DE179117C - - Google Patents

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DE179117C
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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B13/00Burglar, theft or intruder alarms
    • G08B13/22Electrical actuation

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)

Description

fevnaetiiat b-cc Sa/wvw\)iM/wa
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 74«. GRUPPE
JOSEPH MAIER in STUTTGART.
Elektrischer Türkontakt. Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. März 1906 ab.
Vorliegende Erfindung hat einen elektrischen Türkontakt zum Gegenstande, der an eine beliebige Stelle der Tür angeschraubt werden kann und derartig angeordnet und eingerichtet ist, daß er nach bewirkter Abstellung des Kontaktes ,· die vorgenommen wird, wenn die Tür beständig offen bleiben und ein beständiges Läuten der Glocke hier-.bei nicht stattfinden soll, bei dem nunmehr
ίο stattfindenden Schließen der Tür gleichzeitig zur Wiedereinstellung für den nächsten Kontaktschluß gelangt, der einzutreten hat, wenn die Tür wieder geöffnet wird.
Es sind bereits ähnliche Einrichtungen bekannt, die aus einer Feder mit einer Zunge und einem zum Ausschalten der Feder dienenden Knopf bestehen, der beim Schließen der Tür zurückfällt und somit die Alarmvorrichtung wieder einstellt.
ao Im Gegensatze hierzu erfolgt bei vorliegender Anordnung die Einstellung der Vorrichtung durch unmittelbare Verschiebung des Kontaktes durch die Tür selbst.
In der beiliegenden Zeichnung zeigt:
Fig. ι eine Vorderansicht,
Fig. 2 eine Seitenansicht einer gemäß vorliegenden Erfindung hergestellten Kontakteinrichtung.
Fig. 3 und 4 sind Horizontalschnitte durch die Einrichtung bei eingestelltem und abgestelltem Zustande des federnd und verschiebbar angeordneten Kontaktstückes.
An einem an einer geeigneten Stelle des Türrahmens ν aufschraubbaren Rahmen oder Gehäuse α ist ein Element c und ein Läutewerk b befestigt; diese Teile sind durch Leitungsdrähte in entsprechende Verbindung miteinander gebracht. Der eine der Leitungsdrähte führt über eine ebenfalls am Rahmenstück angeordnete Kontakteinrichtung, die im wesentlichen wie folgt eingerichtet ist.
d ist eine am Rahmenstück seitwärts verschiebbar angeordnete Blattfeder, welche vorzugsweise mittels eines Schlitzes e an einem in das Rahmenstück α eingeschraubten Schraubenbolzen s geführt ist, der gleichzeitig zur Stromleitung dient; zu diesem Zweck ist der Leitungsdraht mit der Leitung in Verbindung gebracht. Die Blattfeder d trägt einen Kontaktstift/ (Fig. 3), der von einem ebenfalls an der Blattfeder befestigten Isolierblock g derartig umgeben ist, daß nur das Ende des Stiftes f frei und Unbedeckt bleibt. Die der Tür r (Fig. 3 und 4) zugekehrte Seite h des Isolierblockes g ist entsprechend abgeschrägt, i ist ein duYch ein Isolierstück j hindurchgesteckter Kontaktstift. Sobald der Kontaktstift f der Biattfeder d mit der aus dem Isolierstück hervorragenden Spitze des Kontaktstiftes i iri Berührung gelangt, wird das Läutewerk zum Ertönen gebracht. Der Kopf des Stiftes i trägt einen Fortsatz k (Fig. 1), welcher für gewöhnlich auf einer Kontaktplatte / aufliegt, die mit dem Element in leitender Verbindung steht. Indem der Kontaktstift i derart herumgedreht wird, daß der Fortsatz k außer Berührung mit der Kontaktplatte I gelangt, kann die ganze Vorrichtung dauernd außer Wirkung gesetzt werden, so daß auch bei wiederholter Öffnung der Tür, wobei die Blattfeder d stets freigegeben wird und gegen den Isolierblock j
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hinschwingt, der Feder durch den nunmehr isolierten Stift i keine Gelegenheit zum Kontaktschluß gegeben wird und ein Ertönen des Läutewerks nicht mehr stattfindet.
Soll indessen bei jedesmaligem Öffnen der Tür r das Läutewerk zum Ertönen gebracht, werden, so wird der Stift i so weit herumgedreht, daß der Lappen k auf der Kontaktplatte / aufliegt, so daß der Kontakt
ίο hergestellt wird, sobald der Bolzen f der Kontaktfeder d mit dem Ende des Stiftes i in Berührung kommt. Beim öffnen gibt die Tür r das Ende % der Feder d frei, so daß die Feder von dem Rahmen a, auf dem sie bei geschlossener Tür durch die Türkante dicht aufliegend gehalten wird, vorschnellt, wie Fig. 3 darstellt.
Bei dem darauf folgenden Schließen der Tür r (Fig. 3) nimmt diese die Feder d an ihrem Ende \ wieder mit, so daß der Kontaktbolzen / außer Berührung mit dem Stift i gelangt, wobei der Kontakt sofort unterbrochen und das Läutewerk stillgesetzt wird. Soll die Tür beständig oder für längere Zeit offen gehalten werden, das elektrische Läutewerk hierbei jedoch außer Tätigkeit bleiben, so schiebt man die Feder d in der Pfeilrichtung (Fig. 3) nach rechts in die Stellung Fig. 4, wobei die Kontaktstücke f und i, trotzdem die Feder d nach vorn geschnellt ist, außer Berührung stehen und die Tätigkeit des Läutewerks unterbrochen wird. Man hat indessen nicht nötig, bei dem wieder vorzunehmenden Schließen der Tür auch die Blattfeder d wieder derart einzustellen, daß der Kontakt und damit das Läuten bei der danach folgenden Öffnung der Tür wieder erfolgt, weil die Wiedereinstellung der Blattfeder in die erwähnte Stellung (Fig. 3) beim Schließen der Tür r selbsttätig erfolgt, indem die Tür mit ihrer Kante auf die schräge Fläche h auftritt und während des Entlanggleitens an der genannten schrägen Fläche die Feder d aus der Lage Fig. 4 in die Lage Fig. 3 zurückschiebt, in der sie, wie bereits erwähnt, für den beim nächsten Öffnen der Tür zu erfolgenden Kontaktschluß bereit ist.
Mittels der Klemmvorrichtung 0 wird das Element c auf dem Rahmen α festgehalten.
Die Schrauben η dienen dazu, den Rahmen α an dem Türrahmen ν zu befestigen.
w ist ein Schutzgehäuse für die ganze Kontakteinrichtung.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Elektrischer Türkontakt, welcher nach Öffnen der Tür abgestellt werden kann, beim Schließen der Tür aber selbsttätig für den nächsten Stromschluß wieder eingestellt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiebbar angeordnete, den Kontaktstift (f) tragende Kontaktfeder (d) oder ein mit dieser verbundener Isolierblock (g) eine schräge Fläche (h) besitzt, mittels welcher die Kontaktfeder (d) aus der Abstellungslage durch die auf die schräge Fläche (h) einwirkende und an dieser entlang gleitende. Kante der sich schließenden Tür unmittelbar in die Stromschlußlage verschoben wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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