AT22088B - Elektrische Alarmvorrichtung. - Google Patents

Elektrische Alarmvorrichtung.

Info

Publication number
AT22088B
AT22088B AT22088DA AT22088B AT 22088 B AT22088 B AT 22088B AT 22088D A AT22088D A AT 22088DA AT 22088 B AT22088 B AT 22088B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
alarm device
arm
rotated
contact
plate
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Amos Getto
Original Assignee
Amos Getto
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Amos Getto filed Critical Amos Getto
Application granted granted Critical
Publication of AT22088B publication Critical patent/AT22088B/de

Links

Landscapes

  • Burglar Alarm Systems (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Elektri9scheAlarmvorrichtung. 



   Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine elektrische Alarmvorrichtung, mittolst welcher nur kurze, beim Zurückgehen des   Druckerknopfes   in die normale Stellung aufhörende oder lange, bis zur Abstellung gewisser Sporrorgane von Hand andauernde Signale erzielt werden können. Auf der beifolgenden Zeichnung stellt Fig. 1 eine Ansicht des Erfindungsgegenstandes und teilweisen Schnitt nach der Ebene x-x der Fig. 3 in dor Richtung dos Pfeiles gesehen und teilweise im Aufriss dar, wobei die Erfindung an dem Zapfen eines Türdrückers angebracht, dargestellt ist. Fig. 2 ist eine etwas ähnliche Darstellung, wobei der Zapfen etwas gedreht ist. Fig. 3 ist eine Seitenansicht, welche die Vorrichtung von der linken Seite der Fig. 1 gesehen, darstellt und Fig. 4 ist ein Schema 
 EMI1.1 
 



   Der innere Türdrücker oder   Drückerknopf   ist bei 5 dargestellt, während mit 6 die gemeinsame Spindel für die inneren und äusseren Drückerknöpfe bezeichnet ist. Diese Teile besitzen die Übliche Bauart. Eine zweiteilige Klammer 7 ist mit einem Scharnier 8 und mit einem drehbaren Bolzen 9 versehen, welcher innerhalb eines Schlitzes   9 &    geschwungen werden kann, um die Klammer fest auf der Spindel 6 festzuhalten. Eine Platte 10 ist fest mit der Klammer 7 verbunden und reicht nach unten herab, wobei sie in der Normallage die in Fig. 1 gezeigte Stellung einnimmt.. Diese Platte 10 ist mit einem in der Mitte gelegenen   Selilitz 11 und   mit einem davon ausgehenden Schlitz 12 versehen.

   Eine im wesentlichen   hantelnförmige   Gestalt besitzende Klinke 13 kann sich ungehindert mit Bezug auf beide Schlitze bewegen, wie dies in Fig. 1 und 2 in ausgezogenen und punktierten Linien angedeutet ist. Das untere Ende der Platte 10 ist mit einem Stift 14 versehen, auf weichem eine als Unterlagsscheibe dienende Mutter 15 angeordnet ist. Auf diesem Stift ist ein davon herabhängender Arm 16 drehbar befestigt, welcher die Batterie 33 und die Glocke 24 trägt ; es ist ferner eine Scheibe 17 aus nichtleitendem Material auf diesem Stift angeordnet. Eine Mutter 18 hält das äussere Ende des Stiftes, welches für   diesen Zwecl :   am besten mit Gewinde versehen ist, in seiner Lage fest. Im unteren Teil der Scheibe 17 sind zwei Schrauben 19, 20 angeordnet, welche mit Kontaktmuttern 21, 22 versehen sind.

   Die Batterie 23 und die Glocke 24 stehen miteinander in Verbindung und sind, wie oben bemerkt, vermittelst des Armes 16 aufgehängt. Von der Batterie 23 geht ein Draht 25 nach der Kontaktschraube 19 und von dem Draht 25 führt ein anderer
Draht 26 nach der Kontaktschraube 20. Das obere Ende des Armes 16 ist mit einem
Fortsatz   27 versehen, welcher Schaltzähne 28   besitzt, in die die Klinke   13,   wie dies in Fig. 1 und 2 punktiert angedeutet ist, einfallen kann. Die elektrische Glocke 24 ist mit einem Magneten 29 versehen. Ein Umschalter 30 wird benutzt, um den Stromkreis zu Öffnen und zu schliessen, so dass die Vorrichtung je nach Wunsch ein-und ausgeschaltet werden kann. Von dem Umschalter 30 führt ein Draht 31 nach der Batterie 23 und von dem Arm 16 führt ein Draht 32 nach dem Anker 35 der Glocke.

   Ein Draht 34 verbindet das   Kontaktstück   33 des Umschalters 30 mit dem Magneten 29. 



   Die vorliegende Erfindung wird in folgender Weise benutzt : Die Klammer 7 wird auf die Spindel   ( ; des Drückerknopfes   5 auf der Innenseite der Tür angebracht, so dass sie von der Aussenseite des Gebäudes unzugänglich ist. Wird daher die Spindel 6 nach irgendwelcher Richtung gedreht, so wird die Platte   10,   da sie fest mit der Spindel ver- 
 EMI1.2 
 nach, dass, wenn die Spindel nach einer der beiden Richtungen schwingt, die Platte 10 unter verschiedenen Winkeln gedreht werden kann. Soll jetzt die Vorrichtung vollständig ausser Betrieb gesetzt werden, so wird der Umschalter 30 in die Offenstellung bewegt und die Klinke 13 In die in Fig. 1 angedeutete Stellung gebracht.

   Falls die Alarmvorrichtung   t'toss   dazu benutzt werden soll, um das Öffnen der Tür anzuzeigen, so wird die Klinke in die in Fig. 2 durch ausgezogene Linien angedeutete Stellung gebracht. Befindet sich die Klinke in dieser Stellung, so kommt der Arm 16, wenn die Spindel 6 gedreht wird, mit einer der beiden   Kontaktseltraul) en 19,   20 in Eingriff und schliesst dadurch den folgenden   Stromkreis   :

   Batterie 23, Draht 31, Umschalter 30, Draht 34, Magnet 29, schwingender Anker   35, Draht 32, Arm 16,'Kontaktschraube 19   oder 20 und Draht 25 zurück nach der   Batterie 23.   so dass der Stromkreis auf diese Weise durch den Magneten 29 hindurch- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 Herstellung eines Kontaktes mit dem Arm 16, d. h. der Arm 16 stellt einen Gleitkontakt mit den Kontaktmuttern und einen direkten Kontakt mittelst Druck mit den Kontaktschrauben her, so dass, falls der mechanische Eingriff zwischen dem Arm 16 und irgendeiner der Kontaktschrauben nicht vollständig sein sollte, nichtsdestoweniger ein ziemlich guter Kontakt noch durch Druck auf die Stirnfläche der Kontaktmutter entsteht.

   In dem Augenblick, in welchem die Spindel   6   in die Normallage   zurUckschnappt,   wie dies in Fig. 1 angedeutet ist, wird der Stromkreis unterbrochen, was zur Folge hat, dass die Glocke nur solange ertönt, als der Drückerknopf durch die reibende Wirkung der Hand gedreht erhalten wird. Wenn man jedoch die Vorrichtung als Einbruchs-Alarmvorrichtung zu benutzen wünscht, so wird die Klinke 13 in die in Fig. 1 punktiert angedeutete Lage gebracht und der Umschalter 30 geschlossen. Wird jetzt die Spindel 6 gedreht, so fällt die   Klinke   in die in Fig. 2 punktiert angezeigte Stellung zurück, wobei sie mit den   Schaltzälnen   28 in Eingriff kommt und auf diese Weise verhindert, dass der Arm 16 die Kontaktschraube 19 oder wenigstens die Kontaktmutter 21 loslässt.

   Hiedurch wird die Glocke zum ständigen   Ertönen   gebracht und es wird beabsichtigt, sowohl den Erfolg hervorzubringen, dass der Einbrecher fortgescheucht wird, als auch die in dem   Grundstück   wohnenden Leute zu alarmieren. Die Alarmvorrichtung wird dadurch wieder in ihre Normallage gebracht, dass man die Klinke einfach in die in Fig. 1 ausgezogen angedeutete Stellung bringt. 



   Die Erfindung ist allgemeiner Benutzung fähig und ist nicht auf die Verwendung bei   Wohnhäusern ausschliesslich beschränkt. Sie   kann bei Geldschränken, Magazinen und üherall da angewandt werden, wo ein Verschluss nur in der Weise geöffnet werden soll, dass dabei ein Signal gegeben wird. Die Erfindung ist auch nicht genau auf die hier dar- gestellte Konstruktion   beschränkt,   da die Wirkungsweise der Vorrichtung bedeutend ab- geändert werden   kans, dîne   das Wesen der Erfindung zu verlassen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Elektrische Alarmvorrichtung, bei welcher ein durch   Betätigen   des Drückerknopfes verdrehter Hebel einen   Stromkreis schliesst   und hiedurch eine Alarmvorrichtung (Glocke oder   dgl.)   iu Betrieb setzt, dadurch gekennzeichnet, dass der heim Verdrehen des Drückerknopfes verdrehte und durch die Verdrehung Kontakt bewirkende Hebel in der gedrehten Stellung auch nach Zurückgehen des Drückerknopfes in der   ursprünglichen   Stellung insolange unter Zuhilfenahme geeigneter und   ausrückbarer und   durch die Verdrehung des Hebels in die Feststellungslage desselben bewegter Organe (Klinke 13) oder dgl.

   festgestellt wird, bis die Auslösung der   Feststellungsorgane   von Hand aus erfolgt, zum Zwecke, die Alarmvorrichtung für verschieden lange Signale verwenden zu können.

Claims (1)

  1. 2. Alarmvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine an dem den Kontakt bewirkenden Hebel (Platte 10) geführte Klinke (13), die normal auf einem, die Alarmvorrichtung tragenden Arm (16) aufruht und beim Verdrehen des Hebels nach der einen oder der anderen Richtung sich gegen die eine oder die andere der Seitenbahnen des Armes (16) legt und hiedurch die Feststellung des Hebels in der verdrehten Stellung bewirkt.
    3. Alarmvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die von der Klinke (13) beim Verdrehen der Platte (1 bestrichenen Seitenbahnen des die AlarmVorrichtung tragenden Armes (16) mit Schlatzähnen (28) versehen sind, zum Zwecke, die Feststellung der Platte (10) in der verdrehten Lage sicher bewirken zu können.
    4. Alarmvorrichtung nach den Ansprüchen 1-3,. dadurch gekennzeichnet, dass die EMI2.2 Schlitzverzwpignng (12) zwecks Ausrilckung derselben und Erzielung kurzer Signale gebracht wird, hingegen in der anderen Schlitzverzweigung (11) zwecks Erzielung langer Signal (, durch Feststellung der Platte (10) in verdrehter Stellung verschoben werden kann.
AT22088D 1904-07-09 1904-07-09 Elektrische Alarmvorrichtung. AT22088B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT22088T 1904-07-09

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT22088B true AT22088B (de) 1905-11-10

Family

ID=3530020

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT22088D AT22088B (de) 1904-07-09 1904-07-09 Elektrische Alarmvorrichtung.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT22088B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3249057T1 (de) Schloss
AT22088B (de) Elektrische Alarmvorrichtung.
DE60206415T2 (de) Türschliessvorrichtung
DE2548069B2 (de) Pendeltuere, insbesondere fuer absperrungen in durchgangsanlagen bei selbstbedienungsgeschaeften
DE696074C (de) Elektrischer Umschalter zur Betaetigung der Beleuc
DE69621695T2 (de) Elektrisches Gerät, insbesondere Leistungsschalter, ausgerüstet mit einer Sicherheitsvorrichtung
DE827608C (de) Als Druck- und Zugschalter zu verwendendes Schaltgeraet bei elektrischen Alarmvorrichtungen
DE162104C (de)
AT58097B (de) Weckeruhr mit einer einen elektrischen Stromkreis im gewünschten Zeitpunkt schließenden oder öffnenden Vorrichtung.
DE923596C (de) Vorrichtung zum Ausloesen einer Signalglocke
DE696094C (de) Ausloeser fuer Ruhe- und Arbeitsstrom
DE64623C (de) Quecksilberausschalter in Hahnform
DE2538849A1 (de) Elektrischer sicherheitsschalter
EP0385049B1 (de) Türwächter
AT43171B (de) Selbstkassierendes Läutewerk.
DE2134630C3 (de) Schloß für ein Kundenschließfach
DE2605451A1 (de) Absperrvorrichtung gegen feuer und rauch in lueftungsleitungen
DE640434C (de) UEberwachungseinrichtung fuer Tuerschloesser mit aus der Ferne elektromagnetisch ausloesbarem Schliesskloben
DE649290C (de) Elektrischer Zeitschalter mit Handeinschaltung
DE219746C (de)
AT235170B (de) Fallenriegelverschluß
DE326451C (de) Alarmapparat fuer tragbare Kassetten und aehnliche Behaelter
AT94678B (de) Elektrische Alarmvorrichtung für Fenster, Türen u. dgl. gegen Einbruch.
DE701438C (de) Aus Dreh- und Schwingriegel bestehender Tuerverschluss
DE157180C (de)