AT212694B - Belichtungsmeßvorrichtung, insbesondere für photographische Kameras - Google Patents

Belichtungsmeßvorrichtung, insbesondere für photographische Kameras

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AT212694B AT238159A AT238159A AT212694B AT 212694 B AT212694 B AT 212694B AT 238159 A AT238159 A AT 238159A AT 238159 A AT238159 A AT 238159A AT 212694 B AT212694 B AT 212694B
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Description


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    Belichtungsmessvorrichtung, insbesondere für photographische Kameras   
Die Erfindung betrifft eine Belichtungsmessvorrichtung, insbesondere für photographische Kameras, mit einem drehbar gelagerten Drehspulinstrument, dessen Zeiger durch Drehung des Instrumentes auf eine
Festmarke einstellbar und nur innerhalb eines kleinen Winkelbereichs seines Messweges sichtbar ist. Vor- richtungen dieser Art werden häufig verwendet, um grosse Einblickfenster im   Kameraoberteil zu vermei-   den. Die Anwendung dieser Vorrichtungen ist weiterhin bei Instrumentenzeigern, die im Sucher sichtbar sind, vorteilhaft, da hiedurch ausreichende Zeigerausschläge sichergestellt werden können, ohne dass die
Abmessungen des sichtbaren Ausschlagbereichs die vorgegebenen Sucherabmessungen überschreiten müs- sen. 



   Diese Belichtungsmessvorrichtung hat neben vielen Vorteilen den Nachteil, dass weder der Nullpunkt noch der Endpunkt des Messbereichs von aussen in dem engen Einstellausschnitt direkt feststellbar sind, da diese Punkte infolge der Drehung des Drehspulinstrumentes ihre Lage unter diesem Ausschnitt je nach
Einstellung verändern. 



   Erfindungsgemäss wird dieser Nachteil dadurch vermieden, dass mit dem Drehspulinstrument mindestens ein die Grenze des Ausschlagbereichs des Drehspulzeigers gegenüber dem Drehspulinstrument mar- kierender Bereichszeiger verbunden ist. 



   Nach einer Ausgestaltung der Erfindung ist jeder Bereichszeiger fest an dem drehbar gelagerten Drehspulinstrument angeschlossen. Vorteilhaft ist je ein Bereichszeiger für die bei der grössten und der geringsten mit der Vorrichtung messbaren Helligkeit erreichbaren Endstellungen des Drehspulzeigers vorgesehen. 



   Nach einer andern Ausgestaltung der Erfindung ist mindestens ein verschwenkbar angeordneter Bereichszeiger vorgesehen, der mittels des verdrehbaren Drehspulinstrumentes gesteuert ist. Zweckmässig sind zur Steuerung der Bereichszeiger am Drehspulinstrument justierbare Stellanschläge vorgesehen, u. zw. vorteilhaft je ein Steueransatz zum Verschwenken des oder der Bereichszeiger bei Erreichen der grössten und der geringsten messbaren Helligkeit. Vorteilhaft ist der Schwenkweg jedes Bereichszeigers gleich oder grösser als der Abstand der Festmarke von der seitlichen Begrenzung des sichtbaren Ausschlagbereichs des Drehspulzeigers bemessen. 



   Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist zur Anzeige der beiden Enden des Ausschlagbereichs des Drehspulinstrumentes lediglich ein schwenkbar gelagerter Bereichszeiger vorgesehen. Vorteilhaft ist der Bereichszeiger an einem zweiarmigen, um eine feste Achse drehbaren Stellhebel angeordnet, dessen mit den Stellanschlägen des Drehspulinstrumentes zusammenwirkender Arm kürzer als der den Bereichszeiger tragende Arm bemessen ist. Zweckmässig ist das Verhältnis der Längen der Arme des Stellhebels so bemessen, dass der Bereichszeiger beim Verdrehen des Drehspulinstrumentes um den höchstens einem Lichtwert entsprechenden Winkel von der seitlichen Begrenzung des sichtbaren Teiles des Ausschlagbereichs bis zur Festmarke führbar ist. 



   Vorteilhaft sind die Enden des Drehspulzeigers und jedes Bereichszeigers etwa rechtwinklig abgewinkelt. Die abgewinkelten Enden der Zeiger sind dann im Sucher und die gerade verlaufenden Teile der Zeiger unter einem Fenster im Kameragehäuse sichtbar. 



   Werden gerade auslaufende Zeiger verwendet, so können die Bereichszeiger zweckmässig als den Drehspulzeiger an den Enden des Ausschlagbereichs zumindest teilweise abdeckende Fahnen ausgebildet sein. Unabhängig von der Form der Zeiger können die Bereichszeiger aus farbigem, lichtdurchlässigem Material hergestellt sein. 



   Vorteilhaft bilden das Drehspulinstrument und der Bereichszeiger sowie gegebenenfalls dessen Schwenkeinrichtung eine geschlossene Baueinheit. Weiterhin ist zweckmässig das Drehspulinstrument zur Berücksichtigung der Filmempfindlichkeit zusätzlich verdrehbar angeordnet. 

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 EMI2.1 
 
Teildarstellung einer Kamera in einer Ansicht von oben, Fig. 2 eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung mit teilweise aufgebrochenem Kameraoberteil, Fig. 3 eine Rückansicht der Kamera gemäss Fig. 1 mit teilweise aufgebrochenem Kameragehäuse, Fig. 4 ein weiteres Ausführungsbeispiel in einer der Fig. 2 ent- 'sprechenden Darstellung und Fig. 5 einen Schnitt entlang der Linie V-V in Fig. 4. 



   In den Figuren sind gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen. Insbesondere sind das Ka- meragehäuse mit 1, die obere Begrenzungswand des Kameragehäuses mit 2, der Kameraoberteil mit 3, der Blendeneinsteller mit 4 und der Verschlusszeiteinsteller mit 5 bezeichnet. 



   An der Begrenzungswand 2 ist eine aus einer Platine mit abgewinkelten   Ansätzen bestehende   Halte- rung 6 angeschlossen, an der die Belichtungsmessvorrichtung befestigt ist. Die Belichtungsmessvorrichtung umfasst im wesentlichen eine Photozelle 7 und ein Drehspulinstrument 8. Das Drehspulinstrument 8 ist als
Ganzes verdrehbar an einem U-förmigen Haltebügel 9 gelagert, der an der Halterung 6 fest angeschlos- sen ist. An der Unterseite des Drehspulinstrumentes 8 sitzt ein Stift 10, der unter der Wirkung einer Zug- feder 11 gegen das eine Ende eines zweiarmigen Steuerhebels 12 geführt ist. Die Feder 11 ist dabei zwi- schen einem Anschlussstift 13 an der Oberseite des Drehspulinstrumentes 8 und einem Anschlussstift 14 auf einem Arm 15 des Haltebügels 9 gespannt.

   Der Steuerhebel 12 ist um eine kamerafeste Achse 16 drehbar gelagert und weist an dem dem Drehspulinstrument 8 abgewandten Ende einen Anschlagstift 17 auf, der an einem Steuerkurventräger 18 anliegt. 



   Der Steuerkurventräger 18 ist fest mit einem hülsenförmigen Ansatz 19 verbunden, auf dessen oberes
Ende starr   einFilmempfindlichkeits-Einstellknopf20   aufgesetzt ist. An einem   äusserenFlansch   21 des An- satzes 19 greift eine Druckfeder 22 an, deren anderes Ende sich gegen den Kameraoberteil 3 abstützt und somit das Bestreben hat, den Ansatz 19 mit dem Steuerkurventräger 18 in Richtung des Pfeiles x zu ver- stellen. Der Steuerkurventräger 18 und der Ansatz 19 sind teilweise aufgebohrt. In die Bohrung ragt frei verdrehbar das verjüngte Ende 23 einer Einstellwelle 24. Zur Herstellung einer Kupplung mit der Welle 24 ist der Steuerkurventräger mit einem zahnförmig zugespitzten Ansatz 25 versehen, der unter der Wirkung der Druckfeder 22 in eine Stirnverzahnung eines starr auf die Welle 24 aufgebrachten Trägers 26 eingreift. 



   Die Welle 24 steht über eine Verzahnung 27 mit einer Verzahnung 28 eines in axialer Richtung verschieb- bar gelagerten an sich bekanntenSteuerstiftes 29, dessen vorderes Ende an einer mittels der Einsteller 4,5 verstellbaren Steuerkurve 30 des Verschlusses anliegt, in Verbindung. Der Steuerstift 29 wird dabei mittels der Drehfeder 31, die zwischen der Welle 24 und dem Kameragehäuse 1 gespannt ist, stets in Anlage an der Steuerkurve 30 gehalten. 



   Aus dem Drehspulinstrument 8 ragt ein fest mit der nicht näher dargestellten Drehspule verbundener
Zeiger 32 heraus. Der Ausschlagbereich des Zeigers 32 ist durch zwei Stifte 33, 34 begrenzt. Oberhalb eines Teiles des Ausschlagbereichs ist im Kameraoberteil 3 ein Fenster 35 aus einem durchsichtigen
Werkstoff vorgesehen. An dem Fenster ist eine Festmarke 36 angeordnet. Die Marke 36 kann beispiels- weise in den Werkstoff des Fensters 35 eingeschliffen oder farbig auf der Unterseite des Fensters aufgetra- gen sein. 



   Am Drehspulinstrument 8 ist ferner starr ein Träger 37 angeschlossen, der zwei Bereichszeiger 38,39 aufweist. Die Bereichszeiger   38,     29   erstrecken sich in radialer Richtung in bezug auf die Drehachse des
Drehspulzeigers 32 und sind etwas kürzer, aber breiter als der Drehspulzeiger 32 bemessen. Die Lage der
Bereichszeiger 38, 39 ist so gewählt, dass sie den Drehspulzeiger bis auf seine Spitze abdecken, sobald dieser an einem der Stifte 33 bzw. 34 zur Anlage kommt. 



   Zur Einstellung wird zunächst die Kamera auf das aufzunehmende Objekt gerichtet, dessen Helligkeit einen Ausschlag des Drehspulzeigers 32 hervorruft. Anschliessend werden der Blendeneinsteller 4 und der
Verschlusszeiteinsteller 5 verstellt. Durch diese Verstellbewegung wird die Steuerkurve 30 verdreht und dadurch der Steuerstift 29 in axialer Richtung verschoben. Die Längsbewegung des Steuerstiftes 29 wird mittels der Verzahnungen 28, 27 in eine Drehbewegung der Welle 24 und des mit dieser gekuppelten   Steuerkurventrägers   18 umgewandelt. Durch die Verdrehung des Steuerkurventrägers 18 wird der Steuerhebel 12 um die Achse 16 verschwenkt. Diese Verstellung ruft eine Verschwenkung des Drehspulinstrumentes 8, dessen Stift 10 am   Steuerhebel 12 anliege und   damit des Drehspulzeigers 32 hervor.

   Die Einsteller 4, 5 werden so lange betätigt, bis der Drehspulzeiger 32 auf die Festmarke 36 eingestellt ist. 



   Bei geringer Aufnahmehelligkeit befindet sich der Drehspulzeiger 32 in unmittelbarer Nähe des Bereichszeigers 38. Wird der Drehspulzeiger 32 bei diesen Lichtverhältnissen auf die Festmarke 36 eingestellt, so wird auch der fest mit dem Drehspulinstrurrient 8 verbundene Bereichszeiger 38 im Fenster 35 sichtbar und zeigt dem Bedienenden an, dass das eine Ende des Messbereichs in Kürze erreicht ist. 



   Ist das aufzunehmende Objekt noch etwas schwächer beleuchtet, so gelangt der Drehspulzeiger 32 zur Anlage am Stift 33 und gleichzeitig unter den Bereichszeiger 38. Diese Stellung der Zeiger 32, 38 

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 gibt dem Benutzer der Kamera an, dass das Ende des Messbereichs der Belichtungsmessvorrichtung erreicht ist und die mittels der Einsteller 4, 5 eingestellte Wertpaarung, auch wenn die beiden Zeiger 32 und 38 unter der Festmarke stehen, nicht den tatsächlichen Belichtungsverhältnissen entspricht, da der Drehspul- zeiger 32 nicht mehr ausschlägt und somit kein Messergebnis anzeigt. Anderseits ermöglicht es das über den Bereichszeiger 38 hinausragende Ende des Drehspulzeigers 32 insbesondere einem ungeübten Benutzer der Kamera zu erkennen, an welcher Stelle sich der Drehspulzeiger 32 befindet. 



   In gleicher Weise erreicht der Drehspulzeiger 32 bei Aufnahmehelligkeiten, die den Messbereich der
Vorrichtung übersteigen, den Bereichszeiger 39 und gibt somit dem Benutzer wiederum an, dass der Dreh- spulzeiger 32 kein Messergebnis mehr anzeigt. 



  Zur Einstellung der Filmempfindlichkeit kann der Knopf 20 entgegen der Richtung des Pfeiles x an- gehoben und gegenüber einer auf dem Kameraoberteil 3 aufgetragenen, nicht dargestellten Skala so weit verdreht werden, bis eine am Knopf 20 angeordnete Marke auf den gewünschten Wert der Skala zeigt. 



   Die Einstellbewegung wird über den Steuerkurventräger 18 und den Steuerhebel 12 auf das Drehspulinstru- ment 8 übertragen, das somit seine Lage gegenüber der Festmarke   36   verändert. 



   Beim Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 4 sind wiederum an der Halterung 6 die Photozelle 7 und an dem Haltebügel 9 das Drehspulinstrument 8 angeschlossen. Der obere Schenkel des Haltebügels 9 ist ver- längert und trägt mit der doppelt abgekröpften Verlängerung 40 das Fenster 35 mit der Festmarke 36 so- wie eine eine weitere Festmarke 54 bildende Schablone. In den mittleren Teil der Abkröpfung ist ein
Schlitz 41 eingeschnitten. Am oberen Schenkel des Haltebügels 9 ist um einen Bolzen 42 drehbar ein
Stellhebel 43 angeordnet, dessen. eines Ende sich durch den Schlitz 41 erstreckt und einen abgewinkelten
Bereichszeiger 44 trägt. Der Bereichszeiger 44 ist dabei aus einem durchsichtigen, farbigen Werkstoff hergestellt. Am andern Ende des Stellhebels 43 greift eine an einer Lasche 45 der Halterung 6 befestigte
Rückstellfeder 46 an.

   Am Stellhebel 43 sind ferner zwei abgewinkelte Lappen   47, 48   vorgesehen, die mit je einem Stellanschlag 49, 50 zusammenwirken können. Die Stellanschläge   49, 50   sind fest auf der Ober- 'seite des drehbar gelagerten Drehspulinstrumentes 8 angeordnet. Das Drehspulinstrument 8 steht dabei ebenso wie beim ersten Ausführungsbeispiel unter der Wirkung der Rückholfeder   11.'.   



   Das Fenster 35 mit der Festmarke 36 ist so angeordnet, dass der sichtbare Teil des Drehspulzeigers 32 nach Einstellung auf die Festmarke 36 etwa rechtwinklig zu der mit Z - Z bezeichneten optischen Achse des Suchers verläuft. Schräg zur optischen Achse   Z - Z   ist im Sucher ein Spiegel 51 angeordnet, der eine
Einspiegelung der abgewinkelten Enden 32a und 44a der Zeiger 32 und 44 durch eine Durchbrechung 52 einer Trennwand 53 ermöglicht. Der Spiegel 51 ist dabei oberhalb des Sucherstrahlenganges angeordnet, so dass sich das durch das Sucherokular sichtbare Bild der abgewinkelten Zeigerenden 32a und 44a ober- halb des Sucherbildes befindet. 



   Zur Einstellung der Kamera wird ebenso wie beim ersten Ausführungsbeispiel das Drehspulinstrument 8 mit dem Drehspulzeiger 32 durch Betätigung der Einsteller 4,5 in der bereits beschriebenen Weise entge- gen der Wirkung der Feder 11 so weit verstellt, bis de'. Zeiger 32 auf die Festmarke 36 bzw. das abge- winkelte Ende 32a auf die Festmarke 54 eingestellt sind. Die Einstellung kann somit sowohl im Sucher als auch durch das Fenster 35, das sich unter einer Aussparung im Kameraoberteil 3 befindet, überprüft wer- den. 



   Reicht die Helligkeit des aufzunehmenden Objektes nicht mehr aus, um einen Ausschlag des Dreh- spulzeigers 32 hervorzurufen und wird versucht, in dieser Lage den Drehspulzeiger 32 auf die Festmarke 36 einzustellen, so muss hiezu das Drehspulinstrument 8 in Richtung des Pfeiles y verdreht werden. Bei die- ser Verdrehung kommt der Stellanschlag 50 zur Anlage an dem Lappen 48 und verschwenkt dadurch den
Stellhebel 43 in der gleichen Richtung um den Bolzen 42.

   Die wirksamen Hebelarme zwischen dem Bol- zen 42 und der Lappen 48 einerseits sowie dem Bolzen 42 und dem Bereichszeiger 44 anderseits sind nun so bemessen, dass bei Verdrehung einer der beiden Einsteller 4 oder 5 um einen Winkelweg, der dem Ab- stand zwischen zwei benachbarten, auf einer in der Zeichnung nicht dargestellten Skala aufgetragenen
Lichtwerten entspricht, der Bereichszeiger 44 vom seitlichen Rand des Fensters 35 bis zur Einstellung auf die Festmarke   36   bzw. 54 verschwenkt wird. Hiebei deckt der Bereichszeiger 44 bzw. sein abgewinkel- tes Ende 44a den Drehspulzeiger 32 bzw. dessen abgewinkeltes Ende 32a ab und zeigt somit dem Benutzer der Kamera an, dass keine Einstellungen von Blende und Zeit unter Benutzung der Belichtungsmessvorrichtung mehr durchgeführt werden können. 



   Die Ausbildung des Bereichszeigers 44 aus durchsichtigem, farbigem Material stellt dabei zum einen sicher, dass der Zeiger 44 klar sichtbar ist, zum andern jedoch auch die Lage des Drehspulzeigers 32 erkannt werden kann. 



   Bei wachsender Helligkeit muss das Drehspulinstrument 8 zur Einstellung des Zeigers 32 auf die Festmarke 36 bzw. 54 entgegen der Richtung des Pfeiles y verstellt werden. Erreicht nun die Helligkeit einen 

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 solchen Wert, dass sie mit der Vorrichtung nicht mehr gemessen werden kann, so gelangt der Zeiger 32 in seine zweite Endlage. Mit dem Erreichen der Endlage ist der Stellanschlag 49 zur Anlage an dem Lap- pen 47 gekommen und hat den Stellhebel 43 wiederum so weit in Richtung des Pfeiles y verschwenkt, dass der Bereichszeiger 44 unter bzw. hinter die Festmarken 36, 54 gelangt ist. Der Benutzer wird daher wie- derum darauf hingewiesen, dass der Messbereich der Belichtungsmessvorrichtung überschritten ist. 



   Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern kann auch in anderer Weise verwirklicht werden. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Belichtungsmessvorrichtung, insbesondere für photographische Kameras, mit einem drehbar gela- gerten Drehspulinstrument, dessen Zeiger auf eine Festmarke einstellbar und nur innerhalb eines kleinen
Abschnittes seines Ausschlagbereichs sichtbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Drehspulinstru- ment (8) mindestens ein die Grenze des Ausschlagbereichs des Drehspulzeigers (32) gegenüber dem Dreh- spulinstrument (8) markierender Bereichszeiger (38, 39 bzw. 44) verbunden ist.

Claims (1)

  1. 2. Belichtungsmessvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Bereichszeiger (38, 39) fest an dem drehbar gelagerten Drehspulinstrument (8) angeschlossen ist.
    3. Belichtungsmessvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass je ein Bereichszeiger (38, 39) für die bei der grössten und der geringsten, mit der Vorrichtung messbaren Helligkeit erreichbaren Endstellungen des Drehspulzeigers (32) vorgesehen ist.
    4. Belichtungsmessvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch mindestens einen verschwenkbar angeordneten Bereichszeiger (44), der mittels des verdrehbaren Drehspulinstrumentes (8) gesteuert ist.
    5. Belichtungsmessvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zur Steuerung der Bereichszeiger (44) am Drehspulinstrument (8) justierbare Stellanschläge (49, 50) vorgesehen sind.
    6. Belichtungsmessvonichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass am Drehspulinstrument (8) je ein Stellanschlag (49, 50) zum Verschwenken des oder der Bereichszeiger (44) bei Erreichen der grössten und der geringsten messbaren Helligkeit vorgesehen ist.
    7. Belichtungsmessvorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkweg jedes Bereichszeigers (44) gleich oder grösser als der Abstand der Festmarke (36) von der seitlichen Begrenzung des sichtbaren Ausschlagbereichs des Drehspulzeigers (32) bemessen ist.
    8. Belichtungsmessvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zur Anzeige der beiden Enden des Ausschlagbereichs des Drehspulzeigers (32) lediglich ein schwenkbar gelagerter Bereichszeiger (44) vorgesehen ist.
    9. Belichtungsmessvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Bereichszeiger (44) an einem zweiarmigen, um eine feste Achse drehbaren Stellhebel (43) angeordnet ist, dessen mit den Stellanschlägen (49, 50) des Drehspulinstrumentes (8) zusammenwirkender Arm kürzer als der den Bereichszeiger (44) tragende Arm bemessen ist.
    10. Belichtungsmessvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis der Längen der Arme des Stellhebels (43) so bemessen ist, dass der Bereichszeiger (44) beim Verdrehen des Drehspulinstrumentes (8) um den höchstens einem Lichtwert entsprechenden Winkel von der seitlichen Begrenzung des sichtbaren Teiles des Ausschlagbereichs bis zur Festmarke. (36) führbar ist.
    11. Belichtungsmessvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden des Drehspulzeigers (32) und jedes Bereichszeigers (z. B. 44) etwa rechtwinklig abgewinkelt sowie die abgewinkelten Enden der Zeiger im Sucher und die gerade verlaufenden Teile der Zeiger unter einem Fenster (35) im Kameragehäuse sichtbar sind.
    12. Belichtungsmessvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bereichszeiger (38, 39, 44) als den Drehspulzeiger (32) an den Enden des Ausschlagbereichs zumindest teilweise abdeckende Fahnen ausgebildet sind.
    13. Belichtungsmessvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Bereichszeiger (38, 39, 44) aus farbigem, lichtdurchlässigem Material hergestellt sind.
    14. Belichtungsmessvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehspulinstrument (8) und die Bereichszeiger (38, 39, 44) sowie gegebenenfalls deren Schwenkeinrichtung (43. 49, 50) eine geschlossene Baueinheit bilden.
    15. Belichtungsmessvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehspulinstrument (8) zur Berücksichtigung der Filmempfindlichkeit zusätzlich verdrehbar angeordnet ist.
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