AT252728B - Photographischer Automatverschluß - Google Patents

Photographischer Automatverschluß

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AT252728B
AT252728B AT870664A AT870664A AT252728B AT 252728 B AT252728 B AT 252728B AT 870664 A AT870664 A AT 870664A AT 870664 A AT870664 A AT 870664A AT 252728 B AT252728 B AT 252728B
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Gauthier Gmbh A
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Description


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    Photographischer Automatverschluss    
Die Erfindung betrifft einen photographischenAutomatverschluss mit nur einem einzigen, unter Federwirkung stehenden Verschlussblatt, dem ein von Hand betätigbarer Antriebsmechanismus zugeordnet ist, welcher das Verschlussblatt nach Erreichen der Gespanntlage selbsttätig   zur Öffnungs- und   Schliessbewegung frei gibt. 



   Automatverschlüsse vorstehender Gattung, die eine relativ geringe Zahl an Bauteilen haben und daher hinsichtlich Aufbau als einfach bezeichnet werden können, sind an sich bekannt. Ihnen haftet indessen noch der Nachteil an, dass sie zur Erzielung der   Öffnungs-und Schliessbewegung   des Verschlussblattes 
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 hebel sowie für jedes der Betätigungsorgane eine Rückstellfeder benötigen. 



   Man kennt auch schon photographische Verschlüsse, bei denen zum Zweck der Abdeckung und Freigabe des Objektivdurchganges eine drehbar gelagerte, mit einem oder mehreren Belichtungsschlitzen versehene   Verschlussscheibe   zur Anwendung kommt. Auch diese bekannten Verschlussanordnungen erfordern an sich wenig Bauelemente, ihr Einbau bleibt jedoch auf sogenannte Boxkameras mit kastenförmigem Gehäuse beschränkt, da der Verschluss als solcher infolge der Verwendung einer Drehscheibe zwangsläufig relativ grosse Abmessungen erhält. Bei diesen bekannten Verschlüssen hat man zwar schon die Drehscheibe mit besonderen Ansätzen oder Sperrnasen versehen, jedoch nur zu dem Zweck, eine Drehung   derSchei-   be während des Spannvorganges der an ihr angreifenden Antriebsfeder zu verhindern. 



   Automatverschlüsse der eingangs erwähnten Gattung zu verbessern,   d. h.   einen Verschluss mit nur einem Verschlussblatt und einem sowohl der Spannung als auch der Auslösung dienenden Hebel zu schaffen, der bei einem nicht mehr zu   unterbietenden Aufwand an Bauteilen noch einefunktionssichere   Arbeitsweise gewährleistet, ist Aufgabe der Erfindung. 



   Gelöst wird dieses Problem im wesentlichen dadurch, dass der Antriebsmechanismus lediglich aus einer Antriebsfeder und einem Spann- und Auslösehebel gebildet wird, der zwei an der Objektivöffnung seitlich vorbeigeführte Arme aufweist, die beide mit je einem seitlichen Ansatz versehen sind, die mit am   Verschlussblatt   angeordneten Mitnehmern zusammenarbeiten, wobei der eine Mitnehmer in einem ortsfesten Schlitz zwangsläufig geführt, der andere Mitnehmer an einer ebenfalls ortsfesten Gleit-und Stützkante frei beweglich abgestützt ist.

   Auf diese Weise konnte   ein Automatverschluss   geschaffen werden, der funktionssicher arbeitet und an baulicher Einfachheit nicht mehr zu übertreffen ist, da zur Ausübung der Funktion nicht mehr als insgesamt drei bewegliche Bauelemente, u. zw. ein Verschlussblatt, ein Spannund Auslösehebel sowie eine Antriebsfeder erforderlich sind. Dies insofern, als die Antriebsfeder des Verschlussblattes über ihre eigentliche Funktion hinaus zugleich noch die Rückstellung des Spann- und Auslösehebels   übernimmt.

   Ferner   kann   das Verschlussblatt auf Grund   seiner eigenartigen Lagerung und Führung beim Spannvorgang und während des Belichtungsablaufes, wobei es durch den aufeinanderfolgenden Wechsel seiner Abstützpunkte eine hin-und hergehende Bewegung auf einer Koppelbahn ausführt, eine äusserst schmale in der Breite nahezu auf den Objektivdurchgang beschränkte Abdeckfläche erhalten. 



   Erfindungsgemäss wird ferner aus Gründen einer Fertigungsvereinfachung vorgeschlagen, dass zur Bildung der seitlichen Ansätze die beiden Arme des Spann- und Auslösehebels an ihren Enden nach der gleichen Seite abgebogen sind. 

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   Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, dass die Antriebsfeder als Windungsfeder ausgebildet ist und auf einem ortsfesten Zapfen lagert, der mit Bezug auf den der Lagerung des Spann- und Auslösehebels dienenden Zapfen derart angeordnet ist, dass beim Betätigen des Spann- und Auslösehebels die Antriebsfeder unter erhöhte Spannung gesetzt wird. Darüber hinaus wird erfindungsgemäss ferner vorgeschlagen, dass der Spann- und Auslösehebel mit Bezug auf den der Führung des Verschlussblattes dienenden Schlitz derart gelagert ist, dass die Ansätze beim Spannvorgang des Antriebsmechanismus andere Bewegungsbahnen als die am Verschlussblatt vorgesehenen Mitnehmer beschreiben.

   Damit ist unter Vermeidung zusätzlicher Mittel erreicht worden, dass die Mitnehmer nacheinander von den Ansätzen am Ende der Spannbewegung des Antriebsmechanismus zum Zweck der Erzielung der   Öffnungs- und   Schliessbewegung des   Verschlussblattes   selbsttätig freigegeben werden. 



   Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist   beiAutomatverschlüssen   mit nur einer einzigen Belichtungszeit vorgesehen, dass die Antriebsfeder einenends am Verschlussblatt, andernends am Spann- und Auslösehebel unmittelbar abgestützt ist. 



   Um   indessen die Anwendungsmöglichkeiten   der erfindungsgemäss vorgeschlagenen Verschlussanordnung ohne nennenswerten zusätzlichen baulichen Aufwand erhöhen,   d. h.   ausser Momentaufnahmen mit zwei Zeiten auch "B"-Aufnahmen machen zu können, wird erfindungsgemäss ferner vorgeschlagen, dass der Antriebsfeder eine achsgleich angeordnete, sich einenends an deren, dem Verschlussblatt zugekehrten Schenkelende und andernends am Spann- und Auslösehebel abstützende Windungsfeder zugeordnet, ausserdem ein dem frei beweglichen Ende der Antriebsfeder als Widerlager dienender, hinsichtlich seiner Einstellage veränderbarer Stellhebel vorgesehen ist.

   Die bei Durchführung   von"B"-Aufnahmen   erforderliche Sperrung des Antriebsmechanismus lässt sich hiebei auf einfache Weise dadurch erzielen, dass der Stellhebel mit einem federnd ausgebildeten, durch den   Spann- und Auslösehebel   in die Bewegungsbahn des Mitnehmers des Verschlussblattes hineinbewegbaren Arm versehen wird. 



   Einzelheiten der Erfindung sind aus der nachstehenden Beschreibung und den Zeichnungen ersichtlich, die zwei Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung veranschaulichen. Es zeigen : Fig. l die ein- 
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 ges, u. zw. am Ende der Spannbewegung, wobei das Verschlussblatt nach wie vor die Objektivöffnung ab- deckt, Fig. 3 den   Spann- und Auslösehebelin einer Bewegungsphase,   in der dieser das Verschlussblatt frei- gegeben und letzteres die Offenstellung erreicht hat, Fig. 4 eine auf unterschiedliche Belichtungszeiten einstellbare   Verschlussanordnung   mit dem in den Fig.   1 - 3   veranschaulichten Verschlussblattantriebssy- stem, dessen Spann- und Auslösehebel hier die Ausgangslage einnimmt, während der Verschluss auf die kürzeste Belichtungszeit eingestellt ist, Fig. 5 die Verschlussanordnung gemäss Fig.

   4, die zur Erzielung   von "B"-Aufnahmen   auf die entsprechende Einstellage umgestellt und   der Spann- und Auslösehebel   so weit bewegt worden ist, dass das Verschlussblatt die Objektivöffnung frei gibt. 



   Nach dem in den Fig.   1 - 3   veranschaulichten Ausführungsbeispiel eines Automat- bzw. Selbstspann- verschlusses ist mit 1 eine Deckplatte bezeichnet, die gegebenenfalls von der vorderen Seitenwand eines Kameragehäuses gebildet sein kann. An der Innenseite dieser Deckplatte bzw. der Gehäusewand ist eine, die beweglichen Teile des Verschlusses tragende Grundplatte 2 angeordnet. Da sowohl Deck- platte als auch Grundplatte aus Gründen einer billigen Fertigungsweise zweckmässig aus Kunststoff herge- stellt sind, können an diesen Teilen zu ihrer Verbindung klammerartige Vorsprünge la und 2a ange- formt sein, die bei der Montage der Grundplatte 2 miteinander in Eingriff zu bringen sind.

   Die ange- fonnten Vorsprünge la und 2a sind hiebei zweckmässig so ausgebildet, dass zwischen Deckplatte 1 und Grundplatte 2   ein derAufnahme eines Verschlussblattes   3 dienender,   spaltartiger Zwischenraum   gebildet wird. Sowohl die Deckplatte l als auch die Grundplatte 2   sind mit einer Objektivöffnung   4 versehen,   die in derAusgangslage des Verschlussantriebssystems durch das etwa die Form eines"L"auf-     weisende Verschlussblatt   3 geschlossen ist. 



   Wie aus der Darstellung gemäss den Fig. 1 - 3 ferner ersichtlich, ist zum Zweck der Lagerung und
Führung des Verschlussblattes 3 in der Grundplatte 2 ein kreisbogenförmiger Schlitz 2b, ferner eine mit diesem etwa in gleicher Richtung sowie geradlinig verlaufende Gleit-und Stützkante 2c an- geordnet. Das   Verschlussblatt   3 seinerseits weist hiezu einen in den Schlitz 2b eingreifenden Zap- fen 3b sowie einen an der Gleit- und Stützkante 2c zur Anlage kommenden, seitlich abgebogenen
Mitnehmerlappen 3a auf. 



   Zur Betätigung des drehbeweglich und auch verschiebbar im Schlitz 2b der Grundplatte 2 gei führten Verschlussblattes 3 ist ein Spann- und Auslösehebel 5 vorgesehen. Dieser kann die in den
Zeichnungen veranschaulichte Gabelform haben und auf einem angeformten Zapfen 6 der Grund- 

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 platte 2   drehbargelagertsein. Währenddiebeidseitigder Objektivöffnung   4   vorbeigeführten Arme   5a   undSb desSpann-undAuslösehebels   5 zurZusammenarbeitmitdemMitnehmerlappen 3a und dem
Zapfen 3b des Verschlussblattes 3 sowie zur Erzielung eines nachstehend noch näher beschriebenen Effektes an ihrem Ende einseitig abgebogene Ansätze 5c und 5d aufweisen, dient der Arm 5e der Aufnahme der Druckkraft, mit der der Verschluss gespannt und zur Auslösung gebracht wird.

   Der Arm 5e kann hiezu mit einem in den Zeichnungen nicht weiter veranschaulichten Kameraauslöser in Wirkungsverbindung gebracht werden. 



   Zum Zweck einer einfachen Montage des Spann- und Auslösehebels 5, der ebenso wie die Grundplatte 2 aus Kunststoff gefertigt sein kann, könnten einerseits am Lagerzapfen 6 mehrere radiale Vorsprünge 6a angeordnet, anderseits an der Lagerbohrung des Spann- und Auslösehebels 5 den Vorsprüngen entsprechende radiale Ausnehmungen 5f ausgebildet sein, die eine bajonettartige sowie drehbewegliche Verbindung des Hebels 5 mit dem Lagerzapfen 6 ermöglichen.

   Um das zur Betätigung des Verschlussblattes 3 erforderliche Spannmoment beim Spannvorgang in dem vorbeschriebenen Antriebssystem speichern zu können, ist eine Antriebsfeder 8 vorgesehen, die als zweischenkelige Windungsfeder ausgebildet und mit einem Schenkel 8a an einem am Verschlussblatt 3 angeordneten Lappen 3c und mit dem andern Schenkel 8b an einem seitlich abgebogenen Lappen 5g des Spannund Auslösehebels 5   zur Abstützung kommen kann. Was die Halterung der Antriebsfeder 8   auf dem Zapfen 7 anbetrifft, so kann letzterer mit zwei einander gegenüberliegend angeordneten, radial vorspringenden Lappen 7a versehen sein.

   Ausserdem kann die der Lagerung der Antriebsfeder 8 dienende Windung 8c   so gewählt sein, dass diese bei der Montage der entspannten Feder wohl über die radialen   Vorsprünge   7 a hinweg bewegbar ist, dann aber beim Einhängen derFederenden und der dadurch beding-   ten Spannung der Feder um so viel im Durchmesser verringert wird, dass eine sichere Lagerung der Antriebsfeder 8 gewährleistet ist. 



   Während die   am Verschlussblatt   3 vorgesehenen Mitnehmer 3a und 3c beispielsweise aus seitlich abgebogenen Lappen gebildet sein können, weist der in den Schlitz 2b der Grundplatte 2 eingreifende Teil des Zapfens 3b zweckmässig kreisrunden Querschnitt, sein überstehender Teil hingegen halbkreisförmigen Querschnitt auf. 



     DieArbeits-und   Wirkungsweise der vorbeschriebenen Verschlussanordnung ist im einzelnen wie folgt :
Betätigt man den in den Zeichnungen nicht weiter veranschaulichten Kameraauslöser, so führt der Spann- und Auslösehebel 5 eine im Uhrzeigersinn gerichtete Drehbewegung um den Lagerzapfen 6 aus. Diese Drehbewegung wieder hat zur Folge, dass die an den Armen 5a und 5b des Spann- und Auslösehebels 5 seitlich   abgebogenen Ansätze 5c und 5d   die aus Lappen 3a und Zapfen 3b gebildeten Mitnehmer untergreifen und infolgedessen   das Verschlussblatt   3 unter gleichzeitiger Erhöhung der Spannung der Antriebsfeder 8 in seiner Gesamtheit aus der in Fig. 1 veranschaulichten Lage in eine neue Zwischenlage, die in Fig. 2 gezeigt ist, überführen.

   Während das Verschlussblatt 3 hiebei die Objektivöffnung nach wie vor abdeckt, kommt der Ansatz 5c des Armes 5a in der Endphase der Spannbewegung des Hebels 5 am Mitnehmer 3a selbsttätig ausser Eingriff, was darauf zurückzuführen ist, dass das freie Ende des vorgenannten Armes sich bei diesem Bewegungsvorgang auf einer von der Bewegungsbahn des Mitnehmers abweichenden Bahn bewegt. Dies wieder hat zur Folge, dass das Verschlussblatt 3 unter der Wirkung der Antriebsfeder 8 zunächst entgegen dem Uhrzeigersinn um den Zapfen 3b gedreht und damit die Objektivöffnung 4, wie in Fig. 3 gezeigt, freigegeben wird.

   Mit dieserDrehbewegung, die beendet ist, sobald der Mitnehmer 3a auf die Gleit- und Stützkante 2c auftrifft, erreicht der überstehende, halbkreisförmige Teil des Zapfens 3b eine derartige Relativlage zum Ansatz 5d, dass der Zapfen, wie ebenfalls in Fig. 3 veranschaulicht, nunmehr seine Abstützung verliert. Die unter Spannung stehende Antriebsfeder 8 schleudert das Verschlussblatt 3 in seiner Gesamtheit mit Bezug auf Fig. 3 nach links, wobei sich der Mitnehmer 3a auf der Gleit- und Stützkante 2c und der weitere Mitnehmer bzw.

   Zapfen 3b im Schlitz 2b bewegt, u. zw. so lange, bis der Zapfen am Ende der Schlitzführung angelangt ist und damit das Verschlussblatt 3 wieder die in Fig. 1 veranschaulichte Ausgangslage erreicht hat.   BeimÖffnungs- und   Schliessvorgang beschreibt der Mitnehmer 3a des Verschlussblattes 3 die in den Zeichnungen mit strichpunktierten Linien angedeutete dreieckförmige Bewegungsbahn. Während der durch die Antriebsfeder 8 bewirkten Rückstellung des Spann- und Aus- 
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 dessenAnsatzdes Zapfens 3b hinweg, um schliesslich hinter diesem einzufallen. 



   In den Fig. 4 und 5 ist   ein Ausführungsbeispiel dargestellt,   das sowohl hinsichtlich seines prinzipiellen Aufbaues als auch in bezug auf die Funktion mit der vorbeschriebenen, in den Fig. 1-3 veranschaulichten Verschlussanordnung voll übereinstimmt. Die einander entsprechenden Bauteile sind daher in den Fig. 4 

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 und 5 mit den gleichen Bezugszeichen, zusätzlich jedoch mit einem Strich, versehen. Somit ist in dieser Darstellung   das Deckblatt mit 1', die Grundplatte mit 2', das Verschlussblatt mit 3', die Objek-   tivöffnung mit 4', der Spann- und Auslösehebel mit 5', die Lagerzapfen mit   6'und 7'und   schliesslich die Antriebsfeder mit 8'bezeichnet. Dies gilt auch für alle jene Teile und Bezugsziffern, die an dieser Stelle nicht besonders erwähnt sind.

   Was die Deckplatte   l'und   die Grundplatte 2'im speziellen anbetrifft, so müssen diese nicht unbedingt Kreisform haben ; sie könnten ebenso wie die entsprechenden Teile des in den Fig.   1 - 3   veranschaulichten Ausführungsbeispieles aus Kunststoffplatten mit geradlinig verlaufenden Seitenkanten gebildet sein. 
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 am Spann- und Auslösehebel   5'abgestützt,   sondern dem freien Ende dieser Feder ein als Widerlager dienender Stellhebel 10 zugeordnet. Dieser Stellhebel, der zugleich die Funktion eines Belichtungszeiteinstellorgans hat, ist auf einem an der Grundplatte 2'angeformten ortsfesten Zapfen 11 drehbar gelagert und mit einem seitlich abgebogenen Stützlappen 10a versehen.

   Dieser Stützlappen kann in den Bewegungsbereich des freien Schenkelendes   8b'der Antriebsfeder 8'hinein   oder aus diesem Bereich herausbewegt werden, wie dies in den Fig. 4 und 5 veranschaulicht ist. 



   Ausser dem Stellhebel 10, der mit einer Handhabe lOb versehen ist, ist der Antriebsfeder 81   eine schwächere Windungsfeder   12 zugeordnet,   die einenends an dem mit dem Verschlussblatt 31 in     Wirkungsverbindung stehenden Schenkelende 8a'und andernends am Anschlag 5g'des Spann- und    Auslösehebels 51 angreift. Um zu erreichen, dass der Stellhebel 10 die jeweils eingestellte Lage 
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 Arm 10d ausgestattet, welcher seinerseits mit einem   am Spann- und Auslösehebel 51 angeordneten,   als Niederhalter ausgebildeten Anschlag 18 zusammenarbeitet.

   Die Anordnung isthiebeiferner sogetroffen, dass dieser den federnden Arm lOd bei der Durchführung   von"B"-Aufnahmen   zwangsläufig in die Bewegungsbahn des am Verschlussblatt 3'vorgesehenen Mitnehmers 3a'hineindrückt, wie dies in Fig. 5 gezeigt ist. Zwei Endanschläge 19 und 20 sind dazu vorgesehen, den Bewegungsbereich des   Spann-und Auslösehebels 5'zu begrenzen. Der Spann-und Auslösehebel 5'kann ebenso, wie beim    Ausführungsbeispiel gemäss den Fig.   1 - 3   zum Zweck der Betätigung mit dem Kameraauslöser wirkungsmässig verbunden sein. 



   Da der Aufbau und die Arbeitsweise des in den Fig. 4 und 5 veranschaulichten Verschlussblattbetätigungssystems mit demjenigen nach den Fig.   1 - 3   übereinstimmt, können sich die nachstehenden Ausführungen im wesentlichen auf die Schilderung derjenigen Vorgänge beschränken, die die Einstellung der verschiedenen Verschlusszeiten betreffen. Sollen mit der vorbeschriebenen Verschlussanordnung beispiels- 
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 ken 10c in die Rastkerbe 15   eingreift und das freie Schenkelende 8b'derAntriebsfeder 81 am   Stützlappen 10a des Stellhebels 10 zur Abstützung kommt.

   Wird nun der   Spann- undAuslösehe-   bel   51 betätigt,   so wird das Verschlussblatt   31,   wie vorstehend bereits erläutert, in eine neue Zwischenlageüberführt, wobei sowohl die Spannung der Antriebsfeder 8' als auch die der zusätzlichen Windungsfeder 12   erhöht worden ist. Erfolgt am Ende der Spannbewegung die Freigabe des Verschlussblat-   tes 31,   so wird dieses in der vorbeschriebenen Weise mit einer aus den beiden Spannmomenten der Fe-   dern 8' und 12 resultierenden Antriebskraft in Offen- und Schliessstellung bewegt. 



   Will man mit der Verschlussanordnung Aufnahmen mit längerer Belichtungsdauer, beispielsweise mit der Belichtungszeit    t   machen, so ist zu diesem Zweck die Handhabe lOb des Stellhebels 10 der 
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    Durch diese Stellbewegung verliert das freie Schenkelende 8b'derBeabsichtigt man"B"-Aufnahmen zu machen, so muss der Stellhebel   10   mit der zur Durchführung   solcher Aufnahmen vorgesehenen Rastkerbe 17,   wie in Fig. 5 veranschaulicht, in Eingriffgebrachtwer-   den. Auch in dieser Einstellage des Stellhebels 10   kannbeiBetätigungdesSpann-undAuslösehebels 5'   nur die Windungsfeder 12   wirksam werden, da dem freien Schenkelende 8b I der Antriebsfeder 8'   

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 nach wie vor die Abstützung fehlt.

   In dieser Einstellage des Stellhebels 10 nimmt der federnd nachgiebig ausgebildete Arm 10d mit Bezug auf die Bewegung des am Spann- und Auslösehebel   5'vor-   gesehenen Anschlages 18 eine solche Lage ein, dass bei der nachfolgenden Betätigung des Spann- und Auslösehebels   51 deranschlag   18 den Arm 10d in der Endphase der Spannbewegung zwangsläufig in die Bewegungsbahn des Mitnehmers 3a' des Verschlussblattes 3' bewegt. Der Arm 10d hindert dadurch das   Verschlussblatt     31,   das gemäss Fig. 5 die Offenstellung einnimmt, an der Rückkehr in die Schliessstellung, bis der Spann- und Auslösehebel 51 entlastet und damit der Mitnehmer 3at wieder freigegeben wird, worauf das Verschlussblatt 31 in die Ausgangslage zurückfällt. 



   Für den Fall, dass mit der vorstehend beschriebenen Verschlussanordnung auch Blitzlichtaufnahmen gemacht werden sollen, kann ein aus einer Kontaktfeder 21 und einem Isolierstück 22 gebildeter Blitzkontakt vorgesehen sein, der beispielsweise durch den Mitnehmer   3Cl betätigt   wird, welcher dem Angriff des einen Schenkelendes   8a I der   Antriebsfeder 8'dient, wie dies in Fig. 5 gezeigt ist. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Photographischer Automatverschluss mit nur einem einzigen, unter Federwirkung stehenden Verschlussblatt, dem ein von Hand betätigbarer Antriebsmechanismus zugeordnet ist, welcher das Verschlussblatt nach Erreichen der Gespanntlage selbsttätig zur Öffnungs- und Schliessbewegung frei gibt,   dadurch   gekennzeichnet, dass der Antriebsmechanismus lediglich aus einer Antriebsfeder (8 bzw. 81) und einem Spann- und Auslösehebel (5 bzw. 5') gebildet wird, der zwei an der Objektivöffnung (4 bzw.   41)   seitlich vorbeigeführte Arme (5a und 5b bzw. 5a'und 5b') aufweist, die beide mit je einem seitlichen Ansatz (5c und 5d bzw. 5c'und 5d') versehen sind, die mit am Verschlussblatt (3   bzw. 3')   angeordneten Mitnehmern (3a und 3b bzw.

     3al und 3b')   zusammenarbeiten, wobei der eine Mitnehmer   (3b   bzw. 3b') in einem ortsfesten Schlitz (2b bzw. 2b') zwangsläufig geführt, der andere Mitnehmer (3a bzw. 3a') an einer ebenfalls ortsfesten Gleit- und Stützkante (2c bzw. 2c') frei beweglich abgestützt ist. 
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Claims (1)

  1. Automatverschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bildung der seit-gert, der mit Bezug auf den der Lagerung des Spann- und Auslösehebels (5 bzw. 51) dienenden Zapfen (6 bzw. 61) derart angeordnet ist, dass beim Betätigen des Spann- und Auslösehebels die Antriebsfeder unter erhöhte Spannung gesetzt wird.
    4. Automatverschluss nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Spann- undAuslösehebel (5 bzw. 51) mit Bezug auf den der Führung desVerschlussblattes (3 bzw. 31) dienenden Schlitz (2b bzw. 2b') derart gelagert ist, dass die Ansätze (5c und 5d bzw. 5c' und 5d') beim Spannvorgang des Antriebsmechanismus andere Bewegungsbahnen als die am Verschlussblatt (3 bzw. 31) vorgesehenen Mitnehmer (3a und 3b bzw. 3a I und 3b I) beschreiben.
    5. Automatverschluss nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsfeder (8) einenends am Verschlussblatt (3), andernends am Spann- und Auslösehebel (5) unmittelbar abgestützt ist.
    6. Automatverschluss nach den ansprüchen 1 bis 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , dass der Antriebsfeder (8') eine achsgleich angeordnete, sich einenends an deren dem Verschlussblatt (31) zugekehrten Schenkelende (8a') und andernends am Spann- und Auslösehebel (51) abstützende Windungsfeder (12) zugeordnet, ausserdem ein dem freibeweglichen Ende der Antriebsfeder als Widerlager dienender, hinsichtlich seiner Einstellage veränderbarer Stellhebel (10) vorgesehen ist.
    7. Automatverschluss nach den Ansprüchen 1 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Stellhebel (10) einen federnd ausgebildeten, durch den Spann- und Auslösehebel (51) in die Bewegungsbahn des Mitnehmers (3a') des Verschlussblattes (31) hineinbewegbaren Arm (lOd) aufweist.
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