AT22320B - Breitseit-Unterwasser-Ausstoßvorrichtung für Torpedos. - Google Patents

Breitseit-Unterwasser-Ausstoßvorrichtung für Torpedos.

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AT22320B
AT22320B AT22320DA AT22320B AT 22320 B AT22320 B AT 22320B AT 22320D A AT22320D A AT 22320DA AT 22320 B AT22320 B AT 22320B
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Whitehead & Co Ag Fa
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  Breitseit-Unterwasser-Ausstossvorrichtung für Torpedos. 



   Vorliegende Erfindung hat eine Breitseit-Unterwasser-Ausstossvorrichtung für Torpedos zum Gegenstande und bezieht sich insbesondere auf Vorrichtungen dieser Art, bei welchen nebst dem Torpedo ein Stützschild oder Stange aus der Seite des Schiffes herausgeschoben wird, welche den Torpedo während des Herausschieben gegen den von der Bewegung des Schiffes   herrührenden,   von vorne nach hinten gerichteten Wasserdruck stützt. 



   Nach vorliegender Erfindung ist der Torpedo während des   Herausschiehens   mit einem Organ fest gekuppelt, das vom Schild oder der Stange betätigt wird,   aber gegenüber dem   letzteren Teil beweglich ist, so dass, wenn der Schild oder die Stange durch irgendwelche geeignete Mittel (beispielsweise Druckluft) nach aussen oder innen bewegt wird, das genannte Organ in derselben Richtung aber mit grösserer Geschwindigkeit bewegt wird. 



   Die mechanische Verbindung zwischen dem den Torpedo tragenden Organ, dem Schild oder der Stange und dem festen Gehäuse oder den Führungen, in welchen sich der Schild oder die Stange bewegt, ist so gewählt, dass das den Torpedo tragende Organ   gegenüber   dem Schild oder der Stange zwangsläufig bewegt wird, d. h. jeder Stellung des Schildes oder der Stange gegenüber ihrem im Schiff festen Gehäuse oder ihren Führungen eine ganz bestimmte Stellung dieses Organes und damit des Torpedos gegenüber dem Schild oder der Stange entspricht. Man erreicht hiedurch, dass, wenn der Schild oder die Stange soweit aus der Schiffswand herausgeschoben worden ist, dass sie für das Abgehen des Torpedos bereit sind, auch letzterer sich gegenüber dem Schild oder der Stange in der Stellung befindet, in der er zum Abgehen bereit ist. 



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung dargestellt. 



  Fig. 1 zeigt in der Draufsicht zum Teil im Schnitt die Vorrichtung in der Stellung, in welcher sie zum   Abschiessen   des Torpedos bereit ist. Fig. 2 veranschaulicht in gleicher Ansieht die Teile in der Stellung im Augenblick des Abgehens des Torpedos. Fig. 3 zeigt eine Einzelheit in grösserem   Massstab.   



   Geeignete Vorsprünge oder Ansätze a, a am Torpedo greifen vorne und hinten zwischen   Ansätze b, C an   einem zweckmässig als Zahnstange ausgeführten Organ   ,   das gegenüber dem Schild oder der Stange e in der Längsrichtung verschiebbar ist. 



   Ein im Schild oder der Stange gelagerter   Trieb f ist zwischen   der Zahnstange   d   und einer hiezu parallelen in dem im Schiff festen, den Schild oder die Stange   e führenden     Gehäuse !'befestigten Zahnstange   angeordnet und greift in beide Zahnstangen ein. 



   Nach der Zeichnung ist die Vorrichtung von jener Art, bei welcher der Schild achter   mit Tlren oder Klappen , A, h   versehen ist, die in Fig. 1 geschlossen, in Fig. 2 dagegen offen dargestellt sind. 



   Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende : Der Schild oder die Stange e wird, nach dem Öffnen der Ausstossluke in der Schiffswand, durch Druckluft oder in anderer geeigneter Weise hinausgeschoben und   nimmt   dabei das   Getriebe f mit, das sich   an der   festen Zahnstange 9 abwälzt und dabei   das Organ d gegenüber dem Schild oder der Stange e nach vorne schiebt. Das Organ d nimmt mittelst der Ansätze b, c den Torpedo mit und schiebt ihn längs des Schildes vor.

   Das   Getriebe (kaon   auch durch zwei starr miteinander verbundene im Schild oder der Stange e gelagerte Getriebe von verschiedener
Zähnezahl ersetzt werden, von denen eines in die   Zahnstange ?'und   das andere in die 

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   bemeson, dass,   wenn der Schild oder    ieStange e sich   in der Abgehstellung befindet (bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel die Türen h aus der Schiffswand herausgetreten sind) der Torpedo sich   g1'eiollfalt1l in   der Abgehstellung befindet und durch die dann   geöffneten   Türen h, h nach    hinten entweichen   kann ; er wird dabei durch den von vorne nach hinten gerichteten Wasserdruck ausser Eingriff mit den Ansätzen b, c gebracht.

   Damit der Torpedo auch dann sicher abgeht, wenn er von einem stillstehenden oder langsam fahrenden Schiff ausgestossen wird, in welchem Falle er durch den Wasserdruck nicht ausser Eingriff mit den Ansätzen b, c gebracht werden kann, wird dem vorderen Ansatz b eine solche Einrichtung gegeben, dass er selbsttätig   ausser   Eingriff mit dem vorderen Anschlag a am Torpedo tritt, wenn der letztere in die   Abgehstellung   gelangt ist, so dass er dann über den Ansatz b weggehen und ungehindert seinen Weg fortsetzen kann. Dies kann dadurch geschehen, dass man den Ansatz b als an dem Organ d angelenkten Hebel ausfahrt, von dem ein Ende längs einer Führungsschiene k am Schild oder der Stange e hingleitet, wodurch das andere Ende dieses Hebels an den vorderen Anschlag a des Torpedos angedrilekt gehalten wird.

   Diese Führungsschiene ist so bemessen, dass, wenn der Torpedo und der Schild oder die Stange die in Fig. 2 gezeigte Abgohstellung erreicht haben, der   Hebel b   ausser Eingriff mit der Gleitschiene k tritt, so dass er durch den vorderen Anschlag a des seine Bewegung fortsetzenden Torpedos in die in Fig. 3 in punktierten Linien angedeutete Stellung umgelegt werden kann und dieser Anschlag über den Hebel einfach weggleitet. Durch die vorstehend beschriebene Einrichtung wird der Vorteil erreicht, dass der Schild oder die Stange und der Torpedo stets genau gleichzeitig in die   Abgebstellung   gelangen, wodurch jede Beschädigung des Torpedos durch den einseitigen Wasserdruck verhindert wird, und dass das Ausstossen des Torpedos erheblich beschleunigt wird. 



    PATENT-ANSPRÜCHE:     1.     Dreitseit-Unterwasser-Austossvorricbtung   für Torpedos, bei welcher nebst dem Torpedo auch ein Schild oder eine Stange aus der Schiffsseite geschoben wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Torpedo während des Hinausschieben mit einem gegenüber dem Schild oder der Stange der Länge nach beweglichen Organ in Eingriff gehalten wird, das von dem Schild oder der Stange bei deren Bewegungen nach innen oder aussen   zwangläufig   derart betätigt wird, dass es sich gegenüber dem Gehäuse in derselben Richtung aber mit grösserer Geschwindigkeit wie der Schild oder die Stange bewegt, zum Zwecke, den Torpedo und den Schild oder die Stange gleichzeitig in die   Ahgehstellung   zu bringen.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Gehäuse des Schildes oder der Stange und an dem den Torpedo tragenden Organ zu- einander parallele Zahnstangen angeordnet sind, in welche ein Getriebe oder zwei starr miteinander verbundene Getriebe, die im Schild oder der Stange gelagert sind, eingreifen.
    3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Torpedo mit dem ihn tragenden Organ durch Anschläge (a, a) in Eingriff gehalten wird, die zwischen Ansätzen (b, c) an dem Organ liegen, wobei der vordere Ansatz (b) selbsttätig durch die Fortbewegung des Torpedos ausser Eingriff mit dem zugehörigen Anschlag am Torpedo kommt, so dass dieser Anschlag über den Ansatz weggleiten kann, wenn der Torpedo in die Abgehstellung gelangt ist.
AT22320D 1904-11-29 1904-11-29 Breitseit-Unterwasser-Ausstoßvorrichtung für Torpedos. AT22320B (de)

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