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Fassung mit Längenausgleich
Die Erfindung betrifft eine an der Befestigungsfläche einer Leuchte angebrachte Fassung für zwei- sockelige Leuchtstoffröhren, die in einem zwecks federnden Längenausgleiches längsverschiebbaren Fas- sungsteil in diesem um ihre Längsachse einstellbar verdreht werden können, wie es z. B. zwecks Strah- lenlenkung bei solchen Leuchtstoffröhren erforderlich ist, die mit einer Spiegelschicht versehen sind.
Zum Zwecke der einstellbaren Verdrehung war es bisher üblich, in einem feststehenden isolierten Ge- häuse den Fassungsteil, der die Anschlusskontaktteile und den in ihm drehbaren Lagerungsteil für die zwei
Stifte der Leuchtstoffröhren aufnimmt, zunächst zwecks Längenausgleich gegen Federdruck in Längsr1ch- tung der Röhren verschiebbar anzuordnen.
Anderseits wurde unter Verwendung von mindestens einer wei- teren und anders ausgebildeten Feder, die radial oder axial auf Rasten am Umfang des runden Lagerungs- teiles einwirkt, die Einstellbarkeit dieses Lagerungsteiles erzielt. Nach vorliegender Erfindung wird der
Aufbau einer solchen Fassung wesentlich vereinfacht. Die Erfindung besteht darin, dass eine einzige den
Längenausgleich und die Verrastung gegenüber der Verdrehung herbeiführende Feder 4 vorgesehen ist, die sich am Gehäuse abstützt und gegen den im längsverschiebbaren Fassungsteil drehbar angeordneten
Lagerungsteil anliegt, wobei dieser im Fassungsteil ebenfalls längsverschiebbar gelagert ist und die An- lageflächen des Lagerungsteiles und des Fassungsteiles mit einer ringförmigen zahnartigen Verrastung in- einandergreifen.
Diese Feder kann aus einer Schrauben- oder Blattfeder oder aus einem andern elastisch verformbaren Werkstoff bzw. aus einem federnd ausgebildeten Teil des festen Gehäuses bestehen. Der längsverschiebbare Fassungsteil mit dem drehbaren Lagerungsteil wird in an sich bekannter Weise von der
Feder gegen Anschläge am Gehäuse als Begrenzung des Bewegungs- und Federweges gedrückt.
In der Zeichnung sind drei Beispiele einer Fassung nach der Erfindung in drei verschiedenen Ausfüh- rungsarten der Federung dargestellt.
In Fig. l ist in dem auf einer Befestigungsfläche 7 angebrachten Fassungsgehäuse 1 ein die Anschluss- kontakte tragender Fassungsteil 2 in Richtung der Mittellinie 6b einer Leuchtstoffröhre 6 verschiebbar zwischen der Gehäusewand 1a und mit dem Gehäuse 1 verbundenen Anschlagschraubenköpfen 5a gela- gert. Die Anschlagschrauben 5, von denen nur eine gezeichnet ist, dienen gleichzeitig zur Führung und als Anschlag gegen eine Drehbewegung des Fassungsteiles 2. In diesem ruht, ebenfalls längsverschiebbar und um die Mittellinie 6b drehbar, ein Lagerungsteil 3, der in einem Schlitz 3b die Kontaktstifte 6a der Leuchtstoffröhre 6 aufnimmt. Zur Gleichführung beim Einsetzen der Kontaktstifte 6a durch den Fassungteil 2 ist in diesem ein Schlitz 2b mit einer Anlauffläche 2c vorgesehen.
Der Lagerungsteil 3 wird mit seiner beispielsweise ringförmigen Anlagefläche 3a durch eine Feder 4 gegen den Fassungsteil 2 gedrückt, die Feder 4 stützt sich mit ihrem andern Ende an der Gehäusewand la ab. Die etwa ringförmigen Anlageflächen des Fassungsteiles 2 und des Lagerteiles 3 haben ineinandergreifende zahnartige Verrastung 2a und 3a. Die mit ihren Kontaktstiften 6a in die Schlitze 2b und 3b eingeschobene Leuchtstoffröhre 6 liegt mit ihrer Stiftsockelfläche an der Oberfläche 2c des Fassungsteiles 2 an, der je nach der Lage der Leuchtstoffröhre 6 mehr oder weniger weit in das Gehäuse 1 gedrückt wird.
Bei einer Verdrehung der Leuchtstoffröhre 6 um ihre Längsachse 6b übertragen die Stifte 6a durch ihre Lage im Schlitz 3b die Drehbewegung auf den Lagerungsteil 3, der sich infolge der schrägen Zahnflanken der Stirnverzahnung 2a und 3a oder eines Nockens aus der Verrastung gegen den Druck der Feder 4 heraushebt und die eingeleitete Drehbewegung mitmacht, bis er am Ende der Verdrehung in eine andere Verrastung gedrückt wird.
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In der Fig. 2 ist eine bogenartig geformte Blattfeder 4a lose zwischen dem drehbaren Lagerungsteil 3 und der Gehäusewand la eingelegt. Sie kann sich dabei mit einem Teil in einer Führungsnut 1b z. B. der Gehäusewand la befinden.
In der Fig. 3 besteht die Federung aus einer Zunge Ic, die elastisch aus der Gehäusewand la als Teil dieser Wand herausschwenken kann. Der Lagerungsteil 3 kann dann mit einem Teil 3c am federnden Teil le anliegen.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Fassung mit federnd verschiebbarem Längenausgleichs- und Kontaktteil für axial dreh-und einstellbare, insbesondere verspiegelte Leuchtstoffröhren u. dgl., bei der eine Drehverrastung unter Federdruck am drehbaren Lagerungsteil für die Kontaktstifte erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass eine einzige den Längenausgleich und die Verrastung gegenüber der Verdrehung herbeiführende Feder (4) vorgesehen ist, die sich am Gehäuse (1) abstützt und gegen den im längsverschiebbaren Fassungsteil (2) drehbar angeordneten Lagerungsteil (3) anliegt, wobei dieser im Fassungsteil (2) ebenfalls längsverschiebbar gelagert Ist und die Anlageflächen des Lagerungsteiles (3) und des Fassungsteiles (2) mit einer ringförmigen zahnartigen Verrastung (2a, 3a) ineinandergreifen.