AT220471B - Photographischer Blendenverschluß - Google Patents

Photographischer Blendenverschluß

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Photographischer Blendenverschluss 
Gegenstand der Erfindung ist ein photographischer Zentralverschluss, bei welchem die Verschlusssek- toren zugleich die Blendenlamellen bilden. Solche Verschlüsse sind an sich bekannt. Die Erfindung lag je- doch die Aufgabe zugrunde, einen derartigen Verschluss mit einfachsten Mitteln für einfache und preis- werte Kameras zu bauen, welcher trotzdem sicher funktioniert und wegen des besseren Verschlussdiagramms und einer günstigen Form der Blendenöffnung mindestens drei Sektoren aufweist. 



   Diese Aufgabe wurde gemäss der Erfindung dadurch gelöst, dass die den gesamten Verschlussantriebs- mechanismus tragende Platte zwecks Begrenzung der Sektorenöffnung gegenüber dem mit dem Verschluss- antriebsmechanismus gekuppelten Sektorenantriebsring verstellbar ist. Der Verschluss selbst ist dabei in an sich bekannter Weise als Automatverschluss, vorzugsweise als Schleuderverschluss ausgebildet. Erfindungsgemäss steht eine Gabel des Verschlussantriebsmechanismus mit einem Stift des Sektorenantriebsringes durch einen Schlitz in der den   Verschlussantriebsmechanismus   tragenden Platte hindurch in Eingriff, wobei der Bewegungsweg des Stiftes und damit des Sektorenrings durch die Lage des Stiftes zum Schlitz in der Platte vorwählbar ist.

   Nach einem Merkmal der Erfindung ist bei Verschlussauslösung der Stift des Sektorenantriebsrings durch die Gabel mittels des Verschlussantriebsmechanismus bis zum Anschlag im Schlitz der Platte in die Offenstellung der Sektoren verstellbar, wobei der Sektorenantriebsring und damit der Stift unter der Wirkung einer Rückstellfeder steht. Vorteilhafterweise ist ein mit der Gabel verbundener Lenker über einen Vorsprung mit einem an sich bekannten Hemmwerk in Eingriff bringbar. Eine andere Möglich-   keit der Belichtungszeitbeeinflussung   besteht nach einer Ausführungsform der Erfindung darin, dass der mit dem Lenker zusammenwirkende, an ihm abreissende Schleuderarm aus zwei Lappen besteht, von denen der eine während des Spannvorgangs durch einen Stift mittels einer Zeiteinstellkurve vom andern weggespreiztwird.

   Dabei ist zweckmässigerweise ein weiterer Stift vorgesehen, durch welchen beide Lappen des Schleuderarmes nach dem Abreissen vom Lenker wieder übereinander schiebbar sind. 



   Der erfindungsgemässe Blendenverschluss ist gegenüber den bekannten Blendenverschlüssen mit dem Vorteil verbunden, dass zur Einstellung der Blendenöffnung,   d.     h.,   der Öffnung, auf welche die Verschlusssektoren bei jedem einzelnen Belichtungsvorgang geöffnet werden, nicht ein einziges zusätzliches Glied erforderlich ist. Sämtliche der vorhandenen Elemente wären auch notwendig, wenn die Blendenöffnung bzw. die Verschlussöffnung konstant wäre. Zur Erzielung der veränderlichen Blendenöffnung ist nicht einmal die zusätzliche Anbringung eines bzw. zweier zusätzlicher Schlitze in der den Verschlussmechanismus tragenden Platte erforderlich, da auch diese Schlitze an sich schon vorhanden sein müssen.

   Es muss lediglich diesen Schlitzen eine bestimmte Länge gegeben werden und die den Verschlussmechanismus tragende Platte drehbar bzw. verstellbar angeordnet sein. Durch den Wegfall besonderer Steuermittel für   die Sektorenöffnung ist der erfindungsgemasse   Verschluss in seiner Ausgestaltung besonders einfach und vorteilhaft. 



   Die Vorteile und Einzelheiten des erfindungsgemässen Verschlusses werden an Hand von Zeichnungen 
 EMI1.1 
 lung, Fig. 2 eine weitere Ansicht des erfindungsgemässen Verschlusses,   u. zw.   kurz nach dem Abreissen des Schleuderarmes, Fig. 3 eine weitere Ansicht des erfindungsgemässen Verschlusses mit einer besonderen   Zeitregelanordnung.   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 


Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 3> erfindungsgemässe VerschlussGabel (25) des Verschlussantriebsmechanismus mit einem Stift (4) des Sektorenantriebsringes (2) durch einen Schlitz (7) in der den Verschlussantriebsmechanismus tragenden Platte (1) hindurch in Eingriff steht und der Be- wegungsweg des Stiftes (4) und damit des Sektorenantriebsringes (2) durch die Lage des Stiftes (4) zum Schlitz (7) in der Platte (1) vorwählbar ist.
    4. Photographischer Blendenverschluss nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dassbei Verschlussauslösung der Stift (4) des Sektorenantriebsringes (2) durch die Gabel (25) mittels des Verschlussantriebsmechanismus bis zum Anschlag im Schlitz (7) der Platte (1) in die Offenstellung der Sektoren (3) verstellbar ist und unter der Wirkung einer Rückstellfeder steht.
    5. Photographischer Blendenverschluss nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit der Gabel (25) verbundener Lenker (21) über einen Vorsprung (26) mit einem an sich bekannten Hemmwerk in Eingriff bringbar ist.
    6. PhotographischerBlendenverschlussnach einem oder-mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der mit dem Lenker (21) zusammenwirkende, an ihm abreissende Schleuderarm (17) aus zwei Lappen (17b, 17c) besteht, von denen der eine während des Spannvorgangs durch einen Stift (30) mittels einer Zeiteinstellkurve (31) vom andern zur Veränderung der Belichtungszeit weggespreizt wird, wobei ein Stift (32) vorgesehen ist, durch welchen beide Lappen (17b, 17c) des Schleuderarmes (17) nach dem Abreissen vom Lenker (21) wieder übereinanderschiebbar sind.
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