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Halte-und Einstellvorrichtung für einen Aussenbordmotor
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richtung angeordnete Gelenkbolzen 8 geschwenkt werden kann. In der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Betriebslage liegt das Gestell 5 mit einer ebenen Blechwand an einer lotrechten Fläche 9 eines einen Bestandteil des Trägers 3 bildenden Kastens 10 an.
Gleichzeitig befindet sich ein das Gestell 5 unten abschliessendes Blech 11, mit seinem vorstehenden Teil in Anlage an der Unterseite des Kastens 10. In dieser Lage wird das Gestell 5 durch zwei Riegelbolzen 12 gehalten, die von oben her durch Bohrungen in den Augen 7, den oberen und unteren Abschlussblechen des Kastens 10 und dem unteren Abschlussblech 11 des Gestells 5 hindurchgesteckt sind.
Das Gestell 5 hat ferner einen schmalen, kastenförmigen Mittelteil, der oben durch ein zylindrisch gekrümmtes Blech 13 abgeschlossen wird. An diesem Mittelteil ist mittels eines waagrechten, quer zur Fahrtrichtung angeordneten Gelenkbolzens 14 ein kastenförmiger Winkelhebel 15 gelagert. An dessen unterem Ende sitzt ein Rohr 16, das sich in waagrechter Richtung quer zur Fahrtrichtung erstreckt, und an dessen Enden zwei Scharnierhälften 17 befestigt sind.
An dem unteren Abschlussblech 11 des Gestells 5 ist ferner mit Hilfe von Gelenkbolzen 18 ein Bügel 19 angebracht. An den Scharnierhälften 17 und den Bügeln 19 ist mit Hilfe von Gelenkbolzen 20,21 ein kastenförmiger Anschlusskörper 22 angelenkt, an welchem der Aussenbordmotor befestigt werden kann, dessen Umrisslinie mit 23 bezeichnet ist. Die Gelenkbolzen 14, 18, 20 und 21 sind so angeordnet, dass sie die Ecken eines Parallelogrammes bilden. Sonach sind deruntere Teil des Winkelhebels 15 mit denScharnierhälften 17 sowie der Bügel 19 Lenker eines Gelenkparallelogrammes. Infolgedessen bewegen sich bei einer Verschwenkung des Winkelhebels 15 der Anschlusskörper 22 und der an diesem befestigte Aussenbordmotor 23 parallel zu sich.
Es behält daher die Drehachse der Schiffsschraube 24 bei allen Einstellungen des Motors 23 eine waagrechte Lage bei, solange der Aussenbordmotor seine normale Lage an dem Anschlusskörper 22 einnimmt.
. Das Verschwenken des Winkelhebels 15 erfolgt mit Hilfe eines an diesem befestigten Hebels 25 von Hand. In den verschiedenen Schwenklagen kann der Winkelhebel 15 festgestellt werden, indem ein in seinem Inneren befindlicher Riegelstift 26 in Löcher des einen Stellbogen bildenden zylindrischen Bleches 13 einrastet. Auf den Riegelstift 26 wirkt einerseits eine Feder 27 im Sinne des Einrastens und anderseits ein Winkelhebel 28, mittels dessen der Riegelstift gegen den Widerstand der Feder aus dem betreffenden Loch herausgezogen werden kann.
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unbelastet ist und nur eine verhältnismässig geringe Eintauchtiefe hat ; der Wasserspiegel ist mit 29 be- zeichnet.
Fig. 2zeigt den Motor 23, wie er durch Verschwenkung des Winkelhebels 15 so weit wie möglich nach oben gehoben ist. Hiebei taucht das Schlauchboot ziemlich tief ein ; der Wasserspiegel ist mit 30 bezeich- net.
Fig. 3 veranschaulicht, wie der Aussenbordmotor etwa zum Zwecke der Instandsetzung aus dem Wasser herausgezogen werden kann. Hiefür wird der Winkelhebel 15 zunächst gegenüber dem Rahmen 5 in die aus Fig. l ersichtliche Stellung gebracht und gegenüber dem Stellbogen 13 verriegelt. Alsdann werden die Riegelbolzen 12 entfernt, und mittels des Hebels 25 wird der Rahmen 5 in den Gelenken 8 gedreht, bis er die aus Fig. 3 ersichtliche Lage einnimmt. Hiebei rastet ein federnder Drahthaken 31, der auf der Oberseite des Rahmens 3 gelagert ist, in ein Loch des Stellbogens 13 ein, so dass das Gestell 5 in der dargestellten Lage verriegelt ist. Der Aussenbordmotor befindet sich dann in einer etwa waagrechten Lage, mit Abstand oberhalb des Rahmens 3, so dass er von dem Schlauchboot aus gut zugänglich ist.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Halte-und Einstellvorrichtung für einen Aussenbordmotor mit einem diesen tragenden Anschlussstück, das mit einem Teil des Wasserfahrzeuges durch Gelenkparallelogramme bildende Lenker verbunden ist, die zur parallelen Verstellung des Motors und der Schiffsschraube nach oben oder unten mittels einer Handhabe geschwenkt werden können, dadurch gekennzeichnet, dass ein Gestell (5), an welchem die Parallelogrammlenker (15,17, 19) angelenkt sind, seinerseits in Gelenken (8) an einem Fahrzeugteil (3) aus der Betriebslage heraus so nach oben geschwenkt werden kann, dass mittels der hiebei mit dem Gestell (5) verriegelten Parallelogrammlenker der Motor (23) in eine etwa waagrechte Lage höher als die Oberseite des Wasserfahrzeuges überführt wird.