DE620643C - Sprungwerkantrieb fuer Schaltwalzen - Google Patents
Sprungwerkantrieb fuer SchaltwalzenInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H3/00—Mechanisms for operating contacts
- H01H3/22—Power arrangements internal to the switch for operating the driving mechanism
- H01H3/227—Interlocked hand- and power-operating mechanisms
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H27/00—Step-by-step mechanisms without freewheel members, e.g. Geneva drives
- F16H27/04—Step-by-step mechanisms without freewheel members, e.g. Geneva drives for converting continuous rotation into a step-by-step rotary movement
- F16H27/06—Mechanisms with driving pins in driven slots, e.g. Geneva drives
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H37/00—Combinations of mechanical gearings, not provided for in groups F16H1/00 - F16H35/00
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- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05G—CONTROL DEVICES OR SYSTEMS INSOFAR AS CHARACTERISED BY MECHANICAL FEATURES ONLY
- G05G11/00—Manually-actuated control mechanisms provided with two or more controlling members co-operating with one single controlled member
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H2700/00—Transmission housings and mounting of transmission components therein; Cooling; Lubrication; Flexible suspensions, e.g. floating frames
- F16H2700/02—Transmissions, specially for working vehicles
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Description
Für bestimmte Antriebe, z. B. für die Steuerung der graphischen Maschinen, ist sowohl
die wahlweise Bedienung der Schaltwalze von Hand oder mittels eines fernbetätigten
Hilfsmotors zur raschen Ausführung des Befehls eine wichtige Betriebsforderung
als auch die scharfe Verrastung und rasche Sprungschaltung für den sicheren Betrieb notwendig.
Die nachstehend beschriebene Ernndung eines zweckentsprechenden Schaltwalzenantriebs
erfüllt beide Forderungen.
Der erfindungsgemäße Schaltwälzenantrieb benutzt das bekannte Malteserkreuzgetriebe,
welches jedoch den Nachteil aufweist, daß eine gewisse Beweglichkeit vorhanden ist,
wenn der Nocken außerhalb des Eingriffs steht, so daß Klemmungen eintreten können,
wenn das Kreuzrad bei fehlender Verrastung von Hand verstellt wird. Ferner legen bekannte
Maltesergetriebe die Stellung dann eindeutig fest, wenn die Wirkung einer Verrastung
dadurch aufgehoben wird, daß der motorische Antrieb in dem Moment stillgesetzt
wird, in dem der Nocken im Eingriff steht und die Schaltbewegung durchzuführen
beginnt.
Erfindungsgemäß ist daher das Malteserrad 2, wie Abb. 2 zeigt,, mit einem stark verbreiterten
Schlitz 4 ausgeführt, der dem MaI-teserrad bei Eingriff des Nockens eine gewisse
Beweglichkeit in der jeweiligen Drehrichtung bietet. Das Malteserrad wird mit einer Sternscheibe
3 fest verbunden, in welche eineRolles unter Federwirkung 6 eingreift. Wird der
Schlitz des Malteserrades jetzt so groß gemacht, ■" daß er etwa 6/8 des zur Verfügung
stehenden Schaltwinkels beträgt, so wird, nachdem der Nocken 1 das Malteserrad 2 so
weit gedreht hat, daß die Rastenrolle 5-bis auf die Spitze des Sternes gedrückt ist, die Schaltbewegung
unabhängig vom Stand des Nockens durch die Federwirkung des Rastenwerkes durchgeführt und gleichzeitig eine erhebliche
zusätzliche Beschleunigung erzielt, während bei dem gewöhnlichen Malteserrad eine Abbremsung
der Geschwindigkeit bei weiterer Drehung eintritt. Dies gilt insbesondere dann, wenn mit Rücksicht auf die Wirtschaftlichkeit
ein verhältnismäßig kleiner Hilfsmotor verwendet wird, der im Augenblick der
Schaltung stärker in der Drehzahl abfällt. Während also beim gewöhnlichen Malteserrad
der ganze Schaltweg beeinflußt wird und bei ungünstiger Stellung des Nockens im
Eingriff die Schaltwalze gerade an der kritischen Stelle zwischen den Stufen unter Aufhebung
der Rastenwirkung stehenbleiben kann, ist bei der erfindungsgemäßen Ausführung
nur der halbe Schaltweg beeinflußt, und bei geeigneter Ausführung der Schaltwalzensegmente
kann der Zwischenraum zwischen den Stufen so gelegt werden, daß er
mit dem unbeeinflußten Teil des Malteserradschaltweges zusammenfällt. Damit 1st dann
wieder die volle Wirksamkeit des Rastenwerkes gegeben und die sprungweise, rasche
Schaltung von Stufe zu Stufe gesichert.
Um eine vom Stand des Hilfsmotors unabhängige
Drehzahlverstellung erzielen zu können, ist erfmdungsgemäß eine Gleitklauen-
kupplung 7, 8 dergestalt zwischengeschaltet, daß der eine Teil 7 mit dem Malteserrad fest
verbunden im Gehäuse gelagert ist und seinen Antrieb vom Hilfsmotor über das Schnecken-
und Maltesergetriebe erhält, der andere Teil 8 dagegen auf der Schaltwalzenwelle gegen
Federwirkung 9 längsachsig, ausweicht.
Wird die Schaltwalze von Hand verstellt, so gleiten die Zähne infolge ihrer dreieckigen
Ausführung gegen die Federwirkung 9 aus und greifen auf der nächsten Stufe wieder
ineinander. Da der Handantrieb ein nachgiebiger ist, so übernimmt die Kupplung bei
Handbetätigung die Rolle des Rastenwerkes und die Arbeit der Beschleunigung beim
Schalten, da der andere Teil der Kupplung infolge der Sternscheibe 3 bei stehendem
Hilfsmotorantrieb gegenüber dem Gehäuse absolut fest steht. Infolge der eindeutigen
Stellung des Malteserrades nach Ausführung der Abb. 2 wird mit Hälfe dieser Gleitklauenkupplung
auch bei Handbetrieb die gleiche Stellung zwangsläufig festgelegt wie beim motorischen Antrieb, sofern erfindungsgemäß
sowohl das Malteserkreuzrad 2 und die mit ihm festverbundene Sternscheibe 3 als auch
die Gleitklauenkupplung mit gleich viel Schaltschlitzen bzw. Sternspitzen bzw.Klauen
versehen sind.
Die Ausbildung der Kupplung als Gleit-Hauenkupplung
nach vorliegender Erfindung bietet aber noch weitere Vorteile. So kann eine sonst notwendige elektrische Endabschaltung
des Hilfsmotors, wenn die Schaltwalze auf der Nullstellung bzw. auf der höchsten
Stufe ankommt, erspart werden, weil unbeschadet des Weiterlaufens des Motors die
Gleitklauenkupplung gegen die Federwirkung jeweils entsprechend dem Weiterschalten des
Sternrades um einen Zahn gleitet.
Erfindungsgemäß - wird * nun diese Eigenschaft des Antriebes noch zu einer neuartigen
■ Drehzahlbegrenzungsvorrichtung benutzt, wie aus den Abbi 3 und 4 zu ersehen ist. Das
+5 Handrad 10 besitzt einen fest mit ihm verbundenen
Anzeigestift 11, der über eine Anzeigescheibe 13 gleitet. Letztere wird entsprechend
der Stufenzahl und den Stellungen mit Bohrungen 14 versehen, in welche in
bekannter Weise ein Schloß 12 beliebig eingesetzt werden kann. Dadurch wird z. B. dem
Betriebsleiter einer Druckerei die Möglichkeit gegeben, für eine bestimmte Arbeit eine der
Zurichtung entsprechende Höchstgeschwindigkeit festzulegen. Unbeschadet der vielseitigen
Steuermöglichkeit kann der Maschinenwärter die eingestellte Höchstdrehzahl nicht überschreiten.
Die Bedienung wird dadurch aber noch weiter entlastet, daß bei Betätigung des Druckknopfes »Schneller« stets nur die verlangte
Drehzahl ohne besondere Beachtung der Steuerung erreicht wird.
Claims (4)
1. Sprungwerkantrieb für Schaltwalzen, die wahlweise durch einen Hilfsmotor
über ein Malteserkreuzrad und von Hand gedreht werden, dadurch gekennzeichnet, daß zur scharfen Verrastung bei beiden
Antriebsarten das Malteserrad (2) fest mit der sternförmigen Rastenscheibe (3) eines Rastensprungwerkes (3, 4, 5, 6) und
mit der Handantriebswelle der Schaltwalze über eine Gleitkupplung (7, 8) verbunden
ist und daß die Schaltschlitze (4) des Malteserkreuzrades so verbreitert sind, daß bei motorischem Antrieb in der
jeweiligen Drehrichtung nach dem Durchgang einer Sternspitze der Rastenscheibe
unter der Rolle des Rastensprungwerkes eine vom Motorantrieb unabhängige Weiterschaltung auf die nächste Stufe
unter der Wirkung der Rastenwerkfeder (6) erfolgt.
2. Spirungwerkantrieb für Schaltwalzen
nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beide Teile der Gleitklauenkupplung
mit dreieckigen, an den Spitzen abgestumpften Zähnen versehen sind, die bei
Motorantrieb und von Hand festgehaltener Schaltwalze gegen Federwirkung einander ausweichen.
3. Sprungwerkantrieb für Schaltwalzen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekenn'-zeichnet,
daß für die unbeeinflußte sprung- 9S weise Schaltung durch Verrastung' bei
motorischem Antrieb am sternförmigen Rastenrad fest ein um die Hand- und Schaltwalzenwelle drehbarer Gleitklauenkupplungsteil
gegenüber einem auf der zu i°° verrastenden Hand- und Schaltwalzenwelle
gegen Federdruck verschiebbaren, aber unverdrehbaren Kupplungsteil angeordnet ist.
4. Sprungwerkantrieb für Schaltwalzen nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß in einer ortsfesten Stelhmgsanzeigerscheibe, die von einem auf der Schaltwalze befestigten Anschlag- und
Anzeigehebel (11) bestrichen wird, den no
Schaltstufen entsprechende Bohrungen vorgesehen sind, in welche ein verriegelbarer
Anschlag zur Bestimmung einer Endstellung eingesetzt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF77266D DE620643C (de) | 1934-01-16 | 1934-01-16 | Sprungwerkantrieb fuer Schaltwalzen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF77266D DE620643C (de) | 1934-01-16 | 1934-01-16 | Sprungwerkantrieb fuer Schaltwalzen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE620643C true DE620643C (de) | 1935-10-24 |
Family
ID=7112839
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF77266D Expired DE620643C (de) | 1934-01-16 | 1934-01-16 | Sprungwerkantrieb fuer Schaltwalzen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE620643C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE744199C (de) * | 1942-08-20 | 1944-01-12 | Voigt & Haeffner Ag | Mehrfachdrehschalter, insbesondere Paketschalter |
-
1934
- 1934-01-16 DE DEF77266D patent/DE620643C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE744199C (de) * | 1942-08-20 | 1944-01-12 | Voigt & Haeffner Ag | Mehrfachdrehschalter, insbesondere Paketschalter |
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