AT221839B - Rundbau-Rechenmaschine - Google Patents

Rundbau-Rechenmaschine

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AT221839B
AT221839B AT292558A AT292558A AT221839B AT 221839 B AT221839 B AT 221839B AT 292558 A AT292558 A AT 292558A AT 292558 A AT292558 A AT 292558A AT 221839 B AT221839 B AT 221839B
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AT
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calculating machine
manual switch
drive motor
designed
revolutions
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AT292558A
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English (en)
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Contina Ag
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Description


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  Rundbau-Rechenmaschine 
Die Erfindung betrifft eine Handbetätigung ermöglichende Rechenmaschinen gemäss Patent Nr. 210172,   vorzugsweise Rundbau-Rechenmaschinen mit einer eine Stufenverzahnung sowie eine zugehörige   Komple- mentärverzahnung aufweisenden Staffelwalze und mit um diese im Kreise angeordneten Einstell-, Übertra-   gungs- und Zählwerksgliedern.    



   Nach dem Stammpatent sind Rechenmaschinen dieser Art mit einem motorischen. insbesondere elek- tromotorischen Antrieb der Rechenmaschinen-Hauptwelle versehen. 



   Die Erfindung erstrebt eine zusätzliche, vorteilhafte Ausgestaltung derartiger motorisch angetriebener
Rechenmaschinen, u. zw. auf Grund der Erkenntnis, dass insbesondere bei Antrieb durch Elektromotoren die
Umdrehungen der Staffelwalze so schnell aufeinander folgen, dass das Ohr diese Aufeinanderfolge nicht mehr überwachen kann, womit die Gefahr einer zu späten Betätigung des Handschalters entsteht, mittels dessen der Motor ein-und ausgeschaltet wird, der zum Antrieb der Rechenmaschinen-Hauptwelle dient. 



     Ausgehend von dieser Erke11lltnis kennzeichnen sich Rundbau- Rechenmaschinen   nach Patent   Ni. 210172.   die eine Handbetätigung ermöglichen, erfindungsgemäss durch Anordnung eines die Zahl der Umdrehungen des Antriebsmotors vorbestimmenden Wählorganes. Diesem können die verschiedensten Ausbildungen gegeben werden.

   Eine besonders einfache Ausbildung desselben kennzeichnet sich in weiterer Durchführung des Erfindungsgedankens durch Anordnung einer den Handschalter für den Antriebsmotor der Rechenmaschine in der Betätigungsstellung haltenden Sperrvorrichtung, die ihn zur Durchführung seiner selbsttätigen   Rllckfilhrbewegung   in die Ausschaltstellung freigibt, sobald das vorzugsweise als Wählscheibe ausgeführte Wählorgan unter dem Einfluss der Umdrehungen des Antriebsmotors in seine Nullstellung zurückgeschaltet ist und hiebei die Sperrvorrichtung in die Freigabestellung für den Handschalter bringt. Vorteilhaft ist mit der Wählscheibe eine Anzeigevorrichtung für die vorgewählte Zahl der Umdrehungen des Antriebsmotors verbunden, vorzugsweise in Form einer am Umfang eine Zahlenskala tragenden Trommel. 



   Bei einer derartigen Ausbildung der Rechenmaschine ist weiter Rücksicht darauf zu nehmen, dass die Staffelwalze mittels des Handschalters, bevor er in die Endstellung gelangt, in der er die Auslösung einer die Staffelwalzennullstellung sichernden Einrichtung, die Freigabe einer Bremse und die Betätigung von Kontakten im Motorstromkreis in vorbestimmter Reihenfolge vornimmt, in die jeweils beabsichtigte Additions- oder Subtraktionsstellung gebracht wird. Derartige Massnahmen sind bereits im Patent Nr. 210172 vorgeschlagen worden, sie haben aber den Nachteil, dass die   Rechenmaschinen-Hauptwelle   hiebei etwas abgebremst wird.

   Um das zu vermeiden, ist gemäss vorliegender Erfindung ein Teil des Handschalters als Zahnstange ausgebildet, in die das Antriebsritzel eines Getriebes eingreift, das mit einem vorzugsweise als Verlängerung eines Ritzelzahnes ausgebildeten Daumen in eine zweckmässig durch Schrägflächen begrenzte Ausnehmung der Maschinen-Hauptwelle derart eingreift, dass nach Umschaltung der Rechenma-   schine auf die jeweils gewünschte Additions-oder Subtraktionsstellung der Staffelwalze Daumen, Getrie-    be und damit der Handschalter freigegeben werden, so dass mittels Durchführung der Schaltbewegung des Handschalters Auslösung der die Staffelwalzennullstellung sichernden Einrichtung, Freigabe der   Bremse   und Betätigung der Kontakte im Motorstromkreis durchgeführt werden können.

   

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 wegt, so nehmen die Rastschlitze 112 ihrerseits an dieser Bewegung teil. In der Endstellung des Hand- schalters 1 (oberer oder unterer Anschlag der Staffelwalze) liegt einer der Rastschlitze 112, unabhängig von der jeweiligen Bewegungsrichtung nach oben oder unten, vor der Rastklinke 20, so dass diese nun- mehr unter dem Einfluss der Zugfeder 25 in den Rastschlitz 112 hineingeschwenkt wird. Durch die gleiche
Bewegung des Handschalters nach oben oder unten ist die Rolle   2,   die mit der Schwenkklinke 3 verbun- den ist, auf der Schrägfläche 121 aufgelaufen, wobei der von der Nullpufferscheibe 5 herrührende, starke
Federdruck überwunden und letztere in Fig. l nach rechts bewegt worden war.

   Die Schwenkklinke 3 steht also in Richtung entgegengesetzt zum Uhrzeigersinn unter Federdruck, wodurch die Rolle 2 in jeder Be- tätigungsstellung des Handschalters 1 stetig an die Schrägfläche 121 gedrückt ist, so dass durch Auftreten einer senkrecht gerichteten Kraftkomponente der Handschalter 1 in seine Ausgangsstellung zurückgedrückt wird, sofern er durch die Rastklinke 20 nicht daran gehindert ist. Der Handschalter 1 ist jedoch daran ge- hindert, solange sich der vordere Teil 201 der Rastklinke 20 in einem Rastschlitz 112 befindet. Bei dieser
Lage der Rastklinke 20 in einem Rastschlitz 112 ist der motorische Antrieb der Rechenmaschine in Tätig- keit. Somit dreht sich auch das Zahnrad 23, welches die gleiche Umdrehungszahl wie die Staffelwalze hat.

   Mit dem Zahnrad 23 bewegt sich der Bolzen 22, der dadurch bei jeder Umdrehung mit einem Schalt- zahn 142 der Wählscheibe 14 in Eingriff kommt und somit letztere um einen bestimmten, der Teilung der auf der Nummernrolle aufgebrachten bzw. der Rasten entsprechenden Winkel verdreht. Bei der dritten
Schaltung des Bolzens 22 auf den Schaltzahn 142 (im Zahlenbeispiel "3" ist es die letzte Schaltung) kommt der Mitnehmer 19 in die Lage, in der er in den Rücksprung 202 der Rastklinke 20 einläuft und letztere durch Verdrehung im Uhrzeigersinn um die Achse 21 aus dem jeweiligen Rastschlitz 112 des
Handschalters 1 herausdrückt. Dadurch wird der Handschalter 1 frei und er springt selbsttätig in seine Aus- gangslage (Ausschaltstellung) zurück, womit die in Patent   Nr. 2101' ; 2   beschriebenen Funktionen zur Ausser- betriebsetzung der Maschine eingeleitet werden.

   Zu diesen   gehört   auch die Abbremsung der umlaufenden
Teile der Maschine. Diese Bremseinrichtung ist bei 26,27 und   18 zu   erkennen. Durch die letzte Schal- tung des Bolzens 22 gerät der Raststift 18 in die letzte, tiefste Rastsenkung 151, welche die Aufgabe hat, die Rastklinke 20 über den Mitnehmer 19 entgegen dem Federzug der Feder 25 in der ausgeklinkten Lage zu halten. 



   Es liegt im Wesen der Erfindung, dass sie in gegenüber dem Ausführungsbeispiel mannigfach abge- wandelter Weise verwirklicht werden kann, da es nur darauf ankommt, den Antriebsmotor nach einer wahlbaren Zahl von Umdrehungen stillzusetzen. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Rechenmaschine nach Patent Nr. 210172 mit von Hand umspannbarem Maschinenkörper, gekennzeichnet durch Anordnung eines die Zahl der Umdrehungen des Antriebsmotors der Rechenmaschine vorbestimmenden Wählorganes.

Claims (1)

  1. 2. Rechenmaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Anordnung einer den Handschalter (1) für den Antriebsmotor der Rechenmaschinen-Hauptwelle (13) in der Betätigungsstellung haltenden Sperrvorrichtung (20), die ihn zur Durchführung einer selbsttätigen Rückführbewegung in die Ausschaltstellung freigibt, sobald das vorzugsweise als Wählscheibe (14) ausgeführte Wählorgan unter dem Einfluss der Umdrehungen des Antriebsmotors in seine Nullstellung zurückgeschaltet ist und hiebei die Sperrvorrichtung in die Freigabestellung für den Handschalter (1) bringt.
    3. Rechenmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Wählscheibe (14) eine Anzeigevorrichtung für die vorgewählte Zahl von Umdrehungen des Antriebsmotors, vorzugsweise in Form einer am Umfang eine Zahlenskala tragenden Trommel (15), verbunden ist.
    4. Rechenmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil des Handschalters (1) als Zahnstange (111) ausgebildet ist, in die das Antriebsritzel (7) des Getriebes (7,8) eingreift, das mit einem vorzugsweise als Verlängerung eines Ritzelzahnes ausgebildeten Daumen (801) in eine zweckmässig durch Schrägflächen (132) begrenzte Ausnehmung (131) der Rechenmaschinenantriebswelle (13) derart eingreift, dass nach Umschaltung der Staffelwalze auf Addition oder Subtraktion Daumen (801), Getriebe (7, 8) und Handschalter (1) freigegeben werden, so dass mittels Fortführung der Schaltbewegung des Handschalters (1) Auslösung der die Staffelwalzennullstellung sichernden Enrichtung (3,4, 5), Freigabe der Bremse (26) und Betätigung der Kontakte im Motorstromkreis durchgeführt werden können.
AT292558A 1958-04-08 1958-04-22 Rundbau-Rechenmaschine AT221839B (de)

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AT292558A AT221839B (de) 1958-04-22 1958-04-22 Rundbau-Rechenmaschine
CH6963059A CH372484A (de) 1958-04-08 1959-02-16 Eine Handbetätigung ermöglichende Rundbaurechenmaschine

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AT210172D
AT292558A AT221839B (de) 1958-04-22 1958-04-22 Rundbau-Rechenmaschine

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AT221839B true AT221839B (de) 1962-06-25

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AT292558A AT221839B (de) 1958-04-08 1958-04-22 Rundbau-Rechenmaschine

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