AT22709B - Schrifteinteilapparat für Steinmetze u. dgl. - Google Patents

Schrifteinteilapparat für Steinmetze u. dgl.

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AT22709B
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Austria
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stonemasons
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rail
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Inventor
Moriz Jacobi
Josef Welzenbacher
Original Assignee
Moriz Jacobi
Josef Welzenbacher
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Description


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  Schrifteinteilapparat für Steinmetze u. dgl. 



   Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Schriftzeicheneinteilapparat, welcher den Steinmetz in den Stand setzt, die   In-bezw. Aufschrift   ohne versuchsweises Auftragen, 
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 Mitte herzustellen. Die Vorrichtung ist äusserst einfach in ihrer Konstruktion und Handhabung, und gestattet die Anordnung eines um eine Achse drehbaren Lineales das Ziehen der Buchstaben in jeder gewünschten Richtung. 



   Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform dieser Vorrichtung, und zwar ist in Fig. 1 eine Vorderansicht, in Fig. 2 eine Draufsicht, in Fig. 3 das Schaltwerk in der Ansicht in grösserem Massstabe und in Fig. 4 dasselbe in Schnitt   A-A   der Fig. 3 dargestellt. 



   Auf einer Schiene 1 ist in einer Führung 2 vermittels eines Schiebers 3 ein Lineal 4 dreh-und feststellbar angeordnet. Die Schaltung des Schiebers 3 in der Längsrichtung der Schiene 1 wird durch Betätigung eines   Daumenhebels   5 bewirkt, an dessen Drehachse 6' ein mit einem Sperrade 7 verbundenes Zahnrad S lose aufgesetzt ist, welches mit einer an der Schiene 1 befestigten Zahnstange 9 im Eingriffe steht. Bei Drehung des Hebels 5 wirkt der Daumen   bezw.   die Hubkurve 10 des Hebels 5 auf einen Bolzen 11, welcher auf der mit der Zahnstange 9 zusammenwirkenden federnden Sperrklinke 12 angeordnet ist. 



  Die Sperrklinke 12 ist an dem Schieber 3 bezw. an einem mit diesem verbundenen Arm 25 durch Bolzen 14 und Langlöcher 13 vertikal geführt und kann daher aus der Zahnstange   bei Betätigung dos Daumenbcbols   5 ausgehoben werden. Um Schriftzeichen verschiedener
Grössen verzeichnen zu können, ist es notwendig,   das Mass   der Linealvorschiebung ver- änderlich zu machen. Zu diesem Zwecke ist auf dem   Daumenheboi   eine Anschlagschiene 15 verschiebbar und feststellbar angeordnet, welche bei der Drehung des Daumenhebels mit 
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 befestigten federnden Teil   17,   welcher mit einem Stifte in eines der an der Anschlagschiene befindlichen Löcher I, II, III, IV .... einspringt, wodurch in dem gegebenen speziellen Falte vier verschiedene Schrifteinteilungen ermöglicht werden.

   Diesen vier verschiedenen Stellungen der Anschlagschiene entsprechend ist ein an der Deckschiene   7     um   seine Längsachse drehbar angeordneter und durch eine Feder 21 feststellbarer Prismen-   massstab   18 an seinen vier Seiten mit verschiedenen von der Mitte aus nach rechts und links verlaufenden Teilungen versehen, welche das   Mass   der jeweiligen Verschiebung des   Lineales angeben. Auch gestattet die Anordnung   des Massstabes ein genaues Einstellen auf die Mitte des mit der Aufschrift zu versehenden   Objektes, sowie   die   Längenbestimmung   der Aufschrift, so dass dann nach   Bestimmung   der Schriftzeile das Auftragen derselben an einer beliebigen Stelle begonnen werden kann.

   Ein am Schieber 3 befestigter Zeiger 20, der auf dem   Massstabo gleitet, ermöglicht   die Kontrolle der Linealverschiebung und Stellung. 



  Die Deckschiene 19 ist mit der Schiene 1 durch Bolzen verbunden. 



   Die Befestigung der Vorrichtung auf dem mit der Aufschrift zu versehenden Gegen- 
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 samt dem Lineal 4 fortbewegt wird. 



   Die Feststellung des Schiebers erfolgt beim Loslassen des Hebels 5, der durch Federwirkung in seine Ruhelage zurückkehrt, durch die in die Zahnstange 9 einspringende federnde Sperrklinke 12. 



   Die Drehbarkeit des Lineals 4 gestattet ein Vorzeichnen der Schriftzeichen in den verschiedensten Richtungen. Durch ein einfaches Verfahren ist es auch möglich, beliebige Schriftdicke vorzuzeichnen, auf welche die verstellbare Anschlagschiene nicht eingerichtet ist. Es ist nur notwendig, die ganze Vorrichtung, durch Lüften der einen und Anziehen der zweiten Befestigungsschraube 22 parallel an dem Gegenstande um das gewünschte   Schriftdickenmass   seitlich zu verschieben und nun bei dieser Stellung die zweiten Schriftlinien zu ziehen. Die Entfernung der erstgezogenen von der nun gezogenen entspricht dann 
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   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Schrifteinteilapparat für Steinmetze u.   dgl.,   gekennzeichnet durch eine mit Befestigungsschrauben (22) versehene Schiene (1), welche einem dreh- und feststellbaren Lineale   (4)   als Führung dient, das durch ein im Hub regelbares Schaltwerk um ein ver- änderliches Mass geschaltet werden kann, zu dem Zwecke, Schriftzeichen verschiedener Grösse vorzeichnen zu können.

Claims (1)

  1. 2. Für den Apparat nach Anspruch 1 eine Schaltvorrichtung, gekennzeichnet durch eines ; l Schalthebel (5), an dem eine vcrsteH-und feststellbare Anschlagschiene (T zum Einstellen der gewünschten Schaltung, eine Hubkurve (10) zum Heben bezw. Auslösen der mit einer Zahnstange (9) zusammenwirkenden Sperrklinke (12) und eine Feststellklinke (24) für das auf die Zahnstange einwirkende und mit einem Sperrad (7) versehene Schaltrad (8) angeordnet sind.
    3. Bei dem Apparat nach Anspruch l, die Anordnung eines drehbaren Prismen- massstabes (18), welcher mit einer Anzahl der verschiedenen Schaltungen entsprechenden Anzahl Teilungen versehen ist, zu dem Zwecke, im Vereine mit einem Zeiger (20) ein EMI2.3
AT22709D 1904-02-20 1904-02-20 Schrifteinteilapparat für Steinmetze u. dgl. AT22709B (de)

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