AT226232B - Verfahren zur Herstellung des neuen S-Oxyds des α-Äthylisonicotinsäurethioamids - Google Patents

Verfahren zur Herstellung des neuen S-Oxyds des α-Äthylisonicotinsäurethioamids

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AT226232B
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thioamide
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acid thioamide
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
Von N. Rist, D. Libermann u. Mitarb. (C. R. Acad., 1956, Band 242, Seite 2187 ; Rev. de la Tub. 1958, Band 22, Seite 278 ; Am. Rev. Tub. 1959, Band 79, Seite   1)   wurde gezeigt, dass das    < x-Äthylisonicotin-   säurethioamid ein zur Behandlung der Tuberkulose brauchbares Produkt ist. Der einzige Nachteil ist die schlechte Verträglichkeit im Magen bei   20%   der Kranken. 



   Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung eines Derivats des   K-Äthylisonicotinsäurethioamids,   das unter völliger Beibehaltung der tuberkulcstatischen Wirkung dieses letzteren in vitro frei von dem oben beschriebenen Nachteil ist. 



   Die Erfindung betrifft die Herstellung des S-Oxyds des   (x-Äthylisonicotinsäurethioamids,   einer neuen Verbindung der Formel : 
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 Es ist zu vermuten, dass die Überführung des Schwefels in einen höheren Oxydationsgrad die in-vivoBildung von Schwefelwasserstoff oder Sulfiden verhindert, die wohl die Hauptursache der Unverträglichkeit 
 EMI1.3 
 nicotinsäurethioamid mit Wasserstoffperoxyd, vorzugsweise in wasserfreiem Pyridin, behandelt. 



   Die Herstellung von Oxyden aus Thiobenzamid und Phenylthioacetamid mit Hilfe von Wasserstoffperoxyd wurde von Kitamuza (J. Pharm. Soc. Japan, 1938, Band 58, Seite 246,809) beschrieben und die Bestätigung der vorgeschlagenen Konstitution, d. h. des Vorhandenseins einer Gruppe 
 EMI1.4 
 wurde später von Walker und Curtis (Berichte 1960, Band 93, Seite 1511) erbracht. 



   Das folgende Beispiel erläutert die Erfindung, ohne sie zu beschränken. 



   Beispiel :
Man löst 14 g   &alpha;-Äthylisonicotinsäurethioamid   vom F. = 166   C in 60 ml wasserfreiem Pyridin. Dann setzt man tropfenweise bei 20   C unter Rühren 10, 5 ml 30%igen Wasserstoffperoxyd zu, worauf die Temperatur spontan auf etwa 30   C steigt und die Lösung orangenfarben wird. Man entfernt sogleich das Pyridin im Vakuum, nimmt den Rückstand in 30 ml siedendem absolutem Alkohol auf, filtriert zur Entfernung von ein wenig unlöslichem Material und hebt die Lösung über Nacht im Eisschrank auf. Man saugt die gebildeten Kristalle ab und kristallisiert sie aus Benzol um. 



   Man erhält so 8-10 g einer hellgelben Verbindung vom F. =   1300 C.   Eine Mischung dieser Verbindung mit dem nicht oxydierten   &alpha;-Äthylisonicotinsäurethioamid   schmilzt schon bei   110  C.   

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   Die an weissen Mäusen bestimmte Toxizität des S-Oxyds des Thioamids ist zweimal geringer als die des nicht oxydierten Thioamids. Die tuberkulostatische Wirksamkeit des S-Oxyds (gegenüber dem virulenten Stamm H 37 R) ist die gleiche, d. h. 0, 9 y je ml. Die Wirksamkeit in vivo bei der Maus ist ebenfalls die gleiche. Schliesslich haben sich Verträglichkeitsversuche beim Menschen bisher als befriedigend erwiesen. 



   Die neue Verbindung ist therapeutisch auch in der Humanmedizin für die Behandlung der Tuberkulose wertvoll. 



   Sie kann auf oralem Weg, insbesondere in Form von Tabletten mit einem Gehalt von 0, 25 g Wirksubstanz zusammen mit einem für   Tabletten üblichen   Träger oder auf endorectalem Weg in Form von Suppositorien verabreicht werden. 
 EMI2.1 
 
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 dadurch gekennzeichnet, dass man   &alpha;-Äthylisonicotinsäurethioamid   mit Wasserstoffperoxyd, vorzugsweise in wasserfreiem Pyridin, behandelt.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man Wasserstoffperoxyd langsam zu einer Lösung des Thioamids in Pyridin bei Zimmertemperatur unter Rühren zusetzt, das Pyridin entfernt, den Rückstand in siedendem Äthanol aufnimmt, die erhaltene Lösung in der Kälte stehen lässt und die gebildeten Kristalle des S-Oxyds isoliert.
AT3462A 1961-02-03 1962-01-03 Verfahren zur Herstellung des neuen S-Oxyds des α-Äthylisonicotinsäurethioamids AT226232B (de)

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