AT230731B - Photographische Kamera mit eingebautem Belichtungsmesser - Google Patents

Photographische Kamera mit eingebautem Belichtungsmesser

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AT230731B
AT230731B AT165262A AT165262A AT230731B AT 230731 B AT230731 B AT 230731B AT 165262 A AT165262 A AT 165262A AT 165262 A AT165262 A AT 165262A AT 230731 B AT230731 B AT 230731B
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exposure
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Gauthier Gmbh A
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Description


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  Photographische Kamera mit eingebautem Belichtungsmesser 
Die Erfindung betrifft eine photographische Kamera mit eingebautem Belichtungsmesser und einem auf   einestellung"Automatik"und einen Bereich"Manuell"einstellbaren   Umschalter, in dessen Einstelllage "Automatik" die Blende nach Vorwahl der Filmempfindlichkeit und einer bestimmten, mittels eines Belichtungszeiteinstellers einstellbaren Belichtungszeit in Abhängigkeit von der Anzeige des Belichtungs- 
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 folgt. 



   Um mit der vorbeschriebenen Kamera auch Aufnahmen bei vollselbsttätiger Belichtungseinstellung in Abhängigkeit vom Messergebnis des Belichtungsmessers machen zu können, ist bereits vorgeschlagen worden, dass der Belichtungszeiteinsteller mit einer weiteren, sich an den Belichtungszeitenbereich anschlie- 
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 zugeordnet sind, mittels welchen in Abhängigkeit von der Einstellung "Programm" des Belichtungszeiteinstellers mit dem Belichtungsmesser in Verbindung stehende Stellvorrichtungen für Belichtungszeit und Blende einschaltbar sind, derart, dass bei Einstellung" Automatik" des Umschalters eine selbsttätige Be- lichtungseinstellung nach einem fest vorgegebenen Zeit-Blende-Programm in Abhängigkeit von der Beleuchtungsstärke und der voreingestellten Filmempfindlichkeit erfolgt. 



   Eine nach diesen Vorschlägen ausgebildete Kamera zeichnet sich insbesondere durch den Vorteil aus, dass bei ihr die Belichtungseinstellung wahlweise auf drei verschiedene Artenzur Durchführung kommen kann. 



  Hiedurch wieder ist die Kamera für die vielseitigsten Autnahmesituationen geeignet, ungeachtet dessen, ob essich um die Durchführung von   Blitzlicht-oder Tageslichtaufnahmen,   von Schnappschussaufnahmen oder um solche Aufnahmen handelt, bei denen Blende und Belichtungszeit unter Berücksichtigung verschiedenster Gesichtspunkte auf ganz bestimmte, miteinander in Beziehung stehende Werte eingestellt werden müssen.

   Von besonderer Bedeutung ist bei dieser Anordnung ferner, dass die Auswahl der ver-   schiedenen Belichtungseinstellarten durch   zwei Steller des Objektivverschlusses getroffen werden kann, von denen einer als ein auf die   Bereiche"Automatik"und"Manuell"einstellbarer   Umschalter ausgebildet und der andere als Belichtungszeiteinsteller vorgesehen ist, der neben dem von Hand einstellbaren Belichtungszeitenbereich noch über eine zusätzliche   Einstellage "Programm" verfügt.   



   Zur Zu- und Abschaltung der Programm-Belichtungsautomatik finden bei der vorheschriebenen An-   ordnung Kraftübertragungsorgane Anwendung,   die sowohl an dem der Blendeneinstellung dienenden Stellring als auch amEingangsglied des Belichtungszeitenhemmwerkes kraftschlüssig zur Anlage kommen, wobei ferner eine durch den Belichtungszeiteinsteller betätigbare Schalteinrichtung vorgesehen ist, deren Aufgabe darin besteht, bei   Einstellage"Programm"des   Belichtungszeiteinstellers das Eingangsglied des Belichtungszeitenhemmwerkes in einer der längsten Belichtungszeit entsprechenden Einstellage zu blockieren. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kamera gemäss dem früheren Vorschlag unter Beibehaltung ihrer Vorzüge dahingehend weiterzubilden und zu vereinfachen, dass die Zu- und Abschaltung der Programm-Belichtungsautomatik unter Vermeidung der vorerwähnten Schalteinrichtung sowie unter gleichzeitiger Herabsetzung der zum Schaltvorgang erforderlichen Verstellkräfte am Belichtungszeiteinsteller durchführbar ist. Ausserdem wird eine Verbesserung dahingehend angestrebt, dass der Programmeinsteller mit dem geringstmöglichen Verstellmoment in Einstellage gebracht werden kann. 



   Dieses Problem wird gemäss der Erfindung dadurch gelöst, dass mit dem Belichtungsmesser ein Einsteller in Wirkungsverbindung steht, der mit einer der Blendeneinstellung dienenden Steuerkurve versehen ist, und dass diesem Einsteller ein weiterer, Steuerkurven zur Einstellung von Blende und Belichtungszeit 

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 nach einem vorbestimmten Programm aufweisender Programmeinsteller zugeordnet ist und beide Einsteller mittels eines durch den   Bslichtungszeiteinsteller   in seiner Einstellage beeinflussbaren Mitnehmers verbindbar sind, und dass ferner den beiden der Blendeneinstellung dienenden Steuerkurven der Einsteller ein 
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 zeitenhemmwerk formschlüssig verbunden ist. 



   Auf diese Weise ist bei einer Kamera der vorerwähnten Gattung erreicht worden, dass die und Abschaltung   der Programm-Belichtungsautomatik ohne Zuhilfenahme einer zusätzlichen,   auf das Belichtungszeitenhemmwerk einwirkenden Schalteinrichtung vorgenommen werden kann. Diese sich insbesondere in 
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 durch einen, diese Teile formschlüssig verbindenden Steuerhebel erfolgt. Ein weiterer Vorteil dieser Anordnung ist ferner darin zu erblicken, dass die Umstellung des Belichtungszeiteinstellers mit geringeren Verstellkräften als sie bei der Anordnung nach dem früheren Vorschlag erforderlich sind, vorgenommen werden kann.

   Zu beachten ist ausserdem, dass auf Grund der formschlüssigen Verbindung zwischen Programmeinsteller und Belichtungszeitenhemmwerk auch das zur Betätigung des Programmeinstellers am   AuslöserstiftderKamera aufzuwendendeverstellmoment   auf ein Mindestmass herabgesetzt werden konnte, da die Feder, die   das Eingangsglied des Belichtungszeitenhemmwerkes   an dem diesem zugeordneten Kraft- übertragungsorgan in Anlage hält, in Wegfall gekommen ist. 



   Zur Gewährleistung einer funktionssicheren, Fehlbelichtungen ausschliessenden Arbeitsweise der Kamera ist gemäss der Erfindung ferner vorgesehen, dass dem Programmeinsteller eine in ihrer Einstellage   durch den Belichtungszeiteinsteller beeinflussbare Sperre zugeordnet ist, derart, dass   sich diese bei durch den Mitnehmer hergesteller Mitnahmeverbindung zwischen Programmeinsteller und Blendeneinsteller ausser Eingriff, nach Aufhebung der Verbindung dagegen in Sperrstellung befindet. 



   Im nachstehenden ist die Erfindung an Hand einer Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in perspektivischer, auseinandergezogener Darstellung zeigt, beschrieben. 



   In der Zeichnung ist mit 1 einKameraauslöser bezeichnet, der gegen die Wirkung einer Druckfeder 2 
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 Dem Auslöser 1 ist ein Abtaster 3 zugeordnet, welcher in an sich bekannter Weise die Stellung des beweglichen Teiles 4 eines in die Kamera eingebauten und vom Strom eines Photoelementes 5 gespeisten Belichtungsmessers abtastet. 



   Der Abtaster 3 ist als parallel zum Auslöser 1 bewegbarer Schieber ausgebildet, der unter Wirkung einer Feder 6 an einem Bund la des Auslösers 1 anliegt. Die Feder 6 wird hiebei von der dem Auslöser 1 zugeordneten Feder 2 überwunden, so dass der Abtaster 3 bei nicht betätigtem Auslöser die in der Zeichnung dargestellte Ausgangslage einnimmt. Zur Zusammenarbeit mit dem beweglichen   Messwerkteil 4   des Belichtungsmessers weist der Abtaster 3 eine   Swfenkurve   3a auf, die sich beim Niederdrücken des Auslösers 1 mit einer ihrer Stufen unter Wirkung der Feder 6 auf den Messwerkzeiger 7 des Belichtungsmessers auflegt. Hiebei findet der Messwerkzeiger 7 eine Abstützung an einem ortsfesten Teil 8. 



   Am Auslöser 1 ist ferner ein Bund lb ausgebildet, der mit einem zweiarmigen, um eine ortsfeste Achse 9 schwenkbaren Auslösehebel 10 zusammenarbeitet. Der eine Arm 10a des Auslösehebels 10 ist rechtwinklig abgebogen, derart, dass er in den Bewegungsweg des Bundes lb des Auslösers hineinragt. Der 
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 sammen. Dieser Hebel ist um eine ortsfeste Achse 12 schwenkbar gelagert und wird durch eine Feder 13 am Arm 10b des Auslösehebels 10 in Anlage gehalten. Der Sperrhebel 11, der unter der Wirkung einer Feder 14 steht, ist der Antriebsscheibe 15 des Verschlusses zugeordnet. Die Antriebsscheibe 15 wieder sitzt auf einer Spannwelle 16, welche ihrerseits in nicht näher gezeigter Weise mit einer Spannvorrichtung, beispielsweise mit der   Filmtransporteinrichtung   der Kamera, in Wirkungsverbindung steht. 



     Zur Betätigung eines Verschlussblätterringes 17   trägt die Antriebsscheibe 15 eine auf einem Zapfen 18 drehbar gelagerte Treibklinke 19, die mit ihrem Maul 19a an einem Stift 21 des Verschlussblätterringes angreift und durch eine Feder 20 in Anlage gehalten wird. Die Verschlussblätter 22, von denen in der Zeichnung aus Gründen der Übersichtlichkeit nur eines dargestellt ist, sind an Zapfen 23 des Verschlussblätterringes 17 gelagert und in Schlitzen 22a an ortsfesten Stiften 24 geführt, derart, dass bei einer Drehung der Antriebsscheibe 15 entgegen dem Uhrzeigersinn die Verschlussblätter 22 in eine hin-und hergehende Bewegung versetzt werden. 



   Gleichachsig zum Verschlussblätterring   n   ist ein der Blendeneinstellung dienender Stellring 25 

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 drehbar gelagert. Dieser trägt Stifte 26 zur Lagerung der Blendenlamellen 28, die ihrerseits je einen
Schlitz 28a aufweisen, in welchen jeweils ein ortsfest angeordneter Stift 27 eingreift. Am Stellring 25 greift eine Feder 290 an, die bestrebt ist, den Ring in seiner der grössten Blendenöffnung entsprechenden
Ausgangslage zu halten. 



   Zwecks wahlweiser Durchführung von Aufnahmen mit selbsttätiger oder nichtselbsttätiger Einstellung der Blende besitzt die Kamera einen auf eine Stellung"AUTO" (Automatik) und einen   Bereich"MAN"   (Manuell = Nichtautomatik) einstellbaren Umschaltring 29. Befindet sich dieser Umschaltring, wie in der
Zeichnung dargestellt, in Stellung"AUTO", so ist der Stellring 25 in weiter unten näher beschriebener
Weise mit dem Abtaster 3 gekuppelt und die Einstellung der Blende erfolgt demgemäss in Abhängigkeit von der Stellung des beweglichen Messwerkteiles 4 des Belichtungsmessers.

   Demgegenüber erfolgt die Ein- stellung der Blende innerhalb des   mit"MAN"gekennzeichneten   Bereiches von Hand, u. zw. mittels einer am Umschaltring 29 ausgebildeten Steuerkurve 29a, mittels der der Stellring 25 über ein nachstehend noch näher beschriebenes Kraftübertragungsorgan beeinflussbar ist. Die gewünschte Blendenöffnung ist hiebei mittels einer am Umschalt : ing 29 angeordneten Blendenskala30 und einer mitdieser und der Bezeichnung "AUTO" zusammenarbeitenden, ortsfesten Marke 31 einstellbar. 



   Weiterhin ist ein mit 32 bezeichneter Belichtungszeiteinsteller angeordnet, der mit Hilfe einer ihm zugeordneten Belichtungszeitskala 33 von Hand auf eine ortsfeste Marke 34 einstellbar ist. Darüber hinaus weist der Belichtungszeiteinsteller 32 eine weitere, an den von Hand einstellbaren lichtungszeitenbereich der Skala 33 sich anschliessende Einstellage "p" (Programm) auf, in welcher in Verbindung mit der Einstellage" AUTO" des Umschaltringes 29 eine selbsttätige Belichtungseinstellung nach einem fest vorgegebenen Zeit-Blende-Programm in Abhängigkeit vom Messergebnis des Belichtungsmessers erfolgt. 



   Zur Einstellung des Zeit-Blende-Programmes ist gemäss der Erfindung ein nachstehend als Programmeinsteller bezeichneter Ring 350 vorgesehen, der in weiter unten näher beschriebener Weise mit dem Abtaster 3 lösbar verbindbar ist.   DerProgrammeinsteller 350   besitzt eine Steuerkurve 350b, welche bei Einstellung des Belichtungszeiteinstellers 32 auf   Einstellage"P",   das nachstehend im einzelnen noch näher   beschriebene Belichtungszeitenhemmwerk   in eine bestimmte Einstellage zwingt. Eine weitere, am Programmeinsteller 350 ausgebildete Steuerkurve 350c dient zur Beeinflussung des Stellringes 25 und damit zur Einstellung der Blende bei Aufnahmen mit Programm-Belichtungsautomatik.

   Die Ausgestaltung der Steuerkurven 350b und 350c kann beispielsweise so getroffen sein, dass sich Zeit-Blende-Kombinationen von 1/30 sec und Blende 2. 8 bis zu 1/500 sec und Blende 22 ergeben. 



   Das vorerwähnte Belichtungszeitenhemmwerk weist eine   Lagerplatte ja   auf, die einen auf einer Achse 37 schwenkbar gelagerten zweiarmigen Hebel 33 trägt. Die beiden Arme dieses Hebels sind mit je einem Stift 39 bzw. 40 versehen, welche seitlich abstehend beiderseits des Hebels befestigt sind. Am Stift 39 ist ein mit der Antriebsscheibe 15 des Verschlusses zusammenarbeitender Bremshebel 41 schwenkbar gelagert, der mit einer Schlitzführung 41a versehen ist. In diese Schlitzführung greift ein Stift 42 ein. Dieser ist an einem Zahnsegment 43 befestigt, welches mit in der Zeichnung der besseren Übersicht wegen nicht weiter veranschaulichten Getriebeteilen des Hemmwerkes in Eingriff steht.

   Das Segment 43 ist schwenkbar auf einem Lagerzapfen 44 der Platte 36 angeordnet und steht unter der Wirkung einer Feder 45, die bestrebt ist, das Hemmwerk in der in der Zeichnung dargestellten, der längsten Belichtungszeit entsprechenden Ausgangslage zu halten. Dabei legt sich der Stift 42 an die Platte 36 an. 



   Die in der Zeichnung nicht weiter gezeigte Getriebegruppe des Hemmwerkes hat als Endglied ein an der Platte 36 um eine Achse 100   gelagertes Ankerrad   101, mit dem ein abschaltbarer Hemmanker 102 zusammenarbeitet. Letzterer sitzt schwenkbar auf einem Schalthebel 103, der an einer Achse 104 der Platte 36 lagert und durch eine Feder 105 entgegen dem Uhrzeigersinn beeinflussbar ist. Ferner trägt der Schalthebel 103 einen Stift 106, der in einen Steuerschlitz 32k des Belichtungszeiteinstellers 32 eingreift. 



  Die Ausbildung dieses Schlitzes ist hiebei so vorgenommen, dass sowohl in der   Einstellage"P"als auch   innerhalb des Belichtungszeitenbereiches von 1/30 sec bis 1/500 sec des Belichtungszeiteinstellers 32 der Hemmanker 102 abgeschaltet ist, während bei längeren Belichtungszeiten von mehr als 1/30 sec der Hemmanker in Eingriff mit dem Ankerrad 101 gelangt, wodurch die Hemmwirkung des Hemmwerkes entsprechend erhöht wird. 



   Die verschiedenen Belichtungszeiten lassen sich mittels des Belichtungszeitenhemmwerkes dadurch erreichen, dass der Bremshebel 41 relativ zum Lappen 15a der Antriebsscheibe 15 einstellbar ist, wodurch der Bremshebel über eine kürzere oder längere Wegstrecke hemmend auf den Ablauf der Antriebsscheibe einwirkt. 



   Zur Einstellung des Bremshebels 41 bei Aufnahmen mit Programm-Belichtungsautomatik dient, wie bereits erwähnt, die amProgrammeinsteller 350 ausgebildete Steuerkurve 350b, welche auf den zweiar- 

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 migen, den Bremshebel41 tragenden Hebel 38 einwirkt. Zwischen der Steuerkurve 350b und   dem Hebel 38   wird gemäss der Erfindung eine formschlüssige Verbindung vorgeschlagen, die beispielsweise durch einen auf einer Welle 46 sitzenden Steuerhebel 47 erreichbar ist. Der Steuerhebel 47 ist zu diesem Zweck an seinem freien Ende 47a gegabelt und mit dem Stift 40 des Hebels 38 in Verbindung gebracht. Die Welle 46 trägt einen weiteren, mit 48 bezeichneten Hebel. Dieser ist mit einem Stift 49 versehen, welche in der Steuer- kurve 350b des Programmeinstellers 350 beweglich geführt ist. 



   Die Einstellung der Blende erfolgt   bei Aufnahmen mitProgramm-Belichtungsautomatik mittels der   am
Programmeinsteller 350 ausgebildeten Steuerkurve 350c, die mit dem der Blendeneinstellung dienenden 
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 Steuerhebel 51 vorgesehen. Dieser ist auf einer ortsfesten Achse 52 schwenkbar gelagert. Er weist einen
Arm 51a auf, an dem ein Stift 53 des Stellringes 25 unter Wirkung der Feder 290 kraftschlüssig anliegt. 



   Die beiden ändern Arme 51b und 51c des Steuerhebels 51 tragen je einen Stift 54 bzw. 55, von denen der
Stift 54 mit der Steuerkurve 350c zusammenarbeitet, während der Stift 55 die Verbindung zur Steuer- kurve 29a des Umschaltringes 29 herstellt. 



   Aus funktionellen Gründen ist es zweckmässig, dass bei Umstellung des Belichtungszeiteinstellers 32 von der   Einstellage"P"auf   den durch die Belichtungszeitskala 33 näher definierten Belichtungszeitenbe- reich   dieProgramm-Belichtungsautomatik   abschaltbar ist. Erreicht wird dies dadurch, dass beim Umstell- vorgang die Verbindung zwischen Programmeinsteller 350 und dem. Abtaster 3 des Belichtungsmessers ge- löst wird, während der Programmeinsteller zugleich in einer der   grössten   Blendenöffnung und der längsten
Belichtungszeit des Zeit-Blende-Programmes entsprechenden Ausgangslage arretiert wird.

   Die Beeinflus- sung derBelichtungszeitregelung bzw. des Belichtungszeitenhemmwerkes erfolgt sodann durch die am Be- lichtungszeiteinsteller 32 ausgebildete Steuerkurve 32b, mit welcher der Stift 42 zusammenarbeitet.
Letztere ist, wie bereits angedeutet, am Zahnsegment 43 des Belichtungszeitenhemmwerkes befestigt und in der Schlitzführung 41a des Bremshebels 41 beweglich geführt. 



   Auch in diesem Einstellbereich des Belichtungszeiteinstellers 32 ist in Einstellage "AUTO" des Um- schaltringes 29 eine selbsttätige Einstellung der Blende vorgesehen. Zu diesem Zweck ist dem mit dem
Belichtungsmesser in Wirkungsverbindung stehenden Programmeinsteller 350 ein weiterer Einsteller 560 zugeordnet, welcher eine Steuerkurve 560a aufweist. Mittels eines radial gerichteten Armes 560c ist der
Einsteller 560 am Abtaster 3 angelenkt, während die Steuerkurve 560a mit dem Stift 54 des Steuerhebels
51 zusammenarbeitet. 



   Wie bereits angedeutet, wird bei einer von der Einstellage"P"des Belichtungszeiteinstellers 32 ab- 
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 festgehalten. Hiebei befindet sich die Steuerkurve 350c des Programmeinstellers 350 ausserhalb des Bewegungsweges des Stiftes 54, während der zweiarmige Hebel 38 des Belichtungszeitenhemmwerkes eine der längsten, bei Programm-Belichtungsautomatik zur Verfügung stehenden Belichtungszeit entsprechende Ausgangslage einnimmt.   Die Arretierung desProgrammeinstellers   350 erfolgt durch eine Sperrvorrichtung, welche einen auf einer Welle 57 befestigten Sperrhebel 58 umfasst, der mit einem Vorsprung 350d des Programmeinstellers zusammenwirkt. Auf der Welle 57 ist ferner ein Hebel 59 angeordnet, der mittels eines Stiftes 60 in einen Steuerschlitz 32c des Belichtungszeiteinstellers 32 eingreift.

   Dieser Steuerschlitz bewirkt, dass der Sperrhebel 58 bei Umstellung des Belichtungszeiteinstellers 32 von der Einstellage"P" auf irgend einen Wert der Belichtungszeitskala 33 in die Bewegungsbahn des Vorsprunges 350d eingeschwenkt und damit der Programmeinsteller 350 an einer Drehbewegung gehindert wird. Bei Umstellung   des Belichtungszeiteinstellers 32 aufEinstellage"P"wird derSperrhebel 58 wieder   in die unwirksame Lage zurückbewegt. 
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 taster 3 angelenkten   selbsttätigen Blendeneinsteller 560   verbindbar und gemeinsam mit diesem bewegbar. 



  Die Verbindung zwischen den beiden Einstellern 350 und 560 kann beispielsweise durch einen Hebel 61 erfolgen, der am Programmeinsteller 350 auf einer Achse 62 schwenkbar gelagert ist und durch eine Feder 630 entgegen dem Uhrzeigersinn beeinflusst wird. Der Hebel 61 besitzt einen Vorsprung 61a, der zum Zwecke der Verriegelung des Hebels mit dem Einsteller 560 in eine Ausnehmung 560d hineinbewegt wird. 



  Das In-und Aussereingriffbringen von Vorsprung 61a und Ausnehmung 560d geschieht im Ausführungsbeispiel durch einen am Sperrhebel 58 abgebogenen und in den Bewegungsweg des Hebels 61 ragenden Arm 58a. 



   Bei Umstellung des Belichtungszeiteinstellers 32 von   der Einstellage"P"auf einen   Skalenwert der Belichtungszeitskala 33 wird zugleich auch die Verbindung zwischen den Einstellern 350 und 560 aufgehoben, 

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 ausserdem der Programmeinsteller 350 in seiner Ausgangslage blockiert. Wird der Belichtungszeiteinsteller
32 wieder in   Einstellage"P"gebracht,   so gibt der Sperrhebel 58 den Hebel 61 frei, der seinerseits dann unter Wirkung seiner Feder 630 in die Ausnehmung 560d einrastet und somit wieder eine Mitnahmever- bindung zwischen dem Programmeinsteller 350 und dem selbsttätigen Blendeneinsteller 560 herbeiführt. 



   Dem Einsteller 560 ist ferner ein Sperrhebel 65 zugeordnet, welcher die Aufgabe hat, beinichtselbst-   tätiger Einstellung   der Blende mittels des Umschaltringes 29 den Einsteller 560 selbst sowie den Abtasters in den Ausgangslagen, wie sie in der Zeichnung gezeigt sind, festzuhalten, um auf diese Weise den
Steuereinfluss des Einstellers auf den der Blendeneinstellung dienenden Stellring 25 auszuschalten. Der
Hebel 65 ist um eine Achse 66 schwenkbar gelagert und arbeitet mit seinem Arm 65a mit einem Vor- sprung 560e des Einstellers 560 zusammen. Der andere Arm 65b des Hebels 65 trägt einen Stift 67, der unter Wirkung einer Feder 68 an der Innenkante des Umschaltringes 29 anliegt.

   In   Stellung"AUTO"des  
Umschaltringes 29 steht dem Stift 67 die höchste Stelle der Steuerkurve 29a gegenüber, welche den
Sperrhebel 65 gegen Federwirkung in der dargestellten, unwirksamen Lage hält. Wird der Umschaltring 29 dagegen auf den Bereich" MAN" eingestellt, so gelangt der Stift 67 in den Bereich des tiefer gelegenen
Teiles 29b des Umschaltringes 29. Die sich dabei einstellende Schwenkbewegung des Hebels 65 führt den
Arm 65a in den Bewegungsweg des Vorsprunges 560e des Einstellers 560 und hindert diesen an einer Be- wegung im Uhrzeigersinn. Für die Einstellung der Blende ist nunmehr die an der Innenkante des Umschalt- ringes 29 vorgesehene Steuerkurve 29a massgebend, die über den Stift 55 und den Steuerhebel 51 auf den
Stellring 25 einwirken kann. 



   Die Berücksichtigung der Einstellung des Belichtungszeiteinstellers 32 bei Aufnahmen mit selbsttätiger
Einstellung der Blende bzw. von Belichtungszeit und Blende ist im Ausführungsbeispiel dadurch erreicht, dass der Träger 110 des beweglichen Messwerkteiles 4 in Abhängigkeit von der Einstellbewegung des Be- lichtungszeiteinstellers 32 in seiner Grundeinstellung und infolgedessen auch in seiner Relativlage zum beweglichen Messwerkteil veränderbar ist. Zu diesem Zweck steht der Belichtungszeiteinsteller 32 mit einer Steuerkurve 107d in Wirkungsverbindung, die ihrerseits über geeignete Mittel den Träger 110 des Belichtungsmessers beeinflusst. 



   Beim Ausführungsbeispiel ist die Steuerkurve 107d in die Stirnfläche eines zylindrischen Ringes 107 eingearbeitet, welcher koaxial zum Belichtungszeiteinsteller 32 angeordnet und mit diesem drehfest verbunden ist. Die Verbindung erfolgt hiebei mittels eines am Belichtungszeiteinsteller 32 ausgebildeten, parallel zur Objektivachse verlaufenden Armes 32m, der mit seinem gabelförmig ausgebildeten Ende 32n einen Stift 108 des Ringes 107 umgreift. Die Steuerkurve 107d umfasst mehrere Teilstücke 107a, 107b und 107c. Dabei ist das gleichmässig ansteigende Teilstück 107a dem Belichtungszeitenbereich der Belichtungszeitskala 33   zugeordnet, während das Teilstück 107c beiEinstellage"P"desBelichtungszeiteinstellers   wirksam wird.

   Diese   beiden Teilstücke schliesstn ein weiteres Teilstück 107b   in sich ein, das dem auf dem Belichtungszeiteinsteller 32 vorgesehenen Übergangsbereich innerhalb der Belichtungszeitskala 33 und der   Einstellage"P"angepasst   ist. Die Stellung der Steuerkurve 107d wird mittels eines in axialer Richtung verschiebbar gelagerten Stiftes 109 angetastet und auf den Träger 110 des beweglichen Messwerkteiles 4 des Belichtungsmessers übertragen. Dieser ruht auf einer Achse   111,die   andernends mit einem Hebel 112 fest verbunden ist. Der Hebel 112 ist mit seinem freien Ende an einem parallel   zur Objektiv achse   angeordneten Stift 109 abgestützt und steht unter Wirkung einer Zugfeder 113. 



   Zur Berucksichtigung der Empfindlichkeit des verwendeten Filmes ist dem die Steuerkurve 107d tragenden Ring 107 ein gleichachsig gelagerter Ring 114 zugeordnet, der in Abhängigkeit von der Einstellbewegung eines   von Hand betätigbaren Filmempfindlichkeitseinstellringes   115 drehbar sowie mittels einer an ihm und einem ortsfesten Lagerzylinder, beispielsweise am Verschlussgehäuses   116. ausgebildeten Kur-   vensteuervorrichtung in axialer Richtung verschiebbar ist. Die Kurvensteuervorrichtung kann als Mehrganggewinde ausgebildet und am Aussenumfang des Verschlussgehäuses 116 bzw. an der Innenfläche des Ringes 114 vorgesehen sein.

   Ausserdem ist der Ring 114 mit einem in radialer Richtung sich ausdehnenden Arm 114a versehen, der ein gegabeltes Ende 114b aufweist, in das ein abgebogener Arm 115a des Filmempfindlichkeitseinstellringes 115 eingreift. Ferner besitzt der Ring 114 einen Bund 114c, der den die Steuerkurve 107d tragenden Ring 107 gegen axiale Verschiebung sichert. 



   Zur Einstellung der Filmempfindlichkeit ist der hiezu vorgesehene Stellring 115 mit Hilfe einer an ihm angebrachten Filmempfindlichkeitsskala 117 gegenüber einer ortsfesten Marke 118 einstellbar. Bei diesem Vorgang wird der Ring 114 gedreht und mittels der Kurvensteuervorrichtung gleichzeitig in axialer Richtung verschoben. Diese Axialverschiebung wird über den Bund 114c des Ringes 114 auf den Ring 107 übertragen und damit eine Änderung der Einstellage des beweglichen Messwerkteiles 4 herbeigeführt. 



   Wie aus der Zeichnung ferner ersichtlich, ist zwischen dem Umschaltring 29 und dem Belichtungs- 

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 zeiteinsteller 32 eine Wechselsperre, in Form schwenkbar gelagerter Sperrklinken 69 und 70 angeordnet, die ein Umstellen des Umschaltringes von Stellung "AUTO" auf Stellung "MAN" nur dann zulässt, wenn der Belichtungszeiteinsteller bereits auf den Handeinstellbereich eingestellt ist. Ebenso lässt sich der Be- lichtungszeiteinsteller nur dann auf   Einstellage "P" bringen,   wenn der Umschaltring 29 bereits die Ein- stellage" AUTO"- einnimmt. Die Wechselsperre umfasst zwei Sperrklinken 69   und 70,   die beide mit einer drehbaren Welle 71 drehfest verbunden sind und durch. eine an der Sperrklinke 69 angreifende Feder 72 im
Uhrzeigersinn beeinflusst werden. 



   Die Sperrklinken 69 und 70 nehmen in derEinstellage "P" des Belichtungszeiteinstellers 32 die in der
Zeichnung dargestellte Lage ein, in welcher ein Arm 70a der Sperrklinke 70 in eine Ausnehmung 29c des
Umschaltringes 29 eingreift. Dadurch wird bei   Einstellung"P"eine   Umstellung des Umschaltringes 29 auf den   Bereich"MAN"verhindert.   Durch Drehen des Belichtungszeiteinstellers 32 von   Einstellage "1) " auf   den Belichtungszeitenbereich der Skala 33 kommt eine an ihm vorgesehene Kante 32a zur Wirkung, die beim Abgleiten an einer radial ansteigenden Kurve 69c des Armes 69a die Sperrklinke 69 anhebt bzw, entgegen dem Uhrzeigersinn um die Achse 71 dreht. Die Sperrklinke 70 wird hiebei mitgedreht, wobei der Arm 70a den Umschaltring 29 freigibt.

   Nunmehr kann der Umschaltring 29 auf den mit der Bezeichnung"MAN"versehenen Bereich bewegt wenden. Bei   dieser Einstellbewegung   wird die Sperrklinke 70 durch Angriff der Kante 29c an dem ebenfalls in radialer Richtung schräg verlaufenden Kurvenstück 70c der Sperrklinke angehoben, wodurch der Arm 69b der Sperrklinke 69 in den Weg einer Kante 32e des Belichtungszeiteinstellers 32 gebracht wird. Auf diese Weise wird verhindert, dass der Belichtungszeiteinsteller 32 auf   Einstellage"P"zurückgestellt werden kann,   solange sich der Umschaltring 29 im Einstellbereich "MAN'befindet.

   Ein Lösen der durch den Arm 69b bewirkten Festhaltung des Belichtungszeiteinstellers 32 im Bereich der Belichtungszeitskala 33 erfolgt in Abhängigkeit von der Einstellung des Umschaltringes 29 in Stellung n AUTO", u. zw. dadurch, dass der Arm 70a der Sperrklinke 70 in die Ausnehmung 29c des Umschaltringes 29 einfällt, so dass der Arm 69b der Sperrklinke 69 aus dem Bereich der Kante 32e des Be-   lichtungszeitemstellers   32 herausbewegt wird. 



     Zwecks Durchführung von B- Aufnahmen   ist   dem Belichtungszeiteinsteller 32   noch   eineEinstellage"B"   zugeordnet, die sich am linken Ende der Belichtungszeitskala 33 befindet. Bei   Einstellung"B"des   Belichtungszeiteinstellers 32 wird eine an sich bekannte, aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht   näher   gezeigte Einrichtung in Wirkstellung gebracht, welche mit einem Teil des Verschlussantriebsmechanimus, beispielsweise mit der Antriebsscheibe 15 des Verschlusses, zusammenarbeitet und diese bei der Durchführung einer Aufnahme so lange in einer derOffenstellung der Verschlussblätter entsprechenden Lage festhält, bis der Kameraauslöser 1 wieder losgelassen wird. 



   Die Einstellung des Belichtungszeiteinstellers 32 auf"B"ist nur möglich, wenn der Umschaltring 29 zuvor auf den   Handeinstellbereich"MAN"umgestellt   worden ist. Zu diesem Zweck ist am Belichtungzeiteinsteller 32 eine Kante 32f ausgebildet, die bei Erreichen der Belichtungszeit von 1 sec auf den Arm 69a der Sperrklinke 69 auftrifft, wenn sich der Umschaltring 29 in Stellung" AUTO" befindet. Stellt man den Umschaltring 29 auf "MAN" um, so läuft, wie bereits erläutert, der Arm 70a der Sperrklinke 70 mittels der an ihr ausgebildeten Kurve 70c an der Kante der Ausnehmung 29c empor und dreht die beiden 
 EMI6.1 
 klinke 69 an der Kante 32f entlang und schwenkt die beiden Sperrklinken 69, 70 abermals entgegen dem Uhrzeigersinn.

   Dadurch taucht der Arm 70b der Sperrklinke 70 hinter der Kante 29d des Umschaltringes 29 ein und verhindert damit, dass dieser auf"AUTO"zurtickgestellt werden kann, solange der Belichtungszeiteinsteller 32   auf"B"steht.   Beim Zurückschalten des Belichtungszeiteinstellers 32 auf die   Einstell-     lage npn und   auch des Umschaltringes 29 auf   die Einstellage"AUTO"werden   die Wechselsperre 69, 70 sinngemäss in der umgekehrten Reihenfolge wieder aufgehoben. 



   Die Wirkung-un Bedienungsweise der beschriebenen Kamera ist folgende-
In der Zeichnung ist die Kamera auf selbsttätige Belichtungseinstellung nach einem fest vorgegebenen Zeit-Blende-Programm eingestellt. Hiezu ist der Belichtungszeiteinsteller 32 in die   Einstellage "P" und   der Umschaltring 29 in die Einstellage"AUTO"gebracht. Wird bei dieser Einstellung der Kamera der Auslöser 1 zum Zwecke der Durchführung einer Aufnahme niedergedrückt, so folgt der Abtaster 3 dieser Bewegung unter Wirkung der Feder 6 so lange nach, bis eine der Stufen 3a am Messwerkzeiger 7 zur Anlage kommt. In Abhängigkeit von dieser Bewegung des Abtasters 3 wird der mit dem selbsttätigen Blen- 

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 deneinsteller 560 gekuppelte Programmeinsteller 350 im Uhrzeigersinn gedreht.

   Dies wieder hat zur Folge, dass der Stift 49 des mit dem Belichtungszeitenhemmwerk zusammenarbeitenden Hebels 47 an der Steuerkurve 350b des Programmeinstellers 350 entlanggleitet und entsprechend dem zurückgelegten Weg durch Verstellen des Hebels 38 und damit des Bremshebels 41 die Belichtungszeit einstellt. Gleichzeitig mit der Steuerkurve 350b kommt bei der Drehbewegung des Programmeinstellers 350 auch die der Blen- deneinstellung dienendeSteuerkurve 350c diesesEinstellers zur Wirkung, derart, dass sie über den Stift 54 den Steuerhebel 51 entgegen dem Uhrzeigersinn schwenkt. Infolge dieser Bewegung wird der Stellring 25 und die mit diesem in Wirkungsverbindung stehenden Blendenlamellen 28 in eine bestimmte, dem zurückgelegten Bewegungsweg des Programmeinstellers 350 entsprechende Lage gebracht.

   Die selbsttätige Belichtungseinstellung nach einem fest vorgegebenen Zeit-Blende-Programm ist damit beendet und beim weiteren Niederdrücken des Auslösers 1 wird nunmehr der Verschluss zum Belichtungsablauf freigegeben. 



   Sobald der Auslöser l nach erfolgtem Belichtungsablauf entlastet wird, kehrt der Abtaster 3 unter dem Einfluss der auf den Auslöser 1 einwirkenden Feder 2 wieder in seine Ausgangslage zurück. Dasselbe gilt für die Einsteller 560 und 350, die gleichfalls in ihre in Fig. 1 dargestellte Ausgangslagen zurückgestellt werden, wobei der Programmeinsteller 350 über die Verbindung   46, 47, 48, 49   den Hebel 38 des Belichtungszeitenhemmwerkes in eine der längsten, innerhalb der Programm-Belichtungsautomatik zur Verfügung stehenden Belichtungszeit entsprechende Lage bewegt wird. 



   Will man nun Aufnahmen mit selbsttätiger, vom Belichtungsmesser gesteuerter Blendeneinstellung machen, so braucht hiezu lediglich der erwünschte Belichtungszeitwert auf der Skala 33 des Belichtungszeiteinstellers 32 der ortsfesten Marke 34 gegenübergestellt werden. Hiebei wird durch die Steuerkurve 32b und den mit ihr zusammenarbeitenden Stift 42 auch der Bremshebel 41 des Hemmwerkes eingestellt. Im Falle der Einstellung einer längeren Belichtungszeit, beispielsweise von mehr als 1/30 sec, wird mittels des Steuerschlitzes 32k die Ankerhemmung des Belichtungszeitenhemmwerkes eingeschaltet.

   Gleichzeitig mit   derUmstellung desBelichtungszeiteinstellers   32 auf denHandeinstellbereich führt die Steuerkurve 32c eine Schwenkung des Sperrhebels 58 im Gegenuhrzeigersinn herbei, wodurch der Programmeinsteller 350 in seiner Ausgangslage verriegelt, ausserdem die durch den Hebel 61 hergestellte Verbindung zwischen Programmeinsteller 350 und dem selbsttätigen Blendeneinsteller 560 gelöst wird. 



   Nach erfolgter Einstellung der Belichtungszeit kann der Auslöser 1 betätigt werden, wobei über den Abtaster 3 der Einsteller 560 allein bewegt wird. Hiebei wird die dem Einsteller 560 zugeordnete Steuerkurve 560a wirksam und schwenkt über den Stift 54 das   Kraitübertragungsorgan     51 - 54   entgegen dem Uhrzeigersinn. Diese Bewegung des Kraftübertragungsorganes   51-54   bewirkt die Einstellung der Blendenlamellen 28, u. zw. in der gleichen Weise wie bereits dargelegt. 



   Um schliesslich die Kamera völlig unabhängig vom Einfluss des Belichtungsmessers, d. h. sowohl die Belichtungszeit als auch die Blende von Hand einstellen zu können, ist dem Umschaltring 29, wie bereits ausgeführt,   eine Blendeneinstellkurve   29a sowie eine Blendeneinstellskala 30 zugeordnet. Will der Photographierende ausser der manuellen Belichtungszeiteinstellung auch die Blendeneinstellung von Hand vornehmen, so braucht er hiezu lediglich den Umschaltring 29 von   Stellung"AUTO"mit   Bezug auf die zeichnerische Darstellung so weit nach rechts zu drehen, bis der gewünschte Blendenwert an der Skala 30 der ortsfesten Marke 31 gegenübersteht. Bei diesem Vorgang wirkt die Einstellkurve 29a des Umschaltringes 29 auf den Stift 55 des Steuerhebels 51 ein und dreht diesen entgegen dem Uhrzeigersinn um seine Achse 52.

   Auf Grund der kraftschlüssigen Verbindung 51, 53 wird hiebei der Stellring 25 im Uhrzeigersinn gedreht und damit die Blendenlamellen 28 in eine dem eingestellten Blendenwert entsprechende Lage gebracht. 



   Bei   nichtselbstLätiger   Einstellung der Blende ist der Sperrhebel 65 in Wirkstellung geschaltet, so dass bei der Betätigung des Kameraauslösers 1 der Abtaster 3 und der mit ihm verbundene   selbsttätige Blen-   deneinsteller 560 in der in der Zeichnung dargestellten Ausgangslage verbleiben, in welcher ihr Steuer-   einfluss   auf den Stellring 25 ausgeschaltet ist. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : EMI7.1 Automatik"; tellbaren Belichtungszeit in Abhängigkeit von der Anzeige des Belichtungsmessers selbsttätig einstellbar ist, während im Einstellbereich"Manuell"des Umschalters die Blendeneinstellung unabhängig vom Belichtungsmesser, vorzugsweise mittels des Umschalters, erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass der Be- <Desc/Clms Page number 8> EMI8.1 besitzt,tungszeit nach einem vorbestimmtenProgramm aufweisenderProgrammeinsteller (350) zugeordnet ist und beide Einsteller (560 und 350) mittels eines durch den Belichtungszeiteinsteller (32) in seiner Einstellage beeinflussbaren Mitnehmers (60) verbindbar sind, und dass ferner den beiden der Blendeneinstellung die- nendenSteuerkurven (560a und 350c) derEinsteller ein amStellring (25)
    der Blende kraftschlüssig zur An- lage kommender gemeinsamer Steuerhebel (51) zugeordnet ist, während mittels der Zeitsteuerkurve (350b) ein weiterer Steuerhebel (46) beeinflussbar ist, der mit dem Belichtungszeitenhemmwerk (37-45) form- schlüssig verbunden ist.
    2. Photographische Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dem Programmein- steller (350) eine in ihrer Einstellage durch den Belichtungszeiteinsteller (32) beeinflussbare Sperre (58) zuge- ordnet ist, derart, dass sich die Sperre bei durch den Mitnehmer (61) hergestellter Mitnahmeverbindung zwischen Programmeinsteller und Blendeneinsteller (560) ausser Eingriff, nach Aufhebung der Verbindung dagegen in Sperrstellung befindet.
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