DE162104C - - Google Patents

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DE162104C
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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B13/00Burglar, theft or intruder alarms
    • G08B13/22Electrical actuation

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Burglar Alarm Systems (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine elektrische Alarmvorrichtung zur Sicherung gegen Einbrüche, welche in bekannter Weise auf dem Türdrückerzapfen durch eine Schelle befestigt und durch Drehung des Türdrückers in Tätigkeit gesetzt wird. Die Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß von den beiden gelenkig miteinander verbundenen Hebeln der Alarmvorrichtung der eine mit einem in einem Schlitz verschiebbaren Sperrzapfen und einer Kontaktscheibe und der andere mit dem Läutewerk, Element und einer über den Drehpunkt hinausreichenden Verlängerung versehen ist. Infolge der Drehung des Türdrückers werden die beiden Hebel zueinander in eine Winkelstellung gebracht, wodurch mittels der Kontaktscheibe und des an einen Batteriepol angeschlossenen zweiten Hebels ein Stromschluß und mittels des auf dem ersten Hebel verschiebbaren Sperrzapfens und der über den Drehpunkt hinausreichenden Verlängerung des zweiten Hebels eine Sperrung erfolgt, so daß die Kontaktlage der beiden Hebel beibehalten wird.
Auf der beiliegenden Zeichnung stellt
Fig. ι eine Ansicht des Erfindungsgegenstandes mit teilweisem Schnitt nach der Ebene x-x der Fig. 3 dar.
Fig. 2 zeigt eine Stellung der Vorrichtung bei gedrehtem Drückerzapfen.
Fig. 3 ist eine Seitenansicht und
Fig. 4 ein Schaltungsschema.
Der Türdrücker oder Drückerknopf 5 sowie die Drückerspindel 6 für die Drückerknöpfe besitzen die übliche Bauart. Eine.
zweiteilige Schelle 7 ist mit einem Scharnier 8 und einem drehbaren Bolzen 9 versehen, welcher in einen Schlitz ga eingelegt werden kann, um die Schelle fest mit der Spindel 6 zu verbinden. An der Schelle 7 ist ein Hebel 10 befestigt, welcher nach der Anbringung der Vorrichtung die in Fig. 1 gezeigte Stellung einnimmt. Dieser Hebel IO ist mit einem Schlitz 11 versehen, welcher am oberen Ende bei 12 hakenförmig ausläuft. In dem Schlitz kann sich ein gegen Herausfallen beiderseits gesicherter Sperrzapfen 13 bewegen , wie dies in Fig. 1 und 2 in ausgezogenen und punktierten Linien angedeutet ist. An dem Hebel 10 ist durch einen Bolzen 14 nebst den' Muttern 15 und 18 ein Hebel 16 drehbar befestigt, welcher die Batterie 23 und die Glocke 24 trägt. Durch den Bolzen 14 wird ferner eine Scheibe 17 aus nichtleitendem Material mit dem Hebel 10 fest verbunden. Im unteren Teile der Scheibe 17 sind zwei Schrauben 19, 20 angeordnet, welche mit Kontaktmuttern 21, 22 versehen sind. Von der Batterie 23 geht ein Draht 25 nach der Kontaktschraube 19, und von dem Draht 25 führt ein anderer Draht 26 nach der Kontaktschraube 20. Das obere Ende des Hebels 16 ist mit einem Fortsatz 27 versehen, welcher Zähne 28 besitzt, in die der Sperrzapfen 13, wie dies in Fig. 1 und 2 punktiert angedeutet ist, einfallen kann. Die elektrische Glocke 24 besitzt Magnete 29 und einen Ausschalter 30, von dem ein Draht 31 nach der Batterie 23 führt, während der Hebel 16 durch Draht 32 mit dem Anker 35 der Glocke verbunden ist. Ein Draht 34
verbindet das Kontaktstück 33 des Umschalters 30 mit den Magneten 29.
Die Schelle 7 wird auf die Spindel 6 des Drückerknopfes 5 auf der Innenseite der Tür angebracht, so daß sie von der Außenseite der Tür unzugänglich ist. Wird daher die Spindel 6 nach irgendwelcher Richtung gedreht, so wird der Hebel 10, da er fest mit der Spindel verbunden ist, wie aus Fig. 2 ersichtlich, eine Winkelstellung erhalten.
In dieser Stellung kommt der Hebel 16 mit einer der beiden Kontaktschrauben 19, 20 in Eingriff und schließt dadurch den folgenden Stromkreis:
Batterie 23, Draht 31, Ausschalter 30, Draht 34, Magnet 29, Anker 35 , Draht 32, Hebel 16, Kontaktschraube 19 oder 20, Draht 25, Batterie 23. Die Glocke wird somit zum Ertönen gebracht. Da die Kontaktmuttern 21, 22 in metallischer Verbindung mit den Kontaktschrauben 19, 20 stehen, so erleichtern sie die Herstellung eines Kontaktes mit dem Hebel 16, d. h. der Hebel 16 stellt einen Gleitkontakt mit den Kontaktmuttern und einen direkten Kontakt mittels Druck mit den Kontaktschrauben her, so daß stets ein guter Kontakt gesichert ist. Sobald sich die Spindel 6 in die Normallage zurückbevvegt (Fig. 1), wird der Stromkreis unterbrochen. Die Glocke würde also bei dieser Anordnung, bei welcher der Sperrzapfen 13 noch in der hakenförmigen Verlängerung 12 des Schlitzes 11 ruht, nur so lange ertönen, als der Drückerknopf gedreht bleibt. Soll die Glocke länger ertönen, wie dies bei der Verwendung der Vorrichtung als Einbruchsalarmvorrichtung notwendig ist, so wird der Sperrzapfen 13 in die in Fig. 1 punktiert angedeutete Lage gebracht. Wird jetzt die Spindel 6 gedreht, so fällt der Sperrzapfen 13 in die punktierte Stellung nach Fig. 2, gelangt mit den Zähnen 28 der Verlängerung 27 des Hebels 16 in Eingriff und verhindert auf diese Weise, daß der Hebel 16 den Kontakt bei 19 oder 21 aufhebt. Hierdurch wird die Glocke zum ständigen Ertönen gebracht. Durch Herausheben des Sperrzapfens wird die Alarmvorrichtung wieder in ihre frühere Lage gebracht.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Einbruchsalarmvorrichtung, welche auf dem Türdrückerzapfen durch eine Schelle befestigt und durch Drehung des Drückers in, Tätigkeit gesetzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß von den beiden gelenkig verbundenen Hebeln der Alarmvorrichtung der eine (10) mit einem in einem Schlitz (11) verschiebbaren Sperrzapfen (13) und einer Kontaktscheibe (17) und der andere (16) mit dem Läutewerk, Element und einer über den Drehpunkt hinausgehenden Verlängerung (27) versehen ist, so daß bei infolge Drehung des, Türdrückers eintretender Winkelstellung beider Hebel ein Stromschluß sowie eine Sperrung der Rückbewegung der Hebel' bewirkt wird.
2. Eine ' Ausführung der Alarmvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrzapfen in einem hakenartig verlängerten Schlitz des an dem Drückerzapfen befestigten Hebels (10) angeordnet ist und nur für vorübergehende Einschaltung der Alarmvorrichtung in die hakenförmige Verlängerung des Schlitzes eingelegt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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