AT228047B - Einäugige Spiegelreflexkamera - Google Patents

Einäugige Spiegelreflexkamera

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AT228047B
AT228047B AT545261A AT545261A AT228047B AT 228047 B AT228047 B AT 228047B AT 545261 A AT545261 A AT 545261A AT 545261 A AT545261 A AT 545261A AT 228047 B AT228047 B AT 228047B
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AT545261A
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Gauthier Gmbh A
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Description


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  Einäugige Spiegelreflexkamera 
Die Erfindung bezieht sich auf eine einäugige Spiegelreflexkamera mit Objektivverschluss, bei wel- cher für das vom Belichtungsablauf verschiedene, der Sucherdurchsicht dienende Öffnen der Verschluss- blätter, für das Schwenken des Sucherspiegels sowiegegebenenfalls für das Bewegen   einer Vorwahlblen-   de und einer zum Sucherspiegel zusätzlichen Bildfensterabdeckung Betätigungseinrichtungen dienen, de- nen Antriebsvorrichtungen zugeordnet sind, und bei welcher ein Belichtungseinstellervorgesehen ist, des- sen jeweilige Einstellage durch einen mittels einer Stellvorrichtung verstellbaren Anschlag bestimmt wird, auf den der Belichtungseinsteller bei seiner unter Wirkung einer Antriebsvorrichtung erfolgenden Einstell- bewegung mittels eines ihm zugeordneten Gegenanschlags auftrifft. 



   Einäugige Spiegelreflexkameras dieser Art besitzen   u. a.   den Vorzug,   immer"sehend"zu sein. Dies   bedeutet, dass nach Durchführung einer Belichtung der Sucherspiegel in die Betrachtungsstellung und die Verschlussblätter in die Offenstellung zurückkehren, so dass sogleich nach erfolgter Aufnahme der Photographierende wieder das Aufnahmeobjekt mittels der Betrachtungseinrichtung der Kamera sieht. Zur Gewährleistung der richtigen Arbeitsweise ist es hiebei erforderlich, die Auslösung und den Ablauf der verschiedenen Einrichtungen derart zu steuern und aufeinander abzustimmen, dass die nachstehend genannte Funktionsfolge erzielt ist. 



   1. Schliessen der zwecks Sucherdurchsicht geöffneten Verschlussblätter und Belichtungseinstellung. 



   2. Bewegen des Sucherspiegels aus der Betrachtungsstellung in die Aufnahmestellung, in welcher er den Strahlengang der Kamera freigibt. 



   3. Öffnen und Schliessen der Verschlussblätter (Aufnahme). 



   4. Rückführen des Sucherspiegels in die   jetrachtungsstellung.   



   5. Rückführen der Verschlussblätter in die Offenstellung. 



   Die zur Erreichung dieses Ziels bei an sich bekannten bzw. vorgeschlagenen Kameras verwendeten Steuereinrichtungen, beispielsweise Verzögerungswerke, erfordern indessen einen   verhältnismässig grossen   Einbauraum, welcher insbesondere bei photographischen Objektivverschlüssen nicht ohne weiteres zur Ver-   fügung   steht. Weiterhin beanspruchen diese Einrichtungen für ihren Aufbau eine grosse Anzahl teilweise verwickelt gestalteter Bauteile, so dass verhältnismässig hohe Herstellungskosten entstehen.

   Darüber hinaus ist die durch Verzögerungswerke bewirkte Synchronisation der Ablaufvorgänge keine   zwangsläu-   fige, so dass bei einer einmal auftretenden Stockung oder Verzögerung beim Schliessen der zur Sucher -   durchsicht geöffneten   Verschlussblätter oder bei der Bewegung des Sucherspiegels in die Aufnahmestellung der Fall eintreten kann. dass der Kameraverschluss ausgelöst wird bevor die genannten Vorgänge abgeschlossen sind. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Kamera der eingangs bezeichneten Art diese Nachteile zu vermeiden und die Durchführung der verschiedenen Ablaufvorgänge in der genannten, richtigen Reihenfolge mit grösstmöglicher Sicherheit und unter Gewährleistung eines   verhältnismässig ge-   ringen Aufwands an Raum und Bauteilen zu erzielen. 



   Eine Lösung dieser Aufgabe ist gemäss der Erfindung dadurch erreicht, dass der verstellbare Anschlag für den Belichtungseinsteller auf einem bewegbaren Träger angeordnet ist, der mit einem beweglichen Teil der Auslöseeinrichtung für die Betätigungseinrichtung des Sucherspiegels verbunden ist und beim Auftreffen des dem Einsteller zugeordneten Gegenanschlags auf den verstellbaren Anschlag gegen Federwir- 

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   Bei Kameras, bei denen zwecks selbsttätiger Belichtungseinstellung die Stellung des beweglichen
Messwerkteils eines Belichtungsmessers in Abhängigkeit von der Bewegung des Kameraauslösers abgetastet und auf den verstellbaren Anschlag übertragen wird, lässt sich zusätzlich zur   selbsttätigen Belichtungsein-   stellung eine Einstellung der Belichtung von Hand auf unverwickelte Weise dadurch erreichen, dass dem verstellbaren Anschlag ein von Hand betätigbarer, auf   Stellungen"Automatik"und"Nichtautomatil*   einstellbarer Umsteller zugeordnet ist, und dass in Abhängigkeit von der Einstellung des Umstellers in   Stellung"Nichtautomatik"der   verstellbare Anschlag in eine dem grössten Bewegungsteil des Steuerteils entsprechende Lage bewegbar und ein anderer,

   vorzugsweise mit dem Umsteller verbundener Anschlag für den Belichtungseinsteller in Wirkstellung führbar ist. 



   Im nachstehenden ist die Erfindung an Hand eines in perspektivischer, auseinandergezogener Ansicht gezeichneten, eine einäugige Spiegelreflexkamera mit Objektivverschluss   und selbsttätiger Belicbtungsein-   stellung betreffenden Ausführungsbeispiels näher erläutert. 



   In der Figur ist mit 1 ein gleichachsig zur Objektivachse gelagerter, eine Antriebsvorrichtung be- sitzender Betätigungsring bezeichnet, mittels welchem in später näher beschriebener Weise der Kamera- verschluss nach erfolgtem Belichtungsablauf zwecks Sucherdurchsicht wieder geöffnet wird. Als Sucher dient in an sich bekannter Weise ein im Kameragehäuse angeordneter Spiegel 2, welcher an einer dreh- baren, quer zur Objektivachse der Kamera gerichteten Welle 3 befestigt ist und im unbeeinflussten Zu- stand unter Wirkung einer Feder 4 an ortsfesten Teilen 5 und 6 des Kameragehäuses anliegt.

   In dieser La- ge deckt der Spiegel das Bildfenster der Kamera und damit den Film ab und reflektiert das vom Käme- raobjektiv erzeugte Bild des Aufnahmegegenstands auf eine aus   Gründen der Übersichtlichkeit   nicht dar- gestellte Betrachtungseinrichtung, beispielsweise eine Mattscheibe, wobei sowohl die Verschlussblätter des Objektivverschlusses als auch die weiter unten näher beschriebene Blende des Aufnahmeobjektivs voll geöffnet sind. 



   Zwecks Durchführung einer Aufnahme ist der Spiegel 2 von der Betrachtungsstellung in eine in der Figur in getrichelten Linien angedeutete Aufnahmestellung bewegbar, in welcher er den Lichtschacht der Kamera abdeckt, den Strahlengang zur Filmebene dagegen voll freigibt. Hiezu dient eine später näher beschriebene, mit einer Antriebsvorrichtung versehene Betätigungseinrichtung. 



   Weiterhin ist ein Ring 7 angeordnet, welcher zur Steuerung bzw. Betätigung von Blendenlamellen 8 des Aufnahmeobjektivs dient. Der Ring 7 besitzt Steuerschlitze 7a, in welche die um ortsfeste Stifte 9 gelagerten Blendenlamellen mittels an ihnen befestigter Stifte 10 eingreifen. Der Verlauf der Steuerschlitze 7a ist hiebei derart, dass bei einer Bewegung des Rings 7 von seiner in der Figur dargestellten Ausgangslage entgegen dem Uhrzeigersinn die Lichtdurchlassöffnung des Aufnahmeobjektivs mittels der Blendenlamellen sukzessiv verkleinert wird.

   Die jeweilige Einstellage des Rings 7 und   damit die Grösse der Blen-   denöffnung wird durch einen verstellbaren Anschlaghebel 11 bestimmt, auf den der Ring bei seiner unter Wirkung einer nachstehend näher beschriebenen Antriebsvorrichtung erfolgenden, entgegen dem Uhrzeigersinn verlaufenden Einstellbewegung mittels eines ihm zugeordneten, als Stufenkurve 12a ausgebildeten Gegenanschlags auftrifft. 



   Gemäss der Erfindung ist nunmehr der verstellbare Anschlaghebel 11 auf einem bewegbaren Träger angeordnet, der mit einem beweglichen Teil der Auslöseeinrichtung für die Betätigungseinrichtung des Sucherspiegels 2 verbunden ist. Dieser Träger führt beim Auftreffen des dem Einstellring 7 zugeordneten Gegenanschlags 12a auf den verstellbaren Anschlaghebel 11 eine Bewegung von seiner in der Figur dargestellten Ausgangslage in eine durch einen weiteren, ortsfesten Anschlagteil 13 definierte Lage aus, wobei er bei dieser Bewegung über die mit ihm verbundene Auslöseeinrichtung die Auslösung der Betätigungseinrichtung für den Sucherspiegel herbeiführt.

   Die ausgelöste Betätigungseinrichtung wieder trifft nach Zurücklegen eines für das Bewegen des Sucherspiegels 2 in Aufnahmestellung erforderlichen Teilablaufwegs mittels eines ihr zugeordneten Gegenanschlags auf einen weiteren Anschlag auf, der mit einem beweglichen Teil der Auslöseeinrichtung des Kameraverschlusses verbunden ist und beim Auftreffen eine das Auslösen des Kameraverschlusses bewirkende Bewegung gegen Federwirkung in eine durch einen ortsfesten Anschlag definierte Lage ausführt.

   Am Ende des Verschlussablaufs, nach erfolgtem Wiederschlie- ssen der Verschlussblätter, wird der die   Betätigungseinrichtung für den Sucherspiegel   2 festhaltende Anschlag mittels eines beweglichen Teils des Verschlussantriebsmechanismus aus dem Bewegungsweg des der Betätigungseinrichtung zugeordneten Gegenanschlags herausbewegt, wobei die Betätigungseinrichtung nach ihrer Freigabe den Sucherspiegel 2 wieder in Betrachtungsstellung bewegt und am Ende ihres Ablaufs den Betätigungsring 1 für das vom Belichtungsablauf verschiedene Öffnen der Verschlussblätter und für das Bewegen des Blendeneinstellrings 7 in seine der Offenstellung der Blende zugeordnete Ausgangslage auslöst. 

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   Die zur Zusammenarbeit mit dem verstellbaren Anschlaghebel 11 dienende Stufenkurve 12a ist im   Ausführungsbeispiel   an einem gleichachsig zum Blendeneinstellring 7 angeordneten Steuerring 12 ausge- bildet. Der Ring 12 besitzt hiebei einen Vorsprung 12b, an dem der Blendeneinstellring 7 mittels eines
Arms 7b und unter der Wirkung einer an ihm angreifenden Feder 14 anliegt. Diese Art der Verbindung ge- stattet insbesondere eine freizügige Anordnung und weite räumliche Trennung von. Steuerring und   Blen-   deneinstellring, so dass beispielsweise bei Kameras mit auswechselbarem Objektivder Steuerring kamera- bzw. verschlussseitig angeordnet sein kann, während sich der Blendeneinstellring in an sich bekannter Wei- se am Wechselobjektiv befindet. 



   Mit dem Steuerring 12 arbeitet weiterhin die bereits erwähnte Antriebsvorrichtung zusammen. Letzte- re ist als Zahnradgetriebe ausgebildet und umfasst u. a. ein Zahnrad 15, an dem eine Antriebsfeder 16 an- greift. Das Zahnrad 15 steht über ein Ritzel 17 und ein an diesem befestigten weiteren Zahnrad 18 in An- triebsverbindung mit dem Steuerring 12. 



   Zum Spannen des lose auf einer Spannwelle 56 gelagerten Zahnrads 15 dient eine in Spannrichtung wirksame Mitnehmerklinke 180. Letztere ist an einem an der Spannwelle befestigten Arm 19 um eine
Achse 20 gelagert und wird durch eine Feder 21 im Uhrzeigersinn beeinflusst. Die Klinke 18 arbeitet mit einem Arm 15a des Zahnrads 15 zusammen und bewegt letzteres sowie den Steuerring 12 und den Blen- deneinstellring 7 bei einer Drehung der Spannwelle 56 im Uhrzeigersinn in die in der Figur dargestellte
Ausgangslage, in welcher die Blende auf grösste Öffnung eingestellt ist. Im gespannten Zustand wird die
Antriebsvorrichtung mittels der Klinke 180 in der aus der Figur ersichtlichen Weise gehalten. 



   Die Auslösung der gespannten Antriebsvorrichtung erfolgt in Abhängigkeit von der Betätigung des mit
22 bezeichneten Kameraauslösers, welcher über Teile 23,24, 25 und 26 mit einem um eine ortsfeste Achse 27 gelagerten, an einem Stift 28 der Klinke 180 angreifenden Auslösehebel 29 verbunden ist. Beim Niederdrücken des Auslösers 22 gegen die Wirkung einer Feder 30 werden die beiden Hebel 23 und 25, welche durch die Welle 24 miteinander verbunden sind, und von denen der erstgenannte Hebel unter Wirkung einer Feder 31 am Auslöser 22 anliegt, entgegen dem Uhrzeigersinn geschwenkt.

   Hiebei gelangt der Hebel 25 nach Zurücklegen eines   Leerweges"S"mittels   eines an ihm befestigten Stifts 32 zur Anlage am einen Arm 26a des um eine Achse 33 gelagerten Hebels 26 und bewegt letzteren gegen die Wirkung einer Feder 34, so dass der andere Arm 26b des Hebels 26 den Sperrhebel 29 entgegen der Wirkrichtung einer Feder 35 schwenkt und hiebei die Mitnehmerklinke 18 ausser Eingriff mit dem Arm 15a der Antriebsscheibe 15 bewegt. Nach. erfolgter Freigabe läuft die Antriebsvorrichtung so weit ab, bis der mit ihr verbundene Steuerring 12 mittels seiner Stufenkurve 12a auf den verstellbaren Anschlaghebel 11 auftrifft. Dieser Bewegung des Steuerrings folgt der Blendeneinstelliing 7 unter Wirkung seiner Feder 14 nach, wobei die Blende auf den durch die Stellung des Anschlaghebels 5 bestimmten Wert geschlossen wird. 



   Die Einstellung des verstellbaren Anschlaghebels 11 erfolgt bei der im Ausführungsbeispiel gezeigten   Kamera- selbsttätig, u. zw.   dadurch, dass die Stellung der Drehspule 36 eines Belichtungsmessers in Abhängigkeit von der Betätigung des Kameraauslösers 22 abgetastet und auf den Anschlaghebel übertragen wird. Zu diesem Zweck ist ein mit dem Anschlaghebel in unten näher beschriebener Weise zusammenarbeitender Abtaster 37 angeordnet. Dieser steht unter der Wirkung einer Feder 38, welche ihn in Anlage an einem Bund 22a des Auslösers 22 zu halten sucht. Die Feder 38 wird von der den Auslöser 22 beeinflussenden Feder 30 überwunden, so dass der Abtaster im unbeeinflussten Zustand des Auslösers die in der Figur dargestellte Lage einnimmt.

   Zur Zusammenarbeit mit der vom Strom eines Photoelements 39 gespeisten Drehspule 36 besitzt der Abtaster eine Stufeneinstellkurve 37a, mit welcher er in Abhängigkeit von der Betätigung des Auslösers 22 unter Wirkung der Feder 38 zur Anlage an einem mit der Drehspule verbundenen, sich gegen einen ortsfesten Teil 40 abstützenden Zeiger 41 kommt. Vor Durchführung der Abtastung wird der Zeiger 41 mittels einer an sich bekannten, aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht dargestellten Klemmvorrichtung in seiner jeweiligen Stellung gesichert. 



   Eine Verbindung des Abtasters 37 mit dem Anschlaghebel 11 ist über die Teile 42,43, 44,45 und 46 herbeigeführt. Das eine Endglied dieser Verbindungskette, nämlich der Hebel 42, liegt unter der Wirkung einer Feder 47 am Abtaster an. Als Träger des Hebels dient die mit einer Stift-Schlitzkupplung   43a,   48 versehene Welle 43,44, an deren freiem Ende der Hebel 45 befestigt ist. Dieser Hebel greift mittels der an seinem einen Arm 45a befestigten Stange 46 in einen Schlitz lla des Anschlaghebels 11 ein. Im unbeeinflussten Zustand des Kameraauslösers 22 wird der Anschlaghebel 11 durch die Feder 47 in der dargestellten, der kleinsten Blendenöffnung entsprechenden Lage gehalten.

   Von dieser Ausgangslage aus wird der Anschlaghebel 11 bei einer Betätigung des Kameraauslösers mittels des Abtasters 37 im Uhrzeigersinn so weit verstellt, bis der Abtaster mit einer der Stufen seiner Kurve 37a auf den   Drehspulzeiger   41 auftrifft. Die Einstellbewegung des Anschlaghebels kann hiebei auf Grund des zwischen den Teilen 25 

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   Das Spannen der lose auf der Spannwelle 56 gelagerten Antriebsscheibe 76 erfolgt gemeinsam mit dem Spannen der Teile 15 und 57 mittels einer in Spannrichtung wirksamen Mitnehmerklinke 82. Letz - tere ist an dem an der Spannwelle 56 befestigten Arm 19 um die Achse 83 gelagert und wird durch eine
Feder 84 im Uhrzeigersinn beeinflusst. Die Klinke 82 arbeitet mit einem Arm 76a der Antriebsscheibe 76 zusammen und bewegt letztere bei Drehung der Spannwelle 56 im Uhrzeigersinn in die in der Figur darge- stellte Spannlage, in welcher die Antriebsscheibe mittels eines Sperrhebels 85 in der   ausderFigurersicht-   lichen Weise festgehalten wird. 



   Dem zweiten Verschlussblätterring 75 kommt die Aufgabe zu, die zwecks Sucherdurchsicht geöffne- ten Verschlussblätter vor der Bewegung des Sucherspiegels von der Betrachtungsstellung in die Aufnahme- stellung zu schliessen und nach erfolgtem Belichtungsablauf wieder zu öffnen. Zu diesem Zweck ist am
Ring 75 ein Arm 75a abgebogen, welcher im Bewegungsweg des Vorsprungs 12b des Steuerrings   12und   eines am Betätigungsring 1 ausgebildeten Vorsprungs la liegt. 



   Im gespannten Zustand des Steuerrings 12 liegt der Arm 75 unter Wirkung einer am Ring 75 angrei- fenden Feder 760 am Vorsprung 12b des Steuerrings 12 an, wobei in dieser Lage die Verschlussblätter voll geöffnet sind. Wird der Steuerring 12 durch Betätigung des Kameraauslösers 22 zum Ablauf freigegeben, so folgt   dieser Bewegung der Verschlussblätterring 75 sowie der Blendeneinstellring 7 unter Wirkung   ihrer
Federn 760 bzw. 14 nach. Der Verschlussblätterring 75 trifft hiebei nach Zurücklegen einer zum Schlie- ssen der Verschlussblätter erforderlichen Wegstrecke auf einen in 3ewegungsweg seines Arms 75a angeord- neten ortsfesten Anschlagteil 860 auf, während der Blendeneinstellring 7 der Bewegung des Steuerrings 12 bis zum Auftreffen desselben auf den verstellbaren Anschlaghebel 11 nachfolgt.

   Die Einstelleinrichtung für die Blende ist hiebei derart ausgebildet, dass innerhalb des Verstellwegs des Verschlussblätterrings 75, also bis zum Auftreffen desselben auf den ortsfesten Anschlagteil 860, keine Änderung in der   Grösse   der Blendenöffnung eintritt, sondern dass die Blendenlamellen innerhalb dieser Wegstrecke in ihrer in derFigur dargestellten, der grössten Blendenöffnung zugeordneten Lage verbleiben. Dies ist dadurch erreicht, dass die Steuerschlitze 7a für die Blendenlamellen   konzentrischzurObjektivachse gerichtete Fortsätze be-   sitzen, innerhalb welcher keine Verstellung erfolgt. Dieser"Vorweg"des Blendeneinstellringes 7 entspricht in seiner Grösse dem Gesamtverstellweg des Verschlussblätterrings 75. 



   Die Auslösung der gespannten Hauptantriebsscheibe 76 des Verschlusses geschieht durch die dem Sucherspiegel 2 zugeordnete Antriebsscheibe 57, nachdem letztere den Sucherspiegel 2 in die Aufnahmestellung bewegt hat. Zu diesem Zweck ist im Bewegungsweg des Vorsprungs 57a der Antriebsscheibe 57 ein Anschlag-und Sperrhebel 86 angeordnet, auf den die Antriebsscheibe nach Zurücklegen eines für das Bewegen des Sucherspiegels in   Aufuahmestellung   erforderlichen Teilablaufwegs mittels ihres Vorsprungs 57a auftrifft. Der Hebel 86 ist um eine Achse 87 an einem Arm 88 gelagert, welcher über eine Welle 89 mit dem Sperrhebel 85 für die Antriebsscheibe 76 des Verschlusses fest verbunden ist. 



   BeimAuftreffen des Vorsprungs 57a der Antriebsscheibe 57 auf den Anschlag- und Sperrhebel 86 wird letzterer gegen die Wirkung einer Feder 90 nach rechts bewegt. Diese Bewegung wird über den Arm 88 und die Welle 89 auf den Sperrhebel 85 übertragen und hat zur Folge, dass der Sperrhebel ausser Eingriff mit dem Vorsprung 76a der Antriebsscheibe 76 gebracht wird. Die Bewegung der Teile 85, 86, 88 und 89 wird begrenzt durch einen im Weg des Hebels 85 angeordneten ortsfesten Anschlagstift 91, welcher gleichzeitig als Anlagestift für die der Antriebsscheibe 76 zugeordnete Antriebsfeder 77 dient. 



   Die zum Ablauffreigegebene Antriebsscheibe 76 versetzt den Verschlussblätterring 72 in eine hin-und hergehende Bewegung, bei welcher die   Verschiussblätter   71 zuerst geöffnet und nach Erreichen einer Offenstellung in umgekehrter Richtung wieder geschlossen werden. Bei diesem Vorgang befindet sich der Sucherspiegel in Aufnahmestellung, so dass eine Belichtung des Films durchgeführt wird. 



   Um zu verhindern, dass beim Ablauf der Antriebsscheibe 76 deren Arm auf die vorausgeeilteMitnehmerklinke 82 auftrifft und dadurch die Bewegung der Antriebsscheibe abstoppt, ist im Weg der Mit- 
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 und den Arm 19 fest verbunden ist, eine Schwenkbewegung nach unten ausführt, so dass die nachfolgen de Antriebsscheibe 76 frei durchlaufen kann. Der Stift 126 liegt dabei an der Unterseite des Lappens 124a an, wobei sich der Hebel 124 gegen einen ortsfesten Stift 127 abstützt. Beim Spannvorgang gleitet der Stift 126 dagegen über die Oberseite des Lappens 124a. Der Hebel 120 führt hiebei eine Ausweichbewegung nach unten, gegen die Wirkung einer an ihm angreifenden Feder 128 aus. 



   Um den Sucherspiegel nach erfolgter Belichtung wieder in Betrachtungsstellung zurückzuführen. wird 

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 die während des Belichtungsablaufs durch den Hebel 86 bewirkte Festhaltung der Antriebsscheibe 57 am Ende des Verschlussablaufs, nach erfolgtem Wiederschliessen der Verschlussblätter, mittels eines beweglichen Teils des Verschlussantriebsmechanismus wieder aufgehoben. Hiezu dient eine am Umfang der Hauptantriebsscheibe 76 ausgebildete Steuerkurve 76b, welche mit dem abgebogenen Sperrlappen 85a des Sperrhebels 85 zusammenarbeitet und am Ende des Ablaufs der Antriebsscheibe eine Schwenkung des Sperre- bels 85 sowie des mit diesem über die Welle 89 verbundenen Trägerarms 88 entgegen dem Uhrzeigersinn herbeiführt.

   Bei dieser Schwenkbewegung gelangt ein am Arm 88 abgebogener Lappen 88a zur Anlage am
Arm 86a des Anschlaghebels 86 und bewegt letzteren gegen die Wirkung der Feder 90 aus dem Bereich des Vorsprungs 57a der Antriebsscheibe   57. Im   Zuge des nunmehrigen weiteren Ablaufs dieser Scheibe gelangt der am Arm 64 befestigte Stift 63 in der bereits beschriebenen Weise ausser Eingriff mit dem Arm 60b des Hebels 60, wodurch der Sucherspiegel 2 unter Wirkung der Feder 4 in seine Betrachtungsstellung zurückkehren kann. 



   Die Antriebsscheibe 57 hat weiterhin die Aufgabe, in der zweiten Phase ihres Ablaufs, nach erfolgter Rückkehr des Sucherspiegels 2 in die Betrachtungsstellung, die Auslösung der Antriebsvorrichtung für den die Rückführung der Verschlussblätter 71 in die Offenstellung bewirkenden Betätigungsring 1 herbeizuführen. Die Antriebsvorrichtung für den Ring 1 ist in ähnlicher Weise aufgebaut wie die dem Steuerring 12 zugeordnete Antriebsvorrichtung und umfasst ein lose auf der Spannwelle 56 gelagertes Zahnrad 910, das über ein Ritzel 92 sowie weitere Zahnräder 93 und 94 mit dem Ring 1 in Antriebsverbindung steht. Zum Spannen der um die Spannwelle 56 herumgelegten, am Zahnrad 910 angreifenden Antriebsfeder 129 dient eine einseitig in Spannrichtung wirksame Mitnahmevorrichtung.

   Diese umfasst einen an der Spannwelle 56 befestigten Stift 95, an dem ein Stift 96 des Zahnrads 910 anliegt. 



   In der Figur ist die Antriebsvorrichtung für den Ring 1 in gespannter Stellung dargestellt, in welcher sie mittels eines an einem Vorsprung 98 des Zahnrads 910 angreifenden Sperrhebels 97 gehalten wird. Der Hebel 97 ist an einer Welle 99 befestigt, an deren freiem Ende ein weiterer Hebel 100 angeordnet ist. 



  Dieser Hebel liegt im Bewegungsweg eines an der Antriebsscheibe 57 befestigten Stifts 101, welcher in der zweiten Phase des Ablaufs der Antriebsscheibe, nach erfolgter Rückkehr des Sucherspiegels 2 in seine Betrachtungsstellung, auf den Hebel 100 auftrifft und diesen zusammen mit dem Sperrhebel 97 im Uhrzeigersinn gegen die Wirkung einer an letztgenanntem Hebel angreifenden Feder 102 verschwenkt. Bei dieser Bewegung gelangt der Sperrhebel 97 ausser Eingriff mit dem Vorsprung 101 des Zahnrads 910.

   Die damit   ausgelöste Antriebsvorrichtung   bewegt den Betätigungsring   l   im Uhrzeigersinn, wobei sein Vorsprung la zur Anlage am Arm 75a des Verschlussblätterrings 75 gelangt und letzteren in die in der Figur dargestellte, der Offenstellung der Verschlussblätter zugeordnete Lage bewegt. 
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 beschriebenen selbsttätigen Einstellung der Blendedurchführen zu können, ist weiterhin ein von Hand betätigbarer, auf Stellung "Auto" (Automatik) und "MAN" (Nichtautomatik) einstellbarer Umstellring 103 angeordnet. In Abhängigkeit von der Einstellung dieses Rings in   Stellung"MAN"wird   eine Sperrvorrichtung in Wirkstellung gebracht, mittels welcher der dem Steuerring 12 zugeordnete verstellbare Anschlaghebel 11 in der dargestellten, der kleinsten Blenden- öffnung zugeordneten Ausgangslage gehalten wird.

   Die Sperrvorrichtung umfasst einen Sperrhebel 104, welcher mit dem bereits genannten, in der Verbindung zwischen Abtaster 37 und Anschlaghebel 11 ange- 
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 sich der Sperrhebel 104 in einer unwirksamen Lage, so dass für die Einstellung der Blende die Stellung des Anschlaghebels 11 massgebend ist. 



   Wird der Umstellring 103 dagegen zwecks nichtselbsttätiger Einstellung der Blende auf Stellung "MAN" eingestellt, so gelangt der Sperrhebel 104 auf Grund der Ausbildung der Steuerkurve 103a in die Bahn des Arms 45b des Hebels 45, wodurch der Anschlaghebel 11 bei einer Betätigung des Kameraauslösers 22 in seiner der kleinsten Blendenöffnung entsprechenden Ausgangslage gehalten wird. Dies bedeutet, dass der Steuerring 12 bis zum Auftreffen seiner Stufenkurve 12a auf den Anschlaghebel einen Bewegungsweg zurücklegen kann, dessen Grösse dem Gesamtverstellbereich der Blende entspricht. 



   Die nichtselbsttätige Einstellung der Blende erfolgt mit Hilfe eines am Umstellring 103 ausgebildeten Anschlags 103b, welcher sich bei Einstellung "MAN" im Bewegungsweg des am Blendeneinstellring 7 ausgebildeten Arms 7b befindet und auf den der Arm 7b bei der unter Wirkung der Feder 14 erfolgenden Einstellbewegung des Rings 7 auftrifft. Zur Einstellung der gewünschten Blendenöffnung dient hiebei eine mit"MAN"gekennzeichnete, ortsfeste Blendenskala 108, mit der eine am Umstellring angeordnete Mar- 

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 ke 109 zusammenarbeitet. 



   Zwecks Einstellung verschiedener Belichtungszeiten besitzt der Kameraverschluss ferner einen Be-   lichtungszeiteinstellring   110, welcher mittels einer an ihm angeordneten Marke 111 gegenüber einer ortsfesten Belichtungszeitskala 112 einstellbar ist. Der Ring 110 trägt eine Steuerkurve   ilOa,   welche in an sich bekannter Weise zur Einstellung eines aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht dargestellten Belichtungszeitenhemmwerks dient. Zur Einstellung der Empfindlichkeit des verwendeten Films ist gleichachsig zum Belichtungszeiteinstellring 110 ein weiterer Ring bzw. ein Ringstück 113 angeordnet, der mit Hilfe einer an ihm angebrachten Filmempfindlichkeitsskala 114 gegenüber der Marke 111 des Belichtungszeiteinstellring 110 einstellbar ist.

   Der Ring 113 ist mit dem Belichtungszeiteinstellring 110 lösbar gekuppelt und gegenüber diesem in verschiedene, durch die Marken der Skala 114 gekennzeichnete Relativlagen einstellbar. Hiezu trägt der Ring 113Rastausnehmungen 113a, in welche eine am Belichtungszeiteinstellring 110 befestigte Federzunge 115 eingreift. Zur Einstellung einer neuen Filmempfindlichkeit wird die Federzunge 115 von Hand aus den Rastausnehmungen 113a des Rings 113 herausgehoben und sodann letz terer gegenüber dem   Belichtungszeiteinstellring   so weit verstellt, bis der neue   Filmempfindlichkeitswert   an der Skala 114 der Marke 111 gegenüber steht. 



   Eine Berücksichtigung der eingestellten Werte für Belichtungszeit und Filmempfindlichkeit bei der selbsttätigen Einstellung der Blende ist in an sich bekannter Weise dadurch erreicht, dass der Träger 116 für die Drehspule 36 in Abhängigkeit von der Verstellbewegung der Ringe 110 und 113 drehbar ist,   wo-   durch eine Änderung in der relativen Lage der Drehspule 36 hervorgerufen wird. Die Verbindung zwischen den Ringen 110,113 und dem Träger 116 umfasst   u. a.   eine Zahnstange 117, mit welcher einerseits ein am Träger 116 befestigtes Zahnrad. 18 kämmt, und welche anderseits über ein Ritzel 119, eine mit einer Stift-Schlitzkupplung 120, 121 versehene Welle 122 und ein Zahnrad 123 mit dem Einsteller 113 verbunden ist. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 9> EMI9.1
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