AT226517B - Photographische Kamera mit eingebautem Belichtungsmesser und einem von Hand betätigbaren Steller - Google Patents

Photographische Kamera mit eingebautem Belichtungsmesser und einem von Hand betätigbaren Steller

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AT226517B
AT226517B AT330261A AT330261A AT226517B AT 226517 B AT226517 B AT 226517B AT 330261 A AT330261 A AT 330261A AT 330261 A AT330261 A AT 330261A AT 226517 B AT226517 B AT 226517B
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Description


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  Photographische Kamera mit eingebautem Belichtungsmesser und einem von Hand betätigbaren Steller 
 EMI1.1 
 

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   Einzelheiten der Erfindung sind aus der nachstehenden Beschreibung und der Zeichnung ersichtlich, die zwei   Ausführungs- bzw.   Anwendungsbeispiele einer wahlweise auf automatische und manuelle Belichtungseinstellung umschaltbaren photographischen Kamera veranschaulicht,   deren Objektivverschluss   mit einer Einrichtung. zur Steuerung der Belichtungszeit und Blende nach einem vorbestimmten Programm ausgestattet ist.

   Es zeigen Fig. 1 die photographische Kamera in schematischer Darstellung und in Draufsicht, wobei die vom Belichtungsmesser registrierten und von einem Skalenfeld angezeigten Beleuchtungsverhältnisse in das Sucherobjektiv eingespiegelt werden, Fig. 2 eine teilweise Ansicht der photographischen Kamera mit im Querschnitt dargestelltem Gehäuse bei manueller Belichtungseinstellung der Kamera, Fig. 3 die Kamera bei automatischer Belichtungseinstellung, Fig. 4 ein Sucherbild, wie es bei manueller Belichtungseinstellung der Kamera gemäss Fig. 2 erscheint, Fig. 5 ein Sucherbild bei automatischer Belichtungseinstellung der Kamera nach Fig. 3, (grünes Feld), Fig. 6 und 7 eine weitere Möglichkeit der Belichtungsanzeige im Sucher, wobei je nach Belichtungseinstellung der Kamera entweder ein ZeitBlendenpaar oder ein Belichtungswert im Sucherbild sichtbar wird, Fig.

   8 einen Schnitt durch die Halterungs-und Verschiebeeinrichtung der mit dem Anzeigeorgan des Belichtungsmessers zusammenwirkenden Abdeckfahne, gemäss der in   Fig. 1   eingezeichneten Schnittlinie I-I, Fig. 9 eine Abwicklung der Einstellringe für Belichtungszeit und Blende, Fig. 10 und 11 eine teilweise Draufsicht auf eine photographische Kamera bei manueller bzw. automatischer Belichtungseinstellung in Verbindung mit einer ändern Aus-   führungsform   des dem Belichtungsmesser zugeordneten Anzeigeorgans, wobei die vom Belichtungsmesser registrierten Beleuchtungsverhältnisse je nach Art der Belichtungseinstellung der Kamera in einem Fenster des Kameragehäuses ablesbar sind, Fig.

   12 ebenfalls eine schematische Darstellung einer mit dem Anzeigeorgan ausgestatteten photographischen Kamera in Draufsicht, die zusätzlich mit einer auf die Photo zelle einwirkenden Abschattungseinrichtung zur Berücksichtigung der Empfindlichkeit des verwendeten Films ausgestattet ist, Fig. 13 die bei manueller Belichtungseinstellung wirksam werdende Kupplung zwischen den Einstellern für Belichtungszeit und Blende. 



   In der Zeichnung ist mit 1 das Gehäuse einer photographischen Kamera bezeichnet, das an seiner Vorderseite eine Frontplatte la aufweist. Diese trägt den mit einem Objektiv sowie einer Belichtungszeitund Blendeneinstellvorrichtung versehenen Verschluss 2, an dem koaxial zur Objektivachse ein Entfernungseinsteller 3, ferner je ein Einsteller4 und 5 für Belichtungszeit und Blende drehbar gelagert sind. Der mit einer Griffrändelung 3a versehene   Entfernungseinsteller 3 ist mit   seiner Meterskala 3b gegenüber einer ortsfesten Marke 3c einstellbar, während die ebenfalls mit einer Griffrändelung 4b bzw. mit zwei sich   diametral gegenüberliegenden Griffstticken   5b versehenen Einsteller 4 und 5 für Belichtungszeit und Blende zum Zwecke der Einstellung der Kamera von Hand mit einer an den Ringen angeordneten Belichtungszeit-bzw.

   Blendenskala 4b bzw. 5b und einer an der ortsfesten Frontplatte la angebrachten Marke lb versehen ist. Ausser der Belichtungszeitskala 4c trägt der Einsteller 4, wie insbesondere aus Fig. 9 ersichtlich, noch eine Belichtungswertskala 4d, der eine auf dem Blendeneinsteller 5 angebrachte Einstellmarke 5d zugeordnet ist. An Stelle des Belichtungszeiteinstellers 4 könnte auch der Blendeneinsteller 5 die Belichtungswertskala 4d und demgemäss der Belichtungszeiteinsteller die Marke 5d tragen. Zur wahlweisen Durchführung von Aufnahmen, entweder mit automatischer oder manueller Belichtungseinstellung der Kamera sind die beiden von Hand betätigbaren Einsteller 4 und 5 für Belichtungszeit und Blende mit einer durch die   Bezeichnung"Auto"näher   gekennzeichneten Marke 8 bzw. 9 versehen.

   Diese sind, wenn die Kamera mit automatischer Belichtungseinstellung arbeiten soll, mit der ortsfesten Marke lb der Frontplatte la in Koinzidenz zu bringen, während zum Zwecke der manuellen Belichtungseinstellung die Skalenwerte 4c und 5c der Einsteller 4 und 5 für Belichtungszeit und Blende auf die ortsfeste Marke lb einzustellen sind. 



   Wie aus der Zeichnung ferner ersichtlich, ist mit 12 das Wabenfenster eines im wesentlichen aus der Drehspule 13 und den beiden Magneten 14 und 15 sowie einer nicht weiter dargestellten Photozelle gebildeten Belichtungsmessers bezeichnet, der zweckmässig so in das Kameragehäuse   l   eingebaut ist, dass seine die Drehspule 13 tragende Welle 16 senkrecht zur oberen Seitenwand des Kameragehäuses verläuft. Dabei sind die beweglichen Teile des Belichtungsmessers 12 - 16 bei automatischer Belichtungseinstellung ier Kamera mit den im Verschluss angeordneten, der Einstellung von Belichtungszeit und Blende dienenien Organen in an sich bekannter Weise miteinander verbunden, derart, dass sich die Kamera in Abhängigkeit von der Beleuchtungsstärke bei Betätigen des Auslösers selbst einstellt.

   Diese Verbindung des Be-   . ichtungsmessers   mit den Einstellern für Belichtungszeit und Blende ist jedoch nicht Gegenstand der Erfinlung, ebensowenig, wie die der Einstellung von Belichtungszeit und Blende dienenden Organe, welche Im Bereich der manuellen Belichtungseinstellung der Kamera wirksam werden. 



   Gemäss der Erfindung ist zwecks Erzielung   einer bestmöglichen   Ausnutzung des Belichtungsmessers 

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 bei grösstmöglichster Bedienungsübersichtlichkeit und-Sicherheit sowie Vereinfachung in der Handhabung der wahlweise auf automatische oder manuelle Belichtungseinstellung umschaltbaren Kamera am Belich- tungsmesser 12-16 ein mit zwei Skalenfeldern 18 und 19 versehener Träger 20 angeordnet, dem eine, beispielsweise als Schieber oder Drehscheibe ausgebildete, entweder durch einen besonderen Steller oder durch die Steller 4 und 5 für Belichtungszeit und Blende in ihrer Lage beeinflussbare Abdeckfahne 21 zu- geordnet sowie derart verstellbar ist, dass bei automatischer Belichtungseinstellung der Kamera das eine
Skalenfeld 18, bei manueller Belichtungseinstellung dagegen das andere Skalenfeld 19 zur Sicht freige- geben wird. 



   Nach dem in Fig. l- 3 gezeigten Ausführungsbeispiel kann der mit der Drehspulwelle 16 drehfest ver- bundene Träger 20 beispielsweise aus einem segmentartigen, zweckmässig aus transparentemMaterial hergestellten Plättchen gebildet sein, dessen bogenförmige Randzone eine rechtwinklige Abkantung 20a besitzt. An Stelle der Abkantung 20a könnte bei Verwendung eines metallischen Plättchens auch ein be- sonderer Randstreifen aus transparentem Material angeordnet sein, der in einem rechten Winkel zu dem
Plättchen stehend mit diesem verbunden ist. 



   Dieses aus einem Randstreifen oder einer Abkantung bestehende bogenförmige Flächengebilde 20a ist durch eine in Längsrichtung verlaufende Markierungslinie 20b in zwei Skalenfelder 18 und 19 unterteilt. 



  Beim Ausführungsbeispiel gemäss Fig.   l - 3   ist das obere Skalenfeld 19 erfindungsgemäss und in Überein- stimmung mit der Belichtungswertskala 4d des Stellers 4 für die Belichtungszeit mit einer, die gleichen Belichtungswerte aufweisenden Skala 19a versehen, während das untere Skalenfeld 18 durch eine unterschiedliche Färbung in zwei Teilabschnitte 18a und 18b unterteilt ist. Hiebei könnte   z. B.   in bezug auf Fig. 2 und 3 der linke Abschnitt 18a des Skalenfeldes 18 eine grüne Färbung, der rechte, in der Zeichnung durch punktierte Linien gekennzeichnete Abschnitt 18b dagegen eine rote Färbung erhalten. 



   Mit dem Träger 20 arbeitet, wie bereits angedeutet, eine Abdeckfahne 21 zusammen. Diese ist beim Ausführungsbeispiel gemäss Fig.   1-3 schleberartig   ausgebildet und gegenüber den Skalenfeldem 18 und 19 so einstellbar, dass je nach Wahl der Einstellart der Kamera auf automatische oder manuelle Belichtungeinstellung entweder das untere oder das obere Skalenfeld 18 bzw. 19 in den Bereich eines in der   Abdeck-   fahne 21 vorgesehenen Fensters 21a zu liegen kommt. Zur Halterung und Verschiebung der Abdeckfahne 21 dient, wie insbesondere aus Fig. 2 und 3 ersichtlicht, ein Arm 22, der mit einer parallel zur vorderen Seitenwand des Kameragehäuses 1 bewegbaren Schiebestange 23 fest verbunden ist.

   Die Schiebestange 23 ihrerseits kann mittels einer Kulissenführung 24,25 an einem am Kameragehäuse 2 befestigten Haltebü gel 26 verschiebbar gelagert sein. Eine sich einenends am Haltebügel 26, andernends an einem Stift 23a der Schiebestange 23 abstützende Feder 27 ist dazu vorgesehen, die Schiebestange 23 in eine Lage zu zwingen, in der das obere Skalenfeld 19 im Bereich des Fensters 21a der Abdeckfahne 21 liegt. Zur Verlagerung bzw. Einstellung der Abdeckfahne 21 ist an der Schiebestange 23 zweckmässig an ihrem unteren Ende eine Rampe 28 angeordnet, die sich in der Bewegungsbahn eines am Umsteller bzw. an den Einstellern 4 und 5 für Belichtungszeit und Blende befestigten Mitnehmerstiftes 30 befindet.

   Dabei ist die Anordnung so getroffen, dass der Mitnehmerstift 30, wie in Fig. 8 gezeigt, auf die Rampe 28 aufläuft und die Schiebestange 23 bzw. die Abdeckfahne 21 entgegen der Wirkung der Feder 27 aus der oberen in die untere Lage bewegt, sobald der oder die zur Herbeiführung der gewünschten Belichtungsart zu betätigenden Umsteller mit ihrer, durch die   Bezeichnung" Auto" näher gekennzeichneten Marke   8 und 9 mit der ortsfesten Marke   1b   der Frontplatte la in Deckung gebracht werden. Die Anzeige der Beleuchtungsverhältnisse erfolgt somit bei automatischer Belichtungseinstellung der Kamera durch das untere Skalenfeld 18, während das obere, mit der Belichtungswertskala 19a versehene Skalenfeld 19 der Anzeige bei manueller Belichtungseinstellung der Kamera dient. 



   Zum Ablesen der zusammen mit dem Belichtungsmesser 14 - 16 bewegbaren Skalenfelder 18 und 19 ist beim Ausführungsbeispiel gemäss Fig.   1 - 3   an der Vorderseite des Kameragehäuses ein Lichteinfallfenster 31 angebracht, dem ein im Innern des Gehäuses befestigter Spiegel 32 zugeordnet ist. Die Anordnung des Spiegels 32 ist hiebei so getroffen, dass die einfallenden Lichtstrahlen zunächst umgelenkt werden, um im Bereich der Abdeckfahne 21 auf das betreffende im Fenster 21a liegende Skalenfeld 18 bzw. 



  19 aufzutreffen. In Ergänzung dieser Einrichtung ist ein im Strahlengang des Sucherobjektivs 33,34 lie-   endes   Umlenkprisma 35 vorgesehen, das die durch das Fenster 21a der Abdeckfahne 21 hindurchtretenden Lichtstrahlen auffängt und unmittelbar in das Bild des Sucherobjektives einspiegelt. Je nach Einstellung der Kamera erscheint dann, wie in Fig. 4 und 5 gezeigt, ein Sucherbild,   u. zw.   entweder über dem Leuchtrahmensucher 34a ein bestimmter Belichtungswert des Skalenfeldes 19 oder aber innerhalb des Leuchtrahmensuchers 34a eine bestimmte Färbung des Skalenfeldes 18, wobei die Farbe grün aufzeigt, 

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   dass eine Aufnahme bei den vorliegenden Beleuchtungsverhältnissen möglich ist, während die Farbe rot als ein Zeichen zu werten ist, das vor Durchführung einer Aufnahme warnt. 



  In anderer Weise könnte das der automatischen Belichtungseinstellung zugeordnete Skalenfeld 18 des Trägers 20 auch mit bestimmten Zeit-Blendewertepaaren 37 versehen sein, die, wie aus Fig. 7 ersichtlich, bei entsprechender Belichtungseinstellung der Kamera bzw. der Abdeckfahne 21 im Sucherbild des Su- cherobjektivs 33, 34 sichtbar sind. Für die Aufnahme gültig ist dabei das Zeit-Blendewertepaar, dasun- terhalb einer Markierung 38 liegt. Die Zeit-Blendewertepaare wieder sind auf die erwähnte, bei Kameras mit automatischer Belichtungsregelung an sich bekannte Programmsteuerung für Zeit und Blende ausgerichtet.

   Zwecks Vermeidung von Irrtümern dürfen auch hiebei die Zahlenwerte der Belichtungswertskala 19a nicht zusammen mit den Zeit-Blendewertepaaren im Sucherbild erscheinen, sondern erst dann, wenn die Kamera und damit die Abdeckfahne 21, wie in Fig. 6 gezeigt, auf manuelle Belichtungseinstellung umgestellt worden ist, wobei der gültige Skalenwert oberhalb der Markierung 39 ablesbar ist. 



  Beim Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 10 und 11 sind die beiden dem Belichtungsmesser 12-16 zuge- ordneten Skalenfelder 18 und 19 unmittelbar unterhalb der oberen Seitenwand des Kameragehäuses 1 angeordnet und durch entsprechende, an der Gehäuse wand vorgesehene bogenförmige Durchblickfenster 40 und 41 sichtbar. Auch hiebei dient das mit einer Belichtungswertskala 19a versehene Skalenfeld 19 der Anzeige der Beleuchtungsverhälmisse bei manueller Belichtungseinstellung der Kamera, während das mit 19 bezeichnete Skalenfeld die Beleuchtungsverhältnisse bei automatischer Belichtungseinstellung der Kamera zu erkennen gibt.

   In gleicher Weise wie beim Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 1 - 3 ist auch hier zum Zwecke der wechselseitigen Abdeckung der Skalenfelder 18 und 19 eine Fahne 21 vorgesehen, die mit Rücksicht auf die konzentrische Anordnung der Skalenfelder 18 und 19 zum Belichtungsmesser 12 - 16 als Drehscheibe ausgebildet und auf der Drehspulwelle 16 des Belichtungsmessers drehbar gelagert ist. Die Abdeckfahne 21 weist ferner ein mit ihr fest verbundenes Ritzel 42 auf, das mit einem auf einer ortsfesten Achse 43 im Kameragehäuse 1 gelagerten Zwischenrad 44 kämmt. Das Zwischenrad 44 wieder steht in Eingriff mit einem am Umsteller bzw. an den Einstellern 4,5 für Belichtungszeit oder Blende vorgesehenen Zahnsegment 45.

   Letzteres ist mit Bezug auf den Einstellbereich des oder der Steller 4, 5 so an diesem angeordnet, dass bei Einstellung"Auto"das Skalenfeld 18,' (Fig. ! l) und. bei manueller Belichtungseinstellung (Fig. 10) das Skalenfeld 19 mit seiner Belichtungswertskala 19a von der Abdeckfahne 21 zur Sicht freigegeben wird. Dem in Fig. 10 und 11 gezeigten Ausführungsbeispiel zufolge werden die Beleuchtungsverhältnisse durch zwei mit dem Belichtungsmesser gekuppelte Zeiger 46 und 47 angezeigt. 



  Dabei ist die Anordnung derselben so getroffen, dass z. B. bei automatischer Belichtungseinstellung der Kamera die Durchführung einer Aufnahme dann noch möglich ist, wenn der Zeiger 46 des Belichtungmessers 12 - 16 über dem Skalenfeld 18 spielt, also noch im Durchblickfenster 40 des Kameragehäuses l sichtbar ist. Bei manueller Belichtungseinstellung, bei der das Skalenfeld 19 verdeckt ist, gibt die Belichtungswertskala 19a des Skalenfeldes 19 Aufschluss über die Beleuchtungsverh1lltnisse, die durch die Stellung des Zeigers 47 angedeutet werden. 



  Um dem Photographierenden die Auswahl eines bestimmten, dem jeweiligen Belichtungswert zugeordneten Zeit-Blendenpaares zu erleichtern, ist in die Kamera eine bei Umstellung von automatischer auf manuelle Belichtungseinstellung wirksam werdende, zwischen den zwei EinsteJ1ern 4 und 5 für Belichtungszeit und Blende vorgesehene lösbare Kupplung 51 eingebaut. Diese kann, wie in Fig. 9 gezeigt, aus einer beispielsweise am Blendeneinsteller 4 mittels Schrauben oder Nieten 50 befestigten federnden Zunge bestehen, deren freies Ende einen parallel zur Verschlussachse'gerichteten Rastzahn 51a aufweist. 



  Letzterer greift hiebei jeweils in eine Lücke zwischen den an der Zylindermantelstirnfläche des Belichtungszeitstellers4 ausgebildeten Rastzähnen 4e. Dabei ist die Zahl der Rastzähne 4e so gewählt, dass sich bei manueller Belichtungseinstellung der Kamera alle den einzelnen Belichtungswerten der Belichtungswertskala 4d entsprechenden Zeit-Blendenpaare und Zwischenwerte derselben einstellen lassen. 



  Die Betätigung der federnden Zunge der Kupplung 51 kann mittels eines, in einer Aussparung 51b des Blendenstellrings 5 in radialer Richtung bewegbaren Griffstückes 52 erfolgen. Dieses Griffstück, welches mit der federnden Zunge der Kupplung 51 zweckmässig fest verbunden ist, wird zum Lösen der Kupplung niedergedrückt, wodurch sich der Rastzahn 51a der Kupplungszunge aus dem Bereich deräquidistanten Rastzähne 4e des Belichtungszeitstellers 4 herausbewegt. 



  Damit die lösbare Kupplung 51 nur dann wirksam wird, wenn die Umstellung der Kamera von automatischer auf manuelle Belichtungseinstellung erfolgt, kann an der Zunge der Kupplung 51 beispielsweise ein als schiefe Ebene ausgebildeter Ansatz oder abgebogener Lappen 51c vorgesehen sein, welcher,   
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 beitet, wenn die Steller 4 und 5 für Belichtungszeit und Blende in Automatikstellung gebracht werden.
Zweckmässig ist die Anordnung hiebei so getroffen, dass der Stift 51c zur Wirkung kommt, sobald der Blendenstellring 5, welcher beim vorliegenden Ausführungsbeispiel gleichzeitig Träger der Kupplungszunge ist, die Automatikstellung erreicht, damit die Verbindung zwischen den beiden Stellern 4 und 5 aufgehoben ist und der Belichtungszeitstellring 4, sofern er nicht schon ebenfalls die Automatikstellung einnimmt,

   bis zu dieser nachgeführt werden kann. Die Nachführung des Belichtungszeitstellers 5 kann hiebei ohne zusätzliche Betätigung der Kupplung 51 erfolgen, während diese wieder selbsttätig wirksam wird, sobald die Kamera durch Betätigen der Steller 4,5 von der automatischen wieder auf manuelle Belich tungseinstellung umgestellt wird. 



   Zur Berücksichtigung der Empfindlichkeit des zur Anwendung kommenden Filmes ist bei der Kamera des Ausführungsbeispiels eine an sich bekannte Vorrichtung zur Änderung der Empfindlichkeit des Belichtungsmessers angeordnet, die auf dem Prinzip der Abschattung des Wabenfensters 12 bzw. des Photoelements arbeitet. Die Abschattungseinrichtung umfasst zwei zu beiden Seiten des Wabenfensters 12 angeordnete, um je eine Achse 55 und 56 schwenkbare Abdeckteile 57 und 58, an denen je eine Schubstange 59 bzw. 60 sowie eine Zugfeder 61 angreift. Zwecks gemeinsamer Verstellung der Abdeckteile 57 und 58 sind die beiden Schubstangen 59 und 60 mittels eines Stiftes 62 miteinander verbunden, der in einem am Kameragehäuse 1 ausgebildeten Schlitz 63 geführt ist.

   Zur Beeinflussung der beschriebenen Abschattungeinrichtung dient ein im Kameragehäuse 1 drehbar gelagerter Steuerteil 64, welcher eine auf den Stift 62 einwirkende Steuerkurve 65, ferner eine auf diese Steuerkurve abgestimmte Filmempfindlichkeitsskala 66 aufweist. Da der Steuerteil 64, und die ihm zugeordneten Kraftübertragungselemente 59-62 der Abdeckteile 57 und 58 innerhalb des Kameragehäuses   l   angeordnet sind, ist an dessen oberer Seitenwand ein im Bereich der Filmempfindlichkeitsskala 66 liegendes Fenster 67 angeordnet, das den eingestellten   Filmempfindlichkeitswert sichtbar   macht. 



   Die Wirkungs- und Bedienungsweise der beschriebenen Kamera ist wie folgt :
Soll die Kamera mit automatischer Belichtungseinstellung arbeiten, so sind hiezu die Marken 8 und 9 der Einsteller 4 und 5 für Belichtungszeit und Blende mit der Marke   1b der   Frontplatte la in Deckung zu bringen, wonach von der Bedienungsperson beim Anvisieren des aufzunehmenden Objektivs lediglich noch 
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 4 des Belichtungsmessers 12 - 16 im Bereich des Skalenfeldes 18 spielt. Ist dies der Fall, so können die Voraussetzungen, die bezüglich Filmempfindlichkeit und Beleuchtungsstärke zur Erzielung einer richtig belichteten Aufnahme bestehen müssen, als gegeben angesehen und die Aufnahme nach entsprechender Entfernungseinstellung der Kamera gemacht werden. 



   Sollen mit der Kamera dagegen Aufnahmen bei manueller Belichtungseinstellung gemacht werden, so müssen hiezu die beiden miteinander gekuppelten Einsteller 4 und 5 für Belichtungszeit und Blende so weit gedreht werden, bis die Belichtungszeit- und Blendenskala 4c und 5c in den Bereich der ortsfesten Marke   1b   kommt. Durch diese Drehbewegung der Einsteller 4,5 ist beim   AusführungsbeispielgemässFig.]   bis 3 erreicht, dass der Mitnehmerstift 30 von der Rampe 28 der Schiebestange 23 abläuft, wodurch diese sowie die Abdeckfahne 21 unter der Wirkung der Feder 27 nach oben ausweicht.

   Bei gleichzeitiger Abdeckung des Skalenfeldes 18 gelangt das Fenster 4a der Abdeckfahne 21 vor das mit der Belichtungswertskala 19a versehene Skalenfeld 19, was zur Folge hat, dass nunmehr der vom Belichtungsmesser   in'Abhän-   gigkeit von der Beleuchtungsstärke und der eingestellten Filmempfindlichkeit registrierte Belichtungwert in das Sucherobjektiv 33,34 eingespiegelt wird und im Sucherbild erscheint, wie dies in   Fig. 4ge-   zeigt ist. An Hand dieses ablesbaren Wertes kann dann die manuelle Belichtungseinstellung vorgenommen werden, wozu der entsprechende Belichtungswert der Belichtungswertskala 4d, des Blendeneinstellrings 4 mit der ihr zugeordneten Marke 5d in Übereinstimmung gebracht wird.

   Bei konstant bleibendem Belichtungswert kann auch eine andere Wahl von Zeit-Blendenpaaren getroffen werden, wozu sich der Photographierende der zwischen Belichtungszeiteinsteller 4 und Blendeneinsteller 5 vorgesehenen Kupplung 51 bedienen kann. 



   In ähnlicher Weise wie bei der vorstehend erläuterten Anordnung wird auch beim Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 10 und 11 gleichzeitig mit der Umstellung der Kamera von automatischer auf manuelle Belichtungseinstellung durch Betätigen der beiden Steller 4 und 5 für Belichtungszeit und Blende die Abdeckfahne 21 mittels des Zahnradtriebes   42 - 46   um   180o   verschwenkt,   u. zw.   derart, dass im Falle der manuellen Belichtungseinstellung bei gleichzeitiger Freigabe des Skalenfeldes 19 nunmehr das Skalenfeld IS abgedeckt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Photographische Kamera mit eingebautem Belichtungsmesser und einem von Hand betätigbaren Steller, mit dessen Hilfe die Kamera wahlweise auf automatische oder manuelle Belichtungseinstellung umschaltbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass am Belichtungsmesser (12 bis 16) ein mit zwei Skalenfel- dern (18 und 19) versehener Träger (20) angeordnet und diesem eine durch den Umsteller in ihrer Lage beeinflussbare, beispielsweise als Schieber oder Drehscheibe ausgebildete Abdeckfahne (21) zugeordnet sowie derart verstellbar ist, dass bei automatischer Belichtungseinstellung der Kamera das eine Skalenfeld (18), bei manueller Belichtungseinstellung dagegen das andere Skalenfeld (19) zur Sicht freigegeben wird.
    2. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das der manuellen Belichtungseinstellung zugeordnete Skalenfeld (19) mit einer an sich bekannten Belichtungswertskala (19a) versehen ist, und dass an den Einstellern (4 bzw. 5) für Belichtungszeit und Blende eine identische Belichtungswertskala (4d) sowie eine Einstellmarke (5d) hiefür angeordnet ist.
    3. Kamera nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei Umstellung der Kamera von automatischer auf manuelle Belichtungseinstellung eine zwischen den zwei Einstellern (4 und 5) für Belichtungszeit und Blende vorgesehene, lösbare Kupplung (51) wirksam wird.
    4. Kamera nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass als Umstellerzur wahlweisen Einstellung der Kamera auf die gewünschte Art der Belichtungseinstellung einer der Einsteller (4 und 5) für Belichtungszeit und Blende dient.
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