DE360312C - Tuerschaltwerk mit elektrischer Alarmglocke - Google Patents

Tuerschaltwerk mit elektrischer Alarmglocke

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DE360312C
DE360312C DER51737D DER0051737D DE360312C DE 360312 C DE360312 C DE 360312C DE R51737 D DER51737 D DE R51737D DE R0051737 D DER0051737 D DE R0051737D DE 360312 C DE360312 C DE 360312C
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Germany
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lever
door
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leg
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Expired
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DER51737D
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ERNST REIM
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ERNST REIM
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H3/00Mechanisms for operating contacts
    • H01H3/02Operating parts, i.e. for operating driving mechanism by a mechanical force external to the switch
    • H01H3/16Operating parts, i.e. for operating driving mechanism by a mechanical force external to the switch adapted for actuation at a limit or other predetermined position in the path of a body, the relative movement of switch and body being primarily for a purpose other than the actuation of the switch, e.g. for a door switch, a limit switch, a floor-levelling switch of a lift
    • H01H3/161Operating parts, i.e. for operating driving mechanism by a mechanical force external to the switch adapted for actuation at a limit or other predetermined position in the path of a body, the relative movement of switch and body being primarily for a purpose other than the actuation of the switch, e.g. for a door switch, a limit switch, a floor-levelling switch of a lift for actuation by moving a closing member, e.g. door, cover or lid

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Security & Cryptography (AREA)
  • Emergency Alarm Devices (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 2. OKTOBER 1922
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
-JVi 360312-KLASSE 74 a GRUPPE 22 (R51737
Ernst Reim in Hannover.
Türschaltwerk mit elektrischer Alarmglocke.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. Dezember 1920 ab.
Die Erfindung betrifft ein Türschaltwerk mit elektrischer Alarmglocke, das in Tätigkeit tritt, sobald die Tür geöffnet oder erbrochen wird und auch weiter alarmiert, wenn die Tür geschlossen wird, bis von kundiger Hand oder durch einen verdeckt Hegenden Zwischenschalter die Abstellung erfolgt. Die Vorrichtung hat den Zweck, die Inhaber von Wohnungen, Läden, Lagerräumen u. dgl. zu alarmieren, falls sie von Unbefugten betreten werden. Das Türschaltwerk besteht aus einem Winkelblech, in dessen vorderem schmalen Schenkel ι sich ein länglicher Schlitz 2 befindet. Auf dem breiten Schenkel 3 des Winkelblechs ist oben ein Hölzchen α nebst Kontaktfeder b befestigt.
860312
An dem vorderen Ende des Hölzchens α sowie an der Feder b wird je ein elektrischer Leitungsdraht mittels Schraubeng· befestigt (Abb. i). In der Mitte des breiten Schenkels 3 ist ein Hebel c drehbar gelagert, dessen Nase 4 bei wagerechter Hebelstellung etwa 12 mm durch den Schlitz 2 des schmalen Schenkels ι hindurchragt. Der Hebel c besitzt eine Aussparung 5 und wird durch eine Spiralfeder 6 nach oben gedruckt, sobald er entsichert ist. An der Innenseite des schmalen Schenkels 1 ist eine kleine, leicht bewegliche Klinke d angelenkt, welche in einem seitlichen Schlitz 7 ihre Führung hat. Die Klinke d hat den Zweck, den Hebel c in bestimmter Lage festzuhalten. Vorhanden ist noch ein Zapfen e, welcher an dem aufgehenden Türflügel aufgeschraubt wird. Das Winkelblechschaltwerk wird in die feststehende Tür bzw. in die Türbekleidung eingelassen.
Soll die Vorrichtung in Tätigkeit treten, so wird der Hebel c entgegen der Federwirkung 6 in eine gewisse Stellung gedreht, so daß der kleine Hebel d in die Aussparung 5 des Hebels c eingeschoben werden kann. Wird dann der bewegliche Türflügel geschlossen, so drückt deren Zapfen e beim Türschließen auf die Nase 4 des Hebels c, welche sich dabei nach unten bewegt und den kleinen Klinkenhebel d durch Druck auf dessen abgerundete Nase8 so weit zur Seitei schiebt, bits die Nase 8 aus der Aussparung 5 getreten ist. Der Apparat ist nun entsichert, da der federnde Hebel von der Klinke d bzw. deren Nase 8 frei ist und nur noch durch den Zapfen e des geschlossenen Türflügels gehindert wird, unter der Wirkung der Feder 6 nach oben zu federn und dadurch die Kontaktfeder b gegen die zugehörige Kontaktschraube g zu drücken. Wird nun aber die Tür geöffnet, so gibt der zurückweichende Zapfen e die Nase 4 des Hebels c frei, und dieser wird nunmehr durch die Spiralfeder 6 nach oben gegen die Feder h gedrückt, welche sich gegen das Schräulbchen g legt, an welcher der eine Leitungsdraht des Alarmstromkreises befestigt ist; der Stromkreis ist nun geschlossen, und die Alarmglocke tritt in Tätigkeit. Wird die Tür darauf wieder geschlossen, so bewegt sich der Zapfen e jetzt unter der soeben hochgefederten Nase 4 des Hebels c hindurch, und der Apparat läutet weiter, bis er von berufener Hand abgestellt wird. Soll das Schaltwerk ganz abgestellt werden, so wird der Hebel c so weit herunter gedrückt, bis sich der kleine Hebel d mit seiner Nase 8 auf die obere Kante 10 des Hebels c setzt. In diesem Falle bewegt sich der Zapfen e bei der Tünbewegung über die nach unten gelegte und nur wenig aus dem Schlitz 2 herausragende Nase 4 des Hebels c hinweg, und das Schaltwerk bleibt dabei unbeeinflußt.

Claims (1)

  1. P ATENT-Anspruch:
    Türschaltwerk mit elektrischer bei der Türöffnung eingeschalteter Alarmglocke, die auch nach Wiederschließung der Tür weiterläutet, gekennzeichnet durch die folgende Anordnung: In dem vorderen schmalen Schenkel (1) eines in den feststehenden Türflügel o. dgl. eingelassenen Winkelblechs befindet sich ein länglicher Schlitz (2), während auf dem breiten Winkelblechschenkel (3) am oberen Ende ein Hölzchen (α) mit einer Kontaktfeder (b) und in der Mitte des Schenkels (3) ein Hebel (c) drehbar angebracht ist, dessen Nase (4) durch den Schlitz (2) des schmalen Schenkels (1) hindurchragt; dieser Hebel (c) besitzt eine Aussparung (5) und wird durch eine Spiralfeder (6) nach oben gedrückt, sobald ein in die Aussparung (s) greifender, leicht beweglicher Klinkenhebel (d), der im schmalen Schenkel (1) aufgehängt ist und in einem seitliehen Schlitz (7) des Schenkels (1) seine Führung hat, aus der Aussparung (5) herausgehoben ist und der Hebel (c) auch befreit ist von 'dem Druck eines Zapfens (e), welcher an dem aufgehenden Türflügel sitzt und bei geschlossener Tür sich auf die Nase (4) des Hebels (c) legt. Das Herausdrücken des Klinkenhebels (d) aus der Aussparung (5) erfolgt infolge einer Abwärtsbewegung des Hebels (c), sobald bei der Türschließung der am Türflügel sitzende Zapfen (e) auf der Nase (4) des Hebels (c) entlanggleitet, wobei der Hebel (c) entsichert wird, so daß bei der folgenden Türöffnung durch Zurückweichen des Zapfens (e) von der Hebelnase (4) das vollständige Hochfedern des Hebels (c) gegen die Kontaktfeder (&) und damit der Schluß des Alarmstromkreises (bei l·, g) erfolgt. Soll der Apparat ganz ausgeschaltet werden, so wird der Hebel (c) so weit heruntergedrückt, daß sich der kleine Klinkenhebel (d) auf die obere Kante (10) des Hebels (c) setzt und der Zapfen (e) bei der Türbewegung sich über no die Nase (4) des Hebels (c) hinweg bewegen kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DER51737D 1920-12-07 1920-12-07 Tuerschaltwerk mit elektrischer Alarmglocke Expired DE360312C (de)

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