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Photographisches Kopiergerät zum Kopieren von Farbbildern
Die Erfindung bezieht sich auf ein photographisches Kopiergerät zum Kopieren von Farbbildern, bei dem die Belichtung des für die drei Grundfarben empfindlichen Photopapiers mit den drei Grundfarben durch Photozellen gesteuert wird und die einzelnen Grundfarben durch photoelektrische Schalteinrichtun-
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Bei einem bekannten Kopiergerät dieser Bauart wird die Belichtung mit drei farbigen Lichtquellen vorgenommen, wobei für jede Farbe eine Photozelle vorgesehen ist, die den entsprechenden Lichtanteil misst und die zugehörige Lichtquelle nach Auftreffen einer bestimmten Lichtmenge auf das Photopapier abschaltet.
Bei einem andern Gerät werden die Teilbelichtungen in den Grundfarben nacheinander vorgenommen, wobei die Farbänderungen durch Vorschalten von entsprechenden Filtern vor die Lichtquelle erzeugt werden. In diesem Falle wird nur eine Photozelle verwendet, die die Lichtmengen der einzelnen Farben nach- einander misst.
Es ist bei diesen Geräten weiterhin bekannt, mit dem Photozellenstrom Kondensatoren aufzuladen, die ihrerseits bei Erreichen einer bestimmten Ladung ein Thyratron zum Ansprechen bringen, das die augenblicklich von der Photozelle gemessene Lichtkomponente abschaltet.
Schliesslich ist es noch bekannt, in den drei Grundfarbenkanälen des Gerätes Kreise zur Farbänderung vorzusehen, die die Bevorzugung einer einzelnen Farbe gegenüber den andern ermöglicht, um Unterschiede in den Emulsionsempfindlichkeiten der einzelnen Schichten des Photopapiers auszugleichen.
Ziel der Erfindung ist es, ein Kopiergerät der beschriebenen Art zu schaffen, das besonders einfach und billig herzustellen ist und von einer Vielzahl von Negativen unterschiedlicher Qualität automatisch brauchbare Bilder herstellen kann, ohne dass an die Geschicklichkeit des Bedienungspersonals besonders grosse Anforderungen gestellt werden müssen.
Gemäss der Erfindung ist nur eine einzige Photozelle vorgesehen, die in einem rotierenden, napfför- migen Filterträger liegt, dessen zylindrische Wandung in gleichen Abständen voneinander liegende Messfilter in den drei Grundfarben trägt, durch die nacheinander ein Teststrahl des Kopierlichtes nach dem Durchgang durch das Negativ auf die Photozelle fällt, wobei mit dem napfförmigen Filterträger umlaufende Nocken nacheinander Schalter betätigen, die die Photozelle während der Belichtung aufeinanderfolgend und wiederholt mit den drei Farbkanälen verbinden, die in an sich bekannter Weise die einzelnen Grundfarben abschalten.
Die Vorteile einer solchen Anordnung liegen darin, dass einmal die Kosten des Kopiergerätes gesenkt werden können, weil gegenüber drei Photozellen bei gleichzeitiger Belichtung mit den drei Grundfarben nur eine Photozelle benötigt wird. Weiterhin ist die Unterbringung der Photozelle in einem rotierenden, napfförmigen Teil besonders raumsparend. Die durch den schnellen Umlauf des TestfiltemÅagers erzielte mehrfache Ausmessung sämtlicher Lichtkomponenten während eines Belichtungsvorganges ermöglicht die augenblickliche Berücksichtigung der Netzspannungsschwankungen, die somit den Belichtungsvorgang nicht mehr beeinflussen können.
Allerdings wird bei Verwendung nur einer Photozelle der Kondensator, der das Abschalten der Lichtquelle bewirkt, stufenweise aufgeladen, so dass die Belichtungszeit für die einzelnen Farben nur in endlichen Schritten geändert werden kann. Dieser Nachteil wird nach einem weiteren Merkmal der Erfindung dadurch vermieden, dass Interpolationskreise vorgesehen sind, die die stufenförmige Spannungserhohung der Kondensatoren in einen stetigen Spannungsanstieg umwandeln.
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Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden im einzelnen erläutert.
Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht eines photographischen Kopiergerätes, das eine Ausführungsform der Erfindung darstellt. Fig. 2 ist eine Draufsicht auf einen Schnitt längs der Linie 2-2 der Fig. 1. Fig. 3 stellt einen Teilschnitt längs der Linie 3--3 der Fig. 2 dar ; Fig. 4 ist in einem grösseren Massstab die Draufsicht auf einen Schnitt längs der Linie 4--4 der Fig. 3 ; Fig. 5 ist ein Längsschnitt nach der Linie 5--5 der Fig. 4 ; Fig. 6 zeigt einen Querschnitt nach der Linie 6--6 der Fig. 5 ; Fig. 7 ist ein Schaltplan der Belichtungs-Regeleinrichtung gemäss der Erfindung ; Fig. 8 ist der Schaltplan des elektrischen Sy-
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; Fig.Erfindung ; Fig. 10 zeigt in einem Diagramm die von der photoelektrischen Zelle gelieferten Impulse für eine Grundfarbe ;
Fig. 11 lässt in einem Diagramm die resultierende Spannung erkennen, die der Trenn- stufe zugeführt wird ; Fig. 12 zeigt in einem Diagramm die von der Trennstufe gelieferte resultierende
Spannung, die dem Auslösekreis zugeführt wird.
Die Erfindung lässt sich insbesondere bei photographischem Kopierpapier anwenden, das drei Emul- sionsschichten besitzt, die für rotes, grünes und blaues Licht empfindlich sind. Um die Beschreibung der
Erfindung zu vereinfachen und unnötige Wiederholungen zu vermeiden, werden sämtliche Teile und Komponenten, die das Kopieren der roten Emulsion betreffen, beschrieben und mit einem an die Bezugszeichen angehängten R bezeichnet. Die entsprechenden, die grüne und die blaue Emulsion betreffenden Teile und Komponenten werden nicht noch einmal erläutert, sondern nur mit den gleichen Bezugszeichen wie die die rote Emulsion betreffenden Teile versehen, an die entsprechend die Buchstaben G und B angehängt werden.
Das photographische Kopiergerät nach der Erfindung ist auf einem Tisch A aufgebaut, der die einzelnen Teile des Gerätes trägt. Von dem Tisch ragt an einem Ende eine Säule B nach oben, die einen Photopapier-Teil C und einen optischen Teil F trägt. Diese beiden Teile können in senkrechter Richtung nach oben und unten bewegt werden, um das Bild auf dem Photopapier scharf abzubilden. An dem mittleren Teil des Tisches ist eine Kopierlichtquelle D angeordnet, mit deren Hilfe Licht durch ein in einem Negativhalter Eliegendes Negativ geschickt wird. Der Negativhalter E ist auf der Oberfläche des Tisches A angebracht. In Verbindung mit dem optischen Teil wird ein Lichtmessteil G verwendet, der das Licht prüft und die Farbe des Kopierlichtes in Übereinstimmung mit den Anforderungen des im Augenblick kopierten Negativs ändert.
Der Prüf- oder Teststrahl wird auf einen Verteiler H (Fig. 4) gerichtet, der Strahlen der Grundfarben auf drei verschiedene Kanäle aufteilt. In diese Kanäle sind Belichtungs-Regelkreise IR, IB und IG eingeschaltet, die die Belichtung der entsprechenden Farbemulsion des lichtempfindlichen Materials steuern, vgl. Fig. 7. Dabei werden Kopierfilter JR, JB und JG verwendet, die unter der Kontrolle der Belichtungs-Regelkreise betätigt werden und die Farbe des Kopierlichtes derart ändern, dass Farbstiche der Negative ausgeglichen werden. Sämtliche Funktionen des Kopiergerätes werden von einem elektrischen Programmsystem K gesteuert, siehe Fig. 8.
Es sollen nunmehr die einzelnen Teile gemäss der Erfindung im einzelnen beschrieben werden.
Der Tisch.
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versehen, die aus Blech besteht und amRande nach unten gezogene Seitenflächen 31 aufweist. Durch Bleche 32, die von den unteren Kanten der Seitenflächen 31 nach innen ragen, erhält diese Tischplatte die Form eines Kastens. Die Platte 30 ruht auf zwei Ständern 33 und 34, die im Abstand voneinander liegen und zwischen sich einen Knieraum 35 frei lassen. In dem Ständer 33 ist die Stromversorgung für die einzelnen elektrischen und elektronischen Teile des Gerätes gemäss der Erfindung untergebracht. Dieser Stän-
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sitzt eine Anzahl von Schubladen 37, in denen verschiedene Grössen von Negativhaltern oder Masken untergebracht werden können und in denen weiteres Zubehör, das beim Arbeiten mit dem Gerät benutzt wird, aufbewahrt werden kann.
Die Säule.
Die Säule B, die in den Fig. 1 und 2 dargestellt ist, kann in beliebiger Weise ausgebildet sein und trägt den Papierteil C und den optischen Teil F derart, dass sich diese Teile relativ zueinander und zum Filmhalter E bewegen-können. Dabei wird ein geeigneter Mechanismus verwendet, mit dem diese Teile so eingestellt werden können, dass die Vergrösserung geändert und das Bild des Negativs auf dem Papier scharf eingestellt werden kann. Dieser Mechanismus, der nicht Gegenstand der Erfindung ist, ist nicht im einzelnen dargestellt und wird nicht näher beschrieben. Es ist jedoch leicht zu erkennen. dass die Erfindung in Verbindung mit jeder Vergrösserungseinrichtung, die heute in Gebrauch ist, verwendet werden kann.
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Der Photopapier-Teil.
Der Photopapier-Teil C der Erfindung, der nur in Fig. 1 dargestellt ist, enthält eine Kassette 40, in der das unbelichtete Papier in einer Rolle untergebracht ist, einen Zuführmechanismus 41, der das Photopapier in die Lage bewegt, in der es das durch das optische System übertragene Bild aufnimmt sowie einen Aufwickelmechanismus 42, in dem das belichtete Papier aufgerollt und bis zur anschliessenden Entwicklung aufbewahrt wird. Auch diese Ausbildung stellt keinen Gegenstand der Erfindung dar und ist daher nicht im einzelnen dargestellt. Der Mechanismus soll auch im weiteren nicht beschrieben werden. Es kann jedoch jeglicher Zufuhrmechanismus, der heute üblich und bekannt ist, für diesen Zweck verwendet werden.
Die Belichtungseinrichtung.
Das Licht zum Kopieren wird von einer Lampe 70 geliefert, die einen Teil der Belichtungseinrichtung bildet und in der Fig. 3 am besten zu erkennen ist. Die Lampe 70 ist in einen Sockel 71 eingesetzt, der an dem Boden 72 eines Gehäuses 73 angebracht ist. Das Gehäuse 73 ist an einem Einsatz 74 befestigt, der als Gussteil ausgebildet ist. Dieser Einsatz besitzt eine obere Platte 75 und Flansche 76, die von der Platte nach unten ragen. Der Einsatz 74 liegt in einer Öffnung 77 der Tischplatte 30, wobei die Randteile 78 der oberen Platte 75 auf der Tischplatte 30 aufliegen und den Einsatz 74 abstützen. Das Gehäuse 73 ist an den
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Rastnase 89 befestigt ist. Ein Sperrhaken 79, der drehbar an dem Flansch 76 des Einsatzes 74 angebracht ist, fasst unter die Rastnase und hält das Gehäuse in seiner Lage fest.
Das Gehäuse 73 besitzt weiterhin eine obere Wandung 81, die bis zur oberen Platte 75 reicht, und eine Hinterwand 82, die unter einem Winkel zum Boden 72 verläuft. Im Inneren des Gehäuses 73 ist ein Leitblech 83 angebracht, das teilweise in das Gehäuse hineinragt und das Gehäuse in zwei Abteilungen 84 und 85 unterteilt. An der Rückwand 82 ist ein von einem Motor angetriebenes Gebläse 86 angeordnet, das durch eine Öffnung 87 in der Rückwand Luft in die Abteilung 84 bläst. Die in diesen Raum eintretende Luft strömt nach oben, um die Lampe 70 herum und verlässt den Raum 85 durch eine zweite, mit einem Gitter versehene Öffnung 88 in der Rückwand 82. die unmittelbar unterhalb des Leitblechs 83 liegt.
Auf diese Weise kann die Lampe 70 über eine längere Zeit mit voller Helligkeit betrieben und ausreichend kühlgehalten werden.
Innerhalb des Gehäuses 73 und oberhalb der Lampe sind ein Wärmeschutzfilter 91, eine Platte 92, die zur Mitte hin abnehmende Lichtdurchlässigkeit besitzt, um das Negativ gleichmässig auszuleuchten, und oberhalb dieser Platte eine das Licht zerstreuende Platte 93 angeordnet.
Der Negativhalter.
Oberhalb der Platte 93 ist an der Platte 75 der Negativhalter E angebracht (Fig. 2 und 3). Der Negativhalter weist einen Rahmen 96 auf, der mit Schrauben 107 an der Platte 75 befestigt ist. Zum Festhalten des Negativs dient eine Klemmplatte 101, die in einem schwenkbaren Rahmen 124 gelagert ist. Der Rahmen 124 kann über Hebel 108, 111 und eine Welle 113 mittels eines Kniehebels 117 angehoben werden. Das Festklemmen des Negativs wird mit einem Solenoid 170 vorgenommen, dessen Kern 171 über die Hebel 111 und 108 mit dem schwenkbaren Rahmen 124 verbunden ist.
Die optische Einrichtung.
Die optische Einrichtung F weist ein Gehäuse 50 auf, das am besten in Fig. 6 zu erkennen ist und als Gussteil ausgebildet ist. Das Gehäuse ist mit einem Boden 51 und einer Seitenwand 52 versehen und besitzt einen Halter 56, der sich vom Gehäuse nach aussen erstreckt und an der Säule B derart angebracht ist, dass er in senkrechter Richtung verschiebbar ist.
Im Boden 51 des Gehäuses 50 ist eine Öffnung 57 vorgesehen, in der ein Linsensystem 58 angeordnet ist. Dieses Linsensystem nimmt das Bild des Films auf und richtet es nach oben durch einen Balg 59, der zwischen dem Gehäuse 50 und dem Photopapier-Teil C angeordnet ist. Das Linsensystem liegt im vorderen Teil des Raumes 54 innerhalb des Gehäuses 50 und ist relativ zum Balg 59 zentriert. Gelagert ist das Linsensystem 58 auf einem Ring 61, der an der Unterseite des Gehäusebodens 52 befestigt ist und eine Öffnung 66 aufweist, die koaxial zur Achse des Linsensystems 58 liegt. Als Linsensysteme können die heute bei Farbkopiergeräten und Vergrösserungsgeräten verwendeten Systeme benutzt werden. Da das Linsensystem keinen Teil der Erfindung darstellt, ist es nicht im einzelnen dargestellt.
Die Lichtmesseinrichtung.
Die Lichtmesseinrichtung G ist am besten in den Fig. 4,5 und 6 zu erkennen. Das Linsensystem 58 ist im untersten Teil des Raumes 54 untergebracht. Unmittelbar oberhalb dieses Linsensystems liegt ein halbdurchlässiger Spiegel 62. Wenn dieser, wie dargestellt, unter einem Winkel angeordnet ist, besitzt er die Eigenschaft, den grösseren Teil des auf den Spiegel auftreffenden Lichtes durchzulassen und einen geringen Teil zu reflektieren. Das durchtretende Licht tritt durch den Balg 59 und trifft auf das Kopier-
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papier auf, das belichtet wird. Der Strahlenteiler 62 ist in einem Halter 63 befestigt, welcher von Platten 68 gehalten wird, die am Boden 51 des Gehäuses 50 befestigt sind.
Das von dem Spiegel 62 reflek- tierte Licht tritt durch ein Sammellinsensystem 64, das in einem Halter 65 gelagert ist, der ebenfalls von den Platten 68 gehalten wird und an diesen mittels Schrauben 69 befestigt ist.
Die Lichtmesseinrichtung ist weiterhin mit elektrischen Stromkreisen versehen, die weiter unten im einzelnen beschrieben werden.
Der Verteiler.
Das durch das Linsensystem 64 hindurchtretende Licht wird auf einen Verteiler H gerichtet, der am
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auf. der in Fig. 5 im einzelnen dargestellt ist. Dieser napfartige Filterträger besitzt eine zylindrische Wandung 131 und eine Endwand 132, von deren Mittelpunkt ein Ansatz 133 ausgeht. An dem Ansatz 133 ist eine Welle 134 befestigt, die in Lagern 135 gelagert ist, welche in einer Konsole 128 sitzen, von der
Ständer 143 nach aussen ragen, die an einer Platte 141 mit Schrauben 129 befestigt sind. Die Platte 141 ist mittels Schrauben 119 an der Wand 52 befestigt. An ihrem äusseren Ende ist die Welle 134 mit einer Rillenscheibe 136 versehen, die über einen Riemen 137 von einer Rillenscheibe 138 angetrieben wird, welche auf der Abtriebswelle 139 eines Motors 140 angebracht ist.
Der Motor 140 ist an der Tragplatte 141 mittels Schrauben 142 befestigt.
Auf dem Ansatz 133 des napfartigen Filterträgers 130 sind drei Nocken 144R, 144G und 144B angebracht, die drei Schalter 145R, 145G und 145B betätigen können. Die Nocken 144R, 144G und 144B sind so angeordnet, dass sie die einzelnen Schalter 145R, 145G und 145B bei Stellungen des napfartigen Filterträgers 130 schliessen, die um je 1200 auseinanderliegen. Diese Schalter liegen in den elektrischen Schaltkreisen der Lichtmesseinrichtung. Ihre Wirkungsweise wird weiter unten erläutert. Die zylindrische Wandung 131 des napfartigen Filterträgers 130 ist mit drei Fenstern 146R, 146G und 146B versehen. In diesen Fenstern sind Messfilter 147R, 147G und 147B angeordnet. Diese Filter lassen rote, grüne bzw. blaue Strahlen durch.
Das Linsensystem 64 ist so angeordnet, dass das durch das System hindurchtretende Licht aufeinanderfolgend auf die Fenster 146R, 146G und 146B fällt und durch die in diesen Fenstern liegenden Filter hindurchtritt. Im Inneren des napfartigen Filterträgers 130 liegt eine photoelektrische Zelle 148 (Fig. 4), die in einen Sockel 149 eingesetzt ist. Dieser Sockel ist an einem Halter 151 befestigt, der wiederum mit Schrauben 152 am Boden 51 des Gehäuses 50 angebracht ist. Als photoelektrische Zelle 148 wird eine Sekundärelektronenvervielfacherröhre (Type 931A) verwendet. Diese Röhre weist eine Anode 155 und eine Kathode 156'auf. Weiterhin ist ausserhalb der Röhre ein Spannungsteiler 153 (Fig. 7) vorgesehen, der zwischen den einzelnen Dynoden 154 Widerstände von 120 K Q besitzt.
Die Kopierfilter.
Das Exponieren der einzelnen Emulsionen für die drei Grundfarben wird dadurch erreicht, dass als Lichtquelle 70 eine Lampe verwendet wird, die Licht aussendet, in. dem sämtliche Wellenlängen vorhanden sind, die erforderlich sind, die einzelnen Farben zu kopieren. Nach dem Öffnen eines lichtundurchlässigen Verschlusses, der den Durchtritt von Licht durch das Linsensystem F verhindert, wird die erste Phase des Kopiervorganges durch eine Belichtung mit weissem Licht eingeleitet. Die Messeinrichtung bestimmt zusammen mit derBelichtungs-Regeleinrichtung dieDauer dieserGrundbelichtung mitRücksicht auf Dichte und Farbstich des Negativs.
Diese Grundbelichtung wird dann dadurch beendet, dass die Farbe des Kopierlichtes durch Einschieben eines oder mehrerer optischer Filter geändert wird, die Licht von der Farbe durchlassen, die erforderlich ist, die Fehler zu korrigieren, welche bei Verwendung von nur weissem Licht bei der Kopie auftreten würden. Wenn die Belichtung mit farbigem Licht abgeschlossen ist, wird die letzte Phase der Belichtung dadurch beendet, dass der Verschluss sämtliches Licht von der lichtempfindlichen Schicht abhält. Es ist nach der Belichtungsphase mit weissem Licht nicht immer möglich, durch eine einzige farbige Nachbelichtung die Negativfehler genau zu korrigieren.
Da die Emulsionsschichten einzeln nur für rot, grün ind blau empfindlich sind, ist es notwendig, die Farbe der Nachbelichtung durch Einsetzen von Blaugrün-, Purpur- oder Gelbfiltern zu ändern, da diese Filter in verschiedenen Zusammensetzungen die Grundfarben rot, grün oder blau ergeben. Die Art des Filters und die Dauer des Einschiebens gestattet weiterhin den Zusatz verschiedener Lichtmengen jeder Grundfarbe.
Vorteilhaft werden Filter verwendet, die nicht vollständig absperren, sondern bestimmte Mengen weissen Lichtes gemischt mit farbigem Licht durchlassen. Dadurch ergeben sich zwei wichtige Vorteile. Infolge der Unvollkommenheit der Filterfärbung ergeben sich bei vollständig absperrenden Filtern beträchtliche Anteile neutraler Dichte, die nur die Lichtintensität verringern und die Dauer der geänderten Belichtung vergrössern. Weiterhin neigen Filter. die sämtliches Licht einer Grundfarbe absperren, dazu, Negative mit Bildfehlern zu überkorrigieren. Geeignete Belichtungsfilter würden aus mehreren Schichten in
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Der Auslösekreis QR weist ein Thyratron 145R auf, das eine Anode 246R, ein Gitter 247R und eine Kathode 248R besitzt. Ein Gitterwiderstand 249R ist mit der Leitung 242R und dem Kondensator 243R und ausserdem mit dem Gitter 247R verbunden.
Die Lichtkompensationskreise.
Der Lichtkompensationskreis PR wird dazu verwendet, um wahlweise Kopien von Negativen herzustellen, die entweder mit Blitzlicht oder bei Aussenbeleuchtung belichtet sind. Der Kreis weist zwei einpolige, von Hand einzustellende Schalter 252R und 253R mit zwei Stellungen auf, die mit zwei Potentiometern 254R und 255R zusammenwirken. Einer der festen Kontakte des Schalters 252R ist mit dem Abgriff des Potentiometers 254R durch eine Leitung 256R verbunden. Der andere feste Kontakt des Schalters 252R ist durch eine Leitung 257R mit dem Abgriff des Potentiometers 255R verbunden. Der bewegliche Kontakt des Schalters 252steht durch eine Leitung 258Rmit der Kathode 248R der Röhre 245R in Verbindung.
Das eine Ende des Widerstandes des Potentiometers 254R ist mit einem der festen Kontakte des Schalters 253R ver- bunden, während das entsprechende Ende des Widerstandes des Potentiometers 255R mit dem andern festen Kontakt des Schalters 253Rin Verbindung steht. Die andern Enden der Widerstände der Potentiometer 254R und 255R sind mit einer gemeinsamen Leitung 259 verbunden, die geerdet ist.
Die Kreise zur Farbänderung.
Die Kreise zur Farbänderung OR, OG und OB ermöglichen eine Veränderung der Intensität jeder einzelnen Farbe, ohne dass dabei die Gesamtdichte der Kopie geändert wird. Die Stromversorgung zum Be-
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250 V verbunden ist. Die Stromversorgung enthält eine Leitung 405, die mit der positiven Seite der Spannungsquelle verbunden ist, und eine Leitung 406, die mit der negativen Seite in Verbindung steht und geerdet ist. Die Kreise OR, OG und OB weisen Potentiometer 261R. 261B und 261G auf. Ein Ende jedes Potentiometers ist mit einer Leitung 329 verbunden, die ihrerseits mit der positiven Seite 405 der Stromversorgung 404 in Verbindung steht. Die andern Enden dieser Potentiometer sind durch Leitungen 264R, 264B und 264G mit Widerständen 265R, 265B und 265G verbunden. Die Widerstände sind sämtlich über eine Leitung 266 geerdet.
In der Schaltung werden für jede Farbe drei einpolige Schalter mit drei Stellungen verwendet, die mit den Bezugszeichen 267R, 267B und 267gaz 268R. 268B und 268G, 269R, 269B und 269G bezeichnet sind. Die Schalter 267R. 268G und 269B sind gekuppelt und bewegen sich gleichzeitig. In gleicher Weise sind die Schalter 267B. 268R und 269G gekuppelt und ebenfalls die Schalter 267G. 268 und 269R. Mit den festen Kontakten der Schalter 267R, 268R und 269R sind die Widerstände 271R, 272R, 273R, 274R, 275R und 276R verbunden. In gleicher Weise sind mit den andern Schaltern Widerstände verbunden. Der Widerstand 271R ist durch eine Leitung 277R mit dem Abgriff des Potentiometers 261R verbunden.
Der bewegliche Kontakt des Schalters 267R ist durch eine Leitung 278R mit dem beweglichen Kontakt des Schalters 268R verbunden. Der Widerstand 274R steht durch eine Leitung 279R mit dem beweglichen Kontakt des Schalters 269R in Verbindung. Der Widerstand 276R ist durch eine Leitung 281R mit dem beweglichen Kontakt des Schalters 253R verbunden. Wenn eine der drei Schaltergruppen von einer Stellung in die andere bewegt wird, um den Widerstand in einem der Farbkreise zu vergrössern
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verkleinert, der halb so gross ist wie die Zunahme oder Abnahme in dem bezeichneten Kreis, so dass die Dichte erhalten bleibt.
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Die Programm-Steuereinrichtung K gemäss der Erfindung ist in Fig. 8 dargestellt. Die Stromversorgung zum Betrieb der Lampe 70 wird von einer Wechselstromquelle 280 von etwa 110 V abgezweigt. Die Stromversorgung weist Leitungen 285 und 286 auf.
Die Leitung 285 ist mit der Lampe 70 verbunden, wäh-
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Lampe 70 ist weiterhin mit einer Leitung 290 verbunden, während der Schalter 381 ausserdem an eine Leitung 287 angeschlossen ist. Die beiden Leitungen 287 und 290 sind durch einen Widerstand 300 miteinander verbunden. Neben der Stromversorgung 280 wird eine weitere Stromversorgung 282 verwendet, die mit einer Wechselstromquelle von etwa 24 V in Verbindung steht. Diese Stromversorgung weist ebenfalls zwei Leitungen 283 und 284 auf. Die Leitung 283 ist mit einem durch Federkraft zurückkehrenden Fussschalter 288 verbunden, der seinerseits an eine Leitung 289 angeschlossen ist. Weiterhin wird eine dritte Stromversorgung 401 verwendet, die an eine Gleichstromquelle von etwa 120 V angeschlossen ist.
Diese Stromversorgung weist eine Leitung 402 auf, die mit der positiven Seite, und eine Leitung 403, die mit der negativen Seite verbunden und geerdet ist. SämtlicheSpannungsquellenfurdie Versorgungen 207, 280, 282, 401 und 404 sowie eine Spannungsquelle für die Stromversorgung der Heizfäden der einzelnen Röhren
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(nicht dargestellt) sind direkt mir einem Wechselstrom-Netz 407 verbunden und werden von diesem ver- sorgt. Das Netz 407 weist Leitungen 408 und 409 auf, die mit den Leitungen 285 und 287 der Stromver- sorgung 280 verbunden sind.
Durch die Stromversorgung 282 werden ein Kondensator-Kurzschluss-Relais 291, ein Halte-Relais292 und ein Negativ-Halterelais 293 mit Strom versorgt. Das Kondensator-Kurzschluss-Relais ist mit einer Spu- le 294, festen Kontakten 295R, 295G und 295B sowie beweglichen Kontakten 296R, 296G und 296B ver- sehen. Die beweglichen Kontakte 296R, 296G und 296B sind sämtlich mit einer Leitung 297 verbunden, die geerdet ist. Die Leitungen 218R, 218G bzw. 218B sind mit den festen Kontakten 295R, 295G und 295B des Relais 291 verbunden.
Die Spule 294 steht mit einer Leitung 310 in Verbindung, die mit einer Lei- tung 284 der Stromversorgung 282 und mit einer Leitung 303 verbunden ist, deren weitere Anschlüsse wei- ter unten beschrieben werden, Die Kontakte des Relais 291 sind normalerweise geschlossen und erden die
Kondensatoren 226, 227 und 228R, G, B. Wenn dieses Relais mit Strom versorgt wird, werden die genann ten Kondensatoren von der Erdung getrennt und können von der photoelektrischen Rohre 148 aufgeladen werden.
Das Relais 292 enthält zwei feste Kontakte 304 und 305, zwei bewegliche Kontakte 306 und 307 so- wie eine Spule 308. Die Spule 308 ist durch eine Leitung 309 mit der Leitung 284 verbunden. Weiterhin ist die Spule durch eine Leitung 311 mit der Leitung 303 verbunden. Der Kontakt 305 steht in direkter Ver- bindung mit der Leitung 290, während der Kontakt 304 durch eine Leitung 313 an die Leitung 289 ange- schlossen ist. Der bewegliche Kontakt 306 ist durch eine Leitung 314 mit einer Leitung 283 und der be- wegliche Kontakt 307 mit der Leitung 287 der Stromversorgung 280 verbunden. Die Kontakte des Relais
292 sind normalerweise offen. Wenn das Relais betätigt wird, dienen die Kontakte 304 und 306, die dem
Schalter 288 parallel liegen, als Halteeinrichtung und halten den Stromkreis über den genannten Schalter geschlossen, bis er durch andere Mittel geöffnet wird.
Gleichzeitig schliesst das Relais 292, wenn die Kontakte 305 und 307 geschlossen werden, den Widerstand 300 kurz und bewirkt, dass die Lampe 70 mit voller Helligkeit brennt.
Das Relais 293 enthält vier feste Kontakte 315, 316, 317 und 318, drei bewegliche Kontakte 321,322 und 323 sowie eine Spule 319. Die Spule 319 dieses Relais ist durch eine Leitung 324 mit der Leitung 284 der Stromversorgung 282 und durch eine Leitung 325 mit der Leitung 303 verbunden. Der Kontakt 316 steht durch eine Leitung 428 mit dem einen Ende des Negativ-Halte-Solenoids 170 in Verbindung, dessen anderes Ende geerdet ist. Der Kontakt 318 ist durch eine Leitung 299 mit der Leitung 402 verbunden, während die Kontakte 321 und 322 durch eine Leitung 422 an die Leitung 402 angeschlossen sind. Die weiteren Kontakte dieses Relais hängen mit andern Relais zusammen und werden weiter unten beschrieben.
In Verbindung mit dem Relais 293 wirkt ein die Thyratrons mit Strom versorgendes Relais 320, das einen beweglichen Kontakt 327, einen einzigen festen Kontakt 328 und eine Spule 326 aufweist. Die Spule dieses Relais ist durch eine Leitung 331 geerdet und durch eine weitere Leitung 332 mit dem Kontakt 315 des Relais 293 verbunden. Mit der Leitung 332 ist durch eine Leitung 437 ein Widerstand 432 verbunden. Dieser Widerstand ist weiterhin durch eine Leitung 438 an einen Kondensator 433 angeschlossen, der seinerseits durch eine Leitung 439 geerdet ist. Der feste Kontakt 328 steht durch eine Leitung 329 mit der Leitung 405 der Stromversorgung 404 in Verbindung. Der bewegliche Kontakt 327 dieses Relais ist mit einer Leitung 302 verbunden.
Ausser den bereits erwähnten Relais werden noch drei Filterrelais 333R, 333G und 333B verwendet.
Diese Relais sind alle in gleicher Weise geschaltet. Das Relais 333R besitzt eine Spule 334R, drei feste Kontakte 335R, 336R und 340R sowie zwei bewegliche Kontakte 337R und 338R. Ein Ende des Solenoids 195R ist geerdet, während das andere Ende durch eine Leitung 429R mit dem Kontakt 336R verbunden ist.
Der bewegliche Kontakt 338R ist durch eine Leitung 339R mit der Leitung 402 der Stromversorgung 401 verbunden. Der feste Kontakt 335R des Relais 333R steht durch eine Leitung 330R mit der Leitung 303 in Verbindung. Der bewegliche Kontakt 337R ist durch eine Leitung 298R mit einer Leitung 360 verbunden. Ein Ende der Spule 334R des Relais 333R ist mit einer Leitung 341R verbunden, die ihrerseits mit der Leitung 302 in Verbindung steht. Das andere Ende dieser Spule ist an eine Leitung 342R angeschlossen. die ihrerseits mit der Anode 246R der Röhre 245R verbunden ist.
Zur Betätigung des Verschlusses 203 ist ein Verschlussrelais 343 vorgesehen, das eine Spule 344, drei feste Kontakte 345, 346 und 347 und zwei bewegliche Kontakte 348 und 349 aufweist. Das Solenoid 196 ist mit seinem einen Ende geerdet und mit dem andern Ende durch eine Leitung 350 mitdem Kontakt 345 des Relais 343 verbunden. Der Kontakt 347 dieses Relais steht durch eine Leitung 270 mit der Leitung 402 in Verbindung. Der bewegliche Kontakt 348 ist durch eine Leitung 352 ebenfalls mit der Leitung 402 verbunden, während der bewegliche Kontakt 349 an einen Widerstand 351 angeschlossen ist, der durch eine
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Leitung 353 mit einem Kondensator 354 in Verbindung steht, welcher geerdet ist. Ein Ende der Spule 344 des Relais 343 ist über eine Leitung 355 mit einem geerdeten, veränderlichen Widerstand 356 verbunden, der geerdet ist.
Das andere Ende der Spule 344 steht durch eine Leitung 357 mit einem Kondensator 358 in Verbindung, der wiederum mit einer Leitung 359 verbunden ist. Diese Leitung ist an einen Widerstand i 361 angeschlossen und weiterhin mit der Leitung 355 verbunden. Der Widerstand 361 ist ausserdem durch eine Leitung 362 mit dem festen Kontakt 317 des Relais 293 verbunden. Die Leitung 357 steht weiterhin durch eine Leitung 363 mit dem beweglichen Kontakt 323 des Relais 293 in Verbindung.
Um das Kopierpapier durch den Belichtungsteil des Photopapier-Teiles C weiterzubewegen, wird ein Relais 364 für die Papierzufuhr verwendet. Dieses Relais betätigt ein Solenoid 365, das die Bewegung des Papiers bewirkt. Ein Schalter 430 wird durch einen Arm 431 betätigt, der seinerseits durch die Bewegung des Papiers betätigt wird. Der Schalter öffnet, sobald eine genügende Papierlänge zugeführt worden ist.
Die Wirkungsweise des Relais 364 wird eingeleitet durch ein Steuerrelais 366 für die Papierzufuhr. Das Relais 364 besitzt eine Spule 367, zwei feste Kontakte 368 und 369 sowie einen beweglichen Kontakt 371.
Das Relais 366 weist eine Spule 372, einen festen Kontakt 373 und einen beweglichen Kontakt 374 auf.
Ein Ende der Spule 367 ist über eine Leitung 375 geerdet. Das andere Ende der Spule ist durch eine Leitung 376 mit dem Kontakt 373 des Relais 366 verbunden. Das Solenoid 365 ist mit seinem einen Ende durch eine Leitung 377 mit der Leitung 376 verbunden, während das andere Ende geerdet ist. Ein Ende der Spule 372 des Relais 366 ist über eine Leitung 378 geerdet. Das andere Ende dieser Spule ist mit einer Leitung 379 verbunden, die mit dem Kontakt 346 des Relais 343 in Verbindung steht. Der bewegliche Kontakt 374 des Relais 366 steht durch eine Leitung 411 mit der Leitung 402 der Stromversorgung 401 in Verbindung. Der Kontakt 371 des Relais 364 ist durch eine Leitung 42'IJ mit dem Schalter 430 verbunden, der seinerseits durch eine Leitung 424 mit der Leitung 411 in Verbindung steht.
Um zu verhindern, dass gleichzeitig das Kopiergerät und die Papierzufuhr in Betrieb sind, wird ein Verriegelungsrelais 382 verwendet. Dieses Relais ist mit einer Spule 383, drei festen Kontakten 384,380 und 385 sowie zwei beweglichen Kontakten 386 und 387 versehen. Der Kontakt 387 ist durch eine Leitung 388 mit einem Widerstand 389 verbunden, der seinerseits durch eine Leitung 391 mit einem Kondensator 392 in Verbindung steht, der geerdet ist. Der Kontakt 385 ist durch eine Leitung 393 mit einem Widerstand 394 verbunden, der wiederum durch eine Leitung 395 mit einem Kondensator 396 in Verbindung steht. Dieser Kondensator ist über eine Leitung 397 geerdet. Ein Ende der Spule 383 des Relais 382 ist über eine Leitung 398 geerdet. Das andere Ende der Spule steht durch eine Leitung 399 mit dem festen Kontakt 368 des Relais 364 in Verbindung.
Der Kontakt 384 ist durch eine Leitung 421 mit der Leitung 360 verbunden. Der Kontakt 380 ist über eine Leitung 441 an die Leitung 402 der Stromversorgung 401 angeschlossen. Der Kontakt 386 ist direkt mit der Leitung 289 verbunden.
EMI8.1
dargestellt ist, für das Zerschneiden markiert und mit einer Numerierung versehen. Diese Numerierungsund Markierungseinrichtung wird durch ein Solenoid 410 betätigt, das von einem Markierungsrelais 412 in Betrieb gesetzt wird. Dieses Relais enthält eine Spule 413, einen festen Kontakt 414 und einen beweglichen Kontakt 415. Die Spule 413 ist mit ihrem einen Ende über eine Leitung 416 an die Leitung 395 angeschlossen und mit ihrem andern Ende durch eine Leitung 417 geerdet. Das Solenoid 410 ist mit seinem einen Ende geerdet und durch eine Leitung 418 mit dem beweglichen Kontakt 415 des Relais 412 verbunden.
Der feste Kontakt 414 dieses Relais steht durch eine Leitung 419 mit der Leitung 402 in Verbindung.
Es hat sich durch praktische Versuche herausgestellt, dass folgende Arten und Werte der einzelnen Komponenten zufriedenstellende Resultate ergeben :
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EMI9.1
<tb>
<tb> Widerstände <SEP> Ohm <SEP> Watt <SEP> Widerstände <SEP> Ohm <SEP> Watt <SEP>
<tb> 212 <SEP> 0. <SEP> 5K <SEP> 1/2 <SEP> 271B <SEP> 4. <SEP> 3K <SEP> 1/2
<tb> 213 <SEP> 120 <SEP> K <SEP> 1/2 <SEP> 272R <SEP> 4. <SEP> 3K <SEP> 1/2
<tb> 214R <SEP> 0, <SEP> 5K <SEP> 1/2 <SEP> 272G <SEP> 4. <SEP> 3K <SEP> 1/2
<tb> 214G <SEP> 0, <SEP> 5K <SEP> 1/2 <SEP> 272B <SEP> 4. <SEP> 3K <SEP> 1/2
<tb> 214B <SEP> 0, <SEP> 5K <SEP> 1/2 <SEP> 273R <SEP> 2, <SEP> 2K <SEP> 1/2
<tb> 236R <SEP> 1 <SEP> K <SEP> 1/2 <SEP> 273G <SEP> 2, <SEP> 2K <SEP> 1/2
<tb> 236G <SEP> 1 <SEP> K <SEP> 1/2 <SEP> 273B <SEP> 2. <SEP> 2K <SEP> 1/2
<tb> 236B <SEP> 1 <SEP> K <SEP> 1/2 <SEP> 274R <SEP> 2.
<SEP> 2K <SEP> 1/2
<tb> 239R <SEP> 150 <SEP> K <SEP> 1/2 <SEP> 274G <SEP> 2. <SEP> 2K <SEP> 1/2
<tb> 239G <SEP> 150 <SEP> K <SEP> 1/2 <SEP> 274B <SEP> 2. <SEP> 2K <SEP> 1/2
<tb> 239B <SEP> 150 <SEP> K <SEP> 1/2 <SEP> 275R <SEP> 2, <SEP> 2K <SEP> 1/2
<tb> 241R <SEP> 470 <SEP> K <SEP> 1/2 <SEP> 275G <SEP> 2. <SEP> 2K <SEP> 1/2
<tb> 241G <SEP> 470 <SEP> K <SEP> 1/2 <SEP> 275B <SEP> 2, <SEP> 2K <SEP> 1/2
<tb> 241B <SEP> 470 <SEP> K <SEP> 1/2 <SEP> 276R <SEP> 2, <SEP> 2K <SEP> 1/2
<tb> 249R <SEP> 220 <SEP> K <SEP> 1/2 <SEP> 276G <SEP> 2, <SEP> 2K <SEP> 1/2
<tb> 249G <SEP> 220 <SEP> K <SEP> 1/2 <SEP> 276B <SEP> 2. <SEP> 2K <SEP> 1/2
<tb> 249B <SEP> 220 <SEP> K <SEP> 1/2 <SEP> 261R <SEP> 10 <SEP> K <SEP> 2
<tb> 254R.
<SEP> 15 <SEP> K <SEP> 2 <SEP> 261G <SEP> 10 <SEP> K <SEP> 2
<tb> 254G <SEP> 15 <SEP> K <SEP> 2 <SEP> 261B <SEP> 10 <SEP> K <SEP> 2
<tb> 254B <SEP> 15 <SEP> K <SEP> 2 <SEP> 300 <SEP> 25 <SEP> 100
<tb> 255R <SEP> 15 <SEP> K <SEP> 2 <SEP> 351 <SEP> 100 <SEP> 2
<tb> 255G <SEP> 15 <SEP> K <SEP> 2 <SEP> 356 <SEP> 5 <SEP> K <SEP> 2
<tb> 255B <SEP> 15 <SEP> K <SEP> 2 <SEP> 361 <SEP> 68 <SEP> 2
<tb> 265R <SEP> 18 <SEP> K <SEP> 2 <SEP> 389 <SEP> 33 <SEP> 1
<tb> 265G <SEP> 18 <SEP> K <SEP> 2 <SEP> 394 <SEP> 4, <SEP> 7K <SEP> 1 <SEP>
<tb> 265B <SEP> 18 <SEP> K <SEP> 2 <SEP> 432 <SEP> 5, <SEP> 6K <SEP> 1
<tb> 271R <SEP> 4, <SEP> 3K <SEP> 1/2 <SEP> 153 <SEP> je <SEP> 120 <SEP> K <SEP> 1/2
<tb> 271G <SEP> 4, <SEP> 3K <SEP> 1/2
<tb>
Kondensatoren
EMI9.2
<tb>
<tb> F <SEP> V <SEP> An <SEP>
<tb> 228R <SEP> 0.
<SEP> 375 <SEP> 200 <SEP> Papier
<tb> 228G <SEP> 0, <SEP> 375 <SEP> 200 <SEP> Papier
<tb> 228B <SEP> 0. <SEP> 375 <SEP> 200 <SEP> Papier
<tb> 243R <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> 200 <SEP> Papier
<tb> 243G <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> 200 <SEP> Papier
<tb> 243B <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> 200 <SEP> Papier
<tb> 354 <SEP> 4 <SEP> 350
<tb> 358 <SEP> 60 <SEP> 150 <SEP> Elko
<tb> 396 <SEP> 2 <SEP> 450
<tb> 433 <SEP> 4 <SEP> 350
<tb> 217R <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> 200
<tb> 217G <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> 200 <SEP> Papier
<tb> 217B <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> 200
<tb> 226R <SEP> 0, <SEP> 14 <SEP> 200 <SEP> Papier
<tb> 226G <SEP> 0, <SEP> 14 <SEP> 200 <SEP> Papier
<tb> 226B <SEP> 0, <SEP> 14 <SEP> 200 <SEP> Papier
<tb> 227R <SEP> 0, <SEP> 26 <SEP> 300 <SEP> Papier
<tb> 227G <SEP> 0, <SEP> 26 <SEP> 300 <SEP> Papier
<tb> 227B <SEP> 0,
<SEP> 26 <SEP> 300 <SEP> Papier
<tb> 392 <SEP> 2 <SEP> 450 <SEP> Elko
<tb>
<Desc/Clms Page number 10>
Röhren
EMI10.1
<tb>
<tb> 148 <SEP> Type <SEP> 931A
<tb> 231R <SEP> Type <SEP> 6AF4-A
<tb> 231G <SEP> Type <SEP> 6AF4-A
<tb> 231B <SEP> Type <SEP> 6AF4-A
<tb> 245R <SEP> Type <SEP> 2D21
<tb> 245G <SEP> Type <SEP> 2D21
<tb> 245B <SEP> Type <SEP> 2D21
<tb>
Arbeitsweise des Kopiergerätes.
Das Kopiergerät gemäss der Erfindung arbeitet auf folgende Weise :
Wenn der Schalter 381 geschlossen wird, werden die einzelnen StromzufUhrungen mit Strom versorgt und sämtliche Relais nehmen die im Schaltbild dargestellten Stellungen ein. Die von Hand einzustellen- den Schalter sind in Stellungen dargestellt, in denen durchschnittliche Negative automatisch kopiert wer- den. Beim Schliessen des Schalters 381 wird das Relais 382 mit Strom versorgt. Die Lampe 70 wird eben- falls eingeschaltet, da jedoch der Widerstand 300 mit der Lampe in Reihe liegt, leuchtet sie nur schwach auf.
Wenn der Bedienungsmann den Fussschalter 288 schliesst, fliesst der Strom von der 24 V-Wechsel- stromquelle 282 entlang der Leitung 283 durch die geschlossenen Kontakte 386-384 des Relais 382, ent- lang der Leitung 421 zur gemeinsamen Leitung 360, durch die normalerweise geschlossenen Kontakte
337R-335R, 337G-335G und 337B-335B der Relais 333R, 333G und 333B zur gemeinsamen Leitung 303, die mit den Spulen 294,308 und 319 der Relais 291, 292 und 293 verbunden ist. Der Strom fliesst dann über die Leitungen 310,309 und 324 zur Leitung 284 der Wechselstromquelle 282 zurück.
Der eben be- schriebene geschlossene Stromkreis versorgt die Spulen der Relais 291,292 und 293 mit Strom, und die normalerweise geschlossenen Kontakte 295R-296R, 295G-296G und 295B-296B öffnen, wobei die bisher kurzgeschlossenen Kondensatoren 226R, 227R, 228R, 226G, 227G, 228G, 226B, 227B und 228B freigegeben werden. Die normalerweise offenen Kontakte 304-306 schliessen sich nun und schalten die 24 V-Wech- selstromquelle 282 ein, so dass der Betrieb der genannten Relais aufrecht erhalten bleibt, auch nachdem der Fussschalter 288 wieder geöffnet wird. Die normalerweise offenen Kontakte 305-307 schliessen sich gleichzeitig und überbrücken den Widerstand 300 zwischen den Leitungen 290 und 287, so dass die Kopierlampe 70 mit voller Helligkeit arbeitet.
Im Relais 293 schliessen sich die normalerweise offenen Kontakte 315-321 und legen über die gemeinsame Leitung 402 und die Leitung 422 eine Gleichspannung von 120 V an die Spule 326 des Relais 320, wobei gleichzeitig der Kondensator 433 über den Widerstand 432 aufgeladen wird. Durch das Schliessen der normalerweise offenen Kontakte 327-328 werden die 250 V der Spannungsquelle 404 über die Leitung 329 an die Spulen 334R, 334G und 334B der Relais 333R, 333G und 333B angelegt. Die andern Enden dieser Wicklungen sind einzeln durch Leitungen 342R, 342G und 342B mit den Anoden 246R, 246G und 246B der Thyratrons 245R, 245G und 245B verbunden. Diese Thyratrons sprechen nicht sofort an, da ihre Kathoden 248R, 248G und 248B an ein Netzwerk von Spannungsteilern angeschlossen sind. das weiter unten im einzelnen beschrieben wird.
Dieses Netzwerk hält die Kathoden der Thyratrons auf Potentialen, die im wesentlichen über dem Erdpotential liegen.
Die normalerweise offenen Kontakte 316-322 des nunmehr mit Strom versorgten Relais 293 werden geschlossen und legen 120 V Gleichspannung der Spannungsquelle 402 über Leitungen 422 und 428 an das Negativ-Haltesolenoid 170 an, das das Negativ in der Brennebene des Kopiergerätes festklemmt und eben hält. Gleichzeitig schliessen sich die Kontakte 318-323 des Relais 293 und legen über die Leitungen 402, 299 und 363 aus der Stromversorgung 401 eine Gleichspannung von 120 V an die Spule 344 des Relais 343 an. Diese Spule liegt jedoch mit dem Kondensator 358 parallel und in Reihe mit dem Potentiometer 356 an Erde. Aus diesem Grunde begrenzt das Potentiometer 356 die Strommenge, die den Kondensator 358 auflädt. Bis dieser Kondensator auf eine Spannung aufgeladen ist, die oberhalb der Ansprechspannung des Relais 343 liegt, bleibt dieses Relais unwirksam.
Durch Regeln des Widerstandes 356 kann die Dauer dieser Zeitverzögerung gesteuert werden. Eine Verzögerung in der Betätigung des Verschlusses 203 wird deshalb vorgenommen, um zu ermöglichen, dass die Lampe 70 bis zur vollen Helligkeit aufleuchtet.
Sobald das Relais 343 arbeitet, schliessen sich die normalerweise offenen Kontakte 348-345 und legen 120 V Gleichspannung an das Verschluss-Solenoid 196, das den Verschluss 203 öffnet. Weiterhin wer-
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<Desc/Clms Page number 11>
Wenn der Verschluss 203 offen ist, kann das Licht durch die Fenster 146R, 146G und 146B in dem napfförmigen Teil 130 zur Photozelle 148 gelangen. Die Photozelle wird aus der Spannungsquelle 207 über die Leitung 208, den veränderlichen Widerstand 212 und den Widerstand 213 mit -1000 V versorgt.
Der veränderliche Widerstand 212 und der Spannungsteiler 153 stellen einen Spannungsregelkreis dar, so dass die Spannung an der Photozelle und ihren Teilen durch Einstellung des Widerstandes 212 verändert werden kann. Dadurch lässt sich die Empfindlichkeit der lichtempfindlichen Zelle 148 regeln. Der ange- zapfte Spannungsteiler 153 legt das erforderliche Potential zwischen den Dynodenstufen der lichtempfind- lichen Zelle 148 an. Der Widerstand 213 liefert eine Potentialdifferenz zwischen der letztenDynodenstu- fe und Erde. Das Signal erscheint an der Anode 155, die durch die Leitung 210 mit den Verteilerschaltern
145R, 145G und 145 B verbunden ist. Diese Schalter übertragen die verschiedenen Impulse auf die drei
Farbkanäle.
Die drei Farbkanäle sind in ihrer Schaltung identisch, sie gestatten jedoch eine individuelle Einstel- lung des Farbausgleichs. Eine Beschreibung des Rot-Kanals dient daher gleichzeitig zur Erläuterung der an- dern Kanäle. Das über den Schalter 145R gehende Signal (der Schalter wird als augenblicklich geschlossen angenommen, während das Rotfilter 147R gerade im Teststrahl zur Photozelle liegt), gelangt an das Po- tentiometer 214R, das vom Kondensator 217R des Kompensationskreises LR überbrückt ist. Das Potentio- meter 214R sei vorerst auf 0 Ohm gestellt, so dass es keine Wirkung ausübt. Eine Erläuterung seines Zwek- kes wird weiter unten gegeben.
Das Signal wird über den Schalter 221R mit drei Stellungen auf den Kondensator 227R gegeben. Die- ser Schalter, der vom Bedienungsmann des Gerätes von Hand geregelt wird, ermöglicht die Auswahl eines von drei Kondensatoren 226R, 227R und 228R mit verschiedenen Werten. Gleichzeitig wird ein entsprechender Kondensator in den Grün- und Blau-Kanälen ausgewählt, da die Schalter 221R, 221G und 221B miteinander gekuppelt sind. Wenn der Strom aus der Photozelle 148 den Kondensator 227R auflädt, gelangt die Spannung über die Leitung 216R an das Gitter 233R der Triode 231R. Mit andern Worten : der Elektronenstrom der photoelektrischen Zelle 148 ergibt eine negative Gittervorspannung. Dadurch wird der Stromdurchgang durch die Triode 231R verringert. Im Augenblick des Beginns haben der Kondensator 227R und das mit ihm verbundene Gitter 233R Nullpotential.
Unter diesen Bedingungen fliesst ein beträchtlicher Strom durch die Triode 231R, der einen grossen Spannungsabfall am Anodenwiderstand 239R bewirkt. Die Anode der Triode 231R ist dann gegenüber Erde einige Volt positiv. Sie ist über die Widerstände 241R und 249R mit dem Gitter 247R des Thyratrons 245R verbunden. Bei stationären Betriebsbedingungen ist die Spannung am Gitter 247R gleich der Spannung an der Anode 232R und wesentlich kleiner als die der Thyratronkathode 248R. Wenn jedoch der Kondensator 227R sich durch den Photozellenstrom auflädt, wird die Gittervorspannung der Triode 231R negativer, und die sich ergebende Verringerung des Anodenstroms in der Röhre 231R bewirkt, dass die Spannung an der Anode 232R gleichzeitig mit dem Gittersignal ansteigt.
Wie sich noch zeigen wird, hat das Gittersignal die Form eines Impulses, dessen Zeitdauer gleich der Zeit ist, während der eines der Fenster des napfförmigen Teiles 130 vor der Photozelle liegt. Bevor ein Kanal ein weiteres Signal empfängt, muss der napfförmigen Teil eine weitere Umdrehung gemacht haben. Fig. 10 zeigt das Oszillogramm dieser Impulse, die mit dem Bezugszeichen a bezeichnet sind. In Fig. 11 ist die Spannungsänderung im Kondensator 227R mit b bezeichnet ; sie geht, wie es durch die gestrichelten Verlängerungslinien dargestellt ist, in einer Anzahl von Stufen vor sich, so dass eine Spannungskurve entsteht, die etwa einer Treppe gleicht. In Fig. 12 ist die Spannung, die sich direkt aus der Anwendung der Spannung nach dem Linienzug b am Gitter der Röhre 231R ergibt, im Linienzug c dargestellt.
Wenn die Auslöseröhre 245R (trigger tube) durch diese stufenförmige Spannung zum Ansprechen gebracht wird, kann die Zeit nur in Stufen entsprechend Umdrehungen des napfförmigen Teiles geregelt werden, da offensichtlich, wenn N Impulse zum Betrieb des Auslöseelementes nicht ganz ausreichend sind, dann N+1 Impulse erforderlich sind. Für zufriedenstellende Kopien muss die Zeit innerhalb eines geringen Prozentsatzes regelbar sein, beispielsweise 31o der theoretischen Zeit. Bei 1800 Umdr/min des napfförmigen Teils (eine zulässige Arbeitsgeschwindigkeit mit Rücksicht auf die verwendeten mechanischen Schalter) würden 30 Impulse/sec und Farbkanal erzeugt. Bei einer Belichtungszeit von 1/2 sec, also einer ganz normalen Zeit, würde der Zwischenraum zwischen den Impulsen 1/15 der Belichtungszeit oder etwa 71o betragen.
Daraus geht hervor, dass dieses System der Impulse zu keinem befriedigenden Ergebnis führt. Das würde dann zutreffen, wenn sich nicht ein Weg gefunden hätte, der ein Ansprechen auch bei Bruchteilen eines Intervalls gestattet, nämlich dadurch, dass Mittel vorgesehen werden, die die Zeitintervalle interpoleren, so dass die Auslösemittel auch bei N Impulsen + einem Bruchteil eines Impulses betätigt werden können. Um das zu erreichen, wird eine Kombination des Widerstandes 241R und des Kondensators 243R, die mit der Trennröhre 231R und dem Anodenwiderstand 239R zusammenwirken, verwendet.
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Diese Teile arbeiten wie folgt : Es sei zunächst der Augenblick des Belichtungsbeginns betrachtet. Anfäng- lich schickt die Röhre 231Rinfolge der geringen Gittervorspannung einen kräftigen Strom durch den Wider- stand 239R, so dass sich hier ein grosser Spannungsabfall ergibt. Wenn der erste Impuls auftritt, lädt sich der Kondensator 227R schnell auf und gibt eine grössere negative Spannung auf das Gitter der Röhre 231R.
Der Widerstand 249R, der zwischen dem Kondensator 243R und dem Gitter 247R des Thyratrons 245R liegt, begrenzt den beim Ansprechen oder Öffnen des Thyratrons auftretenden Gitterstrom, um eine Beschädi- gung des Thyratrons zu vermeiden. Hier mag die Bemerkung am Platze sein, dass während des Einstellens und des Betriebes des Gerätes der Bedienungsmann nicht über die verwendeten technischen Einzelheiten im Bilde sein muss. Die Regelungen sind so ausgebildet, dass keine theoretischen Kenntnisse erforderlich sind. Wenn der Widerstand 241R und der Kondensator 243R nicht vorhanden wären, würde sich die abge- gebene Spannung an der Anode 232R der Röhre 231R in Übereinstimmung mit dem Linienzug c der Fig. 12 plötzlich ändern.
Der Kondensator 243R wird jedoch mit einer Spannung aufgeladen, die der vorherigen
Spannung an der Anode gleich ist ; sobald die Spannung der Anode zu steigen beginnt, wird der Strom vom
Kondensator 243R abgeleitet und muss durch den Widerstand 241R und den Widerstand 239R fliessen. Da nun die Röhre 231R weniger Strom durchlässt, wird dieser Stromabfall zum Teil durch den Strombedarf vom
Kondensator 243R ergänzt. Dieser Strom ist durch den Widerstand 241R begrenzt, so dass für das Aufladen des Kondensators 243R auf die neue Spannung eine gewisse Zeit erforderlich ist. Während dieser Zeit steigt der Linienzug der Spannung zwischen den Punkten f und g auf dem Linienzug d als Teil einer geraden Li- nie an, wie es der Linienzug d zeigt. Bevor der Kondensator 243R auf den neuen Wert aufgeladen ist, wird der nächste Impuls aufgenommen und der Vorgang wiederholt sich.
Während des ganzen zeitlichen
Zyklus erreicht die Ladung des Kondensators 243R nie ganz den Wert der Anode 232, so dass nach dem er- sten Impuls die Kurve d in Fig. 12 parallel zur gestrichelten Linie m verläuft, die den mittleren Anstieg der Kurve c darstellt. Der Linienzug d liegt unterhalb des Linienzuges m. Da diese Abweichung konstant ist, kann sie durch eine entsprechende Versetzung des Ansprechpunktes des Auslöseelementes von n nach I exakt korrigiert werden. Eine Betrachtung der Fig. 12 zeigt, dass das Auslöseelement mit dem Interpolationskreis dann anspricht, wenn die Linie d die Linie I im Punkte j schneidet, was genau dem Zeitpunkt entspricht, in dem dieser Punkt genau unter einem theoretischen Punkt o auf der Linie des mittleren Anstiegs m zu liegen kommt, wo diese die Linie n schneidet.
Wenn jedoch kein Interpolationskreis vorgesehen wird, würde der tatsächliche Ansprechpunkt auf dem stufenförmigen Linienzug c bei k liegen, was einem späteren Zeitpunkt als dem gewünschten entspräche. Die Gruppe von geraden Linienabschnitten, die durch die Punkte f, g, h, i usw. bezeichnet sind, bilden eine durchgehende gerade Linie. Wenn diese Linie die horizontale Linie l (die die Auslösespannung angibt) im Punkt j schneidet, werden die Auslösemittel betätigt. Offensichtlich liegt der Punkt j zwischen den Punkten h und i, so dass Punkt j eine zeitliche Interpolation darstellt. Schliesslich erreicht der Impuls einen Punkt, an dem das Thyratron 245R anspricht.
Die eine Seite der Spule 334R des Relais 333R ist bereits mit der 250 V-Versorgung durch die Leitung 329 und die Kontakte 327-328 des Relais 320 verbunden, während die andere Seite der Spule mit der Anode 246R der Röhre 245R in Verbindung steht. Wenn die Röhre anspricht, schliesst sie über den Schalter 252R und das Potentiometer 254R, dessen eines Ende mit der geerdeten Leitung 259 verbunden ist, einen Stromkreis zur Erde. Dadurch wird das Relais 333R mit Strom versorgt. Die normalerweise offenen Kontakte 338-336 legen 120 V Gleichspannung von der Leitung 402 an das Filtersolenoid 195R. Die Betätigung dieses Solenoids bringt in den Strahlengang ein Blaugrün-Filter ein. das eine weitere Belichtung mit Blau- und Grünlicht bewirkt.
Gleichzeitig öffnen sich die normalerweise geschlossenen Kontakte 337R-335R und unterbrechen einen der Stromweg, die den Strom zu der Spule des Relais 291 aufrechterhalten.
Da das Relais 333R und der zugehörige Stromkreis identisch in der Schaltung und Wirkungsweise mit den Relais 333G und 333B sind, wirken diese in gleicher Weise, so dass, wenn alle drei Belichtungen vollendet sind, die drei parallelen Strompfade, die durch die Kontaktpaare 335R-337R, 335G-337G und 335B-337B gebildet werden, sämtlich offen sind und damit die Relais 291, 292 und 293 freigeben. Dadurch wird der Filmsensitometerkreis in seinen Anfangszustand zurückgeführt und der Belichtungsteil des Kopiervorganges beendet. Das Abfallen des Relais 293 bewirkt wiederum ein Abfallen des Relais 343 durch das Kurzschliessen des Kondensators 358 und der Spule 344 über den Widerstand 361, der den Ladestrom begrenzt, wenn der Kontakt 323 vom Kontakt 318 freikommt und mit dem Kontakt 317 verbunden wird.
Wenn das Relais 343 abfällt, kommt der Kontakt 349, der mit dem jetzt geladenen Kondensator 354 verbunden ist, in Berührung mit dem Kontakt 346, so dass der Kondensator sich über die Spule 372 des Relais 366 entlädt. Damit wird dem Relais 366 genügend Energie zugeführt, um es zum Ansprechen zu bringen. Die Kontakte 374-373 schliessen sich nun und legen an die Leitung 376 120 V Gleichspannung. Mit
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dieser Leitung ist die Spule 367 des Relais 364 verbunden, das mit Strom versorgt wird, wenn das Re- lais 366 einen Stromstoss erhält. Dadurch werden die normalerweise offenen Kontakte 371-369 des Re- lais 364 geschlossen und das Solenoid 365 für den Zuführmechanismus mit Strom versorgt.
Dadurch wird die Papierzufuhr zum Anlaufen gebracht, während der Kontakt 371 vom Kontakt 368 gelöst wird, wenn das Relais 364 mit Strom versorgt wird, so dass das Relais 382 abfällt. Durch die Verbindung von Kontakt
371 mit Kontakt 369 wird dem Zuführsolenoid 365 Strom zugeführt, bis die Papierzufuhr dann vollendet ist, wenn der mechanisch betätigte Schalter 430 durch den Arm 431 des Zuführmechanismus des Papier- teils C geöffnet und die Speisung des Zuführsolenoids 365 und der Spule 367 des Relais 364 abgeschal- tet wird.
Während das Relais 364 mit Strom versorgt und Photopapier zugeführt wird, verhindert das Abfallen des Relais 382 einen Wiederbeginn der Belichtungsregelung dadurch, dass die 24 V- Wechselstromquelle durch die Kontakte 386-384 unterbrochen wird. Der Zyklus der Belichtung ist beendet, wenn alle drei Re- lais 333R, 333G und 333B mit Strom versorgt sind.
Es sei bemerkt, dass es keine besondere Reihenfolge gibt, in der die einzelnen Farbkanäle zur Wirkung kommen und ihre die Farbe ändernden Filter einschalten, jedoch wird unabhängig von der Reihen- folge der Kopiervorgang beendet, wenn das letzte der Relais 333R, 333G und 333B mit Strom versorgt wird, da dadurch der letzte Strompfad für den Strom zu den Spulen der Relais 291,292 und 293 unterbrochen wird und deren Kontakte in ihre anfängliche Stellung zurückfallen.
Nachdem die Relais 333R, 333G und 333B mit Strom versorgt sind, werden sie einen Augenblick dadurch in diesem Zustand gehalten, dass die Thyratrons zeitweise in einem leitenden Zustand bleiben.
Während der Belichtungszeit und während das Relais 320 unter Strom steht, wird der Kondensator 433 über den Widerstand 432 aufgeladen, so dass dann, wenn die Kontakte 321-315 des Relais 293 geöffnet werden, die in diesem Kondensator aufgespeicherte Energie der Spule 326 Strom zuführt und das Relais 320 unter Strom hält. Dieser Strom entlädt den Kondensator jedoch sehr schnell, so dass sich das Relais 320 nach dieser Verzögerung öffnet. Der Zweck dieser kurzzeitigen Verzögerung lässt sich am besten dann verstehen, wenn man annimmt, dass die Verzögerung fehlt und der Bedienungsmann den Fussschalter 288 geschlossen hält.
Nach Vollendung des ersten Kopiervorganges, wenn die drei Relais 333R, 333G und 333B die Stromkreise, die die Relais 291,292 und 293 unter Strom halten, unterbrechen und das zuletzt erwähnte Relais in seine normale Lage zurückkehren würde, würde das Relais 320 öffnen und die Relais 333R, 333G und 333B in die normale Lage zurückbringen. Da der Fussschalter noch geschlossen ist, würde sofort ein neuer Kopiervorgang beginnen, bevor die Sperrung und der Zuführvorgang zur Wirkung kommen. Um dieses zu vermeiden, ist es erforderlich, dass das Relais 366 das Relais 364 mit Strom versorgt und das Relais 382 abfällt, bevor die Relais 333R, 333G und 333B abfallen. Das verzögerte Abfallen des Relais 320, das oben beschrieben wurde, schafft diese Bedingungen. Während der Zeit, in der das Sperr-Relais 382 nicht unter Strom steht, ist der Kontakt 387 mit dem Kontakt 380 verbunden.
Dadurch wird dem Kondensator 392 über den Widerstand 394 Gleichstrom aus der 120 V-Quelle zugeführt. Somit wird dieser Kondensator während des Zuführvorganges aufgeladen. Wenn das Relais 382 wieder mit Strom versorgt wird, sobald der Zuführvorgang abgeschlossen ist, wird der aufgeladene Kondensator 392 durch Verbindung der Kontakte 387 und 385 über die Widerstände 389 und 394 in den Kondensator 396 entladen. Da der Kondensator 396 parallel zur Spule 413 des Relais 412 liegt, erhält dieses Relais nach einer Verzögerung einen Stromstoss. Während des durch den Stromstoss hervorgerufenen Schliessens der Kontakte 415-414 steht das Markierungs-Solenoid 410 unter Strom. Sobald die Spannung des Kondensators 396 bis unter die Abfallspannung des Relais 412 absinkt, wird das Markierungs-Solenoid 410 wieder stromlos.
Selbstverständlich können, obwohl nur eine Version der Erfindung dargestellt wurde, bei der eine sich ändernde Belichtungszeit mit farbigem Licht angewendet wird, um den Kopiervorgang zu vollenden, auch andere, bekannte Verfahren bei der Erfindung mit gleichem Erfolg angewendet werden.
Beispielsweise zeigt Fig. 9 ein Belichtungssystem, bei dem drei einzelne Glühlampen 501,502 und 503 verwendet werden. Diese Glühlampen sind rot, grün und blau gefärbt. Mit diesen Glühlampen wirken Reflektoren 504 und 505 zusammen, die als halbdurchlässige Spiegel ausgebildet sind und die Eigenschaft haben, Licht der einen Farbe durchzulassen und Licht von anderer Farbe zu reflektieren. Derartige Spiegel werden als dichroitische Spiegel bezeichnet. Bei der dargestellten Anordnung würde der Reflektor 504 so ausgebildet sein, dass er rotes Licht reflektiert und blaugrüne Licht durchlässt. Der Reflektor 505 würde grünes Licht reflektieren und blaues Licht durchlassen. Anschliessend an den Reflektor würde ein optischer Diffuser 506 verwendet werden, an den sich eine Bildbühne 507, ähnlich dem Negativhalter E, und ein Linsensystem 558 anschliessen.
Im Betrieb würde das von der Glühlampe 503 gelieferte blaue Licht frei durch beide Reflektoren hindurchgehen. Das Licht der grünen Glühlampe 502 würde vom Reflektor 505
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das rote Licht der Glühlampe 501 vom Reflektor 504 reflektiert werden und sich mit dem andern gefärb- ten Licht mischen. Dieses gemischte Licht, das das Kopierlicht darstellt, würde durch den Diffusor 506, das Negativ in dem Halter 507 und das Objektiv 558 treten und schliesslich auf das lichtempfindliche Pa- ! pier auftreffen, das durch das Bezugszeichen 500 bezeichnet ist.
Während eines Teils der Belichtungszeit, während der sämtliche Lampen mit Strom versorgt werden, würde die Belichtungsphase mit weissem Licht vor sich gehen, während das Ausschalten von einer oder zwei Glühlampen es ermöglicht, dass die restli- chen Lampen die Belichtung mit farbigem Licht zur Farbkorrektur bewirken. Die Vorrichtung wird derart in Betrieb genommen, dass jeweils ein Anschluss der Glühlampen durch eine Leitung 511 geerdet wird und dass die andern Anschlüsse der Glühlampen an die Kontakte 340R, 340G und 340B der Relais 333R. 333G und 333B gelegt werden. Weiterhin würden die Solenoide 195R, 195G und 195B sowie die Lampe 70 und der Widerstand 300 fortfallen und ebenfalls der entsprechende Teil der Schaltung. Die Wirkungsweise je- des der genannten Relais würde die Einzelbelichtung beenden.
Selbstverständlich würde bei dieser Aus- führungsform der Erfindung kein Filtermechanismus mehr erforderlich sein.
Das bis hierher beschriebene Kopiergerät stellt korrigierte Kopien von Negativen verschiedener Dichte her, entsprechend einer beträchtlichen Über- oder Unterbelichtung. Jedoch tritt infolge der Unvollkom- menheiten des heute in Gebrauch befindlichen Materials beim Kopieren von stark über-oder unterbelich- teten Negativen sowohl eine Farb- als auch eine Dichteverschiebung auf. Die Erfindung bietet die Mög- lichkeit. beim Kopieren derartig starke Über-oder Unterbelichtungen auszugleichen. Kopien derartiger
Negative zeigen bei Unterbelichtung eine Farbverschiebung in einer Richtung und bei Überbelichtung in anderer Richtung.
Bei Verwendung von Kodacolor-Material Typ C verläuft diese Verschiebung bei über- belichteten Negativen in Richtung Grün und bei Unterbelichtung in Richtung auf die zu Grün komplemen- täre Farbe Purpur, so dass bei unterbelichteten Negativen eine Verkürzung der Grünbelichtung und bei überbelichteten Negativen eine Verlängerung der Grünbelichtung erforderlich wird. In jedem Kanal liegt ein einstellbarer Widerstand, wie beispielsweise 214G, in Reihe mit dem Summierkondensator 227G, so dass dann, wenn der Stromimpuls der Photozelle durch diesen Widerstand fliesst, eine Spannung an diesem Wi- derstand abfällt und zu der Spannung der Ladung des Kondensators 227G hinzuaddiert wird.
Wenn somit ein dünnes, unterentwickeltes Negativ kopiert wird, wird durch den Widerstand 214R ein grosser Impuls gege- ben, während bei einem dichten, überbelichteten Negativ der Impuls nur klein ist. Wenn das Negativ sehr dünn ist, kann diese Spannung gross genug sein. um die Hälfte des erforderlichen Auslöseimpulses zu bil- den, so dass der Summierkondensator nur die andere Hälfte zu liefern braucht. Dementsprechend wird mit
Hilfe dieser zusätzlichen Spannung die Auslösespannung früher erreicht und dadurch die Grünbelichtung verkürzt, wenn ein sehr dünnes Negativ kopiert wird. Diese kürzere Belichtung trägt auch dazu bei, dass eine etwas hellere Kopie entsteht, was ebenfalls erwünscht ist. Bei einem normalen Negativ wird der Span- nung des Summierkondensators ein mittlerer Impuls hinzugefügt.
Bei einem dichten Negativ dagegen ist die zusätzliche Spannung vernachlässigbar klein, und es ist die gesamte Zeit erforderlich, damit der Sum- mierkondensator die Auslösespannung erzeugt. Der Wert der durch den Widerstand erzeugten zusätzlichen
Spannung ist von der Einstellung des regelbaren Widerstandes abhängig. Der mittlere Impuls, der einem normalen Negativ entspricht, würde eine Verschiebung nach Grün bewirken ; das wird aber dadurch über- wunden, dass die Einstellung des grünen Kanals so weit geändert wird, bis die zusammengenommene Span- nung von Widerstand und Summierkondensator eine gute Kopie ergibt. Ein grosser Impuls wird nunmehr zusätzliches Grün hervorrufen, ein normaler Impuls gibt einen guten Ausgleich, während ein schwacher
Impuls eine Verschiebung von Grün weg erzeugt.
Da das Signal der Photozelle bei diesem Kopiergerät als eine Anzahl von Impulsen auftritt, ist parallel zum Widerstand 214G ein Kondensator 217G angeordnet, der während der Impulse aufgeladen wird und die Ladung aufspeichert, um sie während der Intervalle zwischen den Impulsen an den Kreis zurückzugeben. Dadurch wird die zusätzliche Spannung geglättet und annähernd konstant gehalten. Es hat sich herausgestellt, dass 0, 1 elf für den Kondensator 217G und eine Einstellung von 250KQ beim regelbaren Widerstand 214G zweckmässige Werte darstellen. Die Widerstände 217R und 217B sind auf Null eingestellt. Mit Photomaterial anderer Hersteller können auch andere Werte in einem oder in allen Kanälen verwendet werden.
Weiterhin kann dieRegelung der Kompensationseigenschaften zur Anpassung an andere Regulierkreise und/oder Materialien dadurch geändert werden, dass nicht lineare Widerstände verwendet werden, bei denen der Widerstandswert sich entsprechend einer Konstanten multipliziert mit der Spannung in der n-ten Potenz ändert. Ausserdem können Dioden verwendet werden, u. zw. entweder allein oder in Verbindung mit gewöhnlichen Widerständen und/oder Kondensatoren.
Die Vorteile der Erfindung sind offenbar. Der Farbausgleich kann unabhängig von der Dichte und in
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gleicher Weise die Dichte unabhängig vom Farbausgleich eingestellt werden. Einstellungen für verschie- dene Emulsionsschichten können ohne Störung des Farbausgleichs oder der Dichte vorgenommen werden, wie beispielsweise bei Verwendung von verschiedenen Papierbteiten. Es können Einstellungen vorgenom- men werden, um verschiedene Beleuchtungsarten zu kompensieren, ohne dabei andere Einstellungen zu beeinflussen. Die lichtempfindliche Zelle bewirkt eine automatische Einstellung sowohl entsprechend der
Dichte als auch des Farbausgleichs für durchschnittliche Negative. Jedoch sind von Hand zu betätigende Übersteuerungseinrichtungen vorgesehen, die auch das Kopieren abnormer Negative gestatten.
Der elek- trische Teil des Gerätes nach der Erfindung arbeitet mit genügend kräftigen Impulsen, so dass Veränderun- gen der Werte der einzelnen Teile infolge Temperaturänderungen und Stromverluste infolge Feuchtigkeits- änderungen die Zuverlässigkeit des Gerätes nicht beeinflussen. Das Gerät kann bei Tageslicht betrieben werden. Durch die Verwendung von nur einer photoelektrischen Zelle wird die Notwendigkeit ausgeschal- tet, eine Mehrzahl von Zellen in Übereinstimmung zu bringen und genau eingestellte Betriebsbedingun- gen für die einzelnen Zellen aufrecht zu erhalten. Die lichtempfindliche Zelle tastet die Gesamtfläche des Negativs ab, so dass der durchschnittliche Zustand des gesamten Negativs bei der Bereitstellung der genauen Belichtungszeit verwendet wird.
Die Photozelle nimmt während der Belichtung dauernd die Licht- intensität auf, so dass Schwankungen der Netzspannung automatisch kompensiert werden. Zwischen dem
Kopiervorgang und dem Zuführvorgang ist eine Sperrung vorgesehen, so dass ein Ineinandergreifen des Ko- pier-und des Zuführvorganges bei einem Gerät nach der Erfindung vermieden wird. Es ist Programmsteu- erung vorgesehen, die die Papierzufuhr und das Markieren der Kopien einleitet. Das Negativ wird während des Kopierens fest in seiner Lage gehalten. Ein impulsartiges Signal, das den Belichtungs-Regelkreisen zugeführt wird, wird derart umgewandelt, dass ein kontinuierlicher, linearer Betrieb möglich ist und un- endlich kleine Stufen der Belichtungszeit erhalten werden können. Das Gerät ist in seiner Handhabung nar- rensicher.
Selbstverständlich können, abweichend von der beschriebenen Ausführungsform der Erfindung, Ände- rungen vorgenommen werden, ohne dass der Rahmen der Erfindung verlassen wird.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Photographisches Kopiergerät zum Kopieren von Farbbildern, bei dem die Belichtung des für die drei Grundfarben empfindlichen Photopapiers mit den drei Grundfarben durch Photozellen gesteuert wird und die einzelnen Grundfarben durch photoelektrische Schalteinrichtungen abgeschaltet werden, wenn be- stimmte Lichtmengen auf das Photopapier aufgetroffen sind, dadurch gekennzeichnet, dass eine einzige
Photozelle (148) vorgesehen ist, die in einem rotierenden, napfförmigen Filterträger (130) liegt, dessen zylindrische Wandung in gleichen Abständen voneinander liegende Messfilter (147R, G, B) in den drei
Grundfarben trägt, durch die nacheinander ein Teststrahl des Kopierlichtes nach dem Durchgang durch das Negativ auf die Photozelle fällt, wobei mit dem napfförmigen Filterträger umlaufende Nocken (144R, G, B)
nacheinander Schalter (145R, G, B) betätigen, die die Photozelle während eines Belich- tungsvorganges aufeinanderfolgend und wiederholt mit den drei Farbkanälen verbinden, die in an sich bekannter Weise die einzelnen Grundfarben abschalten.