AT226701B - Verfahren zur Herstellung von neuen 4-Oxy-2-α-pyron-3-carboxamiden - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen 4-Oxy-2-α-pyron-3-carboxamiden

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AT226701B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Verfahren zur Herstellung von neuen 4-0xy-2-a-pyron-3-carboxamiden 
Die Synthese gewisser Amide der Reihe des Pyrans oder des Benzopyrans ist bekannt. So hat man das 4-Oxy-5,   6-benzo-2-cc-pyron-3-N-phenylcarboxyamid   oder das   4-Oxycumarin-3-N-phenyl-carboxamid   durch Kondensation eines Esters der   4-Oxycumarin-3-carbonsäure mitAnilin   hergestellt   (Anschütz"Anna-     len" 367 [1909],   S. 190). Diese Reihe ist bisher jedoch wenig studiert worden, und man dachte nicht, dass diese Verbindungen ein besonderes Interesse bieten könnten. 



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung einer neuen Verbindungsgruppe dieser Reihe entsprechend der allgemeinen Formel I : 
 EMI1.1 
 in welcher   R   einen Alkyl- oder Arylrest oder einen Rest, der an   R   unter Vervollständigung des Cumarin- 
 EMI1.2 
 Hydroxylgruppe oder eine Nitrogruppe besitzt, R2 Wasserstoff oder einen Rest, der an   R   unter Vervollständigung des Cumarinringes angeschlossen ist und gegebenenfalls mindestens einen Substituenten,   z. B.   ein Halogenatom, eine Hydroxylgruppe oder eine Nitrogruppe trägt, R Wasserstoff, eine Alkyl- oder Alkenylgruppe mit höchstens 12 Kohlenstoffatomen, eine Arylgruppe, die mindestens einen Substituen- 
 EMI1.3 
 



   Die neuen Verbindungen zeichnen sich durch eine Hemmwirkung gegenüber Bakterien und Mikroorganismen der Gattung Fungi aus. Diese Eigenschaften gestatten insbesondere ihre Verwendung als aktive Bestandteile von antiseptischen Präparaten oder ihre Benutzung bei der Bekämpfung von Schimmelpilzen. Auf Grund ihrer antibakteriellen oder antifungischen Wirksamkeit lassen sie sich ferner in die Human-oder Veterinärtherapie einführen. 



   Das Verfahren, das in ganz allgemeiner Weise anwendbar ist, besteht darin, dass man einen Alkyl- ester der allgemeinen Formel II : 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 worin Reinen Alkylrest bedeutet und R und   R   wie oben definiert sind, und das Amin der allgemeinen Formel III : 
 EMI2.2 
 worin   R   und R4 die vorstehende Bedeutung aufweisen, zusammen erhitzt. Es ist einem, bereits bei der Herstellung des   4-Oxycumarin-3- (N-phenyl)-carboxamids,   eines oben erwähnten bekannten Körpers, benutzten Verfahren analog. Die Umsetzung geht ohne Katalysator bei etwa   160 - 1800C   vor sich und erfordert 1/2 - 4 h im offenen oder verschlossenen Rohr, je nachdem, ob das Amin mehr oder weniger flüchtig ist. 



   Unter den erfindungsgemäss herstellbaren Verbindungen zeigen einige eine gesteigerte inhibierende Aktivität gegenüber grampositiven Bakterien. Dies gilt insbesondere für Derivate, die am Stickstoff durch lange aliphatische Ketten mit 6 - 12 Kohlenstoffatomen substituiert sind, u. zw. entspricht die grösste Aktivität Ketten von 6,7 oder 8 Kohlenstoffatomen. Beispielsweise inhibiert das 4-0xy-5, 6-benzo-   -2-&alpha;-pyron-3-N-heptyl-n-carboxamid   völlig einen Stamm vonStaphylococcus aureus bei einer Konzentration von 1   Gamma/cm3   in Peptonbouillon ebenso wie das 4,5,   7-Trioxycumarin-3- (N-n-heptyl)-carb-   
 EMI2.3 
 



   Die vorliegenden Verbindungen sind weniger aktiv gegenüber gramnegativen Bakterien, jedoch sind andere Derivate, wie das 4,5,7-Trioxy-cumarin-3-N-phenyl-carboxamid, das 4-Oxy-5,   6-benzo-2-a-py-   ron-3- (N-p-oxyphenyl)-carboxyamid, das   4-Oxy-6-methyl-2- < x-pyron-3- (N-p-oxyphenyl)-carboxamid,   das   4-Oxy-5, 6-benzo-2- < x-pyron-3- (N-3'-pyridin)-carboxamid,   Inhibitoren gegenüber gramnegativen Bakterien und beispielsweise Escherichia coli bei einer Konzentration von 20   Gammafcm3   in künstlichem Milieu. 



   Unter den nach der Erfindung erhältlichen Verbindungen, welche die ausgeprägtesten antifungischen Eigenschaften besitzen, seien das   4-Oxy-5,6-benzo-2-&alpha;-pyron-3-N-(2'-pyridin)-carboxamid,das 4-Oxy-     -6-methyl-2-&alpha;-pyron-3-(N-p-oxyphenyl)-carboxamid,   das   4-Oxy-5,6-benzo-2-&alpha;-pyron-3-(N-p-oxy-   phenyl)-carboxamid und das   6-n-Propyl-4-oxy-2-&alpha;-pyron-3-N-   (3'-pyridin)-carboxamid, die   z. B.   auf Saccharomyces cerevisiae bei einer Konzentration von 2   Gamma/cm3   einwirken, erwähnt. 



   Zur Erläuterung der Erfindung dienen die nachstehenden Beispiele. 



      Beispiel 1 :.   Herstellung des 4-Oxy-5,   6-benzo-2-&alpha;-pyron-3-(N-n-heptyl)-carboxamid   (Summen-   formel CI. fI2P4N) durch Kondensstion des 4-Oxy-carbonats des 3-Äthylcumarins mit n-Heptylamin. 



  Man1 erhitzt 23,4 g (0, 1 Mol) 4-Oxycarbonat von 3-Äthylcumarin mit 46 g (0,4 Mol) n-Heptylamin   1 h lang bei 1600C auf dem Metallbad. Nach dem Abkühlen setzt man Wasser und Chlorwasserstoffsäure im Überschuss zu. Es entsteht eine feste Masse, die man an der Luft trocknet und aus Alkohol umkristallisiert, Schmelzpunkt 700C ; Ausbeute    900/0.   
 EMI2.4 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 


Claims (1)

  1. man :PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von neuen 4-0xy-2-a-pyron-3-carboxamiden der allgemeinen Formel I : EMI4.1 worin R einen Alkyl- oder Arylrest oder einen Rest, der an R, unter Vervollständigung des Cumarinringes angeschlossen ist und gegebenenfalls mindestens einen Substituenten, z. B. ein Halogenatom, eine Hydroxylgruppe oder eine Nitrogruppe besitzt, R Wasserstoff oder einen Rest, der an R unter Vervollständigung des Cumarinringes angeschlossen ist und gegebenenfalls mindestens einen Substituenten, z. B. ein Halogenatom, eine Hydroxylgruppe oder eine Nitrogruppe träagt,R3 Wasserstoff,eine Alkyl- oder Alkenylgruppe mit höchstens 12 Kohlenstoffatomen, eine Arylgruppe, die mindestens einen Substituenten, z.
    B. ein Halogenatom, eine Hydroxylgruppe, eine Acylgruppe oder eine Nitrogruppe trägt, eine Pyridinyl- EMI4.2 B. angelagert ist, dass er einen Piperidyl-, Pyrrolidyl- oder Morpholinylkern vervollständigt, steht, dadurch gekennzeichnet, dass man einen Alkylester der allgemeinen Formel II : EMI4.3 worin R einen Alkylrest bedeutet, während R und R2 wie oben definiert sind, und das Amin der allgemeinen Formel III : EMI4.4 worin die Reste R und R die vorstehende Bedeutung aufweisen, zusammen erhitzt.
AT692059A 1958-10-01 1959-09-23 Verfahren zur Herstellung von neuen 4-Oxy-2-α-pyron-3-carboxamiden AT226701B (de)

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