DE607131C - Beruehrungssichere Soffittenfassung, bestehend aus zwei die beiden Enden einer Roehrenlampe aufnehmenden Fassungen - Google Patents

Beruehrungssichere Soffittenfassung, bestehend aus zwei die beiden Enden einer Roehrenlampe aufnehmenden Fassungen

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Publication number
DE607131C
DE607131C DEA62846D DEA0062846D DE607131C DE 607131 C DE607131 C DE 607131C DE A62846 D DEA62846 D DE A62846D DE A0062846 D DEA0062846 D DE A0062846D DE 607131 C DE607131 C DE 607131C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
socket
lamp
festoon
base
soffit
Prior art date
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Expired
Application number
DEA62846D
Other languages
English (en)
Inventor
Oskar Ackermann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
Priority to DEA62846D priority Critical patent/DE607131C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE607131C publication Critical patent/DE607131C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R33/00Coupling devices specially adapted for supporting apparatus and having one part acting as a holder providing support and electrical connection via a counterpart which is structurally associated with the apparatus, e.g. lamp holders; Separate parts thereof
    • H01R33/05Two-pole devices
    • H01R33/06Two-pole devices with two current-carrying pins, blades or analogous contacts, having their axes parallel to each other
    • H01R33/08Two-pole devices with two current-carrying pins, blades or analogous contacts, having their axes parallel to each other for supporting tubular fluorescent lamp
    • H01R33/0836Two-pole devices with two current-carrying pins, blades or analogous contacts, having their axes parallel to each other for supporting tubular fluorescent lamp characterised by the lamp holding means
    • H01R33/0845Two-pole devices with two current-carrying pins, blades or analogous contacts, having their axes parallel to each other for supporting tubular fluorescent lamp characterised by the lamp holding means with axially resilient member

Landscapes

  • Fastening Of Light Sources Or Lamp Holders (AREA)

Description

Bei den bekannten Soffittenfassungen aus zwei die beiden Enden einer Röhrenlampe aufnehmenden Fassungen ist entweder in vielen Fällen ein vollkommener Berührungs-S schutz nicht vorhanden oder es sind zur Erzielung eines vollkommenen Berührungsschutzes verwickelte Konstruktionen und Schaltungen erforderlich. So sind Soffittenfassungen bekannt, hei denen die beiden zusammengehörigen Fassungen durch ein besonderes Gestänge verbunden sind, welches die Schaltung beeinflußt und von dem Einsetzen der Lampe abhängig macht. Es sind ferner Soffittenfassungen "bekannt, bei denen
ig jede Fassung aus einem feststehenden und einem beweglichen Teil besteht, die gegeneinander verdreht werden können. Diese Fassungen haben jedoch den Nachteil, daß eine Betätigung der beiden drehbaren Fassungs-
ao hülsen einzeln für sich auch bei fehlender Lampe möglich ist, wobei die im Innern der Fassung angeordneten Kontaktteile Spannung erhalten, so daß ein vollkommener Berührungsschutz mithin nicht besteht.
Die Erfindung bezieht sich auf eine berührungssichere Soffittenfassung aus zwei die beiden Enden einer Röhrenlampe aufnehmenden Fassungen, bei der ebenfalls jede Fassung aus einem feststehenden und einem beweglichen Teil besteht. Erfindungsgemäß bildet das bewegliche Teil jeder Fassung ein drehbares und verschiebbares Schaltglied, das schwer zugänglich angeordnet und mit Sperrgliedern versehen ist, so daß es nur durch Betätigung mit Hilfe des Körpers der eingesetzten Lampe die Fassung unter Spannung setzt und nur bei eingesetzter Lampe unter Spannung hält. Während also bei den bisher bekannten Soffittenfassungeii noch die Möglichkeit bestand, bei nicht eingeführter Larnpe spannungsführende Teile in der Fassung zu berühren, ist dies bei der neuen Fassung unmöglich, da eine Betätigung der Fassungshülse nur mit Hilfe der eingesetzten Lampe erfolgt. +5
Die Zeichnungen zeigen beispielsweise eine Ausführungsform derErfindung, und zwar ist
Abb. Ϊ eine Vorderansicht, teilweise im Schnitt, einer geschlossenen Fassung,
Abb. 2 eine Seitenansicht im Schnitt einer geschlossenen Fassung,
Abb. 3 eine Seitenansicht im Schnitt einer offenen Fassung,
Abb. 4 eine Vorderansicht, teilweise im Schnitt, einer offenen Fassung.
Die Abb. 5 bis 8 geben die Stellungen der Fassung beim Einsetzen der Lampe wieder.
Die Abb. 9 bis 12 zeigen die entsprechenden Stellungen der offenen Fassung in Vorderansicht, teilweise im Schnitt.
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Oskar Ackermann in Witten-Annen.
Die Abb. 13 bis 16 zeigen die verschiedenen Stellungen der geschlossenen Fassung von der Vorderseite, teilweise im Schnitt.
Die geschlossene Fassung nach Abb. 1 und 2 besteht aus einem Sockel a, in welchem eine drehbare und verschiebbare Fassungshülse b angeordnet ist, die zur Aufnahme des Lampensockels dient. Die Fassungshülse b wird durch einen Bolzen c, der unter dem Einfluß einer Feder d steht, in den Fassungssockel α hineingezogen. Die Drehbewegung der Fassungßhülse um den Bolzen c wird innerhalb eines Winkels von etwa 900 durch eine Ringnut e an der Stirnseite des Fassungssockels begrenzt, in welche ein Zapfen / an der Fassungshülse b eingreift. Die Fassungshülse b wird durch einen oder mehrere Ansätze g, die in der Zeichnung beispielsweise um 120° versetzt sind und in Vertiefungen h in der Rückwand des Sockels α eingreifen, in der Ruhelage festgehalten.
In der Fassungshülse b befindet sich eine Madenschraiifoe k, mittels welcher der Lampensockel festgeklemmt wird (vgl. aueh die Abb. 9 bis 16). Um den Lampenkörper schräg einsetzen zu können, ist die Fassungehülse & bei i schräg ausgespart. In dem Fassungssockel α ist der Anschlußkontakt untergebracht, der im wesentlichen aus einer Kontaktfeder m mit einem Hammerkontaktstück η .besteht.
Die offene Fassung gemäß Abb. 3 und 4 unterscheidet sich von der geschlossenen Fassung dadurch, daß sowohl der Fassungssockel α als auch die Fassungshülse V Aussparungen 0 bzw. p haben, die in der Ausschaltstellung miteinander übereinstimmen und eine Einführungsöffnung für den Lampensockel von der Mantelseite her bilden (vgl. auch Abb. 5). Zwischen dem. Fassungssockel a' und der Fassungshülse V, die durch einen Bolzen c verdrehbar und verschiebbar verbunden sind, ist eine Druckfeder d' angebracht. Auch bei der offenen Fassung können Anschläge zur Begrenzung und Sicherung der Bewegungen der Hülse vorgesehen sein; diese können aber auch ebenso wie bei der geschlossenen Fassung fehlen.
Das Einsetzen der Lampe geht folgendermaßen vor sich:
Die Lampe wird gemäß Abb. 5, 9 und 13 in die Fassungshülse b der geschlossenen Fassung eingesteckt und hierauf in die Fassungshülse V der offenen Fassung eingelegt. Dann wird der Lampensockel mit den drehbaren Fassungshülsen durch die Schrauben k bzw. k' verbunden (vgl. Abb. 6, 10 und 14). An die Stelle der Schrauben können auch andere Befestigungsmittel, wie Federn usw., treten. Aus den Abb. 9 und 13 ist ersichtlich, daß ein Betätigen der Festhalteschrauben k bzw. k' nur in der Ausschaltstellung der Fassungshülsen durch die Aussparungen q, q' möglich ist und daß bei gelösten Schrauben die Fassungshülsen nicht verdreht werden können.
Um nun die Lampe unter Spannung zu setzen, ist ein Verdrehen der Lampe mit den beiden Fassungshülsen notwendig. Dies ist · jedoch erst möglich, wenn die Ansätze g durch Verschieben der Lampenhülsen aus den Vertiefungen h -herausgezogen worden sind (vgl. Abb. 7). Nunmehr kann die Lampe mit den beiden beweglichen Hülsen in den durch die Anschläge e bzw. f gegebenen Grenzen gedreht und in die'Kontaktstellung gebracht werden, in der die Befestigungsschrauben für die Lampensockel k bzw. k' mit den Hammerkontakten η bzw. n' gemäß Abb. 8 die Stromübertragung besorgen.
Die Lampe stellt also das Verbindungsglied der beiden Fassungen dar, welches die beiden Fassungen abhängig voneinander macht.
Die Erfindung ergibt den Vorteil vollkommenen Berührungsschutzes, da nicht nur die keine Spannung führenden Teile bei eingesetzter Lampe berührt werden können, sondern auch die Fassungen bei nicht eingesetzter Lampe keinerlei freiliegende span- go nungsführende Teile besitzen. Ein Verdrehen der Fassungshülsen und dadurch ein Freigeben spannungsführender Teile bei nicht eingesetzter Lampe wird dadurch verhindert, daß die Fassungshülsen infolge ihrer Lage innerhalb der Fassungssockel nicht ohne weiteres von Hand verdreht werden können. Außerdem verhindern dieBefestigungsschraub.en für die Lampensockel in den Fassungsfiülsen ein Verdrehen der Hülse, wenn die Schrauben nicht in Arbeitsstellung sitzen.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Berührungssichere Soffittenfassung, bestehend aus zwei die beiden Enden einer Röhrenlampe aufnehmenden Fassungen mit je einem feststehenden und einem beweglichen Teil, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche Teil jeder Fassung ein drehbares und verschiebbares Schaltglied bildet, das schwer zugänglich angeordnet und mit Sperrgliedern versehen ist, so daß es nur durch Betätigung mit Hilfe des Körpers der eingesetzten Lampe die Fassung unter Spannung setzt und nur bei eingesetzter Lampe unter Spannung hält.
2. Soffittenfassung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das drehbare ': und verschiebbare Schaltglied jeder Fassung als Fassungßhülse für den Lampensockel ausgebildet ist und die feste Ver-
bindung dieses Schaltgliedes mit dem Lampensockel, insbesondere unter Verwendung eines besonderen Befestigungsmittels, beispielsweise Klemmschrauben o. dgl., gesichert ist.
3. Soffittenfassung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungsmittel für die Lampe in· der Fassungshülse jeder Fassung in gelöstem Zustand ein Verdrehen oder Verschieben der Fassungshülse verhindert.
4. Soffittenfassung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungsmittel für die Lampe in der B'assungshülse jeder Fassung gleichzeitig zur Stromübertragung dient.
5. Soffittenfassung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein an dem Fassungssockel jeder Fassung, vorzugsweise an dessen Unterseite, nachgiebig gelagerter, etwa stiftförmiger Kontakt die Fassungshülse am äußeren Umfang berührt und die Stromzuführung zur Lampe herstellt.
6. Soffittenfassung nach Anspruch 1 bis S, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehbewegung der Fassungshülse jeder Fassung durch starre, unlösbare Anschläge (f, g) begrenzt und arretiert ist.
7. Soffittenfassung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Fassungshülse jeder Fassung unter dem Einfluß von Federn steht, die beide Fassungshülsen in der gleichen Richtung gegenüber ihren Fassungssockeln zu verschieben suchen und entgegen der Auslöserichtung der eine Verschiebung sichernden Anschläge (g) wirken.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEA62846D 1931-07-26 1931-07-26 Beruehrungssichere Soffittenfassung, bestehend aus zwei die beiden Enden einer Roehrenlampe aufnehmenden Fassungen Expired DE607131C (de)

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DE607131C true DE607131C (de) 1934-12-18

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DE (1) DE607131C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2465414A (en) * 1946-04-04 1949-03-29 Harold W Abshire Gaseous discharge device
DE856181C (de) * 1949-06-18 1952-11-20 Busch Jaeger Luedenscheider Me Fassung fuer Roehrenlampen mit Kontaktstiften

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2465414A (en) * 1946-04-04 1949-03-29 Harold W Abshire Gaseous discharge device
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