AT222491B - Vorrichtung zur Anzeige der den Lichtverhältnissen im Aufnahmeraum entsprechenden und nicht entsprechenden Belichtungsfaktoren - Google Patents

Vorrichtung zur Anzeige der den Lichtverhältnissen im Aufnahmeraum entsprechenden und nicht entsprechenden Belichtungsfaktoren

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AT222491B
AT222491B AT730360A AT730360A AT222491B AT 222491 B AT222491 B AT 222491B AT 730360 A AT730360 A AT 730360A AT 730360 A AT730360 A AT 730360A AT 222491 B AT222491 B AT 222491B
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Description


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   Vorrichtung zur Anzeige der den   Lichtverhältnissen   im Aufnahmeraum entsprechenden und nicht entsprechenden
Belichtungsfaktoren 
 EMI1.1 
 

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Amateur verständlichen Anzeigevorrichtungengelvorrichtung zu steuernden Belichtungsfaktors verstellbare, mit Skalenwerten versehene Platte ent- sprechend dem einzustellenden Wert in den Bereich des Sichtfensters drehbar ist, und wobei eine weitere verstellbare Platte bei Einstellung der vorwählbaren Belichtungsfaktoren durch einen am Messinstrument anliegenden Hebel die Skalenwerte abdeckt, die infolge der Vorwahl der Belichtungsfaktoren nicht mehr für eine Einstellung durch die Belichtungsregelvorrichtung in Frage kommen.

   Üblicherweise können dabei entweder die Belichtungszeit und die Filmempfindlichkeit vorgewählt und die Blende durch die Belichtungsregelvorrichtung nachgesteuert werden oder die Blende und die Filmempfindlichkeit vorgewählt und die Belichtungszeit nachgesteuert werden. 



   Die   erfindungsgemässe Bereitschaftsanzeige für Belichtungsregelvorrichtungen   hat den Vorteil, dass sie auf Kameras anwendbar ist, bei denen mindestens ein Belichtungsfaktor frei vorgewählt werden kann. 



   An Hand der Zeichnungen wird der Erfindungsgedanke näher erläutert. Es zeigen : Fig. 1 eine Ansicht einer   erfindungsgemässenausfflhrungsform, Fig.   2 eine Teilansicht der Anordnung nach Fig.   l,   Fig. 3 einen Schnitt durch   die Anordnung nach Fig. l ? emäss der SchnittlinieIIII-III,   Fig. 4 eine Ansicht einer weiteren   erfindungsgemässen Ausführungsform, Fig.   5 eine Ansicht einer dritten erfindungsgemässen Ausführungsform. 



   Bei dem Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 1 ist an einer kamerafesten   Plane l ein   Lager 2 vorgesehen, in dem drehbar ein Drehspulinstrument 3 angeordnet ist. Das Drehspulinstrument 3 steht über Verbindungsleitungen 4, 5 mit einem lichtempfindlichen Element, beispielsweise einer Photozelle 6, in elektrisch leitender Verbindung. Das Drehspulinstrument 3 umfasst weiterhin einen Instrumentenzeiger 7, dessen Ende über einem an der Platine 1 angeschlossenen Gegenlager 8 frei spielen kann. 



   Das Drehspulinstrument 3 wird von einem U-förmigen, insgesamt mit 9 bezeichneten Abtastbügel umgriffen, dessen Schenkel 10 beiderseits des Instrumentes 3 mittels Lagerzapfen 11 an Lagerlaschen12 der Platine 1 angeschlossen sind. An dem die Schenkel 10 verbindenden Steg 13 ist oberhalb des Gegenlagers 8 eine Abtastbacke 14 angeschlossen. 



   Weiterhin ist   einU-förmiger, insgesamt   mit 15 bezeichneter Niederhalter vorgesehen, dessen Scheni kel 16 Lagerzapfen 17 aufweisen, die in Lagerbohrungen von beiderseits des Drehspulinstrumentes 3 an der
Platine 1 angeordneten Lagerlaschen 18 eingreifen. Am Niederhalter 15 greift das eine Ende einer als
Zugfeder ausgebildeten Andruckfeder 19 an, deren anderes Ende an der Platine 1 angeschlossen ist und die das Bestreben hat, den die beiden Schenkel 16 verbindenden Steg 20 gegen den Instrumentenzeiger 7 zu führen und dadurch diesen am Gegenlager 8 festzulegen. An einem Schenkel 16 des Niederhalters 15 ist weiterhin ein abgewinkelter Lappen 21 vorgesehen, mit dem sich der Niederhalter 15 in der in Fig. 1 wie- 
 EMI2.1 
 abstützt, so dass der Niederhalter in dieser Stellung vom Instrumentenzeiger 7 abgehoben ist.

   Der Niederhalter 15 bildet dabei zusammen mit dem Abtastbtigel 9, dem Gegenlager 8 und dem Instrumentenzeiger 7 die Abtasteinrichtung. 



   Der   Abtastbiigel   9 steht über eine Stift-Schlitz-Verbindung 23,24 mit einem um eine kamerafeste Achse 25 schwenkbar gelagerten Stellhebel 26 in Verbindung. Der Stellhebel 26 trägt einen Stellanschlag 27 und übergreift mit einem gabelförmigen Ansatz 28 einen Stift 29 eines weiteren um die Achse 25 schwenkbar gelagerten Hebels 30. Am Hebel 30 greift das eine Ende einer als Zugfeder ausgebildeten Antriebsfeder 31 für die Abtasteinrichtung an, deren anderes Ende kamerafest eingehängt ist. 



   Der Stellhebel 26 ist mit einem Sperrzahnsegment 32 versehen, vor dem ein um eine kamerafeste Achse 33 schwenkbarer, als Klinke ausgebildeter Feststellhebel 34 drehbar gelagert ist. An dem Feststellhebel 34 greift das eine Ende einer als Schenkelfeder ausgebildeten Andruckfeder 35 an, deren anderes Ende sich an einer kamerafesten Fläche abstützt, und die das Bestreben hat, den Feststellhebel 34 so zu verschwenken, dass er in das Sperrzahnsegment 32 eingreift. Der Feststellhebel 34 bildet zusammen mit der Andruckfeder 35 und dem Sperrzahnsegment 32 die Feststellanordnung. 



   Zur Betätigung der Abtasteinrichtung der Feststellanordnung ist ein Auslöser vorgesehen, der eine Aus- 
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 an dem ein Lappen 39 des Feststellhebels 34 unter der Wirkung der Andruckfeder 35 anliegt. Der Steueransatz 38 ist dabei so ausgebildet, dass der Feststellhebel 34 in dieser Stellung von dem Sperrzahnsegment 32 abgehoben ist. An der   Auslöserstange   36 ist weiterhin ein Stift 39 angeschlossen, an dem sich in der in Fig.   l   wiedergegebenen Ruhestellung der Stellhebel 26 unter der Wirkung-der Antriebsfeder 31 anlegt. 



  An der Auslöserstange 36 greift das eine Ende einer als Zugfeder ausgebildeten Rückholfeder 40 an, deren anderes Ende an der Platine 1 befestigt ist. Die Rückholfeder 40 ist dabei stärker als die Antriebsfeder 31 ausgebildet, so dass sie nach Freigabe des Betätigungsknopfes 37 die Auslöserstange 36 entgegen der Wirkung der Antriebsfeder 31 in der in Fig. 1 wiedergegebenen Stellung halten kann. 



   Frei drehbar auf die Achse 25 ist weiterhin ein zweiarmiger Steuerhebel 41 aufgesetzt. Der eine 

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Arm 42 des Steuerhebels 41 ist bis in den Schwenkbereich des   Stellanschlages   27 des Stellhebels 26 ver- längert. Der andere Arm 43 trägt ein Zahnsegment 44, in das ein um eine kamerafeste Achse 45 drehbar gelagertes Ritzel 46 eingreift. Das Ritzel 46 ist fest mit einem ebenfalls auf die Achse 45 aufgesetzten
Zahnrad 47 verbunden, das mit einer Verzahnung 48 eines konzentrisch zum Objektiv 49 der Kamera an- geordneten Blendensteuerringes 50 kämmt. 



   Am Blendensteuerring 50 greift das eine Ende einer Antriebsfeder 51 an, deren anderes Ende an einem kamerafesten Ring 52 befestigt ist, und die das Bestreben hat, den Blendensteuerring 50 in die eine End- stellung, zweckmässig die Stellung, in der die Blende auf die kleinste freie Cffnung eingestellt ist, zu fahren. Die Anordnung umfasst weiterhin einen an sich bekannten, in der Zeichnung nicht dargestellten
Spannring, mittels dessen Lasche 53 der Blendensteuerring 50 über einen Stift 54 in die andere Endstellung, in der zweckmässig die Blendenlamellen voll geöffnet sind, beispielsweise zusammen mit dem Spannen des Verschlusses,   überführt   werden kann, und der im Augenblick der Auslösung der Aufnahme in Richtung des Pfeiles a abläuft.

   Der Blendenring 50 kann dabei selbst unmittelbar Lagerstellen für die Zapfen der
Blendenlamellen tragen oder mit einem beweglichen   Blendenlamellenlagerring   starr gekuppelt sein. Kon-   zentrisch zumObjektiv   sind weiterhin   ein Blendenvorwähl- und   Umschaltring 55 sowie ein Verschlusszeit- steller 56 drehbar gelagert. Der Verschlusszeitsteller 56 steht dabei in an sich bekannter Weise mit nicht näher dargestellten Handeinstellmitteln in Verbindung. Der   Blendenvorwähl- und   Umschaltring 55 trägt einen Anschlag 57, der bei der Handeinstellung der Blende in den Ablaufweg eines an der Verzahnung 48 angeordneten, weiteren Anschlages 58 führbar ist.

   Am   Blendenvorwähl- und Umschltring   55 ist ferner ein Steuernocken 59 vorgesehen, mit dem ein Schalter 60, der zwischen den Verbindungsleitungen 4,5 angeordnet ist, und der ein Kurzschliessen der Photozelle 6 gestattet, betätigt werden kann. Zur Einstel- lung des   Blendenvorwähl- und   Umschaltringes 55 trägt dieser eine Marke 61, die mit einer zur besseren Darstellung in die Zeichenebene geklappten Skala 62 mit den Blendenwerten sowie einem Symbol für die
Automatikeinstellage zusammenwirken kann. 



   An einer fest in das Verschlussgehäuse eingesetzten Scheibe 63 ist weiterhin ein Drehzapfen 64 angeschlossen, um den ein Hebel 65 schwenken kann. Der Hebel 65 weist einen Schlitz 66 auf. Frei durch den Schlitz 66 ragt eine in kamerafesten, nicht dargestellten Lagern geführte Achse 67, auf die starr zwei Hebel 68,69 aufgesetzt sind. Der Hebel 68 weist einen Steuerstift 70 auf, der an einer Steuerkurve 71 des Verschlusszeitstellers 56 anliegt. Der Hebel 69 ist ebenfalls mit einem Steuerstift 72 versehen, der in einen Steuerschlitz 73 des Hebels 65 eingreift. 



   An dem dem Drehzapfen 64 abgewandten Ende des Hebels 65 ist ein Seil 74 angeschlossen. Das Seil 74 ist über eine Umlenkrolle 75 mit fest angeordneter Drehachse und eine Umlenkrolle76 mit verstellbar angeordneter Drehachse zu einer Aufwickelwalze 77 geführt und an dieser befestigt. Die Aufwickelwalze 77 ist fest mit dem drehbar angeordneten Drehspulinstrument 3 verbunden. An der Aufwickelwalze 77 ist das eine Ende einer Spannfeder 78 angeschlossen, deren anderes Ende kamerafest eingehängt ist. Zur Verstellung der Umlenkrolle 76 ist deren Lagerzapfen 79 an einem Hebel 80 angeschlossen, der fest mit einem Drehzapfen 81 verbunden ist. Der Drehzapfen 81 ist an der   Kameradeckkappe82   drehbar gelagert und starr mit einem Einstellrad 83 verbunden.

   Das Einstellrad   83 trägt   in an sich bekannterweise eine in der Zeichnung nicht dargestellte Marke, die mit einer ebenfalls nicht dargestellten Filmempfindlichkeitsskala zusammenwirken kann. 



   Beim dargestellten Ausführungsbeispiel, bei dem davon ausgegangen wird, dass sich der Blendensteuerring in der Ruhestellung in einer Lage befindet, in der die Blendenlamellen voll geöffnet sind, ist das Drehspulinstrument 3 derart ausgebildet, dass sich der Instrumentenzeiger 7 bei grosser Helligkeit vor dem dem Gegenlager 8 zugewandten Bereich 14a der Abtastbacke 14 und bei geringer Helligkeit vor dem dem Gegenlager 8 abgewandten Bereich 14b der Abtastbacke 14 befindet. Bei einer grossen Aufnahmehelligkeit verstellen sich die Teile der Abtasteinrichtung, insbesondere der den Stellanschlag 27 für das Steuergetriebe tragenden Stellhebel 26, nur um geringe Wege, während anderseits bei dieser   Hel -,   ligkeit das   Steuelgetriebe,   insbesondere der Steuerhebel 41, und der Blendensteuerring 50, grosse Wege zurücklegen.

   Ist die Photozelle 6 kurz geschlossen, so dass das Drehspulinstrument 3 keinen Strom erhält, so steht der Instrumentenzeiger vor dem Ansatz 14c der Abtastbacke 14 und stellt damit sicher, dass In dieser Einstellage der Abtastbügel und damit der Stellhebel 26 nur um einen Betrag schwenken können, der nicht ausreicht, um den Stellanschlag 27 so weit zu verstellen, dass er vom Arm 42 des Stellhebels 41 erreicht werden kann. Vor der Durchführung von Aufnahmen mit der erfindungsgemässen Kamera wird nach dem Einlegen des Films zunächst das Einstellrad 83 so weit verdreht, bis seine Marke auf den dem eingelegten Film entsprechenden Filmempfindlichkeitswert eingestellt ist. Hiedurch wird der Hebel 80 um den Drehzapfen 81 geschwenkt und nimmt dabei die Umlenkrolle 76 mit.

   Hiedurch wird über das 

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 Seil 74 und unter   gleichzeitiger Längung   bzw. Verkürzung der Spannfeder 78 das Drehspulinstrument 3 gegenüber der Abtastbacke 14 gedreht. 



   Unmittelbar vor Durchführung der Aufnahme wird dann durch Drehung des Verschlusszeitstellers 56 die gewünschte   Verschlusszeit   eingestellt. Die Drehung des Verschlusszeitstellers 56 bewirkt über die Steuerkurve 71 eine Verschwenkung der über die Achse 67 fest miteinander verbundenen Hebel 68 und 69. 



  Diese Bewegung wird über die Stift-Schlitz-Verbindung 72,73 auf den Hebel 65 übertragen, der um den Drehzapfen 64 schwenken kann. Die Einstellbewegung wird vom Hebel 65 über das Seil 74 weitergeleitet und hat eine zusätzliche Drehung des Drehspulinstrumentes 3 unter gleichzeitiger Längung bzw. Verkürzung der Spannfeder 78 zur Folge. 



   Soll die -Aufnahme mit   selbsttätiger   Blendenregelung durchgeführt werden, so wird der Blendenvor-   wähl-und   Umschaltring 55 gegebenenfalls so weit verstellt, bis seine Marke 61 dem Symbol A für selbst-   tätige Belichtungsregelung der Skala 62   gegenübersteht. Durch anschliessendes Eindrücken des Betätigungsknopfes 37 in Richtung des Pfeiles b wird die Auslöserstange 36 in der gleichen Richtung verschoben. Hiebei gibt zunächst der Stift 39 den Stellhebel 26 frei, der sich nunmehr unter der Wirkung der Feder 31 in Richtung des Pfeiles c drehen kann. Der Stellhebel 26 nimmt über die Stift-Schlitz-Verbindung 23,24 den Abtastbügel 9 in Richtung des Pfeiles d mit. Dieser Bewegung kann unter der Wirkung der Andruckfeder 19 der Niederhalter 15 so lange folgen, bis sein Steg 20 am festen Gegenlager 8 festliegt.

   Bei wei-   teret Schwenkung des Abtastbügels   9 hebt sich nunmehr dessen Stift 22 vom Lappen 21 des Niederhalters 15 ab. Die Schwenkbewegung des Abtastbügels 9 ist dann beendet, wenn die Abtastbacke 14 ebenfalls zur 
Anlage am Instrumentenzeiger 7 kommt. 



   Gegen Ende der Verschiebebewegung der Auslöserstange 36 gleitet der Steueransatz 38 am Lappen 39 des Feststellhebels 34 vorbei. Der Feststellhebel 34 kann daher nunmehr unter der Wirkung seiner An- druckfeder 35 in Richtung des Pfeiles e so weit schwenken, bis er in das Sperrzahnsegment 32 einfällt und dadurch eine Drehung des Stellhebels 26 entgegen der Richtung des Pfeiles c verhindert. Unmittelbar da- nach erreicht der Arm 84 der Auslöserstange 36 den Verschlussauslöser 85 und bewirkt hiedurch eine Aus- lösung des Verschlusses. Diese erfolgt in der Weise, dass zunächst der die Lasche 53 tragende Spannring voll abläuft und anschliessend die Verschlusslamellen geöffnet werden. Der Verstellung der Lasche 53 in Richtung des Pfeiles a folgt der Blendensteuerring 50 unter der Wirkung seiner Antriebsfeder 51.

   Die Drehbewegung des Ringes 50 wird über das   Getriebe 48, 47,   46,44 auf den Steuerhebel41 übertragen. Hiebei schwenkt der Steuerhebel 41 so weit entgegen der Richtung des Pfeiles c, bis sein Arm 42 auf den Stellanschlag 27 aufläuft. Eine weitere Verstellung des Steuergetriebes und damit des Blendensteuerringes 50 ist hiedurch   verhindet.   Die Blende kann sich daher nur bis zu einem Wert schliessen, der der von der Photozelle 6 und dem Drehspulinstrument 3 ermittelten Helligkeit unter Berücksichtigung des voreingestellten Filmempfindlichkeitswertes sowie der voreingestellten Verschlusszeit entspricht. 



   Nach Freigabe des Betätigungsknopfes 37 geht die Auslöserstange 36 unter der Wirkung der Rückholfeder 40 in die in Fig. 1 wiedergegebene Stellung   zurück.   Hiebei führt sie einerseits über den Steueransatz 38 den Feststellhebel 34 wiederum in die unwirksame Lage und schwenkt anderseits den Stellhebel 26 und damit den Abtastbügel 9 sowie den Niederhalter 15 so weit, bis diese Teile ebenfalls ihre Ruhestellung erreicht haben. 



   Zur Durchführung einer Aufnahme mit einem von Hand eingestellten Blendenwert wird der Blendenvorwählring 55 so weit verdreht, bis seine Marke 61 dem gewünschten Blendenwert auf der Skala 62 gegenübersteht. Durch diese Drehung des Blendenvorwählringes 55 wird zunächst über den Steuernocken 59 der Schalter 60 geschlossen. Die Photozelle 6 ist nunmehr kurzgeschlossen, so dass der Zeiger 7 des Drehspulinstrumentes 3 in die eine Endlage zurückfällt, in der er unmittelbar unter dem Ansatz 14c der Abtastbacke 14 steht. Gleichzeitig ist der Anschlag 57 in den Ablaufweg des Anschlages 58 des Blendensteuerringes 50 geführt worden. 



   Wird nunmehr der Betätigungsknopf 37 in Richtung des Pfeiles b eingedrückt, so kann der Stellhebel 26 den Abtastbügel nur um einen kurzen Weg verstellen, da der Ansatz 14c unmittelbar über dem Instrumentenzeiger 7 steht. Dieser Weg ist so bemessen, dass der Stellenanschlag 27 nicht in den Weg des Armes 42 des Steuerhebels 41 geführt wird, den dieser bei voller Durchregelung der Blende zurücklegt. Beim vollen Durchdrücken des Betätigungsknopfes 37 und damit der Auslöserstange 36 wird wiederum der   Verschlussauslöser   85 betätigt, und der Verschluss läuft in der bereits oben beschriebenen Weise ab. 



   Zur Anzeige der ordnungsgemässen oder nicht ordnungsgemässen Einstellung der Belichtungsfaktoren durch die Belichtungsregelvorrichtung ist eine farbige, vorzugsweise gründurchsichtige Marke 100 auf der Feldlinse 101 angebracht. Eine andersfarbige, vorzugsweise rotdurchsichtige Marke 102 befindet sich an einem Ende des um die Achse 103 schwenkbaren, unter der Wirkung der Feder 104 stehenden Winkelhe- 

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 weise fest angeordnet ist, unter welchem eine mit Blendenwerten versehene Scheibe 131 mittels eines Kronrades 132 und der Zahnräder 133, 134,135 entsprechend der durch Regelvorrichtung eingestellten Blende durch den Hebel 26 bewegbar ist.

   Zur Begrenzung des durch die Zeitvorwahl und die Einstellung und dem Messbereich der Belichtungsregelvorrichtung gegebenen Bereiches ist eine weitere Scheibe 136 angebracht, welche über den Hebel 137, der um die Achse 138 drehbar gelagert ist, vom Instrument 3 aus entsprechend dessen Drehung gesteuert wird. Diese Scheibe 136 weist eine Rotmarke auf, welche je nach dem durch die Vorwahl gegebenen Bereich die Blendenskala begrenzt. Die Scheiben 131 und 136 sind elastisch miteinander gekuppelt, so dass die Scheibe 136 der Scheibe 131 nachläuft. 



   Um die erfindungsgemässen Anordnungen nach den Fig. 4 und 5 auch für Kameras mit Wechselobjektiven unterschiedlicher maximaler Blendenöffnung verwenden zu können, kann die Skala 120 beweglich angeordnet sein, wobei ihre Stellung durch einen Hebel 146 beim Einsetzen des jeweiligen Wechselobjektivs durch unterschiedliche Stifte, Kanten od. dgl. an denselben gesteuert wird. Ebenso kann der Ausschnitt 130 durch die Wechselobjektive senkrecht zur Zeichenebene verstellbar sein. 



   Bei den gezeigten Ausführungsbeispielen ist die Rot-Grün- Anzeige oder die Blendenanzeige im Sucher einer einäugigen Spiegelreflexkamera sichtbar. Selbstverständlich wäre es aber auch möglich, sie in einem Sichtfenster   im Kameragehäuse   sichtbar zu machen oder in den Sucher einer Kamera in an sich bekannter Weise einzuspiegeln. Ebenso ist es möglich, statt der Belichtungszeit die Blende vorwählbar anzuordnen und durch die Belichtungsregelvorrichtung die Belichtungszeit nachzusteuern. 



    PATENTANSPRÜCHE.   



    1. Vorrichtung zur Anzeige der den Lichtverhältnissen im Aufnahmeraum entsprechenden und nicht entsprechenden, durch eine Belichtungsregelvorrichtung einzustellenden Belichtungsfaktoren bei photographischen Kameras, bei denen mindestens ein Belichtungsfaktor frei vorwählbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeige in an sich bekannter Weise durch Überdecken einer festen, vorzugsweise farbigen Marke (100) durch mindestens eine. vorzugsweise andersfarbige, bewegliche Marke (102) erfolgt und die beweglichen Marken (102) durch einen bei Drehung des Messinstrumentes (3) verstellbaren Schieber (30) und durch einen durch einen Hebel (26), der bei Einstellung des durch die Belichtungsregelvorrichtung zu steuernden Belichtungsfaktors bewegbar ist, verdrehbaren Schieber (30) vorzugsweise über ein Kurvenstück (107-109) steuerbar sind.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der die bewegliche Marke (102) steuernde Schieber (30) ein Kurvenstück (107 - 109) aufweist, welches mit einer Nase (106) der beweglichen Marke (102) zusammenwirkt, und dass dieser Schieber (30) zur Berücksichtigung der vorgewählten und der nachgesteuerten Belichtungsfaktoren in zwei zueinander senkrechten Richtungen verstellbar ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2. dadurch gekennzeichnet, dass die bewegliche Marke (102) als drehbar gelagerter Winkelhebel (105) ausgebildet ist, dessen eines Ende zur Überdeckung der festen andersfarbigen Marke (100) dient, und dessen anderes Ende (106) mit dem Kurvenstück (107-109) des Schiebers (30) zusammenwirkt. EMI6.1 tungsfenster (124) aufweist, welches bei Einstellung des durch die Belichtungsregelvorrich1 :
    ung zu steuernden Belichtungsfaktors auf den einzustellenden Skalenwert bewegbar ist, und wobei die andere Platte (126) bei Einstellung der vorwählbaren Belichtungsfaktoren durch ein am Messinstrument (3) angeordnetes Kur- venstttck (125) die Skalenwerte abdeckt, die infolge der Vorwahl der Belichtungsfaktoren nicht mehr für eine Einstellung durch die Belichtungsregelvorrichtung in Frage kommen.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Skala (120) beweglich und durch die in die Kamera einsetzbaren Wechselobjektive entsprechend deren maximalen und minimalen Blendenwerten einstellbar ist.
    6. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass eine Platte mit einem Sichtfenster (130) vorzugsweise fest angeordnet ist und eine bei Einstellung des durch die Belichtungsregelvorrichtung zusteuernden Belichtungsfaktors verstellbare, mit Skalenwerten versehene Platte (131) entsprechend dem einzustellenden Wert in den Bereich des Sichtfensters (130) drehbar ist, wobei eine weitere verstellbare Platte (136) bei Einstellung der vorwählbaren Belichtungsfaktoren durch einen am Messinstrument (3) liegenden Hebel (137) die Skalenwerte abdeckt, die. infolge der Vorwahl der Belichtungsfaktoren nicht mehr für eine Einstellung durch die Belichtungsregelvorrichtung in Frage kommen.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Sichtfenster (130) beweglich und <Desc/Clms Page number 7> durch die in die Kamera einsetzbaren Wechselobjektive einstellbar ist.
    8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigemarken (102 ; 100) oder -skalen (120 ; 131) in an sich bekannter Weise farbig durchsichtig ausgebildet sind.
    9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dieAnzeigemarken (102 ; 100) oder -skalen (120 ; 131) in an sich bekannterweise in den Sucher einer Kamera eingespiegelt werden.
    10. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigemarken (102 ; 100) oder -skalen (120 : 131) in an sich bekannter Weise direkt in einem Sichtfenster an der Kamera erkennbar sind.
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