionsschicht mit einer wässerigen Behandlungsflüssigkeit in Anwesenheit eines   3-Pyrazolidonderivats, dadurch gekenn-   zeichnet, dass man die Entwicklung im neutralen oder sauren Medium und bei einer Temperatur von über   450C   vornimmt.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die Entwicklung zwischen 50 und 1000C durchführt.
    3. Lichtempfindliches photographisches Material zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Halogensilberemulsionsschicht und/oder eine wasserdurchlässige Schicht, die sich an derselben Seite des Trägers befindet wie die Halogensilberemulsionsschicht, ein 3-Pyrazolidonderivat enthält.
    4. Lichtempfindliches photographisches Material nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass als 3-Pyrazolidonderivat eine Verbindung der allgemeinen Formel : EMI4.5 <Desc/Clms Page number 5> verwendet wird, in der bedeuten : R ein Arylradikal oder ein substituiertes Arylradikal, R ein Wasserstoffatom oder eine Acylgruppe, und R3, R4'Rs R-undR (gleich oder verschieden) ein Wasserstoffatom, ein Alkylradikal, ein substituiertes Alkylradikal, ein Arylradikal oder ein substituiertes Arylradikal.
    5. Behandlungsflüssigkeit zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein 3-PyrazoJinderivat enthält.
    6. Behandlungsflüssigkeit nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das 3-Pyrazolidonderivat eine Verbindung der allgemeinen Formel : EMI5.1 ist, in der bedeuten : R ein Arylradikal oder ein substituiertes Arylradikal, R ein Wasserstoffatom oder eine Acylgruppe und R, R,R und R6 (gleich oder verschieden) ein Wasserstoffatom, ein Alkylradikal, ein substituiertes Alkylradikal, ein Arylradikal oder ein substituiertes Arylradikal.
    7. Behandlungsflüssigkeit zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein Komplexiermittel für Halogensilber enthält.
    8. Behandlungsflüssigkeit zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein Stabilisiermittel für Halogensilber enthält.
AT43862A 1961-01-20 1962-01-19 Verfahren zur Entwicklung einer belichteten photographischen Halogensilberemulsionsschicht AT236226B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL236226X 1961-01-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT236226B true AT236226B (de) 1964-10-12

Family

ID=19780304

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT43862A AT236226B (de) 1961-01-20 1962-01-19 Verfahren zur Entwicklung einer belichteten photographischen Halogensilberemulsionsschicht

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT236226B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1772123A1 (de) * 1967-04-20 1971-02-18 Ciba Geigy Verfahren zur Entwicklung photographischer Silberbilder

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1772123A1 (de) * 1967-04-20 1971-02-18 Ciba Geigy Verfahren zur Entwicklung photographischer Silberbilder

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1547743A1 (de) Einbadentwickler zum Entwickeln von Silberhalogenid enthaltendem photographischem Material
DE2218189A1 (de) Bleichverfahren für photographisch entwickeltes Silber sowie zur Durchführung dieses Verfahrens geeignete Bleichbäder
AT236226B (de) Verfahren zur Entwicklung einer belichteten photographischen Halogensilberemulsionsschicht
DE1422892A1 (de) Entwicklungsverfahren
DE1919045A1 (de) Stabilisierung entwickelter photographischer Bilder
DE1903103B2 (de) Entwickler für das Silbersalz-Diffusionsübertragungsverfahren
DE2406515C3 (de) Photographisches Material für die Herstellung von Direktpositiven
DE1173798B (de) Photographisches Silbersalzdiffusions-uebertragungsverfahren und hierfuer geeignetesBildempfangsmaterial
DE1921740A1 (de) Stabilisierung entwickelter photographischer Bilder
DE1597490C2 (de) Verfahren zur Herstellung eines direktpositiven photographischen Bildes
DE1547993A1 (de) Fotografischer Entwickler
DE1906296C3 (de) Silbersalzdiffusionsverfahren
DE1062112B (de) Verfahren zur Erzielung von Schwarz- bzw. Blauschwarztoenen beim photo-graphischen Direktpositivverfahren und dazu dienendes Bildempfangsmaterial
DE1797388A1 (de) Verfahren zur Herstellung photographischer Bilder
DE1023969B (de) Verfahren und Material zur Herstellung von direktpositiven Bildern nach dem Halogensilber-Diffusionsverfahren
DE1171739B (de) Verfahren zur Erzeugung eines photo-graphischen Bildes durch Waermebehandlung und UEbertragung des Bildes sowie photo-graphisches Material hierfuer
DE1157480B (de) Bildempfangsmaterial fuer das Silbersalzdiffusionsuebertragungsverfahren
DE1472872A1 (de) Photographische Silberhalogenidemulsion
DE895246C (de) Verfahren zur Herstellung photographischer Positivbilder nach dem Reflexkopierverfahren
DE950428C (de) Photographisches Verfahren zur Bilderzeugung
AT250779B (de) Photographisches Material zur Durchführung des Silberkomplex-Diffusionsübertragungsverfahrens
DE950537C (de) Verfahren zur Klarhaltung von photographischen Halogensilberemulsionen bei der Entwicklung
DE1447662C (de) Verfahren zur Erzeugung schwarzer Bildtone beim Silbersalz Diffusionsver fahren
DE1422864C (de) Fixierentwickler
DE1917744C3 (de) Verfahren zur Herstellung photographischer Bilder