AT221812B - Verfahren zur Herstellung von wässeringen Polyvinylesterdispersionen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von wässeringen Polyvinylesterdispersionen

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AT221812B
AT221812B AT680459A AT680459A AT221812B AT 221812 B AT221812 B AT 221812B AT 680459 A AT680459 A AT 680459A AT 680459 A AT680459 A AT 680459A AT 221812 B AT221812 B AT 221812B
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sep
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polyethylene glycol
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Hoechst Ag
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von wässerigen Polyvinylesterdispersionen 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
727955spielsweise die folgenden Säuren in Frage : Bernsteinsäure, Maleinsäure, Itaconsäure sowie von Säuren mit längerer Kohlenstoffkette wie Sebacinsäure. Als Alkoholkomponenten der Halbester seien beispielsweise angeführt ein-oder mehrwertige aromatische Alkohole, wie Benzylalkohol oder o-Xylylenglykol, hydroaromatische wie Cyclohexanol, Methylcyclohexanol, Chinit, oder ein geradkettiger oder verzweigt pri- 
 EMI2.1 
 angeführten Werte sind dabei auf die fertige Dispersion, so wie sie nach der Polymerisation anfällt, bezogen. In besonderen Fällen können auch grössere oder geringere Mengen eingesetzt werden. 



   Es wurde weiter gefunden, dass sich mit besonderem Vorteil als Halbester organischer   Dicarbonsäuren   solche verwenden lassen, bei denen die Alkoholkomponente ein Polyalkylenglykol oder ein Polyalkylenglykolderivat ist. Der Aufbau dieser Polyalkylenglykole bzw. ihrer Derivate sei an nachfolgenden allgemeinen Formeln erläutert : 
 EMI2.2 
 wobei n eine ganze Zahl bedeutet, die über einen sehr weiten Bereich variiert werden kann, n kann z. B.gleich 1 bis über 20000 sein, bedeutet jedoch vorzugsweise eine ganze Zahl zwischen   1 - 500.   
 EMI2.3 
 n hat dabei die gleiche Bedeutung wie bei Formel 1 angegeben und nl bedeutet 1 oder eine ganze Zahl, die grösser als 500 sein kann, vorzugsweise jedoch eine Zahl zwischen 1-50. 
 EMI2.4 
 



  R bedeutet einen Kohlenwasserstoff-Rest, z. B. einen gesättigten aliphatischen Rest mit vorzugsweise bis zu 8 geradkettig oder verzweigt angeordneten Kohlenstoffatomen, einen cycloaliphatischen, z. B. Cyclohexyl-Rest, oder aromatischen,   z. B. Phenyl- oder   Naphthyl-Rest, oder einen Acylrest von gesättigten Fettsäuren mit bis zu 8 geradkettig oder verzweigt angeordneten Kohlenstoffatomen, wobei diese Reste gegebenenfalls auch substituiert,   z. B.   durch Halogen, sein können. n hat die gleiche Bedeutung wie bei der Formel I angegeben. 
 EMI2.5 
 



  R bzw. n und n haben die gleiche Bedeutung wie bei Formel III bzw. bei Formel II angegeben. 



   Es können auch stickstoffhaltige Polyalkylenglykole verwendet werden, d. h. Verbindungen, bei denen   z. B.   eine Hydroxylgruppe durch mono- oder polyfunktionelle Amine substituiert ist und   z.   B. der allgemeinen Formel 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 entsprechen, wobei R Wasserstoff, einen cycloaliphatischen, z. B. Cyclohexylrest, aromatischen,   z. B.   



  Phenyl- oder Naphthyl-Rest, vorzugsweise aliphatischen Kohlenwasserstoffrest,   z. B. einen gesättigten   aliphatischen Rest mit vorzugsweise bis zu 8 geradkettig oder verzweigt angeordneten Kohlenstoffatomen, wobei die Reste gegebenenfalls auch substituiert, z. B. durch Halogen, sein können, bedeutet und n dieselbe Bedeutung wie bei der Formel I hat. 



   Selbstverständlich können auch Mischungen der verschiedenen Polyalkylenglykol-Halbester eingesetzt werden. 
 EMI3.2 
 
 EMI3.3 
 
 EMI3.4 
 
 EMI3.5 
 
<tb> 
<tb> Feststoffgehalt <SEP> 56-58
<tb> Gehalt <SEP> an <SEP> Monomerem <SEP> < 1%
<tb> .Latexviskosität <SEP> (bei <SEP> 20 C) <SEP> 10-20 <SEP> Poise
<tb> K-Wert <SEP> (in <SEP> Methanol-Wasser <SEP> 60-70
<tb> gemessen <SEP> ; <SEP> 85Gew.-% <SEP> 
<tb> Methanol/15 <SEP> Gew.-% <SEP> 
<tb> Wasser)
<tb> 
 
Die Änderung der Teilchengrösse, in Abhängigkeit von der zugesetzten Menge an Halbester ist aus nachfolgender Tabelle ersichtlich :

   
 EMI3.6 
 
<tb> 
<tb> Eingesetzte <SEP> Menge <SEP> an <SEP> Halbester <SEP> Teilchengrössen <SEP> in <SEP> der <SEP> Dispersion
<tb> > 5 <SEP> 5-2 <SEP> t <SEP> 2-1 <SEP> 
<tb> 9% <SEP> 46% <SEP> 4 <SEP> 
<tb> 0, <SEP> 2 <SEP> Teile <SEP> 12% <SEP> 47% <SEP> 41% <SEP> 
<tb> 0. <SEP> 6 <SEP> Teile <SEP> 30% <SEP> 64% <SEP> 6%
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 
Beispiel 2 : Es wird wie in Beispiel 1 beschrieben gearbeitet, nur wird der dort verwendete Halbester ersetzt durch einen solchen aus einem Polyäthylenoxyd, Molgewicht zirka 4000, das beiderseits mit Maleinsäure verestert ist, also einem Halbester folgender Formel : 
 EMI4.1 
 
Eingesetzte Menge : 0 bzw.   0, 1   bzw.   0, 2   Teile Halbester.

   Man erhält eine Dispersion mit folgenden Eigenschaften : 
Feststoffgehalt 56-58%
Gehalt an Monomerem <   ilo  
Latexviskosität 30-50   Poi3e     K-Wert   50-70 
Die Änderung der Teilchengrössen ist aus nachfolgender Tabelle ersichtlich : 
 EMI4.2 
 
<tb> 
<tb> Eingesetzte <SEP> Menge <SEP> an <SEP> Halbester <SEP> Teilchengrössen <SEP> in <SEP> der <SEP> Dispersion
<tb> , <SEP> 5-2 <SEP>   <SEP> 2-1 
<tb> 5% <SEP> 39% <SEP> 56%
<tb> 0, <SEP> 1 <SEP> Teile <SEP> 8% <SEP> 46% <SEP> 46%
<tb> 0,2 <SEP> Teile <SEP> 11% <SEP> 52% <SEP> 37%
<tb> 
 
Durch Verwendung der 2 Doppelbindungen enthaltenden Verbindung wird entsprechend der eingesetzten Menge an Halbester eine Zunahme des   Gelgehaltes   festgestellt :

   
 EMI4.3 
 
<tb> 
<tb> Eingesetzte <SEP> Menge <SEP> an <SEP> Halbester <SEP> Gelgehalt
<tb> 0, <SEP> 1 <SEP> Teile <SEP> 2, <SEP> 6%
<tb> 0, <SEP> 2 <SEP> Teile <SEP> 4, <SEP> 31o <SEP> 
<tb> 0, <SEP> 4 <SEP> Teile <SEP> 65, <SEP> 0%
<tb> 
 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. EMI4.4 <Desc/Clms Page number 5>
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man einzeln oder in Form von Mischungen unter einander Halbester einer Dicarbonsäure und eines Polyäthylenglykols, eines einseitig verätherten oder veresterten Polyäthylenglykols, eines stickstoffhaltigen Polyäthylenglykols, eines partiell ver- ätherten stickstoffhaltigen Polyäthylenglykols, eines oxäthylierten Polypropylenoxyds, eines einseitig ver- ätherten oder veresterten oxäthylierten Polypropylenglykols einsetzt.
AT680459A 1958-09-20 1959-09-18 Verfahren zur Herstellung von wässeringen Polyvinylesterdispersionen AT221812B (de)

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