<Desc/Clms Page number 1>
Achabüchse 8 Eiaenbahnfahrzeuge.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung betrifft Verbesserungen an Eisenbahnwagen- Achabuchsen, bei denen der Achszapfen sich bei Vermeidung von Schmierpölstern frei in Öl dreht. Diese Verbesserungen beziehen sich auf eine Einrichtung, deren Zweck darin besteht, das Aufwirbeln des sich am Grunde des Behälters ansammelnden Schmutzes durch d (in
EMI1.1
zapfen aufgewirbelt wird, möglichst zu beschränken.
Ferner betreffen die Verbesserungen nach vorliegender Erfindung einen Spannring zum Anpressen des aus Leder oder ähnlichem Material bestehenden Stulpes, welcher das Abdichten des Öles gegen das Rad bewirkt, und bezwecken diese Verbesserungen die Erzielung einer vorausbestimmten ständigen Spannung, welche einerseits eine dauernd gute Dichtung gewährleisten, andererseits aber ein zu festes Anpressen an die Achse verhindern soll. Mit laisser Eigenschaft verbindet der Spannring nach vorliegender Erfindung den Vorteil einer einfachen Konstruktion und Handhabung.
In der Zeichnung ist Fig. 1 der Längsschnitt und Fig. 2 der Querschnitt der Achsbuchse, während die Fig. 3 und 4 den Spannring allein in grösserem MaUstabe und in Seitenansicht zeigen.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, ist knapp vor dem Ende des Zapfens eine Scheidewand a ; angeordnet, die den Hohlraum der Achsbuchse in zwei Teile trennt, welche durch eine oder mehrere, in der Nähe des Bodens angebrachte Öffnungen y miteinander in Verbindung stehen. Hiedurch können die Wirbel und der aufgewirbelte Schmutz nicht hinter die Scheidewand gelangen, so dass das öl im Raume o vollkommen ruhig und rein bleibt.
Es ist zweckmässig, den Raum jenseits der Scheidewand, der den Achszapfen enthält, im Verhältnisse zum Raume o möglichst klein zu gestalten, damit die Wirbel auf den geringsten Raum beschränkt werden. Der Raum o ist oben und unten mit der Füllöffnung t und der Reinigungsöffnung r versehen ; es kann jenseits der Scheidewand x auch eine zweite Reinigungsöffnung angebracht werden. Die Feststellung der in die Achsbüchse eingeschobenen oberen Lagerschale 8 erfolgt mittels eines in der Querrichtnng durch die Achsbuchse hindurchgesteckten vierkantigen Bolzens b, der sich in eine entsprechende Nut der Schale legt und diese in ihrer Lage sichert.
Der Spannring besteht ans einem Metallband, vorzüglich anus einem Stahlbande c, weiches den Lederstulp d vollkommen umgibt. Das Stahlband c ist an der Bodenplatte. i eines Bügels e angenietet und das äussere Ende f des Stahlbandes ist zu einer Spiral-
EMI1.2
auch aus einem besonderen Stücke bestehen und mit dem Ende f des Bandes c in geeigneter Weise verbunden werden. Die Feder 9 spannt das Band c und presst dadurch den Dichtungsstulp gegen die Achse, wobei die Bodenplattej des Bügels das Widerlager bildet.
EMI1.3
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Eisenbahnwagen-Achsbüchse, bei weicher der Achszapfen bei Vermeidung eines Schmierpolsters frei in Öl läuft, dadurch gekennzeichnet, dass der vor dem Achszapfen be- findliche Ölraum mittelst einer möglichst nahe zur Stirnfläche des Achszapfens angeordneten Scheidewand (x) geteilt ist, welche eine oder mehrere, in der Nähe des Bodens angeordnete Verbindungsöffnungen besitzt, zum Zwecke, die durch den drehenden Achszapfen hervorgerufenen Wirbel auf einen möglichst geringen Raum zu beschränken und das Öl im grössten Teile des Ölraumes reinzuhalten.
2. Spannring für die Dichtungsstulpe von Eisenbahnwagen-Achsbuchsen, dadurch gekennzeichnet, dass das um den Stulp gelegte und in der Nähe des einen Endes an einer Platte befestigte Spannband an dem anderen Ende mit einer um das Joch eines von der Platte getragenen Bügels gewundenen Spiralfeder verbunden ist, zum Zwecke, die vorausbestimmte Spannung des Spannringes auf die Dauer aufrechtzuerhalten.
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.